Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17



am 12. September 2007
Jack Reacher. Ein Mann, ein Programm. Am liebsten löst er seine Fälle im Alleingang, teils um andere nicht in Gefahr zu bringen, teils damit sie ihren Job nicht verlieren. Als Ex-Militärpolizist, der im Untergrund lebt, verfügt er über Freiheiten, die selbst über jene hinausgehen, die manche Ermittlungsbehörde sich anmaßt. Seine Spezialität ist der außer dem Gesetz stehende Genickbruch. Teilweise wirkt dies etwas übermenschlich, trotz harten Trainings und enormen Wissens. Wäre da nicht Lee Child, der fesselnd zu beschreiben versteht, der einen Leser wie in Der Janusmann am Anfang in die Irre führt, könnte das banal werden. Allein wie Child gegen Ende des Romans Reacher in einen todbringende Strömung fallen und ums Überleben kämpfen läßt, zeigt mit welcher sprachlichen Raffinesse er Spannung zu bauen versteht, obwohl jeder Leser weiß, daß der Held nicht sterben kann. Man fiebert mit. Nicht der schlechteste Effekt, den ein Autor erzielen kann.

Im Janusmann geht es um illegalen Waffenhandel, also wird ein bißchen sehr oft von Waffengattungen, deren Durchschlagskraft und sonstigen Eigenheiten gesprochen. Zu viel des Guten. Der Autor führt unter Beweis, daß er sich in sein Thema eingelesen hat. Auch das Ende ist so zum Finale hoch gepuscht, daß nur ein Jack Reacher Erfolg haben kann. Wenn man soviel gegen einen Roman ins Feld bringt und ihn trotzdem gerne zu Ende gelesen hat, muß der Rest wohl spannend und in rasantem Tempo geschrieben sein.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. September 2007
Wieder ist der ehemaliche Militärpolizist Jack Recher unterwegs. Ohen Auftrag und Ziel lässt er sich wieder treiben. Durch eine flüchtige Begegnung wird er an seine Verganngenheit erinnert. Dadurch wird er zu Teil einer Unterweltorganisation, weil er sich als angeblicher Polizistenmörder und Retter des Sohnes der Bosses in die Bande selbszt einschleust.
Ich habe dieses Buch in drei Tagen und Nächten durchgelesen.
Die Story und der Figuren waren gut gezeichnet. Das einzige was mich gehindert hat, 5 ***** zu vergeben, war die meiner Meinung nach oft übertriebene Gewaltdarstellung und zum Teil auch Gewaltverherlichung. Weniger wäre wohl mehr gewesen. Ansonsten gehören Lee Child mit Jack Reacher zum besten in dieser Sparte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Juli 2014
Habe schon sehr viel Bessere Bücher von Lee Child gelesen ! schade Habe schon sehr viel Bessere Bücher von Lee Child gelesen ! schade
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. Dezember 2009
Jack Reacher ist eigentlich kein guter Mensch, und schon gar nicht einer, den man sich zum Vorbild nehmen sollte. Denn im Prinzip ist er ein eiskalter Killer - allerdings nicht auf Auftrag oder aus persönlichen Motiven (der vorliegende Roman ist ein wenig die Ausnahme). Und er steht auf der richtigen Seite und beseitigt nur die Bösewichte, wenn es unumgänglich ist.
Diesmal begegnet er zufällig einem Mann, der eigentlich seit 10 Jahren tot sein sollte. Das kann er nicht auf sich beruhen lassen. Er stellt eine Anfrage bei einem ehemaligen Kumpel von der Militärpolizei und läßt damit bei der DEA, der amerikanischen Rauschgiftbehörde, die Alarmglocken schrillen.
Reacher erklärt sich bereit, die Agenten bei einer inoffiziellen Ermittlung zu unterstützen, denn er will an den vermeintlichen Toten herankommen. Im Laufe des Buches versteht man auch, warum.
Fazit: wieder sehr spannend und mit logischen Brüchen. Und man fragt sich, wie Reacher mit seinen Methoden durchkommt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. November 2014
Es beginnt, als Jack Reacher eine Entführung verhindert und nun ist er mit dem Fast-Entführungsopfer auf der Flucht und lässt sich überreden zu Beck Jr. Nach Hause zu fahren…

Aber eigentlich beginnt alles viel früher, als Reacher in Boston einen Mann wiedererkennt, den er eigentlich für tot hielt. Und als er beginnt Nachforschungen anzustellen, wird das Justizministerium bei ihm vorstellig und verwickelt ihn in einen waghalsigen Plan am Rande der Legalität. Reacher wird bei den Becks eingeschleust und soll nach einer verschollenen Agentin suchen. Aber Jack Reacher hat auch andere Pläne, Er will den _Mann finden, der eigentlich tot sein sollte und er will die Sache zu Ende bringen.

Schnell entwickelt sich die ganze Sache zu einem Vabanque Spiel und Reachers Leben steht permanent auf dem Spiel. Geschickt spielt er die einzelnen Machtgruppen gegeneinander aus. Beck ist kein Teppichhändler, wie er vorgibt, sondern hat mit Drogen zu tun. Da Beck aber der kleinere Fisch ist muss es einen größeren geben, und das scheint Quinn zu sein, der Mann, den Reacher sucht um die offene Rechnung zu begleichen.

In DER JANUSMANN ist Reacher, knallhart und berechnend, schreckt nicht vor kaltblütigen Tötungen zurück, zeigt im richtigen Moment aber auch Skrupel und versucht unschuldige Kombattanten zu schützen. Da ich harte und actionreiche Thriller mag gefällt mir dieser (neue) taffe Reacher recht gut. Am Ende dann lässt Autor Lee Child seinen Protagonisten nochmal voll aufdrehen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Mai 2005
Wie immer überzeugt Childs Schreibe fast restlos. Härter gesotten als Jack Reacher ist momentan keiner seiner Kollegen auf dem Buchmarkt. Doch man muss wie immer auch viele Kröten schlucken, wenn man das Buch genießen will. Die Story ist geradezu lachhaft an den Haaren herbeigezogen. Doch das stößt einem meist erst nach Ende der Lektüre sauer auf. Das Buch ist im Gegensatz zu den meisten anderen Childs in der ersten Person erzählt, was tiefere Einblicke in Reachers Innenleben ermöglicht. Wirklich bedeutsam wird das allerdings erst im nächsten Band "The Enemy" werden, der eines der besten Bücher über Reacher sein wird. So viel sei den Junkies schon mal verraten.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Juni 2007
Der Janusmann ist wie alle Jack Reacher Romane selbstverständlich in der Brutalität fiktiv...macht aber Spaß beim lesen (die von anderen angesprochene fehlende Rechtstaatlichkeit...es gibt ja auch Rambofilme). Die Story ist gut erzählt und wer diese Art von Thrillern mag kommt voll auf seine Kosten. Ich habe das Buch genossen. Hin und wieder verliert sich der Autor in ellenlangen Beschreibungen von irgendwelchen Waffen...was wohl der amerikanischen Leserschaft gefallen soll. Positiv am Janusmann war das Reacher hier nicht als Über-Detektiv erscheint (siehe Größenwahn). Im Grunde das Geld wert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. August 2011
Wie so oft sind Serienhelden eng mit ihrem Erschaffer verbunden. Dies in besonderem Masse dann, wenn man Bücher als irgendwie stimmig empfindet. Nach Lektüre meines sechsten "Jack Reacher" habe ich diesen Eindruck gewonnen.

Wie Child selbst, scheint der Held eine eher berechnende Person, rational und ohne Träume. Es seien rein kommerzielle Gründe, die ihn zum Schreiben gebracht haben, sagt Child in Interviews. Auf den amerikanischen Buchmarkt habe er den Handlungsrahmen seiner Bücher abgestimmt, weil sich hier eben die meisten Bücher verkaufen lassen. Und über seinen Romanhelden sagt er:

"Ich wollte einen großen, starken Mann, ohne Bindungen und ohne die üblichen Freunde und Liebschaften - vor allem keinen blinden oder tauben Hobbykoch mit Alkohol- und Beziehungsproblemen. Reacher bleibt mysteriös. Zuviel über ihn zu wissen, wäre das Ende der Serienfigur."

Das ist der erste Blick. Der führt freilich dazu, dass seine Bücher bei den latent rassistisch Ultrakonservativen im Südwesten der USA, Renner sind. Das sagen die Verkaufszahlen. Ein tieferer zweiter Blick ist deren Sache nicht und würde die grob behauenden Weltbilder nur unnötig belasten.

Auf den zweiten Blick geht es im Grunde durchgehend darum, dass sich der Held für schwache und unterprivilegierte einsetzt. Manches Mal mit einer recht zweifelhaften eigenen Moral aber immer auf der Flucht vor Enge, Uniformität und Erstarrung. Eine Zielgruppe und Verhaltensweise also, die für die amerikanischen Rednecks eher verachtenswert ist.

Nebenbei erklärt er, wie mies die Mythologen des freien Unternehmertums heute Geschäfte machen und dabei begeistert über Leichen trampeln. Auch dieser Zug ist stimmig, produzierte der Engländer und Fernsehmann Child doch vor seiner Arbeitslosigkeit, die ihn zum Schreiben brachte, so ambitionierte Krimiserien wie Cracker (Für alle Fälle Fitz).

Hinzu kommt freilich, das seine Storys extrem spannende Unterhaltung sind. Nicht alle auf dem gleichen hohen Niveau, aber allemal alle lesenswert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Januar 2010
Wie man an meinem Spitzennamen schon erkennen kann bin ich Jack Reacher bzw. Lee Child Fan.
Janusmann ist ein Paradebeispiel für die Reacher-Romane.

Der Protagonist heißt Jack Reacher und ist Ex-Militärpolizist,fast 2 meter groß,trinkt seinen Kaffee ohne Milch und ohne Zucker,einer der besten Scharfschützen und Nahkämpfer der Welt, ein einsamer Wolf, ein harter Kerl und blablabla.
Jack Reacher ist also nicht gerade der Prototyp von einem Mann(so überzogen cool,dass er eher in einen Comic als in ein Buch passen würde), sondern eher eine Fusion aus Rambo, dem Punisher und Marv aus Sin City.
Und er kriegt natürlich immer nebenbei eine hübsche Frau ins Bett ohne sich großartig darum zu bemühen.

Die Story ist sehr simpel, aber so erzählt und geschrieben, dass sie von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
Hier sind die ultimativen Bösewichte und Jack Reacher ist der Gute und der einzige, der Ihnen etwas entgegenzusetzen hat.
Die Selbstjustiz wird geradezu verherrlicht, aber hier wird nunmal auch schwarz-weiß gemalt also dürfte es hier auch keine Probleme mit der Moral geben.
In diesem Fall hat Jack Reacher eine Rechnung mit einem Mann namens Quinn zu begleichen, den er für tot gehalten hatte.

Einfache, kurzweilige Unterhaltung für jeden der gerne Thriller liest.
Was will man mehr?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Januar 2007
"Der Janusmann" ist nach "Größenwahn" wieder ein guter Bestseller geworden. Der Romanheld schlittert wieder einmal durch Zufall in eine Rolle als Bodyguard für einen Sohn eines reichen Unternehmers, welcher in Geschäfte mit der Mafia verstrickt ist. Nebenbei begegnet Reacher einem alten Bekannten aus früheren Zeiten, der für seine brutalen Machenschaften bekannt ist.

Sicherlich geht es in dieser Geschichte wieder einmal brutal zu, aber im Kampf gegen die Mafia ist es halt so. Diese Story ist halt keine Liebesschnulze. Ich kann das Buch jedem Thrillerfan nur weiterempfehlen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden