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am 24. Juli 2004
Ich bin ein riesieger Fan der Outlander-Saga, und habe für die ersten vier Teile jeweils eine Woche gebraucht. Diesen Teil musste ich zwischendurch weglegen.
Die ersten ca. 200 Seiten beschreiben einen einzigen Tag. Nach einer Weile taufte ich das Gathering um in "der Tag, der niemals endet." Es passiert leider äusserst wenig während dieser 200 Seiten.
Nachdem ich den nicht enden wollended Tag endlich hinter mich gebracht hatte, ging es erheblich leichter, und machter wieder mehr Spass. Trotzdem gibt es nur 3 Punkte, denn Das flammende Kreuz ist ganz einfach zu lang. Das hat nichts mit der Seitenzahl zu tun, sondern damit, dass zu viele unwichtige Dinge zu ausführlich erkärt und immer und immer wieder erwähnt werden. Nach dem dritten Mal hat mich nicht mehr interessiert, ob Brianna nun stillt, oder ihr wieder mal die Milch einschiesst und sie sich wieder mal ein Kleid versaut. Ich wollte davon einfach nichts mehr hören. Wie lange stillt sie dieses Kind eigentlich? Am Ende des Buches kann der Junge schon sprechen und laufen, und immer noch wird die Muttermilch erwähnt. Unter anderem wird auch erwähnt, dass Stillen gleichzeitig Verhütung ist, was nicht stimmt. Sollte Mrs. Gabaldon mit ihrem Titel in Biologie wissen. Aber gut.
Ich werde ganz sicher auch den sechsten Teil lesen, ich bin eben neugierig darauf, was noch passiert, und liebe diese Serie viel zu sehr, um es nicht zu tun. Aber ich habe mir geschworen, das Buch zu schreddern, wenn innerhalb der ersten zehn Seiten das Wort "Muttermilch" auftaucht.
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am 31. Oktober 2002
Ach ja, da wartet man treu mehrere Jahre, um endlich den neusten Band von Diana Gabaldon zu lesen und dann oh je, die massenhaften, schlechten Leserkritiken auf der amerikanischen Amazon-Seite haben mich ja gewarnt. Ich bin wirklich enttäuscht! Wenn Diana Gabaldon es unterlassen hätte, sich episch breit und ständig über Briannas überquellende Milchbrüste, Menstruationsbeschwerden, Verhütungsmethoden und den Inhalt vieler, vieler, vieler , sehr vieler Babywindeln auszulassen, hätte sie wahrscheinlich 200 Seiten gespart. Dann hätte ich mir beim Lesen keinen Bruch gehoben und der Romantik wäre es auch zuträglich gewesen. Dazu an den Haaren herbeigezogene Verwicklungen und immer wieder dröge militärische Exkurse. Nicht immer ist es gut eine Geschichte ewig fortzuführen. Auch die Umgewichtung auf Brianna und Roger klappt nicht richtig. Schließlich will man ja etwas über Claire und Jamie lesen. Ist halt ungünstig, dass zwischen den ersten Bänden und den Folgebänden mehr als 20 Jahre liegen, so dass der Autorin jetzt nur übrig bleibt, die Zeit wie ein ausgelutschtes Kaugummi in die Länge zu ziehen. Der erste Tag dauert ca. 200 Seiten!
Einen sechsten Band werde ich mir mit Sicherheit nicht mehr kaufen, zumal mich der saftige Preis schon diesmal extrem geärgert hat.
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am 24. August 2002
In diesem fünften Band der Geschichte um Jamie und Claire werden ganze zwei Jahre ihres Lebens als Siedler in den Kolonien von North Carolina beschrieben. Ohne ersichtlichen roten Faden und leider auch ohne grosse Spannung plätschert die Geschichte so dahin. Langatmig wird auf über 200 Seiten z. B. vom „Gathering" der schottischen Siedler erzählt, ansonsten leben die Frasers und MacKenzies die meiste Zeit friedlich auf ihrem Berg vor sich hin, ziehen Kinder, Enkel und Schweine auf, Claire kümmert sich wie gehabt um Kranke und Verwundete oder stellt Medikamente her, Jamie stellt eine Miliz zusammen und sinnt "nebenbei" auf Rache an Stephen Bonnet, Brianna und Roger haben mit sich selbst und ihrem Sohn alle Hände voll zu tun. Überhaupt Brianna und Roger: Den beiden wird leider ziemlich viel Platz eingeräumt, was das Buch nicht gerade spannender macht. Brianna mag ich nach wie vor nicht besonders (das war von Anfang an so) und der arme, aber immer noch langweilige Roger muss oft als Sündenbock herhalten, fast immer „darf" er die Schläge und weitere Unannehmlichkeiten einstecken. Vielleicht liegt der Mangel an Spannung auch einfach nur daran, dass diesmal weder Zeitreisen, herzergreifende Abschiede mit ungewissem Ausgang, noch irgendwelche dramatischen Schiffsüberfahrten oder sonstige grosse Abenteuer vorkommen. Nicht, dass das Buch sterbenslangweilig ist, das nicht. Es handelt in der Mehrheit halt nur eher von kleinen, alltäglichen Episoden, zwischendurch aufgelockert von einigen „Mini-Abenteuern" bzw. „Kuschel-Szenen". Diana Gabaldon hat auch ihren Humor ganz und gar nicht verloren. Erst gegen Ende des Buches kommt dann doch noch eine leichte Spannung auf, warum, kann ich natürlich hier nicht verraten. Aber die letzten 200 Seiten erinnern dann doch ein bisschen an die vier vorherigen Bände und versöhnen ein klein wenig mit der ansonsten recht flauen Story. Fazit: Ich habe den Eindruck, dass dieses Buch einfach nur eine künstliche und unnötige Verlängerung der Geschichte um Jamie und Claire ist, mit der man ja auch so schön Geld machen kann. Es ist für mich einfach nur eine (wenn auch sehr lange!) Vorbereitung auf Band sechs. Natürlich lässt Frau Gabaldon auch hier wieder sehr viele Fragen offen, wohlwissend, dass die „Süchtigen" sich auch auf Band sechs stürzen werden. Vielleicht sollte sie sich dann aber wieder mehr auf Jamie und Claire konzentrieren... Also: Wer die knapp 30 (!) Euro für die gebundene Ausgabe scheut, kann guten Gewissens auch noch bis zur Taschenbuchausgabe warten. Für die Story an sich hätte ich ja drei Sterne vergeben, aber ein Stern Abzug für den ungerechtfertigten Preis!
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am 19. Oktober 2006
und der Kunst hunderte von handlungsfreien Seiten an einen Verlag zu verkaufen, handelt diese Rezension.

Ich schwöre, ich bin ein bekennender Jamie und Claire Fan - bisher gewesen - und habe alle ihre noch so fragwürdigen Abenteuer mit Enthusiasmus und blinder Gläubigkeit in mich aufgesaugt. Nie war mir etwas zu weitschweifig, zu langatmig oder gar zu kitschig, nie etwas zu ekelig oder zu unglaubwürdig. Die zehnte Vergewaltigung in dieser Familie akzeptierte ich mit der gleichen Begeisterung wie mehrere Kapitel mit vollen Babywindlen, fließender Muttermilch oder die stets wachsende Anzahl von Jamies schwulen Verehrern.

Aber jetzt ist Schluss!
Nachdem dieser 5. Teil weit über die ersten 100 Seiten hinaus an einem einzigen unwichtigen Ereignis, einem Gathering, hängen bleibt, ausgeschmückt mit der ausgiebigen Beschreibung über die Behandlung unappetitlicher Erkrankungen, einer Beichte und ein paar Leuten die Austreten, habe ich beschlossen die nächsten 100 Seiten erst mal ganz zu überblättern, und siehe da: Ich hatte gar nichts versäumt.
Die Frasers waren gerade erst auf dem Heimweg vom Gathering. Und zu Hause angekommen? Ich kann mich kaum noch an Details erinnern, so belanglos war alles was danach folgte. Ach ja, man blies zum Krieg, das Flammenkreuz wurde aufgepflanzt und Captain Jamie zog mit seiner Truppe los, natürlich nur in Begleitung seiner Claire, die im Grunde nur noch einen Defibrilator gebraucht hätte um jedes moderne Feldlazarett in den Schatten zu stellen.
Es gab zur Auflockerung gelegentliche Quickies, ein paar zusammengenähte Gliedmaßen, Mastitis, Hämorrhoiden, Furunkeln und natürlich das obligatorische Baby. Ja, hin und wieder sogar mal eine Leiche. Aber gemessen an der Tatsache, dass man dies alles schon von den vorangegangenen 4000 Seiten kennt, ist einfach nichts passiert und schon gar nichts Neues.
So wurde es für mich zusehends mühsam diese Geschichte bis zum Ende durchzuhalten. Mühsam und ärgerlich, denn hier hat Diana Gabaldon nur produziert und nicht geschaffen. Ihre Liebe zum Detail - sonst mit findigen und überraschenden Passagen nicht nur erträglich sondern zumeist sogar angenehm - wird hier zu einer wahren Belastungsprobe und auch zu einer Gewissenfrage:
Darf ein echter Jamie und Claire Fan dieses Buch einfach gelangweilt weglegen? Wie viele Teile muss man noch duldsam lesen, bis man seinem wachsenden Ärger Luft machen darf, ohne von anderen Fans gelyncht zu werden?

Ich habe beschlossen, dass dies mein letzter Teil war. Genug der Langeweile und der einfallslosen Klischees!
Dennoch vergebe ich 3 volle Sterne, weil Diana Gabaldon schreibt wie eine Göttin, weil sie fundiert recherchiert hat und weil ich Jamie und Claire trotz allem liebe.
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am 1. Dezember 2003
Zwischenbuch, weil das Buch im Endeffekt eigentlich nur deshalb zum Lesen animiert, damit man den Anschluß an den 6. Band hat, der ja schon in Aussicht gestellt wurde.
Irgendwie finde ich dass, Diana Gabaldon in diesem Buch einiges an ihrem eigenen Stil verloren hat. Ich weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll. Aber von wildromantisch ist nichts mehr zu merken und die Spannung hat auch nachgelassen, auch wenn es wohl einzelne Szenen gab die spannend waren. Bei einem Buch jedoch, das an die 1200 Seiten hat und davon nur vielleicht 200 Seiten spannend sind und nicht so dahinplätschern, finde ich es doch ziemlich zäh.
Ich hatte vorher schon gelesen, dass sich Diana Gabaldon zu sehr über die stillende Brust auslässt, doch ich dachte mir, so schlimm kann es doch nicht sein. Doch es kann!!!
Am Anfang ist das noch nicht so auffallend, aber es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und das finde ich dann doch schon übertrieben.
Auch andere Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen.
Mir hat einfach viel gefehlt, was der erste Band und auch die folgenden Bände noch hatten.
Angefangen bei der geschichtlichen Handlung bis zur einmaligen Beziehung zwischen Jamie und Claire. Irgendwie kam mir deren Beziehung auch ein wenig eingestaubt vor mit kleinen Wiederholungen von vorherigen Bänden.
... in der Hoffnung, daß der 6. Band wieder besser wird.
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am 10. Oktober 2002
Tja, nund ist sie da; die langersehnte, und im Deutschen viel zu spät erschienene Fortsetzung der beliebten Highland-Saga. Endlich kann ich nun meine Neugier stillen, und dem Leben des Fraser-Clans (mit Anhang) meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken; dachte ich!
Vom Einband der gebundenen Fassung enttäuscht, begann ich also zu lesen.
Es ist selbstverständlich ein "Muss" für jeden Fan von Claire, Jamie, Brianna und Roger, sich diesen Band einzuverleiben. Ich habe mir jedoch etwas mehr davon erwartet.
"Das flammende Kreuz" liest sich überwiegend sehr zäh und Diana Gabaldon verausgabt sich zu sehr in belanglosen Details.
Die Art und Weise, wie Diana die ersten vier Teile geschrieben hat, ließ die Geschichte als auch die Figuren für mich sehr lebendig und real werden. Diese Lebendigkeit vermisse ich in diesem Band. Ich fühle mich diesesmal mehr als außenstehender Betrachter.
Mitreißende Szenen sind, im Verhältnis zu den vorhergehenden Büchern, dünn gesäht.
Spannungen, durch Intrigen und vorhersehbare körperliche Auseinandersetzungen, kommen zu plötzlich und enden relativ schnell.
Die Dramatik, die in Sachen "Stephen Bonnet" aufgebaut wird, endet in einem unspektakulären Abgang. Ich hoffe jedoch, noch mehr von ihm zu hören.
Die sogenannten "lustvollen Szenen" beziehen sich zu 90 % auf Briannas überdimensionalen und milchtriefenden Brüsten.
Trotzdem habe ich die 1277 Seiten in zwei Wochen durchgemacht und erwarte begierig das große Finale!
Bitte lasst Euch durch diese Liste an negativen Kommentaren nicht von Eurer Kauf- und Leseabsicht abbringen. Ich schreibe hier nur meine prägnanten Negativpunkte zusammen, da das insgesamt Positive überwiegt.
Alles in allem ist "Das flammende Kreuz" eine mehr oder minder gelungene Weiterführung der ersten vier Bände. Man muss es in jedem Fall lesen, sonst verpasst man einiges...
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und
Alba Gu Brath - Scotland Forever!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 7. Januar 2004
Zwischenbuch, weil das Buch im Endeffekt eigentlich nur deshalb zum Lesen animiert, damit man den Anschluß an den 6. Band hat, der ja schon in Aussicht gestellt wurde.
Irgendwie finde ich dass, Diana Gabaldon in diesem Buch einiges an ihrem eigenen Stil verloren hat. Ich weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll. Aber von wildromantisch ist nichts mehr zu merken und die Spannung hat auch nachgelassen, auch wenn es wohl einzelne Szenen gab die spannend waren. Bei einem Buch jedoch, das an die 1200 Seiten hat und davon nur vielleicht 200 Seiten spannend sind und nicht so dahinplätschern, finde ich es doch ziemlich zäh.
Ich hatte vorher schon gelesen, dass sich Diana Gabaldon zu sehr über die stillende Brust auslässt, doch ich dachte mir, so schlimm kann es doch nicht sein. Doch es kann!!!
Am Anfang ist das noch nicht so auffallend, aber es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und das finde ich dann doch schon übertrieben.
Auch andere Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen.
Mir hat einfach viel gefehlt, was der erste Band und auch die folgenden Bände noch hatten.
Angefangen bei der geschichtlichen Handlung bis zur einmaligen Beziehung zwischen Jamie und Claire. Irgendwie kam mir deren Beziehung auch ein wenig eingestaubt vor mit kleinen Wiederholungen von vorherigen Bänden.
... in der Hoffnung, daß der 6. Band wieder besser wird.
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am 5. August 2016
Kämpfe mich noch durch die 1.200 Seiten, ja habe schon schlechteres gelesen. Was mich aber ärgert und warum ich 2 Punkte abgezogen habe, ist die winzige Schrift - es ist so anstrengend, selbst mit Brille. Man fragt sich ernsthaft, welche Schnarchnase beim Verlag dafür verantwortlich ist, wollte man Papier sparen?!
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am 22. Dezember 2002
Nach wochenlangem Lesen habe ich jetzt nur noch ca. 70 Seiten zu lesen. Da ich eingefleischter Jamie & Claire-Fan bin, habe ich total begierig auf diesen 5. Teil gewartet und .......bin total enttäuscht! Das ist mit Abstand das schlechteste Buch von D. Gabaldon. In diesem Band merkt man sehr stark, dass sie nicht an einem Stück schreibt, sondern hier mal eine Seite zu dieser Szene und dort mal 3 Seite für eine ganz andere Begebenheit. Ein Beispiel von vielen: Sie liegt mit Jamie im Bett (Claire) und er meint, sie soll die Kerze nicht löschen, weil er sie betrachten will. Also wird die Kerze nicht gelöscht und es wird ein bißchen gefummelt. Ca. vier Sätze später muß sie sich im Dunklen voransuchen......Und so ist es in vielen Stellen im Buch. Die Themenwechsel sind in diesem Buch so stark ausgeprägt, dass man manchmal gar nicht mehr weiß, was los ist. Gerade noch liegt Brianna mit Roger im Bett und auf der nächsten Seite ist es schon Mittag des nächsten Tages und sie sind per Pferd unterwegs. Fazit: Nichts desto Trotz ist dieses Buch ein Muß für eingefleischte Fans, auch wenn es sich manchmal recht zäh lesen läßt. Hoffen wir, dass die nächsten 2 Bände wieder an alte Leistungen anschließen und es nur ein kleines Tief von D. G. war.
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am 4. Dezember 2006
Seit Sommer diesen Jahres bin ich quasi über Nacht zu einem Jamie-und-Claire-Fan geworden und hatte das Glück, alle 6 Bände hintereinander lesen zu können. Ja, tatsächlich, ich habe sie alle in einem Rutsch (und in einem Rausch) weggelesen. Jetzt, wieder klaren Kopfes, kann ich sagen: so total begeistert ich von Band 1 und 2 war, geht's danach bergab, was die Spannung angeht.

D. Gabaldon tut sich zunehmend schwerer, auf den Punkt zu kommen, sie braucht endlos viele Seiten, es entstand bei mir der Verdacht, dass sie wohl ihre Seitenzahl der vorherigen Bücher toppen wollte.

Was mir in Band 5 auf die Nerven ging: Rogers ewige Suche nach dem Sinn des Lebens, statt mal sein Leben einfach zu leben, er manövriert sich am liebsten in ausweglose Situationen und kann gar nicht kommunizieren, liest stattdessen die Traumtagebücher seiner Frau (???), ich weiß sowieso nicht, was die in der Geschichte zu suchen haben; Brianna, die ewig zickige Supergluckenmutter, hat auch keinen Plan von ihrem Leben, bastelt irgendwelche Sachen, die nie fertig werden und die ohnehin keiner braucht; Claire, die anstellen kann, was sie will, Jamie holt sie aus jeder noch so ausweglosen Situation 'raus - alles zu vorhersehbar, zu langatmig.

Einzig die Geschichte um Jamie und Claire hat mich beim Lesen vorangetrieben, denn da sie mir ans Herz gewachsen sind, möchte ich dann doch wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Andererseits gibt es einige Handlungsfäden, die zusammengeführt werden bzw. andere, die auf eine Lösung in Band 6 ausgelegt sind.

Fazit: Band 4 und Band 5 zusammengefasst hätten ein gutes Buch ergeben.
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