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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
46
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 27. Juli 2010
Mit zwei Thrillerreihen hat sich James Patterson den Ruf eines der besten amerikanischen Thrillerautoren erarbeitet. Da ist einerseits der Polizeipsychologe Alex Cross, der auf Serienmörder und Psychopathen spezialisiert ist. Und da ist auf der anderen Seite die Polizistin Lindsay Boxer mit ihren drei Freundinnen des sogenannten "Women's Murder Club".

Während Alex Cross in "Fire" nun schon zum 14. mal ermittelt ist Lindsay Boxer mit "Das 8. Geständnis" nun eben zum achten Mal unterwegs. Wie bereits im Vorgängerroman wird Maxine Paetro als Co-Autorin von Patterson aufgeführt.

Gleich 3 Fälle beschäftigen Lindsay Boxer und ihren Partner Rich Conklin. Da ist zum einen die Explosion eines in einem Schulbus versteckten Drogenlabors auf einer Hauptverkehrsstraße San Franziscos mit jeder Menge Toten. Zum zweiten erschüttern mehrere mysteriöse Todesfälle die Upper Class der Stadt, bei denen trotz akribischer Arbeit der Pathologin und Freundin Lindsay's, Claire Washburn keine Anzeichen von Fremdeinwirkung, aber auch nicht der Hauch einer biologischen Ursache für den Tod gefunden werden kann. Und zum dritten wird ein stadtbekannter und quasi als Held verehrter schwarzer Obdachloser mit mehreren Kopf- und Genickschüssen hingerichtet aufgefunden und die Journalistin Cindy Thomas (ebenfalls Freundin Lindsay's) wittert eine heiße Story dahinter und ermittelt auf eigene Faust. Und auch ansonsten ist einiges an Nebenhandlungen geboten. Boxer steht weiterhin emotional zwischen ihrem Freund Joe, mit dem sie mittlerweile zusammen wohnt, der aber für einige Zeit beruflich ins Ausland verreisen muß und ihrem jüngeren Arbeitskollegen Rich Conklin. Als Conklin sich zu ihrer Freundin Cindy Thomas hingezogen fühlt, drohen die überschwappenden Gefühle die Freundschaft der beiden Frauen zu gefährden. Auch bei der vierten im Bunde des Women's Murder Club, der Anwältin Yuki Costellano, hält die Liebe zu einem Arzt Einzug - allerdings mit fast unüberwindbaren emotionalen Hindernissen, während sie gleichzeitig beruflich eine Pechsträhne zu erleben scheint.

Wie immer überzeugt James Patterson durch einen stringenten, klaren und schnörkellosen Erzählstil. Im Gegensatz zu den Vorgängerromanen sind dieses Mal die verschiedenen Handlungsstränge enger miteinander verwoben, was die Story kompakter und in sich schlüssiger erscheinen lässt. Allerdings sind einige diese Verknüpfungen doch sehr zufällig undŽfast zu dramatisch insziniert. Der besondere Reiz dieser Thrillerserie liegt in den doch sehr unterschiedlichen Charakteren der Protagonistinnen und in der Tatsache, dass sie nicht als unfehlbare Superermittlerinnen beschrieben sind, sondern Ecken und Kanten und auch Probleme haben dürfen. Allerdings sind auch hier manche der Verwicklungen und Probleme sehr konstruiert und fast künstlich in Szene gesetzt. Das ist schade, weil es dieser schriftstellerischen "Kniffe" gar nicht gebraucht hätte. Denn "Das 8. Geständnis" ist spannend, temporeich, verwickelt und auch - wie schon Patterson-typisch - mit durchaus unerwarteten Auflösungen versehen.

Leider fällt nach meinem Geschmack das doch eher unspektakuläre Ende etwas zu dünn aus - zumindest verglichen mit der Erwartungshaltung, die das Autorenduo im laufe der Story aufzubauen versteht. Zwar ist auch hier einiges an Überraschungen eingebaut, aber eben doch eher brav und bieder inszeniert, so dass sich bei denn am Ende doch etwas Enttäuschung breit gemacht hat.

Das ändert allerdings nichts an meiner Gesamtempfehlung, dass "Das 8. Geständnis" ein guter und sehr unterhaltsamer Thriller ist, der würdig die Reihe um den Women's Murder Club fortführt und der nicht nur Fans von James Patterson begeistern wird. Nur wegen des eher schwachen Endes gebe ich "nur" 4 Sterne.
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am 13. Dezember 2012
Selbst als geübter Zuhörer, denn ich höre diverse Hörbücher auf meinen häufigen Autofahrten, fällt es mir sehr schwer der verstrickten Handlung und sehr vielen Personen zu folgen.

Normalerweise komme ich ebenfalls schnell wieder rein, sollte ich mal eine längere Pause eingelegt haben. Hier jedoch trifft es nicht zu. Mir fällt es sehr schwer, die einzelnen Person einzuordnen.

Ich werde noch einen weiteren Versuch (vielleicht von ganz vorner) unternehmen.

Fazit: nichts für Hörbuch-Anfänger
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am 5. Dezember 2013
Das Positive zuerst: Julia Fischer liest wirklich unglaublich gut, sie hat eine sehr angenehme Stimme und betont genau die richtigen Stellen. Diese Stimme kann man auch problemlos über mehrere Stunden hören!

Und nun zum eigentlichen Thema, das Hörbuch:
Die Geschichte ist an und für sich sicherlich spannend und gut ausgedacht, doch die große Vielzahl an Personen und nebeneinander herlaufenden Handlungen ist nicht nur am Anfang verwirrend. Wenn meine eine Unterbrechung hat, tut man sich schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Manchmal weiß man garnicht, ob Lindsay gerade mit ihrem Partner oder ihrem Freund rummacht oder an welchem Fall sie momentan arbeitet. Drei bzw. vier Liebesgeschichten und zwei Mörder, deren Geschichten miteinander nichts zu tun haben, sind einfach zu viel für ein einziges Buch. Daraus hätte man bestimmt auch zwei gute Bücher machen können; dann könnte man der Handlung sicherlich besser folgen. Eventuell tut man sich ja leichter, wenn man das Buch bereits gelesen hat - obwohl dann die Spannung ja mehr oder weniger von Anfang an dahin ist.

Alles in allem also nur etwas für "Hardcore"-Patterson-Fans. Ansonsten ist der Krimi-Fan besser mit anderen Hörbüchern bedient, z. B. Cash von Richard Price (Spannung pur!).
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am 21. Juni 2012
Das vorliegende Buch über 4 Frauen, die jede für sich auf eine andere Art an der Aufklärung von Mordfällen beteiligt ist, ist nur mäßig spannend. Wie es scheint hatte der Autor zuwenig Ideen um einen komplexen Fall in ein Buch zu schreiben und so flossen mehrere Fälle (die so gut wie nichts miteinander zu tun haben) in dieses Buch ein. Teilweise kommt sich vor wie bei einer Mischung aus CSI und Sex and the City. ...und dann wieder mal die Sache mit den Zufällen. Ausgerechnet der Polizist, der Angst vor Schlangen hat, wird von einer gebissen. Ausgerechnet die beste Freundin baggert den Partner an und aus irgendwelchen hervorgezauberten Gründen wird die Hauptperson dann eifersüchtig, obwohl sie ihren eigenen Lebensgefährten angeblich soooooo sehr liebt.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, wobei man sich manchmal fragt, warum es überhaupt eine Kapitelunterbrechung gibt, wo das nächste nahtlos weitererzählt. Was ich persönlich als störend empfand ist die Verherrlichung der Todesstrafe. Nachdem ich vor kurzem "Das Geständnis" gelesen habe, ist die Todesstrafe für mich ein Verbrechen für sich. Das hier eine Anwältin sich freut, weil die Angeklagte getötet wurde, finde ich persönlich schon sehr grenzwertig, vor allem, weil die Jury sich überhaupt nicht auf eine Verurteilung einigen konnte.
Alles in allem, kann ich hier keine Empfehlung aussprechen
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am 7. Februar 2012
Eigentlich war ich früher Patterson-Fan. Spätestens seit dem 8. Geständnis ist das nicht mehr der Fall.
Wie schon mehrmals hier beschrieben ist dieser "Krimi" weder gut geschrieben, noch spannend, sondern einfach langweilig. Die Figuren waren in den ersten Bänden noch akzeptabel, jetzt sind es klischeehafte Wesen die nichts mehr zu sagen haben.
Meine Bitte an die Autoren: bitte sofort die Reihe einstellen!
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am 12. Oktober 2010
Das 8. Geständnis liest sich gewohnt gut, aber es "reisst" einen "nicht vom Hocker", wie es bei seinen älteren Krimis durchaus der Fall ist. Figuren und Handlung sind oft oberflächlich und sprunghaft und werden nicht zu Ende geführt. So vermisse ich z.B. die Reaktion Cindys auf die Entdeckung des wahren Charakters von Bagman, um nur ein Beispiel zu nennen. Unglaubwürdig ist auch die Reaktion der Obdachlosen, die erst alle ausnahmslos für Bagman und dann, als die Wahrheit über ihn aufgedeckt wird, gegen ihn sind. Außerdem mag ich es nicht, wenn der Täter bzw. die Täterin zu früh in Erscheinung tritt. Das macht das Ganze durchschaubar.
Die zwiespältige Beziehung von Lindsay zu ihrem Partner und zu Joe löst sich ganz lapidar in Luft auf, obwohl sich dadurch durchaus Konfliktpotential ergeben hätte. ... Und alle haben sich lieb ... Irgendwie überzeugt alles nicht so recht,
darum nur drei Sternchen.
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am 6. Dezember 2011
Manchmal frage ich mich, warum gewisse Bücher geschrieben werden. Sollen Leser unterhalten werden? Will der Autor etwas Bleibendes schaffen? Oder geht es in erster Linie ums Geld verdienen? Beim vorliegenden achten Band dieser Thriller-Serie habe ich den Eindruck letzteres ist der vorherrschende Grund für das Entstehen des Buches....

Diesmal geht es gleich um drei Fälle. Erst fliegt ein als Drogenlabor getarnter Schulbus mitten in San Francisco in die Luft. Dann gibt es mehrere mysteriöse Todesfälle in der High Society. Als Abrundung wird noch ein Obdachloser brutal hingerichtet.

Ach ja, Liebeskummer gibt es dazwischen natürlich auch noch.

Miteinander zu tun hat das alles wenig bis nichts. Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Alle drei Ideen hätten wohl für eigene Bücher nicht ausgereicht. Deshalb werden sie in ein Buch gepackt. Aber selbst für ein Buch ist es noch zu dürftig. Da muss dann gefühlt ein Drittel des Buches aus leeren Seiten bestehen. Wo andere einfach einen neuen Absatz beginnen, wird hier ein ganz neues Kapitel eröffnet. Natürlich mit einer riesigen Nummerierung um das Buch noch dicker zu machen. Es soll ja niemand merken, wie wenig Buch man tatsächlich für sein Geld bekommt.
Mir kommt das alles so vor, dass da irgendjemand angestellt ist, der nur darüber nachdenkt, was man da noch so schreiben könnte. Das wird dann in ein Buch gepackt und gestreckt. Eine weitere Person ist für das Füllmaterial zuständig. Die fügt dann noch Liebeskummer, etc. hinzu. Fertig ist das Buch. Verkauft wird das bestimmt. Und die Serie gleich mit, weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Die Bände 1-7 könnten ja besser sein....
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Gerichtsreporterin Cindy recherchiert im Fall eines brutal ermordeten Obdachlosen. Scheinbar war er ein Heiliger, hat sich für andere Bedürftige eingesetzt, sie unterstützt und ihnen auch öfter einmal mit Geld ausgeholfen, obwohl er selbst fast nichts hatte. Aber war er wirklich so ein Heiliger? Das Police Department von San Francisco ist hoffnungslos überlastet und so rückt dieser Mord erst einmal in den Hintergrund. Cindy ermittelt praktisch allein.

Anders sieht es da mit mehreren mysteriösen Todesfällen in der High Society aus. Hier ermitteln Lindsay Boxer und ihr Partner auf Hochtouren, immer dem Druck der Öffentlichkeit ausgesetzt. Doch wo soll man ansetzen, wenn noch nicht einmal die Todesursache geklärt werden kann. Hier stößt selbst die Gerichtsmedizinerin Claire an ihre Grenzen.

Und auch Staatsanwältin Yuki ist mit einem brisanten Fall beschäftigt. Ganz offensichtlich hat eine junge Frau aus reiner Geldgier ihre Eltern erschlagen, doch außer der Zeugenaussage der Mutter kurz nach dem Mordanschlag hat Yuki nichts in der Hand. Und zwischenzeitlich hat die Mutter der Angeklagten ihre Aussage wieder zurückgezogen.

In gewohnt kurzen bis sehr kurzen Kapiteln wechselt James Patterson wieder die Erzählstränge im vorliegenden Thriller. Im Gegensatz zum 7. Band gelingt es ihm jedoch dieses Mal ziemlich zu seiner alten Form zurückzufinden. So entwickelt sich die Story sehr temporeich und spannend und seine Charaktere wirken nicht so blass und eindimensional. Zudem gestalten sich alle drei Fälle im Verlauf der Story nicht so, wie sie anfangs den Anschein hatten. Hier hat James Patterson einige interessante und überraschende Wendungen eingebaut, die einen öfter einmal in die Irre führen. Hinzu kommt, dass er zwar die Täterin der rätselhaften Todesfälle schon bald mit in die Geschichte einbezieht, dabei jedoch kaum auf ihre wahre Identität noch auf ihr Motiv eingeht. Dies kristallisiert sich erst im Verlauf des Thrillers heraus.

Im Vordergrund steht der Mord an dem Obdachlosen wie auch die rätselhaften Todesfälle, an denen Lindsay und Rich ermitteln. Immer wieder wechselt der Autor zwischen diesen beiden Handlungssträngen, aber der Fall von Yuki kommt hierbei nicht zu kurz, wobei er auch ein wenig auf ihr Privatleben eingeht. Und auch Lindsays Privatleben findet Platz in dem Thriller und so muss sie sich langsam über ihre Gefühle zu Joe im Klaren werden wie auch zu ihrem Partner Rich, der immer mehr Interesse an Cindy zeigt, was Lindsay überhaupt nicht gefällt.

So ist die Mischung zwischen Arbeit und Privatem gut dosiert, wobei die einzelnen Fälle aber klar im Fokus liegen und die private Seite des Women’s Murder Club mehr so zwischendurch erwähnt wird, wodurch nur wenig Tempo aus der Story genommen wird.

Fazit: Ein rasant erzählter Thriller, in dem gleich drei Fälle behandelt werden, wobei dies aber nicht überladen wirkt und immer übersichtlich bleibt.
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am 16. Februar 2017
Ein Ehepaar aus besseren Kreisen wird tot im Bett aufgefunden, allerdings findet niemand heraus, woran die beiden gestorben waren. Der Fall hat für die Polizei oberste Priorität – Befehl von ganz oben, so dass keine Zeit bleibt, dem Mord an einem schwarzen Obdachlosen weiter nachzugehen, zumal dessen Aufklärung sowieso eher unwahrscheinlich erscheint.

Zwar versuchen Lindsay und ihr Partner Conklin, während ihrer Freizeit etwas Licht ins Dunkel zu bringen, aber das reicht Cindy, Lindsays Freundin und Reporterin beim Chronicle nicht. Sie ist empört über das Zweiklassendenken der Polizei und macht sich den Fall zu eigen – sie will den Mörder des Mannes, der auf der Strasse als Heiland verehrt wurde, finden.

Wie gewohnt spielen auch die verschiedenen Privatleben der Mitglieder des Women’s Murder Club verrückt, es wird geliebt, geweint, gebangt. Während man sich immer mehr fragt, ob das mit Joe und Lindsay wirklcih noch was wird, zumal Conklin eine nicht zu verachtende Konkurrenz für Joe zu sein scheint, lässt sich Cindy auf einen Mann ein, der das Potential hat, die Frauenfreundschaften zu durchbrechen.

Der achte Fall des Women’s Murder Club übertrifft die letzten Fälle um ein Vielfaches. Er ist von der ersten bis zur letzten Seite packend, lässt einen kaum atmen beim Umblättern, und das Buch wegzulegen ist keine Option. Gekonnt zieht Patterson seine Fäden, baut Cliffhanger ein, webt langsam Stück für Stück ein Netz, das sich mehr und mehr zusammenzieht, bis alles schlussendlich aufgeklärt ist und man als Leser ausser Atem das Buch weglegt – um möglichst schnell den nächsten Fall zu schnappen und loszulegen. Ganz grosses Kino!

Fazit:
Beim achten Fall des Women’s Murder Club übertrifft sich Patterson selber. Von der ersten Seite an ist man gefangen und legt das Buch erst zur Seite, wenn alles aufgeklärt ist. Sehr empfehlenswert!
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MEINE MEINUNG:
"Das 8. Geständnis" beginnt im Mai, als in San Francisco das Drogenlabor in Form eines Schulbusses auf der Strasse explodiert und viele Opfer fordert. Zeitgleich sterben hochkarätige Persönlichkeiten aus der Upper Class auf mysteriöse Weise und der schwarze Obdachlose Bagman Jesus stirbt durch eine grausame Hinrichtung. Für Lindsay Boxer und ihre 3 Freundinnen beginnt eine aufregende Zeit, in der sie alles daran setzen, diese Verbrechen aufzuklären... Während sich Polizistin Lindsay mit ihrem Partner auf Spurensuche begibt, untersucht Pathologin Claire Washburn die Leichen und versucht hinter das Geheimnis ihrer Todesursachen zu kommen. Währenddessen hat sich die Gerichtsreporterin Cindy Thomas in den Fall des toten Obdachlosen verbissen und sie glaubt fest daran, dass hinter seinem Tod mehr steckt. Und Staatsanwältin Yuki Castellano muss sich mit einem Prozess herumschlagen, der ihr an die Nieren geht...

Durch die gewohnt kurzen Kapitel lässt sich das Buch rasant lesen. Diesmal geht es hauptsächlich um die Polizistin Lindsay Boxer und die Gerichtsreporterin Cindy Thomas, die sich in ihre Fälle richtig verbeissen. Yuki hat Probleme mit einem schwierigen Fall und von der Gerichtsmedizinerin Claire erfahren wir am wenigsten. Auch die mit Margarithas gekrönten Zusammentreffen werden immer weniger. Habe ich in Band 7 das fast fehlende Privatleben der Freundinnen bekritelt, gefällt mir hier die Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben schon viel besser. Das Ermittlerinnen-Kleebatt ist mir nach 8 Bänden schon ans Herz gewachsen und durch die unterschiedlichen, gut ausgearbeiteten Charaktere wird die Handlung sehr interessant gestaltet. Bei den Nebenfiguren gibt es viele bekannte Gesichter, aber auch einige Neuzugänge dürfen wir begrüßen.

James Patterson erzählt die Handlung schnörkellos und geradeheraus, ohne durch allzuviele unnötige Szenen abzulenken. Durch den spannend geschilderten Plot und die Kapitel in angenehmer Länge fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Größtenteils werden die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive von Lindsay geschildert, andererseits finden sich auch Kapitel, die von einigen Nebencharakteren erzählt werden und so so die Geschichte interessant wirken lassen. Weiters dürfen wir auch an den Gedänkengängen eines Täters teilhaben und rätseln, wer diese abscheulichen Taten begangen haben mag... Der Autor lockt seine Ermittler auf Irrwege und falsche Fährten, um die Spannung zu erhöhen - was ihm auch meistens gelingt. Allerdings erscheinen mir manche "lose Fäden" zu dramatisch und etwas zu konstruiert. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd und actionreich.

FAZIT:
"Das 8. Geständnis" ist nicht der beste Band aus dieser Thriller-Reihe, dennoch hat sich James Patterson Mühe gegeben und hat meine Neugier auf den 9. Band geweckt. Spannende 4 STERNE!
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