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am 23. Oktober 2013
Er gehört einfach zu meinen liebsten Thriller-Autoren derzeit. Warum? Das ist ziemlich einfach:

Er hat grandiose Protagonisten und auch die Randfiguren sind so lebendig gezeichnet, dass man keine einzige davon vergisst. Ohne, dass er sich in langatmigen Beschreibungen ergeht.
Ihm genügen 2-3 Sätze, um ein eindringliches Setting zu schaffen. Auf langweilige Details verzichtet er, was dem Tempo sehr gut tut, ohne dass das Kopfkino zu wenig Futter hätte.
Er hat so gute und ausgefeilte Plots, dass ich zwar häufig den Täter erahne, aber trotzdem zwischendurch immer auf andere Fährten gelenkt werde, sodass ich mich beim Lesen ständig frage: "Oder doch der? Vielleicht war es der? Jemand ganz anderes? Waaah, wann ist das denn zu ENDE?"
Seine Opfer sind so authentisch und sympathisch, dass man mit ihnen mitleiden muss, man kann gar nicht anders. Für mich ein sehr wichtiger Punkt bei einem Thriller.
Sein Ermittler ist Psychologe, ein bisschen "kaputt", aber so sympathisch und sarkastisch, dass man ihn einfach lieben muss. Ich liebe ihn jedenfalls und fiebere neuen Fällen entgegen wie ein Kind sich auf Weihnachten freut.
Er spinnt die Fäden so geschickt zusammen, dass sich am Ende immer eine logische Auflösung ohne komische "Zufälle" ergibt. Dabei steigert sich die Spannung gerade im letzten Drittel so enorm, dass man sich die Nächte um die Ohren schlägt für seine Bücher.
Nicht zuletzt: sein Schreibstil ist so eingängig, flüssig, lebhaft und bildhaft, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ohne dabei jedoch billig oder platt zu sein, im Gegenteil. Und es gibt immer aktuelle Themen, die angeschnitten werden und bei mir regelmäßig heftiges Kopfnicken auslösen.

Zu diesem Fall möchte ich konkret inhaltlich gar nicht viel sagen. Die Story an sich ist nicht brandneu im Thrillergenre (Typ entführt zwei weibliche Teenager und hält sie jahrelang in seinem Keller gefangen), aber wieder mal so genial umgesetzt, dass ich meinen imaginären Hut ziehe. Vor allem die Einschübe aus der Perspektive des Opfers sind wahnsinnig gut gelungen. Sie sind zwar kursiv geschrieben, aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Man weiß nach dem ersten Satz schon, wer hier schreibt, so gut hat er die flapsige Sprache des intelligenten Teenagers getroffen. Ich mag auch, dass er einer der wenigen Thrillerautoren ist, der sich der Ich-Perspektive aus der Sicht des Ermittlers bedient (kein Polizist, sondern ein Psychologe, getrennt lebend und obendrein an Parkinson erkrankt). Man ist der Hauptfigur beim Lesen so nah, dass man mit ihm gemeinsam dem Täter auf die Schliche kommt und jeden Schluss, den er zieht, selber nachvollziehen kann.

Ach, ich weiß gar nicht, was ich noch alles sagen soll. Wer intelligente Thriller mag, bei denen Humor und vor allem trockener Sarkasmus nicht zu kurz kommen, wird Michael Robotham lieben. So wie ich. Ich wünschte nur, er hätte noch viel mehr Bücher geschrieben. Vielleicht lese ich sie einfach alle noch mal von vorn. Lohnt sich in jedem Fall!
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am 18. September 2013
Joe O'Loughlin, der an Parkinson erkrankte Psychologe und der ehemalige, jetzt im Ruhestand befindliche Polizist Vincent Ruiz sind in unterschiedlicher Intensität die beiden Hauptprotagonisten in den Thrillern des Australiers Michael Robotham. In seinem neuesten, achten Roman steht nun wieder O'Loughlin im Vordergrund.

Er wird von der Polizei - zunächst eher widerstrebend - zu einem Fall eines Doppelmordes hinzugezogen. Ein Ehepaar ist grausam in seinem Haus umgebracht worden und ein Täter scheint schon gefunden. Das Problem: Augie, der vermeintliche Täter ist psychisch krank und es nicht wirklich erwiesen, dass er wirklich den Mord begangen hat. O'Loughlin soll helfen, dass die Polizei beim Verhören alles richtig macht. Doch dann verweist Augie im Verhör auf eine weitere Tote und plötzlich geht es nicht mehr nur um den Doppelmord, sondern auch um zwei vor 3 Jahren spurlos verschwundene Mädchen, Piper Hadley und Tash McBain. Und es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn Tash ist die Flucht gelungen und Piper wartet verzweifelt auf die Rettung vor dem brutalen und kaltblütigen Entführer.

Robotham spielt gleich auf 2 Ebenen mit dem Leser. Zum einen beschreibt er die mühevolle und teilweise frustrierende und von Fehlschlägen, Hoffnungen, Irrtümern und kleinen Erfolgen geprägte Polizeiarbeit aus der Sicht von Joe O'Loughlin, der sich die Unterstützung seines alten Freundes Vincent Ruiz sichert und sich nach und nach mit dem zunächst reservierten Chefermittler DCI Drury zusammenrauft. Zum zweiten lässt er den Leser aus der Sichtweise von Piper die Geschehnisse der Gegenwart, aber auch den tragischen und schockierenden Hintergrund der Entführung erleben. Und gerade letzteres ist nicht immer leicht zu ertragen, weil Robotham auf unglaublich intensive Art und Weise die Hilflosigkeit und Angst der Mädchen wirken lässt und schnell klar wird, dass es das typische Happy End möglicherweise so nicht geben wird.

"Sag, es tut dir leid" ist ein unglaublich intensiver, emotional bewegender, schockierender und hoch spannender Thriller, der von der ersten bis zu letzten Seite fesselt und die Attribute eines Pageturners geradezu meisterhaft erfüllt. Immer wieder wird man als Leser in die Irre geführt. Wenn man mit Piper oder den Ermittlern Hoffnung schöpft, lauert auf der nächste Seite schon wieder der nächste Rückschlag, der nächste unerwartete Twist. Und trotz dieser Dramatik lässt Robotham noch Raum für das Private seiner Protagonisten, für die Ausgestaltung der Persönlichkeiten bis hin zu den vermeintlich unwichtigsten Nebenfiguren.

Für mich ist dieser achte Thriller ein Highlight der Serie um seine beiden Ermittler, was umso mehr zählt, als dass auch die anderen Romane allesamt zu den Topthrillern zu zählen sind. Für mich ist "Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham eindeutig ein 5-Sterne-Thriller. Und da der Roman als Taschenbuch erschienen ist, ist er gleich doppelt eine Empfehlung wert.
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am 20. September 2014
Diese Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Seite "gefressen", es gab keinen langweiligen Moment!
Ich kenne bisher alle Bücher von Michael Robothan und wurde noch nie enttäuscht, wer wirklich spannende Thriller liebt, ist bei diesem Autor gut aufgehoben!
Auch in seinem achten Band rund um den sympathischen, etwas kaputten, aber sehr cleveren Psychologen Joe hält der Autor den Spannungsbogen durchgängig aufrecht, gekonnt wird der Leser immer wieder in die Irre geführt, sodass man die Auflösung des Falles fast nicht mehr erwarten kann - ehrlich gesagt, habe ich sogar zurückgeblättert!

Wer intelligente Thriller liebt, auch wenn der Plot nicht ganz neu ist (Teenager werden entführt und jahrelang im Keller gefangen gehalten) wird von diesem Buch mit einem Psychologen als Ermittler begeistert sein!

Kein Handlungstrang wirkt konstruiert und Auflösungen, die sehr "zufällig" entstehen, bleiben dem Leser bei diesem Buch erspart.
Die Fäden der meisterhaften Erzählung laufen wie immer bei Michael Robothan sehr clever zusammen, wirken nachvollziehbar und immer glaubhaft.

Der flüssige Schreibstil, die ineinander verflochtenen, klaren Erzählstränge und die durchgängig interessant und spannend geschriebene Geschichte auch rund um den Psychologen, sorgen für ein Lesevergnügen, wie ich es von diesem Autor gewohnt bin!

Ich freue mich schon auf einen weiteren Band, Thriller-Fans werden ihre Freude an dem Buch haben.
Bisher konnten mich nur die Geschichten von Camilla Läckberg so fesseln, nun habe ich einen weiteren Lieblingsautor gefunden!
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am 24. März 2014
Ich freute mich, entlich mal wieder ein Buch mit durchweg sehr positiven Feedback zu lesen. Ich fand auch gut, dass ich entlich mal wieder ein Buch lesen konnte, das eine umfangreiche Handlung mit gut gezeichneten Charakteren hat. Es war auch Spannend. Aber Psychothriller? Nein, doch eher ein solider Krimi.
Ich fand die Auflösung des Falls leider sehr lieblos. Da wird zum Schluss plötzlich jemand vom Schrifsteller zum Täter gemacht, den niemand auf den Plan hatte. Das sollte sicher eine große Überraschung für den Leser sein, ich fand es einfach ideenlos, lieblos und sehr unmotiviert. Schade.
Wegen der doofen Auflösung würde ich 3,5 Sterne geben. Halbe Sterne gibt es nicht, also muss ich auf 4 Sterne aufrunden.
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am 23. Juni 2015
Auch der 8. Fall von Ruiz und O`Loughlin war überaus spannend und überzeugend. Das gelungene Verwirrspiel führt dazu, dass ich meinen persönlichen Verdacht, wer hinter den Taten steckt, immer wieder in Frage stellte und die Spannung somit bis zum Ende sehr hoch gehalten wurde.

Aber nicht nur der hohe Spannnungsbogen zeichnet aus meiner Sicht diesen Krimi aus. Auch wie Michael Robotham die verschiedenen Beziehungsgeflechte der im Buch vorkommenden Personen beschreibt, zieht einem in den Bann: Die während der Entführung entstandenen Aufzeichnungen von Piper Hadley beschreibt die Freundschaft der beiden entführten Mädchen mit so verschiedenen Charakteren und Familienhintergründe. Dort wird auch die verschiedenen Emotionen gut herausgearbeitet, die die Mädchen im Laufe der Zeit ihrem Entführer gegenüber empfinden. Darüber hinaus wird auch die verschiedenen Bewältigungsstrategien deren Eltern mit der Ungewissheit gut beschrieben sowie Formen der Vorverurteilung. Auch die fragile Beziehung von O`Loughlin zu seiner Tochter und seiner von ihm getrennt lebenden Frau würzte den Krimi noch zursätzlich. Und dabei wird es nie langatmig.

Daher mein Fazit: Buch besorgen und lesen - sehr empfehlenswert!!! Super spannend und toll geschrieben!!!!
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Kurz vor Weihnachten wird ein Ehepaar brutal ermordet. Die Polizei von Oxford hat auch schnell einen Verdächtigen ausgemacht und bittet Professor Joe O’Loughlin bei dessen Befragung um Mithilfe. Bei der Vernehmung berichtet Augie von einem Unfall und plötzlich steht das rätselhafte Verschwinden der beiden damals 15-jährigen Teenager Piper und Tash von vor drei Jahren im Mittelpunkt des Mordfalls. Was die Polizei noch nicht weiß, Tash ist die Flucht gelungen und Piper wartet verzweifelt auf Rettung. Für sie läuft die Zeit davon, denn keiner weiß, wie der Entführer reagiert, wenn er Tashs Verschwinden bemerkt.

Joe O’Loughlin soll in Oxford einen Vortrag halten, begleitet wird der Professor von seiner ältesten Tochter Charlie. Doch kaum ist der Vortrag beendet und die beiden sitzen beim Essen wird Joe um Mithilfe bei einem Doppelmord gebeten. DI Drury und sein Team haben den psychisch kranken Augie festgenommen. Dieser hätte ein Motiv, doch er bestreitet vehement, der Mörder des Ehepaares zu sein. Während der Vernehmung berichtet er von einer jungen Frau, die er meint angefahren zu haben. Und plötzlich rückt der Entführungsfall der Bingham-Girls Piper und Tash in den Mittelpunkt der Ermittlungen.

Seinen achten Band der Reihe erzählt Michael Robotham mithilfe zweier Handlungsstränge. Zum einen verfolgt man aus der Ich-Perspektive erzählt die Ermittlungen, welche Joe im Auftrag der Polizei von Oxford unternimmt. Dabei wird er bald auch schon tatkräftig von Vincent Ruiz unterstützt. Zum anderen liest man die Tagebucheintragungen von Piper. Der Teenager wird zusammen mit ihrer besten Freundin Tash in einem Kellerloch festgehalten und dies schon seit rund 3 Jahren.

Gerade der Erzählstrang um Piper und Tash wird von Michael Robotham sehr eindringlich geschildert. Piper ist eine begnadete Geschichtenerzählerin, lebhaft, zynisch, traurig und äußerst nahegehend sind ihre Aufzeichnungen. Verzweiflung und Hoffnung, Wut und unsagbare Angst wechseln sich immer wieder ab. Je länger die Entführung andauert und je schrecklicher die Erlebnisse werden, umso deprimierender und hoffnungsloser werden ihre Schilderungen. Doch dann keimt Hoffnung auf als Tash die Flucht gelingt.

Nicht weniger intensiv und zudem von Anfang an hochspannend erzählt sind die Geschehnisse rund um Joe O’Loughlin. Der Doppelmord rückt bald immer mehr in den Hintergrund, die Entführung der beiden Mädchen nimmt immer mehr Raum ein. Alte Ermittlungsakten werden wieder durchgesehen, möglichen neuen Spuren wird nachgegangen, doch es lässt sich einfach kein Tatverdächtiger finden. Allerdings ist der Professor der festen Überzeugung, dass der Entführer einen hohen IQ haben müsste, um diese so präzise geplante Entführung über drei Jahre hinweg durchzuführen, doch wer soll der Entführer sein, dem die Mädchen den Spitznamen George gegeben haben?

Michael Robotham lässt seine Leser bis zum Ende zappeln. Der Autor liefert nicht den kleinsten Hinweis, eigentlich kann der Entführer jeder sein und dessen unberechenbares Verhalten steigert zudem die Ungewissheit, wie es mit Piper nach Tashs Verschwinden weitergehen wird. Hierdurch und durch die zusätzlich wieder einmal äußerst vielschichtig angelegte Story und den hervorragenden Charakterzeichnungen gelingt es Michael Robotham hervorragend, die Spannung seines Psychothrillers bis zur allerletzten Seite auf einem sehr hohem Spannungsniveau zu halten.

Fazit: Für mich der bisher beste Psychothriller der Reihe … komplex, unvorhersehbar und hochspannend.
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am 11. Oktober 2013
Da hat der Australier Michael Robotham nun den achten Thriller geschrieben und erst jetzt wurde ich auf ihn aufmerksam. Mein Appetit wurde dadurch so nachhaltig geweckt, dass ich die anderen in möglichst chronologischer Reihenfolge nachlesen will und mich sogar regelrecht darauf freue!

Es scheint mir ein genialer Schachzug vom Autor zu sein, die O''Loughlin/Ruiz-Reihe im ihm vertrauten, klassischen Krimi-Heimatland England spielen zu lassen. Sein Schreibstil passt sich wunderbar in der leisen, aber dennoch eindringlichen und zuweilen ironisch-witzigen Art dem Setting genial an. Dieser Plot wird, wie schon andere des Autors, aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, die so lange nebenher geführt werden, bis sie geschickt gemeinsam im Finale enden.

Meiner Präferenz für eher psychologische Finessen und menschliches Verhalten, als auf blutig-brutalen Details basierende Stories wurde zu meiner Freude und Überraschung mal wieder perfekt Rechnung getragen. Einziger Wermutstropfen ist allenfalls die Tatsache, Ähnliches schon in Variationen gelesen zu haben. Aber mal ehrlich, irgendwie gab es doch alles schon mal - das Rad muss ja auch nicht immer wieder neu erfunden werden. (M)einer guten Unterhaltung diente der Roman auf jeden Fall und, um die charmante Anekdote des Autors in seiner Danksagung aufzugreifen, ICH habe Michael Robotham schon mit ins Bett genommen und werde es wieder tun ;o).
(T)
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am 18. September 2015
Dies ist mein erster Roman aus der Reihe von Michael Robotham , aber bestimmt nicht der letzte. Es wird ein Fall von Entführung behandelt,
wie er in den vergangenen Jahren in verschiedenen Ländern aufgetreten ist und die Öffentlichkeit schockiert hat - zumeist Mädchen oder Frauen wurden entführt und über Jahre von ihrem Entführer gefangen gehalten und missbraucht. Zwei Teenager verschwinden spurlos, es ist unklar, ob sie von zu Hause weggelaufen sind (beide haben unterschiedliche Probleme mit ihren Familien und ihrem Umfeld),
oder ob sie Opfer eines Verbrechens wurden. Drei Jahre später taucht die Leiche eines der Mädchen auf . Der Psychologe, der in einem Mordfall an einem Ehepaar als Berater bei dem Verhör des psychisch kranken Hauptverdächtigen mitwirken soll, erkennt in dem Tatort das ehemalige
Wohnhaus der Eltern eines der verschwundenen Mädchen wieder und sorgt damit für eine rasche Identifizierung der Toten. Das Buch wird aus der
Sichtweise des Psychologen und des anderen entführten Mädchens erzählt. Aus den Tagebucheinträgen in ihrer Gefangenschaft erfährt man die
Vorgeschichte zu dem Fall, während sich die Hauptfigur durch Nachforschen, Zuhören und Analysieren der Beteiligten allmählich ein Bild von den
Ereignissen und dem Wesen des Täters macht. Beides ist gleichermaßen spannend geschildert. Man hofft und leidet mit den Personen mit, und bis zum letzen Kapitel bleibt unklar, wer der Täter ist, und ob es gelingt das andere Mädchen zu retten. Ein echter" Pageturner".
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am 4. Mai 2015
Die Geschichte um die beiden verschwundenen Bingham-Mädchen ist von Anfang bis Ende spannend erzählt und durchdacht. Es beginnt mit einer Einfühung in das Leben des Psychologen, der mit seiner Tochter einen Ausflug machen wollte. Dabei wurde er aber von seiner Arbeit bzw. seinen Fähigkeiten als Psychologe eingeholt, sodass er sich an dem geplanten Wochenende mehr mit anderen Dingen als mit seiner Tochter beschäftigt.
Die Geschichte ist verzwickt und rästelhaft.
Die Auschnitte aus der Gedankenwelt eines der verschwundenen Mädchens machen es sehr abwechslungsreich. Immer wieder hat der Leser Einblicke in die Gefühlswelt der Mädchen, was die Antipathie für den Verantwortlichen natürlich nur noch mehr schürt.
Die gelgentlichen Spitzen des Psychologen, aus dessen Sicht der Rest der Geschichte erzählt wird, lockern den harten Stoff auf und lassen einen auch oft schmunzeln. Die Krankheit, unter welcher der Psychologe leidet und seine Mescnhlichkeit auch in Bezug auf seine Familie, seine Frau und andere Frauen, machen ihn umso nahbarer und sympatischer.
Alles in allem ein sehr lesenwertes Buch, welches ich Krimifäns wärmstens empfehlen kann.
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am 6. Juni 2014
Bei Thrillern kommt es ja häufiger vor, dass man sich nach einem packenden Einstieg über eine langatmige Haupthandlung zum Showdown vorkämpfen muss. Nicht hier! Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende verdammt spannend und fantastisch geschrieben. Die Hauptperson kommt sehr geerdet rüber, mit einem Hauch von trivialer Situationskomik und etwas sympathischer Melancholie. Ich bin mit diesem Thriller eingestiegen und MUSSTE mir sofort Robothams Erstling "Adrenalin" besorgen. Viel Spaß beim Lesen!!!
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