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am 9. Januar 2002
Diese Fortsetzung von "Das Erbe der Jedi-Ritter" ist eine zwar gelungene aber auch eine etwas anders gestaltete als der Erste Band! Was mir besonders beim Ersten Band gefalln hat war, das man von BEIDEN Seiten (NEUE REPUBLIK; YUUZHAN-VONG) die Standpunkte geschieldert bekommen hat und sich so mehr in die Denkweise einfühlen hat können. Bei dieser Fortsetzung aber wird bis zum Schluss immer nur von der "NEUEN REPUBLIK" seite aus geschieldert (erzählt) was mir persönlich doch etwas missfallen hat aber in KEINSTER WEISE die Originalität dieses Werkes nimmt!!!
Ich finde es ist ein typisches "Michael Stackpole" Buch... und liest sich sehr gut .. ich habe es so begierig verschulungen das ich es nach 1 Tag ausgelesen hatte.
Daher freue ich mich auch schon auf die Fortsetzung .. und kann es kaum noch erwarten diese in die Finger zu bekommen (hoffe das da mehr von Han Solo drinnensteht)!
EINDEUTIGE KAUFEMPFEHLUNG (aber umbedingt zuerst Band 1 lesen)
PS: Es hat seine 5 Sterne verdient!
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am 22. November 2001
Knapp ein halbes Jahr vor der Episode II Premiere ist es schon schwer genug diese zu erwarten. Gedrungener Maßen muss man sich, in seiner Gier nach Geschichten aus dem Starwars Universum, den Büchern und Comics zuwenden. Jedoch gibt es hier den Selben Effekt wie bei den Filmen, so dass man den nächsten Teil nicht erwarten kann. Die Schwarze Flut reiht sich wunderbar in die Erzählung ein und macht das Warten auf den dritten Teil der Trilogie schier unmöglich. Michael Stackpole ist neben Timothy Zahn und Kevin J. Anderson einer der besten Starwars Autoren und das in diesem neuen Band wieder ein mal bewiesen. Bleibt nur zu hoffen, daß wir von der Qual des Wartens bald erlöst werden!
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Wenige Monate sind der ersten Begegnung mit den Yuuzhan Vong vergangen, doch immer noch bleiben Lei Organas Warnungen ungehört. Als sie vor dem Rat der Neuen Republik von den Vorfällen im Helska-System und der Vernichtung der Forschungsstation auf Belkadan berichtet stößt sie auf taube Ohren. Die Neue Republik, allem voran der Staatschef Borks Fey'lya, ist nicht gewillt etwas gegen die angeblichen Invasoren zu unternehmen. Kurzerhand reist Leia mit ihrer Tochter Jaina, der einzigen überlebenden Forscherin von Belkadan, Danni Quee und dem ehemaligen Botschafter Senator Elegos A'kla in den Äußeren Rand, um unter den dortigen Regierungen Unterstützung für einen Kampf gegen die aufkommende Bedrohung zu gewinnen.

Währenddessen unternimmt Jedi-Meister Luke Skywalker in der Hoffnung mehr über die Yuuzhan Vong herausfinden zu können, selbst eine Reise nach Belkadan. In den Überresten der zerstörten Forschungsstation hofft er Spuren von den Vong zu finden. Zusammen mit seinem Schüler und Neffen Jacen Solo entdeckt er einen Stützpunkt der Yuuzhan Vong, doch von einer Vision geplagt begibt sich Jacen in hohe Gefahr als er versucht in das Lager der Vong einzudringen.

Auf Missionen durch die ganze Galaxis streifend finden sich die beiden Jedi-Ritter Corran Horn und Ganner Rhysode ein, um ein vermisstes Archäologenteam auf dem Planeten Bimmiel zu retten. Die Rettungsmission wird jedoch noch komplizierter als sie neben den Wissenschaftlern auch auf eine Gruppe der Yuuzhan Vong treffen.

Da Mara Jade Skywalker mit einem mysteriösen Virus infiziert wurde, der sie geschwächt hat reist sie zur Erholung nach Dantooine. Ihr Neffe Anakin Solo soll sie dabei begleiten und glaubt zuerst auf eine langweilige Reise geschickt worden zu sein. Schon bald werden die beiden jedoch ebenfalls von Yuuzhan Vong gejagt und sind nach der Zerstörung von Maras Raumjacht regelrecht gestrandet...

Auf vier Handlungssträngen müssen die Familie Skywalker und die Jedi erneut um ihr Überleben kämpfen und sehen sich mit einem neuen Feind konfrontiert der in der Macht einfach nicht wahrzunehmen ist, wobei noch erschwerend hinzukommt dass sie allesamt ziemlich auf sich allein gestellt sind und die Neue Republik rein gar nichts unternimmt. Die Lage könnte wirklich nicht verzweifelter sein, noch dazu weil im vorigen Band sogar Chewbacca bereits sein Leben lassen musste. Die alten Helden scheinen also für den Abschuss freigegeben zu sein.

Dass man von Han Solo nur sehr wenig erfährt liegt zum Teil einmal an den depressiven Zustand in den er seit Chewies Tod verfallen ist. Anakin gibt sich immer noch die Schuld für Chewies Tod, was durch Hans Vorwürfe nicht gerade besser wird. Doch in den Bände 4 bis 5 wird Han Solo wiederkehren (weil sich die beiden Bände hauptsächlich mit ihm befassen) und allmählich seine Trauer überwinden, soviel sei schon einmal verraten.

Die schwarze Flut selbst sind wohl die Raumschiffe der Yuuzhan Vong, welche weiter in die Galaxis vorstoßen. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen auf Biotechnologie basierenden Waffen und ihrem strengen Kriegerkodex sind die Vong ein Gegner, dem die Jedi schon beinahe unterlegen sind. Genau das macht die schwarze Flut so spannend, die Handlung ist unvorhersehbar, spannend und voller Action, die tatsächlich an Star Wars erinnert. Neben Raumschlachten und Jedi in Aktion glänzt das Buch auch dadurch dass man mehr von den neuen Charakteren, wie Jacen, Jaina und Anakin Solo erfährt, die ja bisher noch relativ unbeschriebene Blätter sind, es sei denn man hat die Young Jedi Knight Jugendbücher gelesen.

In Michael Stackpoles Star Wars Romanen immer mit dabei ist selbstverständlich Corran Horn, der in gewisserweiße Stackpole selbst ist. Bereits in der X-Wing-Reihe und dem eigens mit Corran als Hauptcharakter geschriebenen Buch "Der Kampf des Jedi" entwickelte er sich vom leicht machtempfänglichen Piloten und Ex-Geheimdienstagenten zum Jedi-Schüler, der in der Zwischenzeit seine Ausbildung abgeschlossen hat. Stackpoles Stil ist ja leider nicht jedermanns Sache, aber er bietet eben genau das was ich mir als Fan wünsche, nämlich surrende Lichtschwerter, Raumschlachten und eine spannungsreiche Handlung, egal ob sich der Autor mit einem Helden da selbst verewigt hat.

Fazit:
Ein Buch das alles bietet was man sich als Star Wars Fan wünschen kann - surrende Lichtschwerter, Raumschlachten und eine elektrisierende Handlung.
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am 9. August 2011
Das Erbe der Jedi-Ritter 2. Die Schwarze Flut. Ein (großartiges) Cover, ein (elektrisierender) Titel, ein (talentierter) Autor ' und eine Erwartung: ein spannendes, temporeiches, düsteres Buch. Ein Michael-Stackpole-Roman, der mich aus den Socken haut, der an die fantastischen Werke früherer Tage anschließt. Kluge, stimmige Dialoge, ein wendungsreicher Plot, interessante Charaktere, Sternjäger-Action in Mengen ' und im Hintergrund: eine dunkle Bedrohung, unbekannt, ein Schatten unbekannten Ausmaßes. Diesen Star Wars-Roman...hätte ich gerne gelesen.

Das Erbe der Jedi-Ritter 2. Die Schwarze Flut. Eine Enttäuschung. Zwar kein schlechtes Buch, kein völliges Desaster wie 'TFU' oder 'Palpatines Auge', aber auch nie wirklich fesselnd oder auch nur sonderlich überraschend. Der Funke springt nicht über.
Der Plot und die finale ' hier aber eher lieblos geratene ' Zusammenführung der einzelnen Handlungsstränge sind in weiten Teilen vorhersehbar, ohne große Finesse, ohne Fallen und Aha-Momente...da könnte man Prolog und Epilog schon fast zu den erzählerischen Höhepunkten der schwarzen Flut zählen. Auf den ersten Schock und den ersten Sieg im Kampf gegen die fremdartigen Yuuzhan Vong in 'Die Abtrünnigen' folgt die ' wie kaum anders zu erwarten ' ausbleibende Reaktion der politischen Führung der Neuen Republik. Die machtbesessene, den Ereignissen gegenüber offensichtlich blinde Volksvertretung rund um Staatschef Borsk Fey'lya weigert sich standhaft die offensichtliche Bedrohung als solche zu akzeptieren und so sind unsere Helden zum Handeln gezwungen... ' korrupte, verantwortungslose Politiker korrumpieren die heldenhaften Bemühungen unserer Freunde Luke, Leia und Co.. Ein Lieblings-Motiv des Star Wars-Universums (nicht erst) seit den Klonkriegen und bis weit über Jacen Solos Fall hinaus. So schickt Luke ' der sich nebenbei auch noch mit Ordens-internen Jedi-Indentitätsfindungsproblemen herumschlagen muss ' sich und seine Schäfchen auf verschiedenste Missionen zwischen Rettung, Aufklärung und Selbstfindung. Doch, oh Wunder, auf ihrem Weg durch die Galaxis finden die Heldengrüppchen nicht nur Flüchtlinge und gestrandete Wissenschaftler, nicht nur Eingeborene, sondern auch Yuuzhan Vong an allen Ecken und Enden. So weit, so gut. Keine narrative Neuerfindung des Rades, aber wann gab es die schon mal, im EU?! Schließlich kommt es zum Showdown bei Dantooine: warten auf die Schlacht, Verzweiflung und Hoffnung, verwegene Pläne, Laserschwerter, Protonentorpedos. Doch der Weg dorthin ist (zu) weit und der große Knall bleibt aus.
Die Vielfältigkeit der Figuren, der Stile und Techniken, der Schwerpunkte und ihrer Verlagerungen macht die 'Erbe der Jedi-Ritter'-Reihe aus, macht sie zu einer meiner Ansicht nach einzigartig-soghaften, monumentalen Erscheinung im EU. Zwölf Autoren erschufen ' trotz großer Qualitätsschwankungen ' ein unvorhersehbares und doch homogenes Werk in einer unverwechselbaren Atmosphäre. Sein größter Trumpf ist in diesem Band allerdings sein ärgster Feind. Stackpole scheint mir schlicht und ergreifend nicht fähig sich in diese neu erschaffene Ära und ihre Protagonisten richtig einzudenken. Gezwungenermaßen(?!) krallt er sich an den Skywalker-Solo-Klan. Doch der scheint nicht sein Metier zu sein. Seine Protagonisten bleiben hölzern, viel zu 'menschlich', alles wird greifbar gemacht und gewöhnlich. Ein ums andere mal werden absurde Konstellationen erschaffen, um den allzu wankelmütigen Jedi moralische Dilemmata zwischen die Füße zu werfen, um sie mit ihren Selbstzweifeln zu konfrontieren. Ausufernde Beschreibungen belangloser Randnotizen komplettieren vor allem im Mittelteil das Bild und sorgen für einige Längen. Seine Momente hat das Buch dann auch tatsächlich fast ausschließlich mit Gavin Darklighter und gelegentlichen Lichtblicken in den Auftritten Jacen Solos ' gemeint sind etwa das Gespräch mit Danni oder seine Vision, während ich seine ewige Reflektion über seinen Weg zum perfekten Jedi regelmäßig nur mit einem Gähnen quittieren konnte.
Warum hält sich Stackpole nicht an das was er kann und überlässt derartige Gedankenspiele Leuten wie Matthew Stover, der in 'Verräter' (Band 13) beweist, wie man die Macht und ihre Nutzer auf eine Metaebene hebt, die ihrer gebührt. Denn sie ist das charakteristischste und mysthischste, dass das Franchise zu bieten hat, wird aber von Stackpole (wie auch von vielen anderen Autoren!) mehrfach schmerzhaft banalisiert. Da scheint er Maras noch in diesem Buch ausgesprochene Warnung die Macht nicht als Krücke zu betrachten im nächsten Moment sogleich in den Wind zu schlagen, da der nächstbeste Jedi mal wieder nicht von seiner inneren Ruhe zehren kann, sondern als Reaktion auf Stress sofort eine Macht-Beruhigungstechnik anwendet. Großartig! - denn es gibt, so scheint es, Techniken und Anwendungsmöglichkeiten für einfach alles. Und siehe da, im nächsten Moment nutzt Luke seine Krücke um Dovin Basale zu verwirren ' toll. Nützliche Sache, diese Macht. Sie wird reduziert auf das was man mit ihr machen oder nicht machen, spüren oder nicht spüren kann ' kurzum: sie wird vom Autor in ihrem Kern einfach nicht verstanden.
Auch sein Alter-Ego Corran Horn bleibt weitgehend blass, hat nur (hauptsächlich im letzten Drittel) einige heroisch-konsequente und irgendwie etwas weniger gewöhnliche Momente, muss sich bis dahin aber mit seinem Begleiter Ganner und dem schon erwähnten, unglaubwürdigen Streit um die Richtungssetzung des Ordens rumschlagen ' langweilig. Die Krönung ist dann Leia, die ach so gerissene und erfahrene Politikerin, die sich von einem Haufen Proleten (gemeint sind freilich Senatoren) derart schulmädchenhaft den Schneid abkaufen lässt, dass ich nur den Kopf schütteln kann.
Und was ist eigentlich mit dem zentralen (emotionalen) Aufhänger des Vorgängers? Nein, an Chewie verschwendet 384 Seiten lang niemand auch nur einen einzigen Gedanken...außer Han, aber der stürzt dafür auch immerhin gleich völlig ab ' mögliche Erklärung: wir machen des Öfteren Sprünge von einigen Monaten, in denen die Ereignisse von Sernpidal wohl verarbeitet wurden ' sonst ist da aber auch nichts passiert. Warum auch? Ach ja, wegen der Yuuzhan Vong...naja, über die erfährt man eh nichts als haltlose Spekulationen und platte Einordnungen in Schubladen.
Hat man sich nun also erfolgreich durch die ersten beiden Drittel des Buches geschlagen entschädigt auch das Finale nur ein wenig.

Und nun? Eins noch übrig ist: eine unterdurchschnittliche Übersetzung. Exemplarisch sein die Anreden der Jedi untereinander erwähnt: wenn Corran und Luke sich schon nicht duzen können, dann mögen sie sich doch bitte wenigstens mit 'Habt Ihr, Meister Skywalker...' und nicht mit 'Haben Sie, Meister Skywalker...' und 'Sie, Corran..' ansprechen. Dass ein weiblicher Star Wars-Charakter Jens heißt tut sein übriges ' sorgt aber immerhin für einen kleinen Lacher.
Insgesamt eines der schwächsten Bücher der Reihe: gemächliches Erzähltempo, befremdliche Protagonisten, ein behäbiger Spannungsbogen. Die Übersetzung gibt den Ausschlag: mehr als 2 Sterne sind das nicht!
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am 10. März 2014
Teil 2 des Erbes der Jedi-Ritter, zu deutsch: Die schwarze Flut, englisch, Dark Tide I: Onslaught (=> schöneres englisches Wort für "Angriff" oder "Ansturm")

Mit Blick auf die neueren SW Romane ist die Übersetzung der Titel Anfang der "Nuller" wirklich null gelungen, so weiß man als deutscher Leser auch nicht unbedingt, dass dies hier erst der erste Teil von Michael A. Stackpoles Duologie innerhalb dieser Reihe ist.

Zum Autor:

Ich halte Michael A. Stackpole für einen der besseren Star Wars Autoren, seine X-Wing Romane haben mir immer sehr gut gefallen, sein Roman um Corran Horns "Jedi-Werdung" ebenfalls, sie sind unterhaltsam und spannend, die Storys sind meiner Meinung nach im perfekten Mantra "weniger ist mehr" gehalten, die Einsätze der Renegaten sind wichtig, sie retten aber nicht jedesmal die Galaxis vor irgendeiner weit hergeholten Bedrohung, die irgendwie zwanghaft überbewertet wird, auch mit Corran Horn hat er dem SW-Universum meiner Meinung nach einen der vielschichtigsten und sympathischsten Charaktere hinzugefügt, die wiederum von vielen anderen Autoren wie Timothy Zahn sehr schön aufgegriffen wurden und sich sozusagen "etabliert" haben und nicht in einer "One-Novel-Karriere" untergingen oder lediglich trostpreisig einmal irgendwo erwähnt wurden oder einen kurzen und knappen Auftritt hatten.

Außerdem verleiht kein anderer, außer vielleicht Aaron Allston, diesen "Fliegerassen", allen voran Wedge, dieses ganz gewisse Flair, das einen sofort eintauchen und mit dem Gedanken spielen lässt, sich doch freiwillig zur "Airforce" zu melden ;-).

---------------------------------------------------------Vorsicht mäßige SPOILER--------------------------------------------------------------------------------------

(Die letzte Szene in der Wedge und Tycho auftauchen ist einfach genial getroffen.)

In diesem zweiten Roman der Reihe und dem ersten von Stackpoles Duologie, startet der Leser in einer Galaxis, in der ungewiss ist, wie weit die Invasion der Yuuzhan Vong bereits gediehen ist, fest steht nur, sie werden kommen! (Wer sich mit Mass Effect auskennt wird sich sehr schön an das Ende des zweiten Teils erinnern... "C. Shepard: "Die Reaper kommen...")
Zumindest steht dies für unsere allseits bekannten Helden fest, der "Rat der Neuen Republik, allen voran der intriganteste und verbohrteste Bothan, Borsk Fey'lya, der sich bekanntlich zum Staatschef gemausert hat, wollen mal wieder nicht glauben, was nicht in ihre "alles tutti frutti" Vorstellung passt. (Auch hier zeigen sich starke Parallelen zum "Rat" in Mass Effect, oder zu Fudge in Harry Potter, ob da wohl jemand abgekuckt hat? :-D)

Zum Glück gibt es aber noch vernünftige Bothans, wie Gavin Darklighters Lieblings-Admiral, der die Reste der Renegatnestaffel (alle anderen sind tot oder Im Ruhestand und Gavion hat den Laden übernommen) auf den kampf gegen Korallenskipper und Weltenschiffe trimmt.
Man bekommt hier sofort das Gefühl eines Neuanfangs, die Ära Wedge-Tycho-Wes-Hobbie ist vorbei, die "Jungen" sind jetzt dran und die Staffel ist professionell gesehen ausgedünnt und hat nicht mehr die alte Schlagkraft. Da trifft es sich gut, dass Jaina Solo, zunächst, da die Sachlage zwang, den Renegaten beitritt. Atmosphäre: Klasse!

Auch bei den Jedi steht es nicht gerade rosig, der "Neue Orden" ist in zwei philosophische Lager gespalten und Meister Skywalker bemüht sich um Annäherung der zerstrittenen Parteien. So ist auch die alles in allem etwas storyunrelevante aber dennoch spannende Mission von Corran Horn, dem "Jedi der alten Schule" und Ganner Rhysode, einem der neueren "Vorzeige-Jedi" ein nettes Intermezzo zwischen den Kampfvorbereitunngen und Evakuierungen.

Das ist alles sehr gelungen, vieles bleibt aber noch im Dunkeln und die Gesamtstory wird vielleicht ein wenig zäh verlängert, das kann man aber wohl erst am Ende von Band 19 beurteilen...
So alles in allem hat dieser erste (zweite) Teil meiner Meinung nach erst einmal die Grundlagen für den zweiten (dritten) Teil gelegt und ich blicke dieser Lesung mit Spannung entgegen :-D, gerade da Corran sich ja am Ende einen neuen Erzfeind geschaffen hat.

Vollkommen zufrieden, warum dann nur 4 Sterne? Nunja, eigentlich hauptsächlich wegen dem gerade zuvor diskutierten, es gibt aber auch noch ein paar andere Punkte über die man streiten kann und ich will ja nicht völlig subjektiv bewerten, ich habe natürlich auch andere Rezensionen hier durchscmökert, vor allem die 1-sternigen...

Thema Han:

Die Leute, die hier ankreiden, dass Han außen vor ist (auch ich habe mich zugegeben zunächst gewundert, ob er denn bei den dramatis personae vergessen wurde)...
Nun man hätte natürlich hans situation etwas vertiefen können und ich muss ebenfalls sagen, dass mir sein einziger Auftritt auch nicht ganz ausgereicht hat. ich fand diesen Auftritt allerdings wirklich gut, es wirft ein ganz neues altes Bild auf Han, er ist einfach völlig am Boden und dahe rist es auch völlig glaubhaft, dass er nicht mit dem Millenium Falken Leia hinterherrast, sondern in Trauer und Selbstmitleid versunken die Bars von Coruscant unsicher macht. Einige unterschätzen hier vielleicht den Tod Chewbaccas ein wenig, es wäre völlig unglaubhaft, wenn dieses Thema für Han am Ende von Band 1 erledigt wäre und er nur noch mit rührseliger Akzeptanz ein Holo von Chewie in die Kanzel hängen würde... Diese beiden waren immerhin seit über 30 Jahren ein Gespann, waren fast stets zusammen in Ausnahmesituationen.... Und plötzlich ist Chewie weg... únd Han muss sich sogar fragen, ob er irgendetwas hätte tun können, ja müssen um dies zu verhindern... Völlig glaubhaft, dass seine Welt erstmal im Staub versinkt, ALLERDINGS hätte ich natürlich erwartet, dass dieser "Handlungsstrang" weitergeführt wird. Es ist schon klar, dass Han sich nicht bis Band 19 gehen lassen und zum Säufer werden kann, wir haben hier meiner Meinung nach einen sehr menschlichen, lebensnahen "Problemfall", der "gelöst" werden muss.

Thema Anbindung zu vorherigen Romanen:

Viel besser als bei Teil 1, ich bin überzeugt, Salvatores Star Wars Wissen geht kaum über die Filme hinaus (zumindest als er Die Abtrünnigen schrieb), allerdings bei Stackpole hier etwas eigensinnig, Werke andere Autoren werden zwar gut, aber dennoch nur nebenbei in Erwähnungen eingebaut, zeitlich unmittelbar vorherige Charaktere werden völlig ausgelassen (immer noch kein Lowie, kein Zekk, keine Tenel Ka - ich weiß, dass zumindest letztere in dieser Reihe noch auftauchen wird, ich bin gespannt wie deren Abwesenheit zur Zeit wegerklärt werden wird, vor allem da sich der Anfang des Romans in der Jedi-Akademie abspielt.) Auch Lando kommt für meinen Geschmack grundlos zu kurz. Genauso die Perspektive der Yuuzhan Vong, allerdings finde ich es nicht sooo schlecht, dass deren Sichtweisen anfangs noch eher im Dunkeln bleiben, dafür gibt es ja noch eine Menge Bände. Auch Nom Anor (doch eigentlich eine zentrale Figur?) wird nur nebenbei erwähnt, allerdings scheint diese Erwähnung einen Lichtsstrahl auf den deutschen Titel des ersten Teils zu werfen, wenn auch sehr kryptisch.

FAZIT: Gutes Buch! Gute Fortsetzung? Das ist die Frage, allerdings ist natürlich zu sagen, dass Salvatores Start nicht unbedingt eine detaillierte Basis zu einer Fortsetzung liefert, ich denke Stackpole hat schon so ziemlich das Beste drauß gemacht, Prädikat: Lesenswert!
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am 24. März 2007
Einige Rezensionen zu diesem Buch kann ich wahrlich nicht verstehen. Mancher Leser mag an dieses Buch vielleicht mit den letzten Bildern von "Die Rückkehr der Jedi Ritter" herangegangen sein. Dass diese Buchreihe aber mehr als nur eine nahtlose Fortsetzung an dem Film ist hätte man auch schon vor dem Kauf wissen können, da ja auf der Rückseite deutlich stand, dass diese Buchreihe über 20 Jahre nach genannten Film spielt. Das da natürlich nicht alles so wie vorher ist, ist auch klar.

Die Story liest sich sehr spannend und wird stellenweise sehr komplex und sprunghaft, aber das passt auch gut zur Story. Mit den kleinen Schwächen beziehe ich mich auf die Charaktere von Han Solo und Mara Jade Skywalker.

Dass Han kurz nach dem Tod von Chewie im vorhergehenden Buch erstmal abrutscht und mit dem Trinken anfängt passt noch ganz gut in das Bild des alten Schmugglers, dass er aber außer einem peinlichen Auftritt am Anfang des Buches sonst nirgendwo vorkommt passt hingegen nicht so recht. Hier hätte man seine Gemütslage (und deren Folgen) viel stärker beleuchten müssen. Außerdem wirkt die Solo-Familie (da Han nicht näher beleuchtet wurde) sehr zerrissen: Die Zwillinge ziehen als angehende Jedi Ritter durch die Galaxis (soweit so gut), aber in Leias Charakter ist keine Gemütsregung zu Chewies Tod oder Hans Abrutsch in den Alcohol erkennbar. Leia, eine sehr engagierte und um ihre Nächsten bemühte Frau, hätte sich deutlich intensiver mit Han beschäftigen müssen. Ohne den starken Fokus auf die Solo-Zwillinge wäre dieses Buch wohl sonst wenig lesenswert gewesen.

Weiterhin nicht ganz rund erscheint mir Maras Figur. Man erkennt sie zwar schon ein wenig aus der Thrawn-Trilogie wieder, aber auch sie wird nur sehr oberflächlich dargestellt, wo doch gerade ihre Figur ebenso viel Lesestoff hergegeben hätte wie ein Luke Skywalker.

Trotzdem, unterm Strich ein sehr guter Star Wars Roman.
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am 13. März 2016
Insgesamt gut geschrieben, eigentlich mag ich diese Staffel nicht mit all dem "organischen Krims Krams" der eigentlich total überlegen ist aber dann doch zu besiegen. Aber passt ja mit der Vorgeschichte um Thrawn, also "alles gut"
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am 13. April 2002
Zuerst einmal eine kurze Erläuterung: NJO steht für New Jedi Order und das ist der englische Titel für Das Erbe der Jedi-Ritter, was -entgegen einiger Meinungen- mittlerweile eine 11-teilige Serie ist.
Die schwarze Flut ist ein typischer Stackpole: gut und spannend geschrieben und voller Corran Horn. Wer die X-Wing-Serie gelesen hat, der wird mit den meisten Personen in diesem Buch etwas anfangen können (und wer sie nicht gelesen hat sollte das schleunigst tun!), auch wenn man von den Mitgliedern der Sonderstaffel in den "normalen" Büchern nicht viel mitbekommt.
Der Inhalt lässt sich eingentlich mit ein paar Worten beschreiben: Der Krieg gegen die Yuuhzan Vong fängt jetzt erst richtig an. Die teilweise offenen Enden in dieser Handlung werden aber im nächsten Buch fortgesetzt.
Auch wenn sich dieses Buch fast ausschließlich um Corran Horn dreht und andere Personen nicht unbedingt massig viele Auftritte haben, so will ich doch die Gemüter beruhigen: Auch die anderen haben ihre großen Auftritte - in den anderen Büchern.
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am 18. Dezember 2001
Ja, dieser Roman ist ein typischer Stackpole. Sehr schön und flüssig geschrieben, spannend und mit feinen neuen Ideen. Trotzdem mag ich mich den Jubelarien der Vorrezensenten nicht ganz anschließen, denn in diesem Roman fiel mir ein Schema auf, welches sich speziell in der Starwars-Reihe einzubürgern scheint (nicht nur bei Stackpole). Am Anfang zerstreuen sich die handelnden Personen in alle Richtungen (also Luke mit einem seiner jungen Jedi auf einen Planeten, Leia mit Begleitung auf einen anderen, Lando mit R2-D2 in einen Asteroidengürtel usw., aber nur als anschauliches Beispiel) und 50 Seiten vor Schluß treffen alle, o Wunder, an einem Punkt in der Galaxis zusammen und besiegen den bösen Gegner. Das tut der Spannung keinen Abbruch, fällt aber, vor allem wer alles gelesen hat, mit der Zeit auf. Da hoffe ich auf neue Ideen. Aber sonst: tolles Starwars Lesefutter.
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am 10. Juni 2003
Seit ich von einer Freundin den ersten Band der Reihe DAS ERBE DER JEDIRITTER ausgeliehen und verschlungen habe, ist es für mich (Fast) unerträglich geworden, die Zeit zu überbrücken, bis der neuste Band erscheint. Meine einzige Hoffnung besteht darin, dass ich in der Zwischenzeit andere STARWARS-Bücher lese. Auch im zweiten Band der Serie konnte ich mich nicht vom Buch losreißen, denn die Story ist superspannend, und außerdem treten immer wieder neue Charaktäre auf, durch die auf eindrucksvolle Weise die Vielfältigkeit des Mythos STARWARS bestätigt wird. UNBEDINGT LESEN!
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