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am 11. Januar 2014
Den darin beschriebenen Prozess "Den Dämonen Nahrung geben" habe ich ein paar Mal durchgeführt, sogar in Selbsterfahrungsgruppen. Wir alle mussten uns anfänglich etwas überwinden, darauf einzusteigen. Jemand aus der Gruppe wollte sich nicht mit der Bezeichnung Dämonen anfreunden. Vielleicht ist es besser, sie Schattenaspekte von uns zu nennen.
Alle waren am Schluss sehr berührt und begeistert, wie aus ihrem Dämon oder Schattenaspekt allmählich ein Verbündeter wurde.
Einige mussten aber später auch erkennen, dass mit diesem Prozess ein langjähriges Thema nicht so schnell vollständig gelöst ist. Diese Übung wirkt nicht wie ein Antibiotikum und beseitigt nicht gleich alle Symptome. Ich habe sie aber als eine sehr wertvolle Methode erlebt, unsere Schattenanteile ins Licht zu bringen, sie besser zu verstehen und uns mit ihnen zu versöhnen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Mai 2011
Das Buch von T. Allione bemüht sich um altes buddhistisches Wissen und wie man es in einer modernen Fassung nutzbar machen kann. Das ist eine wunderbare Arbeit, dass sich jemand mit der weiblichen Vermittlung mystischen und spirituellen Wissens vertraut macht. Die modernisierte Fassung ist von Ideen C.G. Jungs und der Gestalttherapie beeinflusst. Es ist letztlich eine Variante der alten "Teilearbeit", bei der bestimmte Selbstanteile als Wesen visualisiert werden, mit dem Ziel, auf neue Weise in Kontakt mit ihnen zu treten. Der Kerngedanke, nämlich sich zu fragen, was jemand braucht und es ihm emotional zu geben, ist ebenfalls lösend. Und zwar dann, wenn es nicht der Vermeidung von Grenzsetzung gilt.
Ich habe diese Technik ein paarmal mit Klienten angewendet und sie ist gut, wenn jemand schon gut mit seinem inneren Selbst verbunden ist. Wenn nicht, ist diese Technik überfordernd.
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am 7. April 2009
Die Einsicht ist eigentlich sehr banal.

Wenn es ein Loch in der Strasse gibt, nimmt man Füllmaterial und das Loch verschwindet.

Das gleiche Prinzip entwickelt Allione in ihrem Buch.

Ängste, Krankheiten, Sorgen, Süchte, negative Gefühle wie Hass und Unzufriedenheit sind die "Löcher" in der Seele.

Sie zu bekämpfen macht keinen Sinn. Im Kampf werden Dämonen stark und stärker sind sie allemal. Süchtige können davon ein Lied singen.

Allione schlägt in der Tradition des tibetischen Buddhismus fünf Schritte vor:

Über Identifikation (1) und Visualisierung (2) versucht man dabei herauszufinden, was der Dämon braucht, damit er wieder verschwinden kann (3). Im vierten Schritt folgt die Vorstellung der Fütterung des Dämons und zum Abschluss (5) vertieft eine Meditation in Stille den neuen, aufgelösten Zustand.

Sie liefert eindrucksvolle Beispiele, wie sich dadurch Veränderung einstellt, zu Beispiel ihr Ex-Mann plötzlich bereit ist, auf sein Sorgerecht zu verzichten.

Das solche Veränderungen möglich sind, leuchtet ein.Offensichtlich gibt es einen " Raum", in dem sie stattfinden können. In diesem Raum "funktionieren" Familienaufstellungen, in diesem Raum erlebt eine Mutter eine Verbindung zu einem Kind, das viele tausend Kilometer entfernt Dramatisches erlebt. Sheldrake nennt diesen Raum das morphogenetische Feld.

Eine ganz andere Frage ist, wie hoch der Energiepegel sein muss, um in diesem "Raum" Wirkungen zu erzeugen. Wenn Tsültrim Allione Beispiele erzählt, auch dieses von sich selbst, ist ein solches von einer Person, die tief in dieser Praxis drin ist und von daher eine wirksame Energie erzeugen kann. Wie sieht es mit solchen Menschen aus ( also den allermeisten), die nicht diese Verwirklichung haben ?

Die Idee jedenfalls,Dämonen nicht zu bekämpfen, sondern sie " schmelzen" zu lassen, ist sehr inspirierend und sollte nicht vernachlässigt werden. Wie Münchhausen zum " inneren Schweinehund" schrieb, nicht der Kampf, sondern die Verbündung ist die Lösung.

Der Dämon ist Anzeichen unerfüllten Lebens. In dem Umfang, in dem Leben erfüllt wird, kann er sich verabschieden.Geschieht dies in grossem Respekt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er,der Dämon, nicht weiter quält, sehr gross.

Eine sehr anregende Lektüre.
Danke.
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am 2. August 2010
Ich habe mir das Buch aufgrund der vielen sehr guten Rezensionen gekauft und wurde nicht enttäuscht. Die Methode hilft, zumindest mir. Die Beispiele sind interessant, es sind mir persönlich jedoch zu viele und vor allem zu dramatische. Es geht immer um große seelische Probleme, die aufgrund sexuellen Missbrauchs oder Missbrauchs elterlicher Macht entstanden sind. Das möchte ich in keiner Weise abwerten, aber bei mir ging (geht) es um eine körperliche Erkrankung und so habe ich Beispiele vermisst, die nicht Beziehungsprobleme zur Grundlage hatten. Ja, ich weiss, es gab noch ein Beispiel eines Aidskranken und einer Krebserkrankung, allerdings war mich auch das zu gewaltig, wenngleich es natürlich zeigt, wie sehr die Fütterung der Dämonen sogar bei solchen Erkrankungen hilft.

Als ich das Buch durchgelesen hatte, begann ich mit den Übungen und war erstaunt, wie leicht und schnell mein Dämon von einem großen schwarzen und gruseligen Käfer, der mich durchdringend und aggressiv anstarrte zu einem schönen Schmetterling wurde, der heiter und beschwingt einfach so weg flog. Und auch bei weiteren Übungen wollte und wollte mein Dämon nichts weiter sein als ein Schmetterling. Hier nun hatte ich beschlossen, dass die Methode doch nicht hilft, sonst würde ich ja meine Erkrankung mit dem Schmetterling verschwunden sein und das war sie nicht. Aber im Laufe der Zeit merkte ich, dass sich doch etwas tat und eine massive Besserung erkennbar war und das ohne chemische Keulen, nur mit Homöopathie und ganz natürlichen Mitteln. Hat das Dämonenfüttern also doch was gebracht? Ich muss sagen:JA. Jede noch so kleine oder große Erkrankung (auch der Seele) wird von mir nun betrachtet und nicht mehr angeekelt, erzürnt oder genervt weggeschoben, nach dem Motto: Was ich nicht akzeptiere, ist nicht da.

Weshalb ich jedoch nur 4 Sterne vergeben kann, ist meine Frage, was ich mit den veränderten Dämonen machen soll. Es wurde mir nicht klar, ob Dämonen völlig verschwinden, oder ob sie bei jeder Visualisierung anders aussehen können/sollen/müssen oder was ich nach der ersten erfolgreichen Fütterung machen soll. Vielleicht habe ich es nur überlesen, aber ich stehe bis heute vor der Frage, was nun? Und es bleibt ein wenig das Gefühl, dass ich vielleicht nicht wirklich die Fütterung abgeschlossen habe und irgendwas noch offen ist.

Alles in allem jedoch ein wunderbares Buch und jederzeit zu empfehlen.
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am 24. November 2016
Hatte mir etwas mehr erhofft und die Beispiele waren für mich jetzt nicht wirklich ansprechend.
Auch finde ich den Preis für knapp 1,5h doch recht teuer.
Wahrscheinlich war ich einfach mit meienn eigenen Gedanken schon viel weiter und hatte zu hohe Erwartungen.
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am 25. August 2016
ich habe diese Bergwertung gewählt, weil das buch pünktlich, genau wie beschrieben geliefert wurde. ich würde das buch allen meinen freunden empfehlen, da ich es als lesenswert empfinde und den Anbieter empfehle ich, weil alles reibungslos und wie beschrieben abgelaufen ist.
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am 21. September 2016
Die Methode wird am Anfang beschrieben - und ist im Prinzip auch auf 4 Seiten zusammenzufassen. Danach nur noch Beispiele, die den größten Teil des Buches ausmachen und aus meiner Sicht gut verzichtbar sind. Man kann das Buch schon kaufen, aber ich würde im Wiederholungsfall vor den Beispielen aufhören zu lesen.

Allerdings Lob an den Verlag: Selten ein so schönes Buch gesehen. Schöner Einband. Schöne Schrift. Sehr ansprechend.
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am 18. Mai 2009
Eines der besten Bücher für die Transformation des eigenen Bewusstseins, das ich je gelesen habe. Wer The Work von Byron Katie oder Ho'oponopono kennt, wird begeistert sein. Die Meditationsmeisterin stellt dar, wie wir innere und äußere Themen, die uns belasten oder bei denen wir uns verbessern wollen in uns selbst spüren und dann als Dämon exkorporieren können, um sie anschließend zu transformieren. Wer in gewaltfreier Kommunikation nach Marschall Rosenberg geübt ist, wird bei der Anwendung besondere Freude haben, denn es gilt Verlangen - Bedürfnis und erlösten Zustand voneinander zu unterscheiden. Ich habe excellente Erfahrungen mit dieser Methode gemacht, sowohl bei mir selbst wie auch in der Begleitung von anderen.
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am 4. Januar 2012
Müsste ich einen Oscar für mein persönliches "Buch des Jahres 2011" vergeben, es ginge an Alliones "Den Dämonen Nahrung geben". Auch wenn der Titel doch etwas abschreckend wirkt - gerade für christlich geprägte Menschen - bin ich zutiefst dankbar, dass ich mich davon nicht habe beirren lassen, sondern meiner inneren Stimme gefolgt bin.
Die Autorin zeichnet hier einen gangbaren Weg nach, wie wir die eigenen ungeliebten Anteile, aber auch die nach außen projezierten , annehmen können. Damit verfolgt sie einen der westlichen Philosophie erst mal recht fremden Weg: Anstatt die Aufmerksamkeit abzuziehen von dem, was wir nicht lieben können, anstatt zu analysieren und zu kämpfen, schlägt diese Jahrhunderte alte Tradition den Weg von Achtsamkeit vor, sowie des "Fütterns" der eigenen Ängste und abgelehnten Aspekte. Die hier vorgestellte Arbeit erinnert mich sehr an die mit dem inneren Kind. Die Idee dahinter ist simpel: Wenn wir uns dem zuwenden, was wir eigentlich "nicht" wollen, es anschauen und ihm vorbehaltlos geben, was es im Innersten braucht, kann es Ruhe geben, anstatt sich aufzubäumen, um letztlich doch unsere Energie und Aufmerksamkeit zu erlangen.
Ich arbeite nun seit einigen Monaten mit diesem Buch und der dazugehörigen CD und muss sagen, dass es für mich der bis dato gangbarste Weg ist, um mit meinen ungeliebten Anteilen in einen echten Herzensdialog zu treten und Kraft daraus zu schöpfen. Danke für dieses wunderbare und wichtige Buch!
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2013
Diese Buch scheint offensichtlich die Gemüter zu spalten. Ich gebe zu dass ich zu denen gehöre die es wertvoll finden. Natürlich ist es keine allgemeingültige Einführung in den Buddhismus. Wer das sucht sollte vielleicht unter dem Namen Walter, oder Glasenapp, Mircea Eliade oder Michael von Brück suchen, da wird er entsprechende Titel finden.
Ich habe dies Buch erworben nachdem ich mehrere Bücher des für mich bedeutenden Psychotherapeuten Jochen Peichl über die Arbeit mit Selbstanteilen und dissoziierten Anteilen gelesen habe. Mir schien auf einmal dass das was die amerikanische Meditationslehrerin in diesem Buch beschrieben hat und das was Peichl in seiner Therapie macht in einem Verwandschaftsverhältnis zueinander stehen.
Immer geht es darum etwas anzunehmen. Wenn ich es annehme, kann ich auch die Frage stellen was es braucht und ihm diese Nahrung geben. Das sagt auch CG Jung, Wir sollen unseren Schatten nicht verleugnen, wir dürfen ihn integrieren. Ich finde das ist eine spannende Aufgabe.
Für mich sind die westlichen therapeutischen Zugänge und die östlichen religiösen Bilder nur qualitativ unterschiedliche Zugänge. Die Hauptsache ist dass man sich auf den Erkenntnisweg macht.
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