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am 4. November 2008
Als Hundetrainerin beschäftige ich mich oft und gerne mit der Arbeit anderer Trainer, und von Millans Büchern konnte ich persönlich eine Menge lernen.
Wer genaue Anleitungen zur Erziehung oder Patentmittel sucht, um seine "Hunde-Probleme" in den Griff zu bekommen, sollte sich das Geld allerdings lieber sparen.
Die beiden Bücher richten sich an Hundebesitzer, -trainer, usw, die bereit sind, in der Beziehung zu ihrem Hund, und generell, etwas "tiefer" zu gehen. Zwar geht es auch ganz pragmatisch um die Grundbedürfnisse eines jeden Hundes: "Bewegung, Disziplin, Zuneigung - in dieser Reihenfolge" (im 2.Buch wird hierbei auch genauer auf die rassebedingten besonderen Bedürfnisse eingegangen), jedoch widmet sich Cesar Millan in beiden Büchern sehr ausführlich dem Thema Energieübertragung und wie wichtig sie im Umgang mit unseren Hunden und Mitmenschen ist. Vereinfacht ausgedrückt: Unsere innere Einstellung, unsere Stimmungen und Emotionen beeinflussen in hohem Maße das, was wir erreichen wollen, oder umgekehrt das, was wir als "Problemverhalten" bezeichnen. Ein Beispiel: Möchte ich einem ängstlichen Hund in einer bestimmten Situation Sicherheit geben und ihn von seiner Angst befreien, muss ich selbst besonders gelassen, souverän und ruhig agieren und dies auch ausstrahlen, damit die Therapie Erfolg haben kann. Wenn ich selbst ängstlich bin und vielleicht noch "beruhigend" auf den Hund einrede, wird der Hund meine ängstliche Stimmung in jedem Fall spüren/riechen und die Therapie bliebe erfolglos.
Auch ist an anderer Stelle mit Energie das Energielevel eines Hundes oder Menschen gemeint, wie wir es im physischen Sinne verstehen würden. Schafft sich z.B. ein Mensch mit niedrigem Energieniveau, der am liebsten auf dem Sofa liegt und ein Buch liest, einen Bordercollie an, führt dies wahrscheinlich auf Dauer zu Problemen.

Laut Millan folgen Hunde ausschließlich einem "Rudelführer", der eine "ruhige, bestimmte Energie" ausstrahlt. Dies ist der rote Faden in den Büchern von Cesar Millan. Verfechter der ausschließlich sanften Erziehung mögen sich hier anstoßen, aber hier geht es nicht um Machotum oder die gewaltsame Durchsetzung der "Alpharolle" Mensch, sondern um das natürliche Grundbedürfnis aller Caniden nach einem wohlwollenden, ausgeglichenen, konsequenten und selbstbewussten Leittier. Wenn man lernen möchte, wie man das anstellt, sind die Bücher genau das richtige. Hier geht es um mehr, als darum, wie ich meinem Hund genug Bewegung verschaffe (auch das ist ein wichtiges Thema!).
Es geht um Kommunikation, das Aufgeben der Vermenschlichung unserer Hunde, das Einlassen auf unsere ursprüngliche Verbindung zur Natur, kurz darum, die Welt auch mal aus Hundesicht zu betrachten und auf dieser Basis unseren Hunden das zu geben, was sie zu ausgeglichen, glücklichen Tieren macht.
(Wer hier aufschreit, weil Millan einen Hund durchaus auch mal körperlich korrigiert, dem empfehle ich so oft wie möglich frei miteinander kommunizierende Hunde zu beobachten, oder sich Dokumentationen über Hunde oder Wölfe anzusehen, die Welpen haben. Im Übrigen arbeitet er meist mit Hunden, die stark verhaltensauffällig sind, und wo man mit Clicker und Co nichts Vergleichbares erreichen würde. Millan arbeitet solange nur mit Energie und Körpersprache, wie es geht.)
Im ersten Buch erzählt Millan am Anfang von seiner Kindheit mit Hunden und wie sein Traum, Hundetrainer in den USA zu werden, entstand.
Man sollte auf jeden Fall offen für Geschichten sein, denn solche werden in beiden Büchern zwischendurch viele erzählt. Man könnte auch "Fallgeschichten" sagen, aber - wie gesagt - es geht um mehr, als einem Hund das Anspringen von Besuch abzugewöhnen; es geht auch um die Wandlung, die sich in den Menschen vollzieht, nachdem sie mit Millan gearbeiten haben.
Ich würde empfehlen, beide Bücher zu lesen und sich zusätzlich Videomaterial anzusehen (z.B. auf sevenload.com unter "Dog Whisperer"), um eine genauere Vorstellung von Millans Arbeit zu bekommen.
In den 1-Sterne Rezensionen erwähnen einige den Mangel an fachlich fundiertem Wissen. Dazu möchte ich anmerken, dass Millans Bücher beim Verlag "Goldmann Arkana" erschienen sind. Dieser Verlag hieß früher "Goldmann Esoterik" und vertreibt Bücher über Esoterik, Spiritualität und alternative Heilmethoden. Wer sich ein solches Buch kauft und ein Fachbuch über Verhaltensbiologie erwartet, muss sich nicht wundern, wenn er enttäuscht wird. Das ist so, als würde man Eurosport einschalten und sich dann darüber beschwerden, dass keine Tierdokumentation läuft.
Ich finde, man kann viel Positives von einem anderen Hundetrainer lernen, ohne alles an ihm gut zu finden. Ich würde einiges anders machen als Cesar Millan und bin auch nicht mit allen Hilfsmitteln, die er verwendet, einverstanden. Trotzdem habe ich in hohem Maße von seinen Büchern profitiert.(Meine Hunde übrigens auch.)

Wer sich eingehender mit Millan beschäftigt wird feststellen, dass er über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden verfügt. In seinem Center in Los Angeles hat er ein Rudel von ca 40 Hunden. Diese Hunde waren fast alle dem Tode geweiht, weil sie z.B. schwere Aggressionsprobleme hatten. Mit diesen Hunden geht er morgens 4 Stunden durch die Hügel, mit allen 40! Wenn er nun die ganze Zeit über die Hunde machen ließe, was sie wollen, könnte er keine Kontrolle haben. Er MUSS darüber entscheiden können, wann sie vor und wann hinter ihm laufen.
Wenn man sich Videos dieses Rudels ansieht, kann man sehen, dass es sich heute um ausgeglichene, soziale - nicht eingeschüchterte, ängstliche, Tiere handelt. Millan nutzt sein Rudel auch, um verhaltensauffällige Hunde zu rehabilitieren. Das würde nicht funktionieren, wenn seine Hunde nicht absolut sozial wären.
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am 24. Oktober 2011
Eigentlich wollte ich keine Rezession schreiben, doch nun muß ich es trotzdem tun :-)

Ich habe schon einige Hundebücher von bekannten Autoren gelesen (u. a. Turid Rugaas, Feltmann, Bloch) und besuchte ein Animal-learn Hundeschule. Mir war von Anfang an wichtig, daß ich meinen Hund verstehe und wir eine gute Beziehung zu einander haben.

Nun, mein quirliger, leicht hyperaktiver Dalmatiner Rüde vertraut mir blind und er ist zuhause ein fantastischer Hund geworden. Ein absoluter Vorzeigehund. Nur draußen nicht, da dreht er richtig auf. ER bellt, er läuft weit voraus und er zieht an der Leine, daß einem manchmal die Schultern schmerzen. Kurz: das Leben mit ihm in der Außenwelt ist anstrengend.

SEit 4 Jahren bemühe ich mich wirklich, ihm das notwendige beizubringen. Und es fehlt hier nicht an Verständnis (beidseitig). Neue Kommandos lernt er schnell und führt sie nach wenigen Versuchen richtig aus, gleiches gilt auch für Kunststückchen. Er kommt auch immer zurück, nur muß er trotzdem vorher noch schnell die PFerde anbellen oder anderen Unsinn machen.

Am schlimmsten ist aber das Leineproblem. Und was haben wri schon für zahlreiche Methoden ausprobiert! Zum verrückt werden. Allein die Tonnen an Leckerchen, die ich verfüttert habe, Klickertraining, Anhalten, Stehenbleiben minutenlang, Kommandos, Ruckeln, zerren, verzweifelt anbrüllen, Leine lang, leine Kurz, Umdrehen, mit Geschirr, mit Halsband, mit Hund, ohne Hund... ich schwöre ich habe alles für jeweils längere Zeiträume durchgeackert. Mal ging es besser, mal ging es schlechter.

Gestern sind wir zum ersten mal seit 4 Jahren an einer locker durchhängenden Leine spazieren gegangen. Ich fasse es nicht. Ich kann es kaum glauben um ehrlich zu sein. Zwei Stunden, und keine Schmerzen in der Schulter, kein Stresslevel für Hund und Mensch, keine nach wurstriechenden Jackentaschen, kein Gezerre und Gezeter, kein nerviges Stehenbleiben oder albernes Umdrehen und kein ständiges Eingequatsche auf den Hund.

Es war sogar so, als ich dem Hund erlaubte an der langen Leine vorzugehen, tat er das für wenige Minuten um dann von SICH AUS wieder hinter oder neben mir zu laufen.

Ich bin entzückt. Das hat bisher kein Buch und kein schlauer Hundetrainer geschafft. Sicherlich habe ich Fehler gemacht oder mich nicht ganz korrekt verhalten, es war unser erster Versuch. Aber ich arbeite dran MICH zu bessern (und nicht den Hund).

Was man erwarten darf von diesem Buch:
"Probleme erkennen und verstehen und vor der eigenen Haustüre kehren" ist meines Erachtens das Hauptthema in diesem Buch. Dafür liebe ich es. Ich kann das Buch ürigens sofort jedem Pferdehalter empfehlen, der Probleme mit seinem Pferd hat. Man bekommt ein tieferes VErständnis, wie Hunde die Welt sehen und warum gewisse Ideen einfach für Tiere keinen Sinn ergeben - und wenn sie uns noch so logisch erscheinen.

Was man nicht erwarten darf von diesem Buch:
SChritt für SChritt - Anleitungen sind hier nicht enthalten. Das ist auch gar nicht möglich, denn jedes Tier-Mensch Team ist individuell. Was auf das eine Team paßt, paßt auf das andere nicht. Cesar Millan vermittelt keine Tier-Dressur oder Roboterhaftes Ausführen irgendwelcher Kommandos. Wer soetwas sucht, sollte sich lieber ans Clickertraining halten.

Tiere und Kinder brauchen Liebe, Verständigung und Führung. Punkt Eins ist für die meisten kein Problem, an zwei und drei hängt es dann ziemlich häufig, auch wenn wir das nicht glauben wollen.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der seinen Partner Hund besser verstehen möchte und woher die ganzen Probleme kommen, die man im Alltag mit sich rumschleppt und trotz engagiertem Training nicht aufhören wollen.
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am 11. Februar 2010
Cesar Millan ist mein absoluter Favorit unter den Ratgebern für Hundebesitzer. Das Buch ist von einer Co-Autorin in einem absolut angenehmen Stil geschrieben, enthält neben den Grundsätzen der Hundeerziehung auch Geschichten über den Werdegang von Cesar Millan.
Cesar Millan schreibt darüber, wie wir an uns selbst arbeiten müssen, um dem Hund ein guter Rudelführer zu sein.

Exakte Tipps für "Sitz", "Platz" und "Bleib" werden nicht gegeben.
Das Buch gibt jedoch wichtige Hinweise darauf, wie ein Spaziergang mit dem Hund aussehen soll, wie man das Haus mit dem Hund verlässt und was zu beachten ist, damit der Hund ein ausgeglichenes Familienmitglied sein kann.
Hier erfährt man auch, dass es dem Hundebesitzer selbst überlassen ist, ob er den Hund bei Tisch betteln lässt oder nicht, ANSPRINGEN hingegen niemals zu tolerieren ist.
Er vermittelt gut, wie orientierungslos und unglücklich Hunde sind, die mit Mitleid, zu viel Liebe oder Vermenschlichung konfrontiert werden.
Kurz: Man lernt, was Hunde WIRKLICH brauchen!
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am 22. Juni 2013
Beim Lesen einiger Rezensionen entsteht schnell der Eindruck, das man sich hier mitten im Krieg zwischen Anhängern und Gegnern von Cesar Millan befindet.
Bei mir war es das erste Buch über "Hundeerziehung", das ich gelesen habe und es hat mir in vielen Dingen wirklich sehr weiter geholfen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, das vieles im Buch nicht so klar rüberkommt, wie beispielsweise seine TV-Sendung zu schauen, weil es einfach praxisorientierter ist.
Genau so hilfreich fand "Das andere Ende der Leine" und die Bücher (jetzt auch als ZDF-Sendung) von Maja Novak, und habe natürlich auch Welpenprägungsstunden und Hundeschule (eine gute zu finden ist genau so schwer wie einen guten Arzt zu finden) absolviert, was für einen verantwortungsvoller Hundebesitzer eigentlich heutzutage selbstverständlich sein sollte. Aus diesem ganzen Mix an Wissen ist es mir gelungen meine weisse Schäferhündin so zu erziehen, dass sie heute mit 2 Jahren überall ohne Leine läuft und hört, egal ob Lokal, am Fahrrad, Straße oder Baumarkt und das alles ohne Hilfe von Leckerlis.
Eine fundamentale Weisheit in Cesars Buch ist seine Regel Bewegung - Disziplin - Zuneigung. Wer sich daran hält, hat nach meiner Ansicht schon 2/3 des Weges für eine Beziehung Hund und Mensch getan.
Wir Menschen neigen leider viel zu häufig dazu Zuneigung mit viel Abstand ganz nach oben auf die Liste zu setzen und wundern uns dann warum der Hund nur manchmal oder gar nicht hört. Bewegung ist eine Selbstverständlichkeit und ein Hund der durch Laufen und Hund sein seine Energie und Anspannung los werden kann ist zu extrem einfacher zu erziehen. Disziplin und Regeln sind innerhalb der Hundewelt unumgänglich und notwendig, da der Hund ausgeglichen und glücklich ist, wenn er seinen Platz im Leben kennt, der Mensch ist es wiederum der damit Probleme hat. Leider wird Disziplin zu häufig mit Härte verwechselt. Auch die Tatsache dass Cesar nur mit Gestik, Körpersprache und Lauten arbeitet, hat mir sehr weiter geholfen. Ich habe vieles probiert ( was ich jedem nur empfehlen kann) und festgestellt, das Hunde besser reagieren je minimalistischer aber mit der richtigen Ausstrahlung, man ihnen etwas zu verstehen gibt.
Klar habe ich auch Blödsinn mit meinem Hund gemacht und ihr beigebracht sich zu setzen wenn ich sage "Würdest Du Dich bitte hinsetzen?" Ich bin aber davon überzeugt, dass sie 90% davon in meine Augen liest...! Ich finde viele machen den Fehler ihren Hund tot zu quatschen, Hörzeichen werden wie ein Sprung in der Platte endlos wiederholt, dabei "hören" sie es immer beim ersten mal. Auch hier ist der Rat stets ruhig und bestimmt zu bleiben, eine goldene Regel. Als Außenstehender kann man es häufig prima bei anderen beobachten wie Frauchen oder Herrchen immer aufgeregter / hektischer wird und der Hund vollkommen überfordert gar nicht mehr hört...!

Über die Methoden kann man sicher diskutieren und muss nicht alles toll finden, aber mir hat vieles wirklich geholfen und ich habe keinen unterjochten, verängstigten Hund dadurch geschaffen.
Man sollte auch nicht vergessen, das die Amis in Puncto Tiere größtenteils eine Vollklatsche haben, wer auf die Idee kommt mit seinem Hund nur 2-3mal in der Woche Gassi zu gehen und mit Zuneigung zu erdrücken, darf sich über neurotisches Verhalten nicht wundern. Ja - und Laufband ist immer noch besser als gar keine Bewegung und wenn es ihnen nicht gefällt, warum stellen sich dann viele Hunde nach einer gewissen Zeit freiwillig darauf?
Die Gegner von Cesar sollten bei aller Kritik nicht vergessen, wieviele Hunde er schon vor dem Einschläfern gerettet hat und mit was für kaputten Geschöpfen er in der Regel zu tun hat, sehr häufig auch Kampfhundmixe. Es wird immer nur das negative (Würgehalsband & Co.) runtergemacht, jedoch die positiven Dinge wie sein Therapiezentrum, wo die Hunde unter ihresgleichen im Rudel leben dürfen, Wellness und Massagen, Schwimmeinheiten, Spiele bekommen und wirklich wieder sozialisiert werden, dabei vergessen.
Mein Vorschlag daher, das Buch lesen, unbedingt auch andere Literatur, eine gute Hundeschule besuchen, alles ausprobieren - der Hund wird schon die Richtung vorgeben, worauf er am besten reagiert.
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am 3. Oktober 2012
Ich kann die Kritik von einigen an dem Buch nicht ganz verstehen.
Es stimmt, dass keine Schritt für Schritt Anleitung dabei ist und dass Cesar vlt. etwas viel über sich und sein Leben erzählt.
In dem Buch geht es eher darum, wie eine gesunde Beziehung zwischen Mensch und Hund aussehen sollte. Zudem erzählt er viel davon wie er mit Problemhunden arbeitet. Er schreibt, dass man nach Möglichkeit (bei einem normalen Hund) mit Leckerlis und Lob arbeiten sollte. Bei den Hunden mit denen er arbeitet ist dieser Zug aber wohl schon abgefahren und sie müssen wie er es nennt "korrigiert" werden.
Wenn man das Buch liest sollte man differenzieren können und es nicht so verstehen, dass jeder Hund so korrigiert werden muss.
Wenn man dazu in der Lage ist und das Buch nicht sofort in eine "Tierquälerei-Schublade" steckt ist es wirklich super und man kann viel hilfreiches daraus mitnehmen.
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am 16. April 2015
Millan so wie viele Menschen die einfach aus ihrem Leben heraus agieren (Berufung) bekommen durch Neider schnell mieses Feedback.
Wer ordentlich liest und sich selbst befragt, ob man selbst in jeder Situation nur liebevoll reagiert - bekommt schnell eine Idee von welchen
Schlag er selbst ist. Er Resozialisiert und Punkt. Er hat eine wunderbare Energie in seinem Auftreten und diese Energie ist wichtig zu erlernen.
Das was man im TV sieht -ist bei allen Schick gemacht. Martin Rüter ist auch toll aber er hat nie wirklich Tiere die Problemhaft sind. Ich mag
Maja Nowak und Millan beide arbeiten Hundisch und zeigen klare energetische Botschaften.

Gutes Buch
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am 18. Mai 2013
Das Buch ist tatsächlich zum Teil sehr langatmig und kommt nicht auf den Punkt. Auch die Geschichten drumherum muss man mögen.
Aber was wirklich wichtig ist - und das verstehen die Millan-Gegner nicht - Cesar Millan sozialisiert z.T. gefährliche Hunde. Da kann man mit gut zureden und Leckerlies nichts ausrichten!!! Cesar würgt, schlägt oder dominiert ja keinen Hund damit dieser lernt wie er "Sitz" oder "die Rolle" macht. Er schafft es - zugegeben z.T. auf brutale Art - Hunde, die sonst wahrscheinlich eingeschläfert werden würden, doch noch zu sozialisieren. Und wenn sich hier jemand aufregt, dass Cesar diesen einen Hund gewürgt hat. Hat dieser jemand vielleicht gemerkt, dass der Hund hochaggressiv war und Cesar mehrfach angegriffen hat. Wie denkt denn dieser Jemand würde da ein anderer Hund reagieren? Würde der mit Leckerchen um sich schmeissen, ihm gut zureden, 800x an einem anderen Hund vorbeigehen und hoffen dass es irgendwann besser wird. NEIN!!! Das würde er nicht tun! Der andere Hund würde kämpfen, sich wehren und wenn nötig würde er den Angreifer sogar töten - JA, das würde er tun! Hunde sind nicht nett zueinander! Sie haben kein Mitleid und kein Mitgefühl. Wenn sie angegriffen werden greifen sie an, unterwerfen sich oder flüchten. Da wir als Hundeführer ja wohl nicht flüchten oder uns unterwerfen wollen, bleibt uns - wenn ein Hund angreift, beisst, knurrt, die Nackenhaare aufstellt oder sonst ein Zeichen von Dominanz zeigt - nur der Angriff und zwar angepasst an die Reaktion des Hundes. Wenn der Hund bei einem schlichten "Nein" schon in Demutshaltung geht und sich unterwirft ist ja alles bestens, aber wenn nicht muss man halt vehementer werden oder man hat über kurz oder lang eine tickende Zeitbombe an seiner Seite!
Ich beende die Rezension jetzt, da die Millangegner sowieso unbelehrbar sind und die Millanfreunde eh wissen was sie an ihm haben :-)!
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am 27. August 2012
Dies ist meine erste Rezension. Doch sie muss sein. Ich habe einen 4jährigen Jack-Russel-Mischling mit dem typischen Temperament eines JRT. Nachdem ich ein paar Folgen des Hundeflüsterers gesehen habe, lief ich mit meinem Hund schon ganz anders Gassi als vorher und ich merkte, dass es offensichtlich was ändert im Verhalten meines Hundes, wenn ich meine Einstellung ändere. Also holte ich mir dieses Buch von Cesar Millan und verschlang es in kürzester Zeit...und ich weiß, mein Hund kann nicht lesen und hat es auch nicht in den Pfoten gehabt...und doch scheint mein Hund wie verwandelt! Von jetzt auf gleich läuft er "bei Fuss" - auch ohne Leine und dreht nicht mehr bei jeder Hundebegegnung total durch. Wer das Buch schon gelesen hat, weiß dass es nicht mein Hund ist, der vorher die "Fehler" gemacht hat, sondern ich es war. ICH habe mich durch das Buch verändert und es hat sofort positiv auf meinen Hund gewirkt.
Hätte ich geahnt, dass knappe 10 Euro reichen um eine gute Beziehung zu meinem Hund zu lernen, hätte ich mir diverse hunderte Euros für die Hundeschulen gespart!
Habe mir soeben das zweite Buch von Cesar Millan geholt und bin gespannt, was ich noch alles lerne.
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am 7. Juni 2010
Zu Beginn etwas sehr wichtiges:
Dies ist KEIN Buch für Hundeerziehung zumindest nich im klassischen Sinn, kein Leitfaden der Hundeerziehung.
Das wird auch von Cesar Millan immer wieder in diesem Buch betont. Wer ein Buch mit Erziehungstips sucht, der ist hier falsch.

Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit Hundeerziehung und seit über vier Jahren bin ich aktiv damit beschäftigt, "beratungsresistenten" Hundebesitzern das Verhalten und die Beziehung zwischen Hund-Mensch, etwas näherzubringen.
Nachdem ich die Sendungen "Der Hundeflüsterer" gesehen habe, lies ich mir die Bücher natürlich nicht entgehen.
Ich habe in den 10 Jahren viele Bücher über Hundeerziehung und Verhalten gelesen, viele Seminare und Workshops besucht, aber so etwas wie Cesar Millan habe ich noch nicht erlebt.
Der Mann ist en "Hundegott" :o)
Außer "das andere Ende der Leine" habe ich kein besseres Buch gelesen.

Man kann es grob mit Mario Barth vergleichen. Wenn dieser von seinen Frauenerlebnissen erzählt, finden sich die ein oder anderen(ob Mann oder Frau) wieder, keiner würde es aber direkt zugeben.

Cesar Millan bringt alles auf den Punkt und wenn man tief in sich geht, wird man herausfinden, dass er recht hat. Natürlich müsste man sich eingestehen, dass man Fehler in der Hundeerziehung gemacht hat (ein Fehler ist schon zu glauben, dass der Hund einen erhöhten Napf braucht), oder einiges hat schleifen lassen und mal ehrlich, wir Menschen tun uns schwer unsere Fehler einzugestehen. Entweder man ist zu stolz um es zuzugeben, oder man sagt sich einfach: Mir taugt mein Hund so wie er ist und mit kleinen Marotten kann ich gut leben. Aber kann der Hund auch damit Leben?

In seinem Buch redet er immer von der Energie, die ein Mensch, ja jedes Lebewesen ausstrahlt. Die Haltung des Körpers usw. und ich sehe es Tag ein Tag aus, wenn Leute aus den Platz "geschlappt" kommen, einfach nur um in einer Hundeschule zu sein....arbeiten wollen die wenigsten. Sie wollen einen tollen Hund...aus dem Zauberhut.
Ein gehorsamer Hund ist aber noch lange kein glücklicher Hund und kann sich trotzdem zum "Problemhund" entwickeln, wenn man ihn nicht Hund sein lässt und man die Ausgabe des Rudelführers nicht 100%ig ernst nimmt. Dies ist ein Vollzeitjob, sonst versucht der Hund diesen Job auszuführen, und das geht meistens nach hinten Los, da viele damit überfordert sind.

Einige Sachen sind manchmal fraglich, z.B. kritisieren viele das "Rucken an der Leine". Da bin ich auch dagegen. Wenn man aber genauer hinsieht "zerrt" er nicht an der Leine (so wie viele behaupten). Nein, er gibt "Impulse", er korrigiert den Hund. Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, was für einen Hund man therapiert. Einen ängstlichen, einen dominanten usw. Man darf das nicht alles über einen Kamm scheren.

Und: dies sind einige Anreize und Geschichten über seine Arbeit. Wenn man es verschen will, sollte man ich individuell das herauspiken und dann seine eigene Methode entwickeln, da ja jeder seinen Hund am besten kennt. Dies ist kein Lehrbuch im eingenen Sinne, bitte vergesst das nicht.

Aber vorsicht mit dem Buch... Leute, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ihren Hund "Vermenschlichen" oder keine Probleme "sehen", die werden es nicht verstehen und auch nicht umsetzten können.
Also werden sie auch enttäuscht sein von diesem Buch.

Allen, die versuchen wollen "alles" über und von ihrem Hund zu lernen, dem kann ich seine Bücher nur empfehlen.
Wer Sky empfängt, dem würde ich auch "Der Hundeflüsterer" auf NatGeo Wild empfehlen, dann kann man sehen wie er es macht, das hilft vielen zusätzlich.

Wer einen "Problemhund" hat, dem rate ich aber ab es selbst zu versuchen, es kommt natürlich auch darauf an in welchem Stadium sich das Problem befindet. Solchen Leuten würde ich dringen raten einen Spezialisten zu Rate zu ziehen, denn sonst kann dies auch nach hinten los gehen.

Wie gesagt, ich bin begeitert...
Eines noch, ich werden mich jetzt sehr unbeliebt machen, aber denkt mal darüber nach:
Allen schlechten Rezessionen über das Buch muss ich leider sagen:
Tut mir leid, aber ihr habt es nicht verstanden oder ihr habt einfach nicht das Zeug zum Rudelführer.
Es klingt hart aber so ist es. Ich weiß, dass wollen die Menschen nicht hören.
Die wenigsten Menschen können ein guter und gerechter "Chef" sein, weil es ihnen nicht liegt. Ich sehe das jeden Tag.
UND: den einzig wahren Weg der Hundeerziehung GIBT ES NICHT.
Wie auch Kinder sind alle Hunde anders. Jeder einzelne Hund gleicht nicht dem anderen.
Und dass auch nicht alle Leute in der Lage sind, Kinder zu erziehen, brauche ich an dieser Stelle ja nicht zu erwähnen :o)
Aber viele geben sich sehr viel Mühe und wenn alle ein Rudel führen könnten und ihren Hund erziehen, dann wäre ich ja arbeitslos :o)
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am 19. März 2013
Habe ein paar seiner Sendungen gesehen und fand ihn und seine Ausstrahlung und ruhige "Energie" sehr interessant.
Daraufhin habe ich mir dieses Buch gekauft und es quasi verschlungen. Konnte schon viele Hinweise daraus anwenden
und mein sehr selbstbewußter Hund macht mir den Vortritt vor Tür und Tor plötzlich nicht mehr streitig und das lästige
"an der Leine ziehen" ist auch vorbei. Vielmehr werde ich mittlerweile schon von Hundehaltern angesprochen, was ich mit
meinem "nervösen Hemd" gemacht hätte, daß der auf einmal so entspannt daher kommt. Wouw. Habe schon das nächste Buch von Cesar bestellt und nehme seine Sendungen immer auf. Es ist verblüffend, wie gut man diese "positive Energie" auch bei der
Kindererziehung und auch im Umgang mit "dominanten Chefs" anwenden kann...
Ich freue mich schon auf das nächste Buch. Man lernt nicht nur über die Psyche der Hunde!
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