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Kundenrezensionen

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Wie eine deutsche Fassung von Leonie Swanns "Glennkill" präsentiert sich Arne Blums "Saubande", das ist zumindest der erste Gedanke, den man bei diesem Krimi hat - in "Glennkill" berichtete ein Schaf aus seiner Sicht und klärte den Mord an seinem Schäfer auf. Hier ist es ein mutiges und kluges Schwein, das sich als Ermittlerin betätigt und dabei vor die üblichen Probleme gestellt wird: Vieles, was die Menschen tun, ist einfach unverständlich und kompliziert, und sprechen kann Kim ja auch nicht, ganz gleich, welche wichtigen Dinge sie beobachtet. Trotzdem ist sie eine schlaue Detektivin und setzt alles daran, den Mord an Munk aufzuklären. Der Schweine-Krimi präsentiert sich witzig und gleichzeitig spannend, wenn auch nicht besonders komplex; nie verliert der Autor die Perspektive des Schweins aus den Augen, und gleichzeitig wirkt die Geschichte nie albern oder überzogen. Bekanntlich stehen Schweine dem Menschen ja erheblich näher als Schafe und sind außerdem weitaus klüger - was also liegt näher, als eine Sau zur Protagonistin eines Krimis zu machen? Und wenn das Hörbuch beendet ist, dann hat man vielleicht sogar seine Sicht auf Schweine ein wenig geändert (wenn man nicht ohnehin schon Vegetarier ist).
Ansprechend gelesen wird dieser schweinische Krimi auf vier CDs von ChrisTine Urbach. Vor allem ihre Interpretationen des selbstherrlichen, weltfremden Che und des vor Selbstbewusstsein strotzenden Lunke sind herrlich witzig und treffend! "Saubande - Ein Schweinekrimi" ist ein spannendes und lustiges Hörvergnügen für alle, die tierische Romane aus der Tierperspektive mögen. Trotz der teils deutlichen Parallelen ist Arne Blums Roman keineswegs ein bloßer Abklatsch des erwähnten Schafskrimis "Glennkill", sondern durchaus eine originelle Bereicherung der tierischen Krimilandschaft, die über 265 Minuten gut unterhält.
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am 13. Juni 2016
oder gleich mehrere ?
Ich habe mir beim “stöbern“ in meinem book store dieses cd hörbuch der brigitte edition ausgesucht .. ich gebe zu, das mir ChrisTine Urspruch als Vorleserin den größten Anreiz gab .. dann war ich von der Geschichte fasziniert und ich wollte die Geschichte auch mit eigenen Augen lesen .. in kürze nehme ich mir Band zwei vor .. Rampensau
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am 5. April 2010
Mord, Erpressung, Habgier - davon erzählen eigentlich alle Kriminalromane. Auch Arne Blum tut das, allerdings mit viel liebenswertem Humor und aus der Perspektive der eifrig ermittelnden Schweinedame Kim. Die kluge Kim, so verträumt sie manchmal auch ist, trabt mit viel gesundem 'Menschenverstand' durch die Geschichte, um Licht ins Dunkel der Welt der Zweibeiner zu bringen. Eine schöne Idee, ein sehr atmosphärischer Krimi! Die Saubande wächst einem von Seite zu Seite mehr ans Herz, am Ende nimmt man nur äußerst ungern von Blums 'Charakterschweinen' Abschied. Unbedingt lesenswert!
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am 3. Februar 2016
Hat mir in einer schlimmen Situation (Krankenhaus-Aufenthalt nach Netzhaut-Ablösung) sehr geholfen - über meinen Ipod mit Kopfhörern. Das war genau das, was ich brauchte, um nicht völlig in Verzweiflung zu versinken. Die Christine Urspruch ist ohnehin 'ne Super-Frau ...
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am 3. Dezember 2014
Habe das Hörbuch auf längeren Aurtobahnfahrten gehört und mir hat es gut gefallen.
Man konnte jederzeit wieder in den Krimi einsteigen und war sofort wieder in der Geschichte drin - das Ende war anders als ich erwartet hatte, mir hat es gut gefallen - ein Krimi aus Sicht von einem Schwein erzählt :-)
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am 15. September 2014
Wer "Glenkill" mochte wird vermutlich auch "Saubande" mögen. Auch hier geht um den Mord an dem Besitzer der Tiere und um die Aufklärung des Falles bei dem die Tiere (allen voran die "kluge Kim" und Lunke (eigentlich Fritz)) einen großen Anteil haben.
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am 25. April 2010
Als ich dieses Hörbuch neulich in meiner Buchhandlung entdeckte, sprachen mich sowohl das schöne Cover als auch der Klappentext an. ChrisTine Urspruch gefällt mir sehr als Schauspielerin, was den Kauf ebenfalls beeinflusste.

Nach tierischen Ermittlern wie Felidae, Miss Maple, Giacomo und Biccolo und wie sie alle heißen, hat Arne Blum nun Schweine auf Verbrecherjagd geschickt. Und warum sollte nicht auch ein Schweinekrimi unterhaltsam sein? Was Schafe können, können Schweine schon lange, wo Hunde Spuren erschnüffeln, haben sie schon längst Lunte gerochen und mit ihrer Sturheit können sie es mit jeder Katze aufnehmen. Arne Blums Saubande ist auch tatsächlich etwas Besonderes, jedes Schwein ein mehr oder weniger vielschichtiger Charakter, sympathisch, nervig oder lustig. Oder alles auf einmal.
Urspruch liest Arne Blums Story wirklich gut. Den einzelnen Schweinecharakteren haucht sie Leben ein, man hat diese bunte Truppe wirklich vor Augen. Gegen die fehlende Spannung und die schnell aufkommende Langeweile kann die Sprecherin aber leider auch nichts machen. Dem Autor ist es nicht gelungen, mich zu fesseln, bis zur Auflösung des Mordes plätschert die Handlung einfach nur so dahin. Es ist zwar ganz nett, die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Lunke und Kim zu verfolgen, auch zaubern Ches Revolutionspläne mal ein Lächeln auf die Lippen des Lauschers, doch im Großen und Ganzen wirkt die Story eher einschläfernd als aufregend. Der Mordfall wird schließlich aufgeklärt, kann aber mit seiner Auflösung nicht wirklich überraschen. Sprecherin ChrisTine Urspruch gibt ihr Bestes, um der Story Lebendigkeit zu geben, kann das aber wegen der eher schlechten Rahmenbedingungen nur bedingt umsetzen.

"Saubande" erinnert an "Glennkill" von Leonie Swann, auch ein Hauch von Orwells "Farm der Tiere" ist spürbar, doch vielleicht ist gerade diese Tatsache das Manko dieses Schweinekrimis. Keine neuen Ideen, keine Überraschungen, keine besondere Atmosphäre. Der Funke will während der knapp viereinhalb Stunden Laufzeit einfach nicht überspringen, trotz der engagierten Sprecherin.
Mein Fazit: Dieser tierische Krimi kann niemandem vom Hocker hauen.
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am 4. April 2010
Die "Saubande" war eine saumäßige Enttäuschung. Am Thema kann es kaum gelegen haben, schließlich gehören Schweine weit oben auf meine "Liste der Lieblingstiere". Aber, die Erwartungshaltung war vielleicht zu groß. "Glennkill" von Leonie Swann hat vor ein paar Jahren eine hohe Latte für Krimis aus Tierperspektive vorgelegt, die Blums Saubande gründlich gerissen hat.

Die Schweine sind allesamt dann doch recht einfach gestrickte Charaktere ohne besondere Ecken und Kanten. Das trifft bedauerlicherweise auch auf das menschliche Personal zu. Ich will mal so sagen: Ich les zwar keine Groschenromane, aber dort könnte ich mir derart unkomplizierte Personen gut vorstellen.

Ist es witzig, wenn ein Schwein verfressen ist und Brunst heißt? Oder das dumm schwätzende Revoluzzerschwein Che? Dass der Gehülfe Haderer sich wie ein übler Haderlump benimmt und der Kommissar Ebersbach Schweine nicht ausstehen kann?

Und dann die vielen Parallelen zu "Glennkill", aber so viel einfacher und oberflächlicher abgehandelt: eine Frau als Sympathieträgerin (hier Dörthe die Geliebte und Muse des Mordopfers, dort dessen Tochter), ein Metzger und ein Dorfpfarrer als Unsympathlinge. Drogen spielen eine Rolle. Ein altes Verbrechen das nach Jahren wieder hochpoppt. Die Ausflüge der Tiere in die Dorfwelt, das Belauschen der Verdächtigen, das Beschreiben menschlicher Eigenarten aus Tierperspektive. Man kann das gut machen (das hat vor langem zum Beispile auch "Die Farm der Tiere" gezeigt). Man kann es aber auch ganz einfach machen und dann immer nur von kleinen Gegenständen schreiben, in die jemand hinein spricht, ohne die Bezeichnung "Handy" zu verwenden. Das ist zwar alles richtig beobachtet, aber zu schlicht dargestellt.

Krimi will das Werk sein. Nun ja, Spannung kommt eigentlich keine auf. Zu durchsichtig, dass einer der Kommissare ein doppeltes Spiel treibt, so früh und zu detailliert das belauschte Gespräch der bösen Buben, die sich sehr unmotiviert ihre komplette Gangstervergangenheit erzählen. Der unschuldig weggesperrte Bruder, die Zusammenkunft der Übeltäter im Rahmen der Testamentsverkündung, die Entlarvung eines Verbrechens aus dem Grab heraus durch hinterlassene Gemälde: das hatten wir doch alles schon bei Agatha Christie und Edgar Wallace und da war es gut gemacht. Arne Blum gelingt es gerade mal auf dem Niveau einer Schreibwerkstatt. Dort hätte der Text bleiben dürfen.

Ich bin mir unsicher, ob ich auch noch ChrisTine Urspruch, die das Hörbuch liest, kritisieren sollte. Nein, eigentlich nicht. Nein, sie macht das gut, verleiht den verschiedenen Personen recht gut eigene Stimmen. Schöner wäre es natürlich, wenn - ich glaube es war auf CD 3 - die direkt hintereinander zweimal auftauchende Textpassage einmal weniger zu hören wäre. Man glaubt sonst noch, man hätte selbst von dem seltsamen Grünpflanzen gefressen, von denen da immer wieder die Rede ist.
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am 9. Mai 2016
Nachdem mir Katzenkrimis überhaupt nicht gefallen, habe ich mich erst nicht an dieses Hörspiel heran getraut. Doch zum Glück hab ich mich anders entschieden, die Geschichte macht einfach Spaß. Und die Schweine sind auch nicht zu kitschig vermenschlicht, nur die kluge Kim hat ein paar außergewöhnliche Fähigkeiten. Am allerbesten hat mir dazu auch noch die Stimme von Christine Urspruch gefallen, eine schöne Stimme und unglaublich einfühlsamme Art zu lesen. -- Das ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck
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am 2. März 2015
Robert, der berühmte Maler, bricht mit einem Messer im Rücken im Schweinestall zusammen und haucht noch das Wort "Klee", dann stirbt er. Kim, das kluge Schwein, macht sich an die Aufklärung des Mordes. Dabei hilft ihr das Machoschwein Lunke, ein Wildschwein, das natürlich nur das eine will, und im Weg stehen ihr ihre blassen Mitschweine. Über mehrere Umwege und weitere Tote wird der Mord zwar aufgeklärt, allerdings nicht sehr überraschend. Auch verlaufen die vielen Nebenschauplätze und Spuren einfach im Sande. Natürlich kann man das damit erklären, dass das Schwein eben nicht alles mitbekommt. Für den Leser ist es aber unbefriedigend. Auch die "Liebesgeschichte" zwischen Kim und Lunke verläuft zäh und irgendwie nicht artgerecht. Alle Figuren bleiben ausnahmslos blass und eindimensional. ChrisTine Urspruch macht ihre Sache als Vorleserin gut, kann die fade Geschichte aber auch nicht retten.
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