Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle HeleneFischer BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel



am 22. Januar 2012
"Zuviele Noten, Herr Mozart", mit diesem Satz kanzelte Kaiser Joseph II. den berühmten Komponisten dem Vernehmen einst bei einer Opernpremiere ab - und bis heute gilt dieser Satz als ein Höhepunkt der Ignoranz. Und doch, der zweite Teil der großartigen Glasbücher erfüllt genau diese Aussage mit Sinn. Es scheinen einfach zuviele Noten, eine zu große Begabung, ein kaum lektoriertes und begrenztes Talent zu sein, dass durch diesen zweiten Band strömt, sich zu oft einfach ziellos verströmen.
Von den Glasbüchern, dem ebenso komplexen wie atemberaubenden Vorgängerband, war ich wirklich mehr als beeindruckt - und wäre mit dem dortigen offenen Ende auch sehr zufrieden gewesen. Natürlich hat mich die Fortsetzung dennoch interessiert. Aber es dauert mehr als 200 Seiten, bis Dahlquist es schafft, den zweiten Teil überhaupt in Fahrt zu bekommen; zu sehr muss er am Anfang immer wieder Rückgriffe erklären, Personen neu vorstellen und das Buch mit dem ersten Band verkoppeln. Dann, zurück im Palast des Herzogs von Stäelmaere, gelingt wieder eine jener atmosphärisch unglaublich dichten Passagen, eine der wenigen, bei denen der Roman wirklich weiter geht als das erste Buch und die Erosion und den kompletten Verfall im Innersten der Macht zeigt. Doch diese Verdichtung hält sich nicht lange, wieder folgen Abenteuer auf Abenteuer in den nun leidlich bekannten Settings; in Kutschen und Zügen, in labyrinthischen Schlössern und wie ausgestorben wirkenden Dörfern. Es ist stete Wiederholung; brilliant geschrieben und doch auf seltsame Weise ermüdend.
Wäre das Dunkelbuch ein einzelnes Werk, könnte es als beachtliche Leistung gelten - als Fortsetzung der Glasbücher jedoch ist es zu wenig origenell, um bestehen zu können. Für Fans sicher ein Muss, für Leser ohne Vorkenntnisse nicht zu empfehlen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Oktober 2009
Zuerst vorweg, vom ersten Band ("Die Glasbücher der Traumfresser") war ich vollkommen begeistert. Die erste Enttäuschung beim "Dunkelbuch" war war das Buch an sich. Waren es bei den Glasbüchern noch ein Schuber mit 10 Einzelbänden (mal was anderes und irre praktisch) so ist es hier ein ganz gewöhnliches ... Buch.

Im Prolog sind die Hauptpersonen des ersten Bandes beschrieben. Leider etwas zu wenig umfassend, vor allem wenn man die "Glasbücher" nicht oder wie ich vor einiger Zeit gelesen hat.

Schreiben kann er jedenfalls der Dahlquist. Dass muss gesagt werden. Spannend ist das Buch die ganze Zeit, zumindest wenn man sich mit dem Innenleben der Darsteller auseinandersetzen möchte. Die Charaktäre sind sehr plastisch beschrieben und ihre innersten Gedankengänge werden offengelegt (auch wenn das manchem Leser vielleicht zu viel des Guten erscheint). Ich jedenfalls konnte mit jedem der drei Hauptcharaktäre aufs Lebhafteste mitfühlen.

Dahlquist ist beim bewährten Rezept der Traumbücher geblieben. Jeweils ein Kapitel ist nacheinander in einem immer wiederkehrenden Reigen jeweils einem der drei Hauptdarsteller Celeste Temple, Kardinal Chang und Doktor Svenson gewidmet. Nachdem sie vor dem Anfang des "Dunkelbuches" wieder getrennt wurden finden sie erst gegen Ende wieder zusammen.

Was mir persönlich noch auffällt: Wer das erste Buch wie ich vor mehr als einem Jahr gelesen hat, könnte Schwierigkeiten damit haben, Details der Handlung zu verfolgen, zumal es auch unzählige Darsteller gibt und die und deren Namen oft genaug auch so für Verwirrung sorgen. Wer die Glasbücher nicht gelesen hat, sollte dieses Buch erst gar nicht angreifen, auch wenn der Autor im ersten Satz betont, dass das "Dunkelbuch" ein eigenes Werk sei. Dann noch ein Tipp: Die "Dunkelbücher" nicht nebenbei lesen sondern in kurzer Zeit, sonst erinnert man sich an schon gelesene wichtige Details zu wenig.

Ohne das Ende zu verraten, kann ich noch folgendes sagen: Nachdem schon einige vermeintlich tote Darsteller des ersten Bandes hier wieder mitwirken, bin ich sicher, dass Dahlquist auch hier eine weitere Fortsetzung plant, vor allem da einige Fragen offen bleiben...

Den einen Stern Abzug gibt es also für die Aufmachung als "normales Buch" und die etwas verwirrende Handlung, wobei ich dazu nochmals einschränken muss, dass ich die "Glasbücher" vor mehr als einem Jahr und dieses Buch aus Zeitgründen über einen Zeitraum von etwa einem Monat verteilt gelesen habe.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. August 2010
Natürlich habe ich auch die Glasbücher gelesen und war von der interessanten Welt und den Charakteren fasziniert - weshalb mich das Dunkelbuch doch sehr enttäuscht.

Eine langweilige und langatmige Heranführung der Hauptpersonen (in gewohnter getrennter Weise) an den Höhepunkt des Buches, welches dann auch noch abrupt endet. Subjektiv gesehen ist nichts von der aufregenden Welt der Glasbücher übrig, so dass ich mich beim Lesen die ganze Zeit unwohl gefühlt habe. Die trübe Stimmung der Anfangskapitel zieht sich durch das ganze Buch und überlagert sowohl die Szenerien als auch die Charaktere (ich habe nichts gegen eine düstere Stimmung, diese kann sehr interessant und spannend sein - ist sie hier leider nicht). Ach ja, und die Charaktere: abgesehen von den bekannten Personen tauchen einfach zu viele neue Gestalten auf, die allesamt ähnlich absurde Namen tragen wie die bisher bekannten und zusätzlich zu unnötiger Verwirrung führen.

Fazit: Ich habe durchgehalten obwohl ich mich nicht amüsiert habe, da dieses unbehagliche Gefühl sich durch das ganze Buch gezogen hat. Sollte es (wie es ja langsam üblich wird) eine Trilogie werden, dann werde ich mir auch das dritte Buch antun (nur um zu sehen, ob das Dunkelbuch ein Ausrutscher war).
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Juli 2011
Nach 200 Seiten beschleicht einen das Gefühl, dass Herr Dahlquist den roten Faden der Geschichte endgültig verloren hat.
Jeder spinnt seine Intrigen gegen jeden und der Leser ist irgendwo zwischen der 10ten und der 11ten Wendung der Intrigen ausgestiegen.
Abgeholt wird er leider nicht mehr.
Schade drum, denn wie auch bei den "Glasbücher" ist die Geschichte flott geschrieben. Leider werden die Figuren so derart durcheinander gewirbelt, dass keine Spannung mehr aufkommt.
Die offenen Fragen des ersten Bandes lösen sich leider nicht auf, dafür kommen weitere hinzu und das grosse Ganze geht komplett verloren.
Es hat mir im letzten Drittel so wenig Spass gemacht, dass ich dem dritten Teil, sollte er jemals erscheinen keine weiter Chance einräumen werden.
Ein Leser, der ohne Vorkenntnis der Glasbücher einsteigt ist ab der ersten Seite verloren. Es ist eine Frechheit das Werk als "eigenständigen" Roman anzubieten.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. November 2011
Der erste Band hat mich von vorn bis hinten begeistert, beim zweiten sieht es leider ganz anders aus!
Ich könnte noch nicht mal den Finger auf die Wunde legen, aber es ist einfach alles zäh, zäh, zäh.
Stellenweise hatte ich das Gefühl den ersten Band nochmal zu lesen. Die Handlung ist nicht mehr so
spannend, ich hab mich total schwer getan das Buch zu Ende zu lesen und das ist ja das beste Zeichen
dafür dass etwas nicht so ganz stimmt. Einer der Hauptpunkte ist, dass mir der Wälzer diesmal zu dick
war - im ersten Band war das trotzdem super - im zweiten hatte ich manchmal ehrlich vergessen, wo der
Held stehengeblieben war - wenn der Faden wieder aufgenommen wurde. Also für meinen Geschmack ein
ziemlicher Absturz von dem ersten Band.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Dezember 2009
Dass "das Dunkelbuch" und auch sein Vorgänger "Die Glasbücher der Traumfresser" zu den besten Büchern zählt, die ich bislang gelesen habe, kann ich wirklich mit absoluter Inbrunst behaupten. Das würde zwar nicht viel heissen, wenn ich bloß drei Bücher gelesen hätte und eines davon das Telefonbuch oder Charlotte Roches "Feuchtgebiete" gewesen wäre. Aber dem ist zum Glück nicht so! Ich habe wirklich schon sehr viel gelesen, meistens Fantasy, Thriller, Horror, Kinderbücher oder auch Sachbücher. Dieses Buch sprengt irgendwie sämtliche Genres. Es ist sowohl Fantasy, Abenteuerroman, ein Touch Jules Verne und legt ein ungeheures Tempo vor. Außerdem sollte man als Leser schon etwas für den Charme des 19. Jahrhunderts, England und viktorianische Zeiten übrig haben. Aber das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch echt humorvoll. Ich habe mitunter laut gelacht. Mit einer langen Inhaltsangabe möchte ich mich gar nicht erst aufhalten, da bereits mehrere Rezensionen darübere vorhanden sind. Ich kann jedoch nicht verstehen, wie Jemandem beim Lesen dieses Buches oder seinem Vorgänger die Geduld ausgeht. Ich habe noch nie zuvor derartig dicke Wälzer fast in einem Haps verschlungen.
Am Ende des Dunkelbuchs sass ich fast schreiend über den letzten Seiten und wagte kaum weiterzulesen, konnte es aber auch nicht lassen. Will ja wohl hoffen, dass die Reihe noch fortgesetzt wird, denn sonst überlebe ich dieses Ende nicht. Seither verstehe ich die arme Frau aus Stephen Kings Misery! Also, ich für meinen Teil kann die Fortsetzung kaum mehr abwarten und werde alle Bücher nochmal lesen. Ich bin wirklich froh, dass mir diese Bücher nicht entgangen sind!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Juli 2013
War die Geschichte der Traumfresser im Band 1 für mich noch hochgradig faszinierend und irgendwie genau der richtige Mix aus coolen Hauptfiguren, fiesen Nebenfiguren, tollen Settings, Fantasy, Action und ein wenig Erotik, verliert der zweite Teil leider deutlich an Charme.
Zu den hier schon häufig angeführten Gründen
-> zu viele Nebenfiguren mit Namen, die man sich einfach nicht merken kann, und deren Relevanz mir teilweise auch nicht wirklich klar ist
-> zu viele, verwirrend unnütze Nebenstories und unübersichtliche Schauplätze,
-> ein fieses, unbefriedigendes Cliffhanger-Ende

möchte ich noch 3 andere nennen:
-> zuviel rohe Gewalt (irgendwann ist einfach gut)
-> Miss Temple (sie nimmt den Hauptteil im Buch ein und wird mir immer unsympathischer, was für 'ne fürchterliche Frau)
-> die Übersetzung: in diesem Teil wurde der Übersetzer ausgetauscht. Mit hat der Stil im Buch 1 erheblich besser gefallen. Teilweise kommen hier Redewendungen vor, die leider nicht ins Flair des Romans passen und mich persönlich ziemlich gestört haben. Ich kann natürlich nicht beurteilen, welcher Übersetzer letztendlich den besseren Job gemacht hat, allerdings gefiel mir die Sprache in Teil 1 erheblich besser.

Trotzdem gebe ich gerne 3 Sterne für das Dunkelbuch. Die Fantasie des Autors ist einfach überragend und einigen seiner Figuren (Chang! Der Doktor!) sind auch in Teil 2 einfach großartig. Ich freu mich auf den 3. Band im November!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Mai 2011
Nachem mich "Die Glasbücher der Traumfesser" sehr begeisterten, musste ich mir natürlich auch dieses Buch zulegen.
Vorab: Es heißt dieses Buch fungiert als eigenständiger Roman und kann unabhängig vom Vorgänger gelesen werden. Das halte ich nicht für zutreffend, zumindest kann die Spannung so nicht richtig fortgesetzt werden.

Das Dunkelbuch setzt direkt an den Ereignissen am Ende der Glasbücher an. Man könnte es eigentlich einfach hinten dran tackern und so als einen Roman lesen. Somit ist man von Anfang an im Geschehen und erfährt schnell, dass so manches was man in den Glasbüchern als "aufgedeckt" betrachtete, in Wirklichkeit doch etwas anders zu sein scheint.

Der Autor setzt den Stil der wechselnden Hauptcharaktere pro Kapitel weiter fort und lässt sich so weiter Spielraum für Überraschungseffekte. Insgesamt ist dieses Buch etwas kürzer geraten, trotzdem ergeben sich viele neue Wendungen, bis zum finalen Showdown. Wiedereinmal mekrt man hier, dass der Autor normalerweise Bühnenstücke und Drehbücher schreibt. Manchmal fühlt man sich wie in einen Film hineingezogen.

Etwas wirklich "innovatives Neues" passiert nicht, eher ist dieser Roman eine direkte Weiterführung der Geschichte.

Einziges Manko: Erneut endet das Buch mit einem gewaltigen Cliffhanger. An sich nicht schlimm, nur so wie es aussieht wird es aufgrund der Verkaufszahlen keine Fortsetzung geben. Dies will ich aber in die Bewertung nicht negativ einfließen lassen, da es im Prinzip nichts mit diesem Roman zu tun hat
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. März 2016
Ich habe bereits den ersten Teil der Trilogie gelesen. Und auch hier muss ich sagen, dass der Autor ein Meister seines Fachs ist.
Das Szenario im fiktiven London des industriellen Zeitalters nimmt den Leser wieder gefangen.
Wer mit Steampunk und Fantasy etwas anfangen kann, dem kann ich diese Buch sowie die anderen zwei Teile dieser Reihe nur ans Herz legen.
Die Charaktere sind sympathisch wenngleich sie ebenso Ecken und Kanten haben, eben realistisch sind.
Gordon Dahlquist erfasst sehr gut den Zeitgeist der Jahrhundertwende mit all den Problemen der armen Bevölkerung und dem Pomp und Glanz der Oberschicht.
Die handelnden Personen sind ein bunter Mix all der Gesellschaftsschichten.
Aber auch für die Fans von Kriminalromanen wird einiges geboten. Es fliesst eine Menge Blut und Leichen sind des öfteren anzutreffen.
Ich möchte hier nicht allzu viel verraten, ich würde mich aber freuen, wenn noch mehr Leser in den Genuss dieser Bücher kämen.
Denn hier verpasst man wirklich eine Menge.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Oktober 2009
Endlich ist die Fortsetzung da. Aber nicht nur unsere drei Helden sind wieder dabei. Auch ihre Gegner haben den Absturz des Luftschiffes teilweise "überlebt". Allen voran natürlich die Contessa. Und so beginnt wieder ein spannender Kampf ums Überleben.
Zwar wird im Buch vieles aus "die Glasbücher der Traumfresser" wieder aufgegriffen und dabei auch kurz erklärt, trotzdem sollte man den ersten Band schon mal gelesen haben, da es sonst doch zu verwirrend wird. Ansonsten ist das Buch wie schon der Vorgänger unglaublich spannend und es kommt zu vielen unvorhersehbaren Wendungen. Der große Showdown am Schluß lässt einem dann nicht nur zeitweise den Atem stocken, sondern durch das offene Ende auch Hoffnung auf einen dritten Teil.
Einziger Kritikpunkt ist wohl, dass sich die Szenen, in denen die drei Helden gemeinsam auftreten auf ziemlich wenige beschränken.
Fazit: Für Fans des Vorgängers ein absolutes Muss, Neueinsteiger sollten dann doch erst zu "die Glasbücher der Traumfresser" greifen, die es mittlerweile auch als Taschenbuch gibt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden