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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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5000 Jahre ist Bartimäus alt, ein Dschinn der vierzehnten Klasse, er hat die Mauern von Uruk, Karnak und Prag aufgebaut, war mit König Salomon per du und jetzt wird er von einem zwölfjährigen Bürschchen beschworen. So ein Mist! Obendrein macht dieser Zauberlehrling bei der Beschwörung keinerlei Fehler und so ist Bartimäus ihm ausgeliefert.
Das Amulett von Samarkand soll er für den Jungen stehlen. Ein sehr mächtiges Zauberartefakt, dass den Besitzer vor magischen Angriffen aller Art schützt. Im Besitz von Simon Lovelace, einem der besten Zauberer Englands. Obendrein ist der - wie alle Zauberer - auf Macht versessen und hat sein Haus mit den modernsten magischen Einbruchsicherungen geschützt. Kein Wunder, dass diese Aufgabe alles andere als leicht ist.
Wieder ein Zauberlehrling, wieder in London. Aber da hört schon jede Ähnlichkeit mit Harry Potter, seinen Vorgängern und auch seinen Epigonen auf.
Bartimäus ist ein wunderbar sarkastischer Ich-Erzähler, er durchschaut die Menschen und lässt kein gutes Haar an ihnen. „Einmal verlangte ein Zauberer von mir, ihm seine große Liebe zu zeigen. Ich hielt ihm einen Spiegel vor." Und er belehrt seine Leser in zahlreichen herrlich bösartigen Fußnoten über Vergangenes und Gegenwärtiges aus dem Blickwinkel eines Dschinns. Allein diese Fußnoten wären es wert, das Buch zu kaufen. Endlich mal wieder ein lebendiger Protagonist neben all den Heroengestalten, die vor Edelmut platzen.
Nathanael ist gleichzeitig ein ungemein begabter Lehrling wie auch ein ängstlicher und verschlossener Junge. Er liefert die zweite Perspektive im Buch, das zwischen Ich-Erzählung (Bartimäus) und dritten Person (Nathanael) wechselt. Erstaunlich, wie er in der Geschichte seinen Mut entwickelt, sich gegen Simon Lovelace und seinen Meister zu behaupten versteht und wie Bartimäus und Nathanael im Laufe der Geschichte zu einem Team werden. Leicht ist das wahrlich nicht. Und so bietet die Geschichte nicht nur Witz, sondern auch Spannung pur.
„Bartimäus" ist eine erfrischende Abwechslung in einem eher drögen Buchmarkt, zeigt, dass man auch aus alten Stoffen noch völlig neue Geschichten machen kann und ragt aus Tolkien-Nachahmungen und Harry-Potter-Klons heraus wie ein fünf Sterne-Restaurant zwischen Döner-Buden und McDonalds-Filialen. Endlich mal wieder ein Autor, der ein wirklich originelles Garn zu spinnen weiß.
Für jugendliche wie erwachsene Fantasy-Fans ein Muss, aber auch für jeden, der neue Geschichte liebt. Ein Kultbuch. Bitte mehr davon!
(C) Hans Peter Roentgen
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am 6. Juni 2004
Liest man den Titel und die Inhaltsbeschreibung des Buches, kommen unweigerlich Gedanken auf wie: Noch ein Buch, das den Harry-Potter-Rausch ausnutzen will? Warum noch ein vernachlässigter, unterdrückter Zauberlehrling, der die Welt retten muß? Brauchen wir wirklich den x-ten Abklatsch ein- und derselben Geschichte?
Nein, den brauchen wir sicher nicht - aber dieses Buch ist ein Muß. Erzählt wird die Geschichte des Jungen Nathanael, der als Zaubererlehrling es gerne zu großem Ruhm bringen möchte. Das Parlament von London, die Schaltzentrale der Macht über die ganze Welt, ist sein großes Ziel. Doch leider hat er einen bestenfalls mittelmäßigen Beamten zum Lehrer, der nichts auf ihn hält, seinen Lerneifer bremst - also im großen und ganzen eine Null ist. Um sich für eine Demütigung, die ihm ein erwachsener Zauberer vor den Augen seines Meisters zufügte, zu rächen, beschört Nathanael einen Dschinn, Bartimäus von Uruk. Und damit fängt der ganze Spaß erst an. Den Rest zu entdecken, bleibt der geneigten Leserschaft vorbehalten. ;)
Ich habe selten ein Jugendbuch gelesen, in dem mit so viel geistreichem Witz, mit so viel Charme und doch so klarsichtig unserer Welt ein Spiegel vorgehalten wird. Schon allein Bartimäus' Bemerkungen in den Fußnoten sind ein Genuß und machen gespannt auf Teil 2 der Trilogie.
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am 28. Januar 2005
Mir hat Bartimäus sehr gut gefallen. Der Junge Nathanael ist vom bösen Zauberer Lovelace geärgert worden und möchte dessen Amulett erhalten. Damit beauftragt er den über 500 Jahre alten Dschinn Bartimäus. Davon ist dieser uralte Geist, der schon König Salomo und den ägyptischen Pharaonen diente, gar nicht begeistert...
Anklänge an Harry Potter sind zu finden. Was bei Rowling die "Muggles" sind, sind bei Stroud "Gewöhnliche". Doch Bartimäus ist anders als Harry Potter. Nathanael ist - zumindest in diesem Band - keine sympathische Identifikationsfigur, sondern ein Ekel - obwohl er aus der Sicht des ambivalenten - meines Erachtens durchaus nicht bösartigen, allerdings auch nicht guten Dschinn - gezeichnet wird. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab: sie werden einerseits aus Sicht Nathanaels erzählt, dessen Lebensgeschichte auktorial dargestellt wird, andererseits - und diese Episoden finde ich faszinierend, plastisch dargestellt und wunderbar gezeichnet - berichtet Bartimäus, der eigentliche "Star" der Geschichte, in Ich-Form seine Abenteuer bei der Suche nach dem Amulett von Samarkand, welches sich zunächst ganz harmlos anlässt...
Natürlich muss sich jede Neuerscheinung, in der ein jugendlicher Zauberlehrling auftritt, mit Harry Potter vergleichen lassen. Doch der Vergleich ist nur an der Oberfläche hilfreich. Von der Erzählperspektive und Technik ist dieses Buch anders - für mich durchaus anspruchsvoller. Eine "Parteinahme" des Erzählers für die Guten - wie dies bei Harry Potter eindeutig der Fall ist - ist nicht erkennbar. Nun darf nicht vergessen werden, dass es sich hier um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ein endgültiges Urteil ist sicherlich erst zu fällen (wie bei Harry Potter auch), wenn alle Bände vorgelegt worden sind.
Fazit: Witzig, spritzig, spannend bis zum Schluss und sehr einfallsreich. Mir hat das Buch sehr gut gefallen (besonders die Kapitel, in denen Bartimäus von sich erzählt, in seine Welt der Geister, Afrite, Kobolde etc. einführt und den Menschen ein "Spiegelbild" ihrer Eitelkeiten vorhält). Ich kann es daher nur wärmstens weiterempfehlen.
33 Kommentare| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2006
Die Geschichte und auch die Umsetzung durch Martin Semmelrogge hätten volle 5 Punkte verdient, nicht jedoch die Bearbeitung der deutschen Hörbuchredaktion. Was hier an Material weggelassen wurde, ist schon beschämend. Viele Pointen laufen ins Leere, die Storys weist dem geneigten Zuhörer Lücken auf.

Leider werden die deutschen Hörbücher nicht deutlich gekennzeichnet, wenn sie gekürzt wurden. Im Englischen heisst es dann "unabridged" - "ungekürzt". Meiner Meinung nach sollten alle gekürzten Hörbücher auch deutlich als solche auf dem Cover gekennzeichnet werden.

Meine Empfehlung: Entweder die englische Hörbuchfassung "unabridged" oder das Buch. Letzteres wurde recht sorgfältig aus dem Englischen übersetzt.
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Das Warten auf den nächsten Band von „Harry Potter" hat ein Ende. Nicht, dass er bald kommt. Nein, besser, was jetzt kommt ist der erste Band der Bartiäus-Trilogie.
Bartimäus ist ein alter, ehrwürdiger, dennoch total lebendiger und vor allem absolut witziger Dschinn. Und zwar keiner der niedrigen Sorte. Um ihn zu beschwören und den eigenen Willen aufzuzwingen, muss man einiges auf dem Kasten haben. Nur die wenigsten erwachsenen Zauberer wären in der Lage dazu. Bartimäus kann es daher kaum fassen, als bei seinem Erscheinen vor ihm im Pentagramm ein kleiner Junge steht, der allen Einschüchterungsversuchen lässig widersteht. Nathaniel befiehlt ihm, einem großen Zauber ein wertvolles Amulett zu stehlen und wohl oder übel muss der Dschinn den Auftrag ausführen.
Das was von Nathaniel zunächst als persönliche Rache geplant war (und dazu hat er natürlich Grund), führt dazu, dass er eine gefährliche, politische Intrige in der Welt der Zauberer aufdeckt. Schon bald schwebt er in höchster Gefahr. Und mit ihm, zu seinem Glück und dessen Unglück, der Dschinn. Denn ohne ihn hätte Nathaniel wohl kaum eine Chance, das Ränkespiel zu durchschauen und sich zum Schluss der größten Herausforderung seines Lebens zu stellen. Und so sehr es Bartimäus wahrscheinlich selbst bestreiten würde, scheint ihm das Abenteuer mit dem pfiffigen und draufgängerischen Zauberlehrling doch sogar Spaß zu machen.
Bartimäus und Nathaniel sind in keiner Weise harmlos. Anders als bei Harry Potter, wo Gut und Böse märchenhaft getrennt sind, finden sich alle Facetten widerstreitend in den zwei Protagonisten, die sich doch an vielen Stellen für das Richtige entscheiden und so die Sympathien gewinnen. Doch gerade ihr innerer Kampf macht die Geschichte so spannend. Noch weiß man nicht, wie der begabte Zauberlehrling sich weiter entwickeln wird. Groß ist sein Wunsch nach Anerkennung und Macht. Welchen Preis wird er dafür zu zahlen bereit sein? Gut, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
Ein spannendes Buch, wo der Kampf um Gut und Böse nie ganz entschieden ist. Erzählt mit viel Zynismus, einem trockenen Sinn für Humor und packend, mit einer phantastischen und magischen Geschichte. Ein Buch, das man, kaum begonnen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Wunderbar!
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am 12. August 2005
Die Handlung wurde nun oft genug nacherzäht, sodass ich nun nicht weiter darauf eingehen will.
Außerdem ist sie nicht besonders komplex, da aber das Buch in meinen Augen vor allem auf das Sprachliche aufbaut. In anderen Rezensionen wird erwähnt, dass eben die Sprache in diesem Buch nicht gut sein soll. Sie soll angeblich nicht in ein Kinderbuch passen, (z.B. die Wortwahl oder Kinder sollen die Gags nicht verstehen) und für Erwachsene zu anspruchslos und "seicht" sein. Das mag ja sein. Doch weder ist dies ein Kinderbuch, noch ein Erwachsenenbuch, es ist ein Jugendbuch. Genauer gesagt würde ich es für Jugendliche im Alter von 13 bis 15, oder 16 Jahre empfehlen.
Besonders besticht dieser Roman durch seine Abwechslung, die dadurch erreicht wird, dass einmal aus der Sicht von Bartimäus (in der 1. Person) und einmal aus Nathanaels Sicht (in der 3. person) erzählt wird, sowie durch die bereits genannten Gags und die Anmerkungen des Dschinns, die man in den Fußnoten findet.
Da er es scheinbar liebt, alles zu kommentieren findet man wirklich alle 2-3 Seiten eine Anmerkung, was zwar am Anfang ungewöhnlich ist, woran man sich aber schnell gewöhnt.
Es stimmt zwar, dass die Kraft der Zauberer auf den Kräften der Dämonen beruht, die sie beschwören, und sich mit kleineren Strafen gefügig machen, wenn sie nicht gehorchen, doch da ich das Buch ja als Jugendbuch ansehe, und ich ersthaft zweifle, ob ich in dieser Altersklasse jemanden finde, der denkt Sklaverei und Leibeigentum sei toll, nur weil es in einem Fantasy-Buch vorkommt, sehe ich hier keinen Grund zur Besorgnis.
Fazit: Ein tolles Buch, wenn es in den Fortsetzungen so weiter geht, gebe ich gleich im Vorraus auch für die nächsten 2 Bände eine Kaufempfehlung ab.
Noch am Ende: Ich habe das Buch bewusst nicht mit "Harry Potter" verglichen, da es einfach nicht vergleichbar ist. Beide sind tolle Bücher/Reihen, aber sehr verschieden. Man kann genausowenig Rome von Stephen King mit "Harry Potter" vergleichen. Fantasy-Romane gab es schon lange vor "Harry Potter".
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Ein Lesespaß der Extra-Klasse!
Dieses Buch mit Harry Potter oder Artemis Fowl zu vergleichen wäre nicht fair.
Es ist anders und sollte nicht als Potter-Nachfolger vermarktet werden.
Das hat diese Buch gar nicht nötig.
Bartimäus ist in seiner Selbstherrlichkeit und mit seinen herrlich boshaften Anmerkungen schlecht zu toppen.
Nathanael, der junge Zauberlehrling liebenswert.
Mr. Underwood ein Meister der leider ein großer Versager und
ein feiger Zauberer ist.
Der Gegenspieler eine Herausforderung wert.
Dem aufmerksamen Leser wird es sicher auffallen, wenn uns der Autor wieder einmal einen Gesellschafts-Spiegel vor die Nase hält.
Alle Figuren sind so lebendig geschildert, das Kino im Kopf der feinsten Art möglich wird.
Wer es noch nicht kennt - schnell lesen ( dieser Kauf lohnt sich! ).
Für mich heißt es, warten bis Band 2 endlich erscheint!
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am 5. April 2007
Ein Kinderbuch zum 30. Geburtstag? Nettes Kompliment, Mama...

Andererseits konnte ich mich schon dem Charme von "Harry Potter" nicht entziehen,also Nase in den Schmöker gesteckt und los.

Ein Zauberlehrling, der in einer Dachkammer wohnt, von den Erwachsenen mit Missachtung gestraft, muss ein fieses Komplott aufdecken? Dieser Part kommt einem zugegebenermaßen bekannt vor.

Die Mär vom Zauberlehrling, der sich mit Mächten einlässt, die er weder einschätzen noch kontrollieren kann und damit für ziemliches Chaos sorgt,hat ebenfalls schon das eine oder andere Mal Eingang in die Literatur gefunden.

Ein Dämon, pardon, Dschinn als Hauptheld ist zumindest originell.

Soweit es den Plot betrifft, wäre "Bartimäus" einfach ein nettes Jugendbuch unter netten Jugendbüchern, das auf der Welle der Post-Rowling- Ära der Fantasybegeisterung mitschwimmt, wenn..

ja, wenn das Wörtchen "wenn" und der ungeheure Wortwitz nicht wären, mit dem Jonathan Stroud seinen zweiten Helden, den Dschinn Bartimäus ausstattet.

Vom jungen Nathanael beschworen, um ein Verbrechen aufzudecken und sich an einem schurkischen Zauberer zu rächen, tritt Bartimäus seinen Dienst zunächst mehr als unwillig an. Während er zähneknirschend die Befehle des pfiffigen Bengels befolgen muss, beweist der Dschinn nicht nur jede Menge trockenen britischen Humor, sondern auch eine erstaunliche Menschenkenntnis, die dem Leser voller Witz und Ironie unterbreitet werden und sich problemlos auf die wirkliche Welt ausweiten lassen.

Einen altertümlichen Gelehrten parodierend, drückt sich Bartimäus mit Vorliebe in ausufernden Fußnoten aus. Studenten der Geisteswissenschaften kennen diese Unsitte aus Fachtexten, und manchmal wünscht sich der geneigte Leser wie Nathanael eine Brille, mit der man auf mehreren Ebenen gleichzeitig sehen, bzw. lesen kann. Dennoch lohnt es sich, das leichte Schielen zu riskieren, da sich vor allem in diesen Randnotizen wahre Schätze an schlagfertigen Pointen verbergen.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen dem Jungen, für den die Geschehnisse bitterer Ernst sind, und dem Dschinn, der sie eher als nervtötend empfindet und schon tüchtig eins auf die Nase bekommen muss, um überhaupt etwas ernst zu nehmen.

Anfangs unmschleicht sich das ungleiche Gespann und jeder versucht, den anderen zu übervorteilen. Faust und Mephisto lassen schön grüßen, aber wo der Doktor letzten Endes scheitert, wachsen die beiden Helden dieses bezaubernden Buches immer mehr zu einem Duo Infernale zusammen, dem es am Ende der turbulenten Ereignisse sichtlich schwer fällt, sich voneinander zu trennen.

Genauso schwer fiel es mir, mich von den beiden zu trennen, weshalb ich gerade ungeduldig um mein Pentagramm herumschleiche, um zu sehen, ob nicht endlich der nächste Band der Trilogie materialisiert. Vielleicht sollte ich gleich einfach meinen Kobold zum Briefkasten schicken...
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am 24. Dezember 2014
Ich liebe dieses Buch und werde es bestimmt noch einige Male lesen!

Jeder Fan von Fantasyliteratur und Anti-Helden sollte es mindestens einmal gelesen haben.

Ich liebe es!

Was für mich bei diesem Buch neu war: Man kann sich nicht mit den Charakteren identifizieren, also ich zumindest nicht. Aber das ist für mich auch nicht sinnvoll gewesen, denn es kam mir eher so vor als würden mir die Charaktere die Geschichte sehr lebhaft erzählen, und Bartimäus hat dazu ein herausragendes Talent! Immer wieder wenn ich einen Teil von Nathanaels Erzählung lese kann ich förmlich sehen wie Bertimäus Grimassen dazu macht oder sich angestrengt zurück hält um nich dazwischen zu reden. Das Buch hat einen eigenen Humor und das ohne gezielt witzige Szenen extra einbauen zu müssen, denn der Humor ist in einen perfekten Rahmen eingefasst.
Bartimäus und Nathanael leben, ich muss mich nicht mit ihnen identifizieren können, da sie vor mir stehen. Dies war das erste Buch bei dem es mir so erging.

Ich werde hier nicht spoilern, ich sage nur: das muss man gelesen haben!
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am 6. August 2006
Endlich mal ein Fantasyroman ohne Schwerter und Zauberstäbe, in der der wahre Held ein Dämon und die Zauberer Dummköpfe oder zerfressene Ehrgeizlinge sind! Mir hat das Buch schon ab der ersten Seite gut gefallen, da die Passagen, in denen der großmäulige Dschinn Bartimäus in der ersten Person berichtet, unglaublich witzig und wortgewandt geschrieben sind ( besonders die geistreichen Fußnoten zeigen dass es der Autor versteht sehr atmosphärisch zu erzählen ). Damit die Geschichte nicht in Heiterkeit versinkt, sind die Passagen mit Nathanael in einem eher neutralen Stil geschrieben, was die Persönlichkeiten der beiden Hauptfiguren gut kontrastiert.

Auch die Geschichte, in der ein von der Welt verkannter Zauberlehrling und ein Dämon bei der Auflösung einer Verschwörung zusammengeschweißt werden, bietet reichhaltig Spannung.

Auch für Leute, die normalerweise nichts von Fantasy halten ( soll nicht heißen, dass dies bei mir der Fall wäre! ), unbedingt empfehlenswert.
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