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am 13. Oktober 2004
Die Reihe hat mit "Die Macht und die Liebe" sehr stark begonnen und mich immer wieder in ihren Bann gezogen. Doch spätestens ab "Rubicon" ließ die Faszination nach. Erzählerisches Geschick wich einer Aneinanderreihung von Quellenzitaten, die oft unreflektiert (und daher teils widersprüchlich) aneinandergereiht wurden, ohne Spannung aufkommen zu lassen.
Während sich "Rubicon" bereits wie eine (langatmige)Nacherzählung des "Bellum Gallicum" las, verstärkt sich diese Tendenz in "Die Erben Caesars" in einem Maße, dass ich diesen Band als ersten nicht zu Ende gelesen habe.
Jedem Kenner der historischen Zusammenhänge fällt auf, dass lediglich verschiedene Quellen kompliliert wurden, ohne die Intention zu hinterfragen und somit die historischen Figuren losgelöst von späterer Geschichtskittung darzustellen oder wenigstens mehr aus ihnen zu machen als nackte "Typen" (Servilia - die ewige Intriantin; Brutus - der pickelige Versager; Caesar - der große Mann, Antonius - der Wüstling etc.). Die Menschlichkeit, die noch Sulla und Marius interessant werden ließ und die Romane so faszinierend machte, fehlt den Protagonisten ebenso wie die historische Glaubwürdigkeit, wenn sich die Autorin der römischen Praxis, historische Persönlickeiten als exempla virtutis - Beispiele einer festen Charaktereigenschaft oder eines bestimmten Handelns - zu überliefern anschließt.
Daneben treten vereinzelt Fehler auf, die darauf schließen lassen, dass die Autorin einen bestimmten Namen mit bestimmten Dingen in Verbindung stellen wollte und dies ungeachtet der historischen Intention der Person zu einem unlogischen Zeitpunkt tut. Diese Fehler sind um so ärgerlicher, da die Bände sehr gut recherchiert (wenn auch v.a. am Ende nicht mehr gründlich durchdacht) sind und man solche Patzer mit etwas Aufmerksamkeit und Sorgfalt hätte vermeiden können.
Ein historischer Roman muss für mich zwei Funktionen erfüllen:
1. er muss unterhalten
2. er muss ein nachvollziehbares Bild der geschilderten Zeit vermitteln
"Die Erben Caesars" erfüllt die erste Funktion nur ungenügend (die erzählerische Dynamik verliert aufgrund der Aneinanderreihung unreflektierter Quellenausschnitte), die zweite Funktion krankt an einigen Stellen, ist aber deutlich befriedigender als die "Imperator"-Reihe.
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Colleen McCullough ist ein zweites Dornenvögel gelungen. Ceasar ist verwickelt zwischen der faszinierenden Kleopatra einerseits und ihrem patzig agierenden Bruder Ptolomaeus. Nach einer Affäre mit Kleopatra und der Geburt des gemeinsamen Sohnes Caesarion ist ihm nun auch Agypten untertan.Großartig beschreibt Colleen McCullough die Gefühle die in der großen Gestalt Caesaes vor sich gehen müssen so das er schließlich teitweise Rom verlässt um in Aegypten zu sein.
In Rom meheren sich die Bürgerkriegsumstände und der Senat benutzt die Schwäche oder Weigerung Caesars als Gottkaiser bzw.Autokratischer Herscher die Generalregierung zu übernehmen.
Im Hintergrund führt die Autorin nun langsam den Ziehsohn Caesars "Brutus" auf die Bühne der an der Nachfolgefrage Caesars zu zerbrechen droht, da Caesar selber keinen Hehl aus seinem in Agypten in Sicherheit weilenden leiblichen Sohn macht den er mit Kleopatra gezeugt hat .
Letztendlich wird auch der Plan des Imperators deutlich daß dieser einmal als sein Nachfolger, gezeugt von einem Römer, ausgetragen und aufgewachsen in Agypten einmal als sein Nachfolger beide Reiche vereinen soll.
Nicht nur das Colleen McCullough hervorragend Schlachten und Taktiken,Affaeren und anderes schildert was wir aus Filmen schon zahlreich kennen, nein die Stärke des vorliegenden Werkes liegt zweifellos in der Wiederbelebung der historischen Figuren mitsamt ihrer taktischen und emotionalen Intelligenz, der Beschreibung ihrer Zerissenheit und schließlich dem Ja-sagen zu gewissen Handlungen.
Wunderbar wird der Leser mit eingebunden in die bewundernswerte Intelligenz des größten Feldherrn aller Zeiten "Caesars" der schon von Anfang an nicht etwa nur dem Charme Kleopatras erliegt sondern auch zielstrebig den Plan eines Kindes des "Herschers beider Reiche "ebenso anstrebt wie Kleopatra aus Agypten.
Deutlich wird auch geschildert wie die für alle Bürger beider Reiche positiven Entscheidungen Caesars, wie auch die Kleopatras von egoistischen Menschen im römischen Senat die nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht sind, und sich der ungebildeteten Masse des Volkes bedienen und es mit Vorurteilen vergiften um politische Entscheidungen zu ihren Gunsten herbeizuführen.
So ist auch ein Roman mit zweifellos nicht zuvernachlässigendem Sozialstudiencharakter entstanden über die Veführbarkeit der Massen bzw. die Beleuchtung eines Staatsystemes das durch einen Absolutistischen Herscher geführt wird der es aber mustergültig versteht die Interessen eines jeden Bürgers zu räpresentieren und mit größtem Einsatz dessen Interessen vertritt, letztendlich durch einen demokratisch gewählten Senat der nicht viel anders tut als Volksmeinung in eigenem Interesse zu wecken gestürtzt zu werden.
Colleen McCullough ist sicherlich ein großes Risiko bei ihrer Themenwahl eingegangen, ist doch das Thema Caesar und Kleopatra in den letzten Jahrzehnten über alle Erschöpfung hinaus behandelt worden so das ein gewisser Sättigungsgrad vorliegt den auch ich zuerst einmal überwinden musste,aber man wird reichlich belohnt mit dem Blick auf die agierenden Personen die in ihren Handlungen letztendlich ein Vexierspiel zwischen frei entscheidenten und dem Staatswohle moralisch verpflichteten aktiv lebenden Personen und einer stumpfen durch Meinungskonsum passiv gestellten Masse darstellen.
Fazit: Die spannendsten Themen der Weltgeschichte werden hier meisterlich dargestellt und durchgenommen.Toll
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am 13. März 2006
Die Autorin bringt mit diesem BAnd eine Reise zu Ende, die den Leser mit dem ersten Roman (Die Macht und die Liebe) mitnahm in die Zeit der römischen Republik. Meisterhaft und quellentreu wurden die großen Gestalten der Römischen Geschichte wiederbelebt. Ob Marius, Sulla, Cato, besonders Caesar und zuletzt in diesem Band Octavian beschreibt McCullough meisterhaft. Als Student für Latein/Geschichte möchte ich diese Bände jedem nahelegen, der sich für eine lebendig erzählte Geschichtschreibung interessiert. Caesar, als der Autoren Liebling, wird in keiner Biographie so gekonnt dargestellt. Als Ergänzung zu den Bänden jedoch, würde ich die Lektüre eines umfassenden Geschichtswerkes empfehlen, um einen besseren Überblik zu behalten. Etwa von Christ-Heuss oder König. Die BÄnde sind im einzelnen:
1. Die Macht und die Liebe
2. Krone aus Gras
3. Günstlinge der Götter
4 Caesars Frauen
5. Rubikon
6. Das Erben Caesars
Leider muß ich sagen das alle Bücher bis auf 4 und 6 nicht mehr erhältlich sind und zu teilweise exorbitanten Preisen gehandelt werden!
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am 20. November 2006
Im leider wohl abschließenden Buch ihrer Romanreihe über die letzten 100 Jahre der römischen Republik schafft es Colleen McCullough erneut mit großem literarischen Geschick ihre Leser in den Bann zu ziehen. Die historische Detailtreue ist dabei wie in den vorangegangenen Bänden enorm! Die konsequente Begleitung der Endphase im Leben des Gaius Julius Caesar und die Agonie der römischen Republik aus der Sicht der Hauptakteure vermittelt ein hohes Maß an persönlicher Anteilnahme. Colleen McCullough hat die Menschen und ihre Motive für die Leser erlebbar gemacht. Besonderes Augenmerk verdient das Nachwort, in dem sie auf Details und Interpretationen zu einzelnen Personen oder Ereignissen eingeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Autorin sich eben nicht von dem Themenkreis lösen kann und deshalb ihr Werk doch noch fortsetzt. Es nicht zu lesen wäre jedenfalls ein Verlust!
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TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2004
Colleen McCullough, im deutschen Sprachraum leider vor allem durch Ihre Schmonzette "Dornenvögel" bekannt legt mit "Das Erbe Caesars" (OT : The October Horse) den letzten Band ihrer fantastischen Reihe historischer Romane über das Ende der römischen Bepublik vor.
Beginnend mit dem Aufstieg Marius, der Diktatur Sullas war immer wieder die Person von Gaius Julius Caesar der Fixpunkt der Romane. Der letzte Band schildert nunmehr die Alleinherrschaft Caesars bis zu dessen Ermordung im Jahre 44 v.Chr.
Naturgemäß spielt vor allem die Beziehung zu Kleopatra eine große Rolle. Der Roman kommt einem deshalb manchmal vor wie die Romanvorlage zu dem Filmklassiker mit Elisabeth Taylor, deckt er doch ziemlich genau die gleiche Epoche ab.
Doch McCullough beweist auch hier, wie in allen Romanen der Reihe, dass sie mehr kann als gute Unterhaltung produzieren. Wiederum sind historische Fakten und Details zur römischen (und ägyptischen Kultur) exakt und so gut in die Handlung eingebaut, dass man neben vergnüglichen Lesestunden auch noch eine Menge Wissen vermittelt bekommt.
Die Romanreihe von Colleen McCullough zählt sicher zum besten, was man als Liebhaber historischer Bücher lesen kann und der letzte Band ist ein würdiger Abschluß.
Für alle Neueinsteiger : Die Bücher sollten in der korrekten zeitlichen Reihenfolge gelesen werden und ein Blick vorher ins geschichtsbuch (zur Einordnung des Geschehens in den historischen Gesamtzusammenhang) kann nicht schaden. Dann sind allerdings mehrer Wochen (jedes Buch hat ca 1000 Seiten) garantiert.
Für alle Fans bleibt nur die Hoffnung, dass Colleen McCoullough nun Gefallen an der Figur Oktavians (Augustus)findet und ihre Reihe doch noch fortsetzt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Januar 2008
Dies ist nun der letzte Band von Colleen McCulloughs mehrteiliger Reihe über die römische Antike. Wieder einmal beeindruckt die Autorin mit historisch korrekten Ereignissen, die sehr gut recherchiert zu sein scheinen. Das Meiste davon ist nachweisbar, auch wenn vieles in ihrem Gesamtwerk mit Fiktion verbunden wurde. Dabei werden aber auf fiktive Personen verzichtet und alle sind historische Persönlichkeiten. Die Epoche der letzten hundert Jahre der römischen Republik ist mir wohl bekannt, trotzdem weiß ich nicht alles über diese Zeit und fand es sehr schade, dass nur im letzten Buch dieser Reihe ein kleiner Anhang vorhanden war, in dem die wahren Ereignisse erläutert wurden. Wie ich gelesen habe, wurde dies aber in allen Teilen der Originalausgaben getan, somit kann ich es erst recht nicht nachvollziehen, warum dies nicht in den deutschen Ausgaben gemacht wurde. Es hätte mich schon interessiert, was die Autorin im Anhang erläutert hat, da es die Anhänge ja gibt. Aber dies hat meine Begeisterung auf keinem Fall geschadet und ich habe wieder mit voller Begeisterung die Geschehnisse, die diesmal in der Zeit 48 - 42 v. Chr. spielen, mit verfolgt.

Im letzten Teil dieser Reihe kommen zwei weitere sehr bekannte Personen vor: Kleopatra und Gaius Octavius, die die Geschichte auf interessante Weise bereichern konnten. Sie finden bei mir Erwähnung, da auch sie die Geschichte sehr beeinflusst haben und sie uns einen großen Teil der Geschichte begleiten. Octavius Entwicklung ist gut gelungen und ich konnte seinen Werdegang sehr gut nachvollziehen. Was geschah sonst noch? Der Bürgerkrieg in Rom ist noch immer Thema. Das zweiteTriumvirat zwischen Gaius Octavius, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus wurde gegründet. Außerdem spitzt sich die Lage in Rom zu und Caesars Gegner werden immer mehr. Diese verschwören sich gegen ihn und wollen ihn ermorden, darunter befinden sich auch viele Männer, die Caesar ihren Aufstieg verdanken. Nachdem ihnen das dann auch gelingt, ab da wird Octavius Aufstieg in voller Aufmerksamkeit erzählt und er wird auf den letzten Seiten zur Hauptfigur. Auch meine Frage, die mich seid "Caesars Frauen-Der Aufbruch" beschäftigt hat, nämlich wie Carsar den Kalender verändert und der Jahreszeit angepasst hat, wurde beantwortet und auf interessante Weise erklärlich geschildert.

Schade, dass dieses Meisterwerk zu Ende geht. Aber es hat durchgehend Spaß gemacht, die Ereignisse der damaligen Zeit mitzuverfolgen. Ich habe dabei sehr viel gelernt, ohne dass es langweilig wurde. Wieder ein sehr empfehlenswertes Buch, welches aber wiederrum nur mit seinen Vorgängern interessant ist, da so viel geschieht, dass man alle Teile lesen sollte. Auch wenn das viel Zeit in Anspruch nimmt, es lohnt sich.
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Dieser Roman, der heißeste Phase im Leben Caesars behandelt, ist die langersehnte Fortsetzung ihres bisher 5bändigen Epos über den großen Römer. Die Autorin schildert in einer lebendigen Art das Wesen eines Mannes, der fest in der Tradition verwurzelt ist und dennoch wie ein politisches Genie handelt. Die Geschichte beginnt im ersten Band eigentlich mit Marius und Sulla und setzt sich dann über die Eltern Caesars bis zu seinem eigentlichen Werdegang fort. Die Reihe ist ein absolutes Muss für jeden Humanisten, dabei spannend und nie langatmig. Ein wohltuender Gegensatz zu den Dornenvögeln. Hier noch einmal die Titel der Reihe:
1. Die Macht und die Liebe
2. Eine Krone aus Gras
3. Günstlinge der Götter
4. Caesars Frauen
5. Rubikon
6. Das Erbe Caesars
Ein fantastisches Werk!
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am 14. Dezember 2007
In diesem Romanzyklus habe ich mehr über Römische Geschichte und römischen Alltag gelernt als in vielen Jahrn Latein am Gymnasium.
Die Romane sind allesamt gut zu lesen und angesichts der historischen Realtät nicht minder spannend.
Minimale Längen sind verziehen, man sollte diese umfassenden Werke eben nicht in 5-Minuten-Häppchen lesen.
Für alle Freunde historischer Romane ein echtes Meisterwerk - sehr empfehlenswert!
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am 26. Juli 2004
Dieser leider letzte Band der Reihe über den Untergang der römischen Republik ist wie auch seine Vorgänger gut geschrieben. Die historischen Ereignisse wurden in einen Zusammenhang gebracht, der vieles, was man noch aus der Schule in Erinnerung hat, erst verständlich macht.
Der Band schildert die Ereignisse, die zu der Ermordung Cäsars führten und die darauf folgende Zeit, die den Beginn der Machtergreifung Oktavians (Augustus) darstellt. Schade, daß die Autorin nach eigenen worten jetzt aufhören will, weil sie ansonsten nie einen Schlußstrich ziehen könnte.
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