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Kundenrezensionen

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am 26. Dezember 2009
Es tut mir eigentlich von Herzen weh, das Buch so schlecht bewerten zu müssen, doch leider geht es für mich nicht anders.

Ich hatte mich wie alle anderen auch sehr auf das Buch gefreut und seit Oktober nochmals alle Bücher der Highland-Saga gelesen, um gut in die Story hineinzufinden. Denn schon beim letzten Band hatte ich große Schwierigkeiten, mich an Geschehnisse und Personen zu erinnern. Dennoch musste ich auch bei diesem Band manches Mal tief in meinen Erinnerungen kramen.

Durch die anderen Rezensionen wusste ich ja schon, was auf mich zukommen würde: Ein Roman, der von drei Erzählsträngen beherrscht wird, wobei Lord John Grey und sein "Sohn" William einen großen Teil einnehmen. In diesem Zusammenhang finde ich es mehr als dreist, den Lesern quasi aufzudrängen, die Lord John Romane zu lesen, da der Leser ja so die Zusammenhänge besser versteht. Was für eine Unverschämtheit!
William hätte ja eine interessante Person werden können, nur leider finde ich ihn sehr konturenlos, austauschbar. Einzig markant sind seine roten Bartstoppeln und Schamhaare...

Die Geschichte um Roger und Brianna (plus Jem und Mandy) finde ich sehr enttäuschend. Ich hätte mir gewünscht, noch viel mehr über sie und ihre Schwierigkeiten im 20. Jahrhundert zu erfahren, gerade weil mir die Kinder so ans Herz gewachsen sind. Ich hatte das Gefühl, dass sie während des Buches nur erwähnt wurden, damit der Leser sie nicht vergisst.

Ich muss auch gestehen, dass ich langsam das Gefühl habe, dass über Jamie und Claire eigentlich alles geschrieben ist: Sie lieben sich sehr, Jamie gerät in Todesgefahr und Claire ist die wundersame Ärztin.

Einzig allein Ian und sein Hund Rollo sind mir wirklich ans Herz gewachsen und scheinen, liebevoll beschrieben zu sein.

Wie ich hier schon einmal bei einem anderen Rezensenten gelesen habe: Es passiert zwar etwas in dem Buch, man kriegt es aber nicht wirklich zu fassen, was es ist, so dass man das Gefühl hat, es passiert nun doch wieder nichts.

Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass der nächste Band "besser" wird. Viel lieber lese ich die voherigen Bände noch 50 mal, um mich wieder an der Saga zu erfreuen.
55 Kommentare| 197 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2010
Gut, dass ich mir das Buch nicht gekauft, sondern nur geliehen habe..
Mir war schon vorher klar, dass Diana Gabaldon nicht mehr zu ihrer Schreibform der ersten 3 Bände zurückkehren wird, aber dennoch war das Buch schlechter als erwartet.

Der erste riesige Minuspunkt offenbarte sich schon am Anfang: William und Lord John bekommen einen eigenen Handlungsstrang. Seitenlang wird über den Bürgerkrieg palavert und wenn man sich da nicht auskennt, dann kann das schon mal richtig langweilig werden...
Doch nicht nur den Krieg fand ich weniger spannend. Auch William und Lord John an sich sind einfach nicht interessant. Beide sind sehr oberflächliche Charaktere. William hätte man gegen einen anderen Rothaarigen beliebig austauschen können und bei Lord John dachte die Autorin anscheinend, dass Homosexualität und eine Verliebtheit in Jamie schon als Charaktereigenschaften reichen...
Auch, dass Frau Gabaldon einem ihre Lord John Romane quasi aufzwängt finde ich nur noch unverschämt. Viele Passagen sind nicht wirklich veständlich, wenn man die anderen Bücher nicht kennt (auch wenn sie im Anhang Anderes behauptet).

Was mich noch gestört hat, war die großartige Ankündigung, dass Jamie und Claire nach Schottland zurückkehren. Ich möchte hier nicht zuviel verraten sondern nur Enttäuschungen verhindern, wenn ich sage, dass sie 2/3 des Buches noch in Amerika rumgurken und ebenso plötzlich wieder aus Schottland verschwinden, wie sie dann da angekommen sind.
Sehr sehr schade, meiner Meinung nach, da dies eigentlich der Part des Buches ist, in dem am meisten der Geist der ersten 3 Bände durchblitzt.....

Ein weiteres großes Manko ist, dass das ganze Buch hindurch kaum was passiert. Seitenlang werden sehr belanglose Dinge erzählt und dann plötzlich schien der Autorin einzufallen, dass sie mal was spannendes schreiben könnte. Die Sachen, die wirklich hätten interssant werden können wurden so schnell abgehandelt, dass es nie wirklich spannend wurde, sondern der Spannungsbogen kontinuierlich auf einem Niveau blieb: ganz weit unten. Auch die vielen Handlungsstränge haben zu dem Gefühl des "Dahingeplätschers" beigetragen. Sobald es interessant wurde, wurde der Handlungsstrang gewechselt und man wurde aus dem Lesefluss (wenn der denn vorhanden war) gerissen.

Auf den letzten 70 Seiten wurde dann aufgeholt, was die ganze Zeit gefehlt hat. In diesen Abschnitt wurden soviele Sachen gequetscht, dass man kaum hinterher kam und dann plötzlich war alles vorbei und man wurde in das offenste Ende, das ich je erlebt habe, katapultiert.

Das Schlimme ist, dass ich das nächste Buch aus der Reihe wahrscheinlich aus reiner Neugier auch lesen werde und mich hinterher wieder drüber ärgern werde....

Fazit: Keine Empfehlung! Nicht mal für Fans. Dazu unterscheidet es sich zu grundlegend von den ersten 3 Bänden....
33 Kommentare| 113 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nachdem ihr Haus abgebrannt ist, planen Jamie und Claire nach Schottland zu reisen, um Jamies Druckerpresse zu holen, da Jamie eigentlich des Kämpfens müde ist und sich stattdessen um gedruckte Flugblätter bemühen möchte, die der Sache der amerikanischen Rebellen dienen soll.
Doch wie immer ziehen Jamie und Claire den Ärger förmlich an und so geraten sie doch noch in die Kämpfe zwischen Engländern und Amerikanern.
Bei einigen Begebenheiten begegnet Jamie sogar William, seinem Sohn der auf gegnerischer Seite kämpft, der aber immer noch nicht weiß, dass Jamie in Wirklichkeit sein Vater ist.

Auch Ian und Rollo, Ians treuer Wolfshund, sind an Claire und Jamies Seite, doch Ian hat sich einen gefährlichen Verfolger eingehandelt, der Ians zukünftiges Lebensglück zerstören möchte.

Derweil reist Lord John durch das Land und versucht einer Verschwörung auf die Spur zu kommen und nebenbei auch seinen Sohn William und seinen Neffen Henry zu beschützen.

In der Gegenwart sind Brianna, Roger und ihre Kinder sicher und heil angekommen.
Während Roger sich erst einmal im Klaren darüber werden muss, was er aus seinem Leben nun machen will und sich seinen Ängsten stellt, sucht Brianna sich einen typischen Männerjob und muss sich darin auch erst einmal bewähren.
Eine große Hilfe und Stütze sind ihr und ihrem Mann dabei die Briefe ihrer Eltern Jamie und Claire, die sie nur nach und nach öffnen, um sich Stück für Stück über deren weiteren Werdegang zu informieren.
Eines Tages kommt es zwischen dem Ehepaar und einem Verwandten von Roger zu einer unheimlichen Begegnung, denn dieser Verwandte ist ebenfalls ein Zeitreisender. Will er ihnen etwas Böses?

Endlich hat das Warten ein Ende und es geht weiter mit der Highlandsaga über den kämpferischen und charismatischen Schotten Jamie und seiner großen Liebe Claire, der zeitreisenden Krankenschwester/Ärztin.

Im Vorgängerband deutete sich schon die Reise nach Schottland an und ich denke, ich war nicht die Einzige unter Diana Gabaldons begeisterter Leserschaft, die dieser kurzfristigen Rückkehr schon sehr entgegenfieberte.
Bevor es zu dieser von mir ersehnten Rückkehr kam, wurden Jamie und Claire aber doch noch in die Kämpfe auf amerikanischem Boden verwickelt. Und obwohl manche
Kriegs/Kampfsequenzen durchaus spannend und kurzweilig beschrieben waren, empfand ich viele Romanpassagen als sehr langatmig und quälend zu lesen.Natürlich sind die Gabaldon Bände der Highlandserie auch historische Romane bzw.
es fließen viele historische Hintergründe mit ein, doch war es in den anderen Teilen der Serie bisher so, dass sich die historischen Hintergründe, Beschreibungen von Schlachten u.a mit familiären Begebenheiten innerhalb des Fraserclans die Waage hielten, wobei Jamie und Claire immer die Hauptfiguren blieben und immer wieder die "besondere Magie", der Umgang zwischen den Beiden
von der Autorin hervorgehoben wurde, die die Buchreihe zu etwas ganz Besonderem machten.

In "Echo der Hoffnung" besteht diese "Magie" zwischen Jamie und Claire zwar immer noch, doch leider hat die Autorin ihren 1000 Seiten langen Roman aufgesplittet und erzählt die historischen Begebenheiten aus der Sicht von gleich mehreren Figuren, die nicht alle gleich interessant sind.

Es ist Diana Gabaldons Stil kleine Geschichten innerhalb einer größeren zu erzählen und einzelne Handlungsstränge am Ende oft überraschend zu verknüpfen, doch während Jamies, Claires, Ians, Briannas und Rogers Werdegang interessiert, da alle Figuren charismatisch sind und eine besondere Persönlichkeit
ausstrahlen, wirken Lord John und William, Jamies Sohn, eher blass und so haben mich ihre Erlebnisse leider gelangweilt und waren belanglos.

Zudem gehört die amerikanische Geschichte nicht ganz zu meinem bevorzugten Interessensgebiet- während viel Wert darauf gelegt wurde, wichtige Personen des Unabhängigkeitskampfes aufzuzählen und den Verlauf des Krieges zu schildern,
wurden andere Handlungsstränge, wie etwa Ians Bekanntschaft zu einer Quäkerin vernachlässigt oder zu kurz und nüchtern abgehandelt.
So lesen sich die ersten 500 Seiten trotz des hervorragenden, bildhaften Schreibstils der Autorin streckenweise sehr zäh.
Doch dann, als ich es eigentlich nicht mehr erwartet hatte, fand die Autorin zu ihrer gewohnten Form zurück, spannende Passagen wechselten sich ab mit humorvollen und auch zu Tränen rührenden Sequenzen, wobei ich besonders den Aufenthalt in Schottland von Jamie, Claire und Ian positiv hervorheben möchte.
Am Ende des Romans wurde es dann nochmals besonders spannend, wie immer beendete die Autorin ihr aktuelles Buch mit einem Cliffhanger, der es in sich hat.

Trotz meiner Kritikpunkte ist auch der bereits 7. Teil der Highlandersaga nicht schlecht. Diana Gabaldon hat eine ganz besondere Fähigkeit- Sie vermag es, ihren
Romanfiguren Leben einzuhauchen und mit deren Dialogen die Menschen ganz besonders zu berühren. Eine Fähigkeit die gepaart mir ihrem schriftstellerischen Talent, selten anzutreffen ist.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass der nächste Roman dann wirklich der letzte werden wird, etwas gestraffter erzählt wird und dass Jamie und Claire darin noch einmal im Mittelpunkt des Geschehens stehen werden.
Da ich von der zweiten Hälfte des Romans so sehr gefesselt war, habe ich mich trotz des zähen Einstiegs für eine 4.5 von 5 Punkten Bewertung entschieden. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 25. Mai 2010
Ich bin ein großer Fan der Highland-Saga. Aber durch dieses Buch musste ich mich quälen. Ein totales Durcheinander der Charaktere. Leider haben Lord John und William auch noch ihren Handlungsstrang bekommen. Diese beiden finde ich total langweilig. Der einzig interessante Teil ist der in Schottland, aber leider kam der auch viel zu kurz. Eine totale Enttäuschung, wenn man bedenkt wie lange man auf das Buch warten musste. Das Ende ist übrigens eine Zumutung, als ob Frau Gabaldon plötzlich keine Lust mehr hatte zu schreiben. Schade!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Mai 2010
Ich war doch sehr überrascht, im Buchhandel diesen Band vorzufinden. Nach so vielen Jahren hatte ich eigentlich keine Fortsetzung der Reihe erwartet.

Bis Seite 450 habe ich mich monatelang durchgekämpft, immer mit der Frage im Hinterkopf, wer denn nun dieses Buch geschrieben haben mag. Den Wortwitz der ersten 3 Bände und die schlagfertige Claire konnte man nur gelegentlich im Ansatz erahnen. Mir drängte sich der Verdacht auf, dass der Autorin schlichtweg über die Jahre das Geld ausgegangen ist. Die Lord John Reihe ist nicht wie erhofft eingeschlagen, da musste nun auf Teufel komm raus eine Fortsetzung her.

Über Claire und Jamie gibt es nicht mehr viel zu erzählen. Sie sind älter geworden und die unvermeidlichen Zeichen des Alterns stellen sich auch bei ihnen ein. Die erotischen Aspekte ihrer Beziehung sind auch entsprechend abgekühlt. Sie kommen ein wenig farblos und gewöhnlich daher.

Brianna und Roger sind mit den Kindern in Sicherheit, so weit - so gut. Sie kauften Lallybroch und richteten sich dort häuslich ein. Nach einem Jahr haben sie anscheinend noch immer nicht die Umgebung des Hauses besichtigt. Wäre man nicht neugierig und würde das Anwesen nach den Spuren der Vergangenheit absuchen???!!! Nach einem Jahr findet man überraschend und zufällig die Gräber von Briannas Vorfahren. Für mich völlig unverständlich, da sie u. U. einige der Verstorbenen persönlich gekannt haben könnten.

Roger ist und bleibt ein Waschlappen. Er bemitleidet sich selbst und ist verzweifelt auf der Suche nach der eigenen Berufung. Soll er Priester werden oder nicht???? Was eine Frau wie Brianna bloß an diesem Weichei gefunden haben kann?? Somit ist für mich der Handlungsstrang um diese Familie auch nur mäßig interessant.

Der 3. Handlungsstrang bezieht sich auf Lord John und William. In der ersten Hälfte des Buches habe ich diese Seiten großzügig überblattert. Die Geschichte um sie ist langweilig und die Kriegswirren interessieren mich auch nur am Rande.

Ich kann es kaum glauben, dass uns in 3 Jahren eine weitere Fortsetzung beschert werden soll. Was kann da noch kommen - abgesehen von der Auflösung des offenen Endes dieser Ausgabe. Zum Schluss überschlagen sich hier die Ereignisse und der Leser wird sprachlos ob des abruptes Endes und verwirrt zurückgelassen.
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am 27. Dezember 2009
Die Highland-Saga ist ein Muss für mich - erst recht unterm Tannenbaum. Diesmal bin ich jedoch eher enttäuscht als gefesselt gewesen, denn die ersten 500 Seiten des Romans waren schlichtweg so langweillig, dass ich sie nur gelesen habe, weil ich die hervorragenden Bände 1-6 kenne. Wer das nicht tut, der kann meiner Meinung nach mit "Echo der Hoffnung" gar nichts anfangen - was in den anderen Bänden anders war, da diese durchaus eine eigene Story enthalten haben... Was mich jedoch gradezu wütend macht ist DIESER Cliffhanger am Ende. Es ist ja schön, wenn es eine Fortsetzung geben soll (dauert es wohl wieder drei Jahre, oder ist die schon geschrieben...???) und bisher hat Mrs Gabaldon es außerdem immer geschafft, ihre Bücher so enden zu lassen, dass ihre Geschichten zwar ein Ende, jedoch auch eine Einladung an den Leser enthielten, sich selber Gedanken zu machen, seine Fantasie zu benutzen und auf die Fortsetzungen zu freuen. Diesmal jeoch hören einige Handlungsstränge einfach mittendrin auf! Klein-Jemmy hockt also in einem Tunnel mit eigenem "Zeitloch" fest und fährt auf die Gefahrenstelle zu - Roger ist ? JA WAS DENN? tot? gefangen in den Steinen? im Schottland des 18. Jahrhunderts? Jamie ist auf der Flucht? Der Leser ist auf den letzten Seiten endlich, endlich drin - fast so schön wie sonst - und dann kommen plötzlich die Danksagungen?????? Das ist kein Cliffhanger im üblichen Sinn - das ist schlechter Stil, ein Unfall oder schlichtweg Profitgier. Im besten Fall darf man wohl davon ausgehen, dass Mrs Gabaldon selber entwerde keine Lust mehr hatte, noch ein Highland-Buch zu schreiben, oder ihre Kreativität womöglich unter wartenden Fans und drängelnden Verlegern gelitten hat. Ich finde es gibt 6 tolle Highland-Romane, die werde ich immer wieder gerne lesen, aber der letzte wandert in den Müll - und einen achten werde ich nicht kaufen, wenn mir nicht vorher jemand versichert, dass er wieder die alte Qualität hat oder die Fans wenigstens am Ende nicht völlig im Regen stehen lässt! Ein weltweit erfolgreicher Autor, der ja auch eine Menge Geld mit seinen Geschichten verdient (zu Recht), sollte sich auch der Verantwortung hinsichtlich der Qualität seiner Bücher bewusst sein! Mein Rat für alle Fans: Nicht kaufen, nicht lesen bevor es nicht einen achten Band gibt, der bessere Kritiken bekommen hat!!
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am 27. April 2010
Ich kann mich den anderen schlechten Kritiken nur anschließen. Ich habe die ersten Bücher verschlungen, meistens innerhalb einer Woche. Echo der Hoffung habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und habe 4 Monate gebraucht es zu Ende zu lesen. Über hunderte von Seiten werden Details aus der amerikanischen Historie breitgetreten, die Erzählungen zu Willie langweilen einfach nur und Jamie und Claire kommen viel zu kurz. Erst auf den letzten Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und die Autorin findet zu Ihrer alten Form zurück. Und dann ... kommen plötzlich die Danksagungen!! Das Buch ist plötzlich zu Ende und lässt alle Handlungen offen: Jem wurde entführt und sitzt im Stollen fest; Jamie kehrt zurück und ist gleich wieder auf der Flucht; Willie findet heraus, wer sein Vater ist; ja und jetzt??? So hätte das Buch anfangen sollen, dann hätte es was werden können. So ist es einfach nur eine totale Enttäuschung.
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am 3. Januar 2010
Ich habe auch alle anderen Bände der Serie gelesen und muss sagen, dass dieser hier der Schwächste ist. Schon im Vorgängerband hatte ich den Eindruck, dass es mit der Handlung deutlich bergab geht. Dies setzt sich im neusten Band fort. Ich hatte besonders die ersten vier fünfhundert Seiten das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich in Gang kommt. Es geht bei Jamie und Claire den eigentlichen Hauptcharakteren nur darum, dass sie bald nach Schottland fahren wollen, um eine Druckerpresse zu holen.
Die Autorin wendet aber noch einigen anderen Figuren ihre Aufmerksamkeit zu, die größtenteils nicht zur Spannung beitragen. Besonders Auffällig ist die Handlung um Bree und Roger, die fast bis zum Schluß uninteressant bleibt. Erst da bietet Galbaldon einige Punkte an, die interessant sein könnten für den nächsten Band, welcher (Ich habe das Nachwort gelesen) in drei Jahren erscheinen soll.
Auch die Handlung um Lord John bietet einige Kritikpunkte. Diese ganze Geheimagentengeschichte wird eigentlich nur angerissen und es bleibt unklar, was dies zur Gesamthandlung beitragen soll, (nächster Band ?). Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Claire und John, bleibt besonders am Schluß, schwierig nachzuvollziehen.
Besonders bei Jamies Sohn William verschenkt die Autorin für mich einiges an Potenzial, seine Figur bleibt eher blass und nicht allzu liebevoll ausgeführt.
Sehr übertrieben in diesem Band finde ich die ganzen "zufälligen" Zusammentreffen, der Figuren untereinander. Beispielsweise Ian und William, die sich plötzlich in den riesigen Wäldern Amerikas treffen.
Bei den neu eingeführten Figuren, den Hunters, ist es nicht anders. Praktisch alle Figuren laufen Ihnen unabhängig voneinander mal so über den Weg. In den vorherigen Bänden ist mir dies nicht so sehr aufgefallen, in diesem Buch treibt die Autorin das wirklich auf die Spitze.
Aufgefallen ist mir besonders am Ende, dass die Autorin versucht noch einige Dinge mit der Brechstange unterzubringen. Beispielsweise die Beziehung zwische Ian und seiner Freundin, die Beziehung zwischen Jamie und William usw. Wie gesagt kommt die Geschichte am Anfang nur schwer in Gang, wodurch dieses aufs Gaspedal treten am Ende sehr auffällt.
Insgesamt gesehen kann ich diesen Band der Reihe nicht weiterempfehlen. Leute, die die Vorgängerbände nicht gelesen haben sollten die Finger davon laßen. Man kann nur hoffen, dass die Autorin es schafft, ihren nächsten Highlandband besser zu strukturieren und mehr Zug in die Geschichte zu bringen !!!
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am 9. März 2010
Die Bände von Jamie und Claire habe ich regelrecht verschlungen. Um die lange Wartezeit bis zum nächsten Band zu überbrücken, habe ich immer wieder bei Band 1 neu losgelegt. Schon beim letzten Buch hatte ich einige Schwierigkeiten die Konzentration beim lesen zu halten, denn es wurde oft recht langweilig und langatmig. Dieser aktuelle Band ist aber direkt schon eine Frechheit der Autorin. Ich habe das Buch jetzt etwas über die Hälfte durch und gebe enttäuscht auf. Die Lust zum Lesen ist mir sehr schnell vergangen. So viele Namen, Orte, Handlungen, die überhaupt nicht interessieren, aber sehr langatmig ausgeführt werden. Zwischendurch wirft uns Diana Gabaldon mal ein Häppchen Jamie und Claire oder Roger und Brianna hin, dann geht es aber schon wieder weiter mit den langweiligen William und Lord John (die haben doch eh schon eine eigene Reihe erhalten, wieso werden die hier so lange "wach" gehalten?)

Sollte Diana Gabaldon im letzten/nächsten Teil doch noch mal Gas geben, kaufe ich es mir gerne, ansonsten werde ich Jamie und Claire so in Erinnerung behalten, wie ich sie mir in all den Jahren "ins Herz gelesen" habe.
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am 10. Oktober 2011
Ich habe Band 1-3 mindestens 3x gelesen, ab dem 4. fing dann das Dilemma an.. und im 7. war ich weitestgehend enttäuscht, genervt, übellaunig und lustlos weiterzulesen. Der Horror nahm und nahm kein Ende, selbst ich als detailverliebter Narr habe seitenweise umgeblättert und am Ende kam, was kommen musste: nichts - nur weitere 4 Jahre Wartezeit und dann weiß ich letztendlich doch, dass ich das doofe Buch kaufen werde.
Zum Glück bin ich mit meiner Meinung nicht die Einzige und ich HOFFE wirklich, dass Fr.Gabaldon daraus lernt und in ihren alten Stil zurückfällt.

Aber an Wunder glaubt bekanntlich niemand mehr außerhalb der nächtlichen Träume.
Sorry, der Band war echt schlecht. Wirklich, wirklich schlecht. Nur Ian war interessant & der kam viel zu kurz. Sonst.... Laberpalaber. :-(
Jamies Sohn ist so nervig! Nur seine roten Schamhaare sind das einzig verruchte. Mein Gott. Ich war mal verliebt in ihre Geschichten. Over and out.
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