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Kundenrezensionen

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am 2. September 2006
Janosch, ja Kinderbücher, oh wie schön ist Panama -- Denkt man und dann tut sich eine ganz neue Welt auf: Ein einsames Dorf in Polen (könnte aber auch irgendwo sein am Rande der EU...), ein vergessener Jazzmusiker, und ein Ende, dass man hier überhaupt nicht erwähnen darf -- jedenfalls: es bleibt bis zum Schluß spannend, wie der Erzähler auf der Suche nach seinem Idol sich selber verliert und findet...

Einfache, klare Sprache und dennoch eine fabelhafte Phantasie zeichnen Janosch aus -- das kleine Bändchen ist ebenso schnell wie leicht gelesen, mehr Janosch habe ich dann in den Ferien nicht so schnell finden können. Ist aber geplant.
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am 20. Juli 2004
es ist ein geschenk, dieses buch.
und jeder,den ich damit beschenkte, war angetan - gerührt über ein großartiges, kleines, weises, liebevolles buch.
die kinderbücher kannte ich nicht alle. sie sind mir lieb - aber etwas zu sehr schwer.
nach diesem buch las ich alle anderen romane von janosch. ich mochte sie alle. polski blues aber ist die quintessenz all seiner romane. so scheint es mir. es ist das erste buch, dass mich zu tränen am ende rührte. vielleicht würde das beim 2. mal lesen nicht mehr passieren, aber beim 1. mal war das so.
...dabei ist es nicht traurig. nicht nur - ganz im gegenteil.
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am 19. Juni 2005
Bisher kannte ich nur die Kinderbücher von Janosch. Einige mochte ich sehr, andere erschienen mir irgendwie übertrieben.
Dieser Roman gibt die Stimmung der Kinderbücher, die ich sehr mochte, wieder. Er ist vor allem melancholisch: traurig mit einer Spur Heiterkeit (oder umgekehrt). Zurück bleibt das Gefühl, dass das Leben schon immer irgendwie weitergeht.
Wie Janosch die Menschen schildert: mit wenigen Worten werden sie lebendig, ohne dass Klischees bemüht werden.
Und immer wieder schimmert "tiefe Weisheit" durch, in manchen kurzen Sätzen, in denen Lebenserfahrungen auf den Punkt gebracht werden! (z.B. wenn jemand die ihm geschenkten Schuhe weiter verschenkt, weil seine schließlich noch 20 Jahre halten würden...)
Auf dem Cover wurde das Buch mit dem "Kleinen Printen" verglichen, ich halte es für viel tiefergehender (oder vielleicht ist der "Kleine Prinz" in den letzten 20 (?) Jahren einfach so vermarktet worden, dass er mit etwas zum Hals raushängt???)!
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am 25. Februar 2014
Vielen ist unbekannt, dass Janosch auch Erwachsenen Bücher geschrieben hat. Was nicht heißen soll, das seine Kinderbücher nicht auch Erwachsenen Bücher sind. Das ist aber eher ein Erwachsenenbuch. Man merkt dass der Mann viele Fassetten erst mal gelebt hat, bevor er anfing zu schreiben.
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am 23. Februar 2009
Geschrieben in einer sehr direkten und treffenden Sprache, zieht dieses Buch all jene in den Bann, die sich für Polen interessieren oder gerne eine fast magische Geschichte über die "Sternstunden" des Lebens hören.
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am 21. Mai 2008
"Polski Blues" ist ein Erinnerungsbuch an die Kindheit.
Die Beschreibung der Düfte, der Gerüche, der Bilder und der landestypischen Verhaltensweisen der Bevölkerung zeugen davon, dass sie dem Autor (geb. in Zabrze, Polen) einst nahe waren.

Auf der Suche nach dem Glück und DER Lebenskunst, fährt Staszek, ein im Ausland lebender polnischer Regisseur nach Polen in das Dorf Kuznice, wo er den Idol seiner Jugend zu finden erhofft - Zdenek Koziol, alias Steve Pollack, einen hervorragenden Trompetespieler seiner Zeit.

"Das Glück ist nur ein Gefühl oder eine Empfindung" erfahren die reisenden Helden von Zbigniew, falschen Dorfpriester und ZdenekŽs Freund.
Am Ende erleben sie die von Staszek versprochene "Sternstunde" und sind Zeugen davon, dass die meisten Wunder gar keine Wunder sind.

Das scheinbar leichte Leben der Musiker entpuppt sich als langwieriger und schmerzhafter Weg voller irren Sehnsucht nach dem Glück und der Gerechtigkeit.

Obwohl ich durch viele grammatische Fehler in der polnischen Sprache beim Lesen ziemlich gestolpert habe, generell an vielen Textstellen verwirrt war, welche Sprache die handelnden Personen benutzen und den Zeitpunkt der Geschichte nicht genau anordnen konnte, finde ich das sentimentale Buch vom leisen Humor empfehlenswert.
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am 4. Mai 2002
Das Buch handelt von drei Männern, die nach Polen fahren, um einen Film zu drehen. Allerdings hält einer der drei die anderen beiden dazu an, in einem Dorf vorbeizuschauen, wo das große Idol seiner Jugend lebt, ein alter Jazz-Musiker. In diesem Buch geht es weniger um Filme oder Jazz, als vielmehr um "die richtige Art zu leben". Es ist außerdem ein Buch darüber, wie gesellschaftliche Zwänge und Sozialisierung ein Leben zerstören können, in diesem Fall die katholische Kirche. Es geht um selbstzerstörerischen Hass und einen individuellen Weg aus ihm heraus. Die Geschichte spielt größtenteils in einem armen polnischen Dorf und über menschliche Größe.
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am 20. November 2009
Das Janosch den Blues hat, spürt wohl jeder, der mit seinen Kindern die Geschichten, Bücher und Filme gelesen und gesehen hat. Bis vor kurzem wußte ich jedoch nicht, das er auch Erwachsenenromane verfaßt hat. Für alle alten Blueser, die mehr oder minder immer noch sinnsuchend durchs Leben treiben oder die einfach eine Bestätigung ihrer Lebensphilosophie suchen, hier gibts also das worum es im Leben (und im Buch), etwas salopp formuliert wirklich geht: Wein, Weib, Gesang, ein guter Freund und Mitmenschlichkeit. Macht Mut durchzuhalten!Polski Blues: Roman
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am 2. Februar 2014
Eine fantastische Road-Story, die quer durch Polen führt. Allein die Art, wie Janosch aus der Beobachterperspektive beschreibt, ohne selbst in irgendeiner Weise als Person in den Vordergrund zu drängen, ist, im Vergleich zu den üblichen Eitelkeiten, meisterhaft.
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am 23. September 1999
Lange Zeit kannte ich Janosch nur als Kinderbuchautor - bis ich "Polski Blues" gelesen hatte. In dem Roman fährt der aus Polen stammende Filmregisseur Staszek Wandrosch mit zwei seiner Freunde in seine alte Heimat, um dort einen Freund aus der alten Zeit zu suchen. Er sucht den Jazztrompeter Zdenek Koziol, der für den Regisseur immer ein Idol, ein Vorbild gewesen ist, da er in seinen Augen ein Lebens-, sogar ein Überlebenskünstler war. Die drei machen sich also auf die Suche nach dem Trompeter und sie finden ihn auch. Bei diesem Besuch treffen sie auch weitere alte Freunde aus Musikertagen wieder. Der Jazztrompeter scheint irrsinnig geworden zu sein und rast mit einem Motorrad über die umliegenden Felder. Er versucht auf diese Weise seine nicht all zu glückliche Vergangenheit zu vergessen, zu verdrängen und aus seinem Elend zu fliehen. Zum Schluss des Romans wird ein große Fest gefeiert und Zdenek greift dabei noch einmal zu seiner Trompete, um einen Blues zu spielen. Janosch lässt "Polski Blues" in seiner Heimat Oberschlesien (heute Polen) spielen und zeigt somit seine Verbundenheit zu seiner alten Heimat. Der Roman zeigt deutlich was es, zu leben. Nicht umsonst schrieb "Die Tageszeitung" über "Polski Blues": Polski Blues läßt sich lesen wie Der kleine Prinz für Erwachsene. Das Einzigste was ich vermisst habe, waren Zeichnungen, die meines Erachtens in keinem Janoschbuch - egal ob Kinder- oder Erwachsenenlektüre - fehlen dürften.
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