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am 8. Januar 2007
Der 10-jährige Brunin, obwohl Erbe der mächtigen Familie FitzWarin, ist ein in sich gekehrter, schreckhafter Junge. Sein besorgter Vater Fulke schickt ihn deshalb als Knappe zu seinem Freund Joscelin de Dinan auf die Burg Ludlow, damit er neben einer guten Kampfausbildung auch Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen lernt. Ludlow ist für Brunin eine völlig andere Welt, als er sie von zu Hause gewohnt ist. Statt einer kaltherzigen, tyrannischen Großmutter, die mit eiserner Faust herrscht und seine Mutter völlig einschüchtert, findet er eine warmherzige Familie vor sowie unerwartete Kameraden in den anderen Knappen - und Joscelins übermütiger Lieblingstochter Hawise.

"Die Erbin der Festung" von Elizabeth Chadwick ist ein atmosphärischer historischer Roman der leisen Töne, der zeitlich in der Mitte des 12. Jahrhunderts angesiedelt ist. Im Zentrum stehen der lebenserfahrene Joscelin de Dinan und der junge Brunin FitzWarin, durch deren Augen der Leser Einblicke in das Alltagsleben und die Politik der kriegsgeschüttelten Zeit erhält, als Mathilde und Stephan verbissen um den Thron kämpften und England in zwei Lager spalteten. Beide Familien, FitzWarin und de Dinan, sind darauf bedacht, ihren Status und Besitz gegen Feinde zu verteidigen, und unterstützen nicht ohne Eigeninteresse Mathilde und Prinz Heinrich. Schlägt sich eine Familie auf die falsche Seite, kann das fatale Folgen für die eigene Stellung haben, und Eigentumsverhältnisse können sich von heute auf morgen ändern. Auch wenn nicht Elizabeth Chadwicks fesselndstes Werk, ist es dennoch wie gewohnt gut geschrieben und für Fans historischer Romane, die keine detaillierten und zahlreichen Liebesszenen mögen und ein eher gemächliches Erzähltempo schätzen, durchaus einen zweiten Blick wert. (HN)
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am 31. Juli 2015
Für mich nun der zweite Roman von Elizabeth Chadwick. Und ich fand ihn besser als den Scharlachroten Löwen. Nun müsste ich noch wissen, wieviel Sterne ich dort vergeben hatte, aber egal. Obwohl auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte viel Platz einnimmt, ist sie in den Roman einfach gut eingebunden. Mir gefiel die detaillierte Schilderung der Entwicklung des jungen Brunin zum Ritter sehr, die vielleicht nicht ganz perferkte Historie ist fast nebensächlich. Wobei die Autorin dazu am Ende Stellung bezieht und eine mittelalterliche Versdichtung erwähnt, an der sie sich orientiert hat. Das ist für mich in Ordnung. Ich schwanke wirklich zwischen vier und fünf Sternen, aber am Ende fehlt mir das Quentchen mehr an Spannung. Ich konnte den Roman beim Lesen gut immer wieder unterbrechen. Bei Fünf-Sterne-Büchern fällt mir das hingegen schwer. Aber ich empfehle diesen Roman gerne weiter.
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am 3. September 2015
Es gibt viele Schriftsteller, die historische Romane schreiben. Für mich gibt es bis jetzt nur zwei Schriftstellerinnen, die fesselnd und packend erzählen, alles auf Basis von geschichtlichen Zeitabschnitten, mit wahrlich existierenden Personen : Elizabeth Chadwick und Rebecca Gablé.
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In letzter Zeit habe ich häufig mehr oder weniger kitschige historische Romane gelesen, dabei habe ich festgestellt, dass mir das Genre auch sehr gefällt. Umso gespannter war ich nun auf dieses Buch, da ich schon viel Gutes über die Autorin und ihre Bücher gelesen hatte.

Die Tatsache, dass ich das Buch bis zum Schluss nicht aus der Hand gelegt habe, dürfte schon für sich sprechen - es hat mir sehr gut gefallen.
Sowohl von der Geschichte selbst als auch vom Erzählstil her, hat es mich gleich von Anfang an für sich eingenommen. Es ist atmosphärisch dicht und sehr authentisch geschrieben, so dass ich mit den Charakteren mitbangte, etliche Tränen um mir lieb gewordene Personen vergoss, entsetzt aufschrie, schockiert inne hielt und gerührte Freudentränchen verdrückte.

Dieses Buch hat mich außerdem mal wieder sehr über die Zeit damals nachdenken lassen, über die Rechte der Menschen damals, die Rechte und Chancen der Frauen, aber auch die Männer waren nicht gefeit gegen die Willkür der Machthabenden und deren Launen. Es wurde viel von ihnen verlangt, nicht wenige gaben ihr Leben für ihre jeweiligen Herrrscher, aber gedankt wurde es ihnen selten und wenn, dann war auch dieser Dank nur eine sehr flüchtige Sache.

Ja, man sieht schon, das Buch hat mich tatsächlich beeindruckt und zum Nachdenken gebracht. Für mein Empfinden stellt es ein sehr umfassendes und zwar leidenschaftliches, aber dennoch nicht unbedingt romantisch verklärtes Bild dieser Zeit und ihrer Gesellschaft dar.

Die Geschichte des jungen Brunin, der in der Obhut eines Freundes seines Vaters auf der Burg Ludlow langsam auftaut, nachdem er durch jahrelange verbale Misshandlung seitens der Großmutter zu einem unsicheren, unselbstständigen Jungen geworden war, hat mir gut gefallen. Auch seine lansam wachsende Freundschaft zu Hawise, der Tochter des Burgherrn wurde schön dargestellt, ebenso wie die Aussichtslosigkeit seiner Eltern, ihr Glück und Liebe oder gegenseitige Zuneigung zu finden, obwohl sie es gerne gewollt hätten, denen wiederum die Eltern Hawises gegenüber stehen, deren Glück man als Leser einfach genießt. Es passiert unwahrscheinlich viel, Schlachten werden geschlagen, Verrat und Tod kommen ins Spiel - als Leser kommt man aus dem Bangen nicht hinaus.

Mir hat dieses Buch wirklich ausgesprochen gut gefallen, es ist eine schöne und gut geschriebene Geschichte mit sympathischen und authentischen Charakteren. Auch wenn die eigentliche Handlung einen großen Raum einnimmt, kommen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz und auch kleine Romantiker finden hier etwas fürs Herz.
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am 18. März 2010
Der Erbe des Hauses FitzWarin wird, was für Adelsgeschlechter im 12. Jahrhundert sehr ungewöhnlich ist, zu Ausbildungszwecken in eine befreundete Familie gegeben. Hier bekommt Brunin all das, was er zu Hause nicht bekommt: Anerkennung und vor Allem Liebe.
Doch der englische Bürgerkrieg (Anarchy) bestimmt das Leben der Menschen.

Der Roman, dessen Hauptpersonen wohl zum Teil historisch belegt sind, ließ sich gut und flüssig lesen. Passagen, in denen Langeweile aufkommen könnte gab es für mich nicht, vielmehr konnte ich gar nicht vom Buch ablassen und wollte immer weiter lesen
Direkt als Liebesroman würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, da gibt es andere, die diese Bezeichnung eher verdient haben (wie z.B. "Die wilde Jagd" von E. Chadwick). Ich würde dieses Werk eher als historischen Roman mit Liebesgeschichte bezeichnen.

Ich kann dieses Werk guten Gewissens all denjenigen empfehlen, die sich für historische Romane in englischer Kulisse interessieren, die es auch in Kauf nehmen, dass vielleicht nicht alle Geschehnisse historisch belegt sind und die sich einfach nur gut unterhalten lassen wollen.

Chadwick mag vielleicht nicht "die derzeit beste Autorin historischer Romane" sein, doch sie ist auf jeden Fall eine der besseren Autoren dieses Genres.
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am 17. August 2009
"Die Erben der Festung" ist mein zweiter Roman von Elisabeth Chadwick. Der Inhalt: England 1148. Brunin FitzWarin ist ein stilles, in sich gekehrtes Kind. Deshalb schickt ihn sein Vater auf die Burg von Ludlow, wo er zu einem starken und unerschrockenen Ritter ausgebildet werden soll. Zwischen Falkenjagden und Kriegszügen verbringt der Junge seine Zeit mit der Tochter des Burgherrn. Der scheue Brunin und die temperamentvolle Hawise freunden sich an. Und eines Tages spüren sie, dass aus ihrer Jugendfreundschaft Liebe geworden ist. Doch ihr Glück ist Gefahren ausgesetzt, denen Brunin mit aller Kraft trotzen muss ...
Ein farbenprächtiges Epos, gepaart mit dem typischen bildhaften Erzählstil. Die genaue Schilderung der Lebensweise und Kämpfe spricht für eine gründliche Recherche. Einen Minus gebe ich für die etwas langsame Handlung. Dennoch werde ich ihre anderen Bücher lesen
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Gestern habe ich das Buch zu Ende gelesen und habe damit einige Tage gute Unterhaltung hinter mich gebracht.

"Die Erbin der Festung" war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht das letzte Sein. Mit der Zeit entwickelt es einen geradezu magnetischen Sog. Dabei kann es weder mit großer Spannung, noch mit einem wendungsreichen Plot aufwarten. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es plätschert einfach nur so dahin.

Warum also vermag es dennoch so gut zu gefallen? Meiner Meinung nach ist es Elizabeth Chadwick in dem Roman gelungen, eine faszinierend dichte Atmosphäre zu schaffen, die einem das Gefühl gibt, selbst bei den Geschehnissen dabei zu sein. Es sind die leisen Töne, die hinter den zunächst vielleicht stereotyp anmutenden Charakteren durchklingen, die das Buch zu etwas Besonderem machen. So war für mich z.B. de Lacy, der Gegenspieler zu Brunins Ziehvater, zu keinem Zeitpunkt wirklich unsypatisch. Einzig deLyle, Brunins direkter Widersacher ist und bleibt ein Ekelpaket. Alle anderen Protagonisten bringen gleichermaßen liebenswerte und unangenehme Charaktereigenschaften mit, was sie sehr dreidimensional macht. Obwohl ich Hawises Familie Ludlow natürlich gegönnt hätte, war sein Anspruch nachvollziehbar. Auch Marions Verrat wird zeugt weniger von echter Herzenskälte, als viel mehr von der tiefen Verzweiflung, in der sie sich befunden hat. Die handlungstreibende Familie wirkt weder vom Glück verfolgt, noch vom Schicksal über alle Maßen geplagt, sondern authentisch und die Liebesgeschichte kommt so ganz ohne Schmacht, dafür mit viel Menschlichkeit daher.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die geschichtlichen Hintergründe ein wenig detaillierter beschrieben werden. Hätte ich nicht schon einige Romane gelesen, die in der gleichen Epoche spielen, hätte ich nicht verstanden, um was es bei der Auseinandersetzung zwischen Mathilde und Stephan und dem plötzlichen Auftauchen von König Heinrich auf sich hat.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen.
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am 9. November 2006
Liebe , Abenteuer und fesselnde Charaktere sind in diesem Roman wunderbar verknüpft.

Auch wenn es sich auf dem Klappentext so liest, ist es doch kein Roman der ins schnulzige abdriftet. Niemals hat man das Gefühl man wird erschlagen von Liebe. Immer rechtzeitig schafft die Autorin den Absprung.

Lesenswert
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am 1. Januar 2009
Ein flüssig geschriebenes, leicht zu lesendes Buch mit faszinierendem geschichtlichen Hintergrund.
Elizabeth Chadwicks Personen sind schlüssig und liebenswert beschrieben und die Geschichte ist hinreichend spannend erzählt, um gerne bei der Sache zu bleiben. Auch sprachlich gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen. Dennoch war mir das Ganze manchmal etwas zu glatt, zu oberflächlich.
So berühren z.B. die Seelenqualen von Marion nicht wirklich, wie auch nicht die Verluste, die die Familien FitzWarin und de Dinan erleiden.
Fazit: Eine prima Unterhaltung, besonders für jemanden, den der vermutete Hintergrund der "Robin Hood" Geschichte interessiert, aber kein Buch, an dem man lange nachdenken und geistig "arbeiten" wird.
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am 2. November 2011
Mir hat dieser Band sehr gut gefallen.

Der Autorin gelingt es, die Charaktere gut zu schildern und ihnen ein Gesicht zu geben.
Im Unterschied zum Buch von Rebecca Gable (Das Lächeln der Fortuna) haben die Figuren - zumindest ansatzweise - Schwächen und Stärken und bedienen nicht ganz so sehr das Klischee von "gut" und "böse", wenngleich es auch hier natürlich in diese Richtung geht.

Doch die Handlung fand ich spannend und gut erzählt. Trotz des Umfangs des Buchs liest es sich gut und wird nicht langweilig.
Mehr geschichtliche Details hätte ich noch gut gefunden, einige Dinge kommen vor, die es in der Zeit sicher noch nicht gegeben hat, aber alles in allem bekommt man einen guten Eindruck der Zeit vermittelt, wenn auch nicht sehr viel von der harten Alltagsrealität geschildert wird.

Ich finde den Erzählstil angenehm, gemächlich und für schöne lange Lesestunden wie geschaffen. Wer gerne historische Romane liest, die sich dennoch einer erzählerischen Freiheit bedienen und nicht mit Jahreszahlen jonglieren, sondern bei denen die Story im Vordergrund steht, ist hier gut bedient.
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