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am 27. Dezember 2005
Der erste Band war für mich ein absoluter Überraschungserfolg. Doch wo der erste Teil der Saga noch auf einer einigermaßen politischen Ebene bleibt, geht es hier richtig zur Sache! Martin hatte bereits den Vorgänger sehr realistisch-mittelalterlich gestaltet. Bei den Schlachten behält er diesen Stil noch bei - und zeugt damit die besten, spannendsten und realistischsten Schlachten, die man je in einem Fantasy-Roman nachlesen konnte. Meistens sind diese Schlachten immer aus der Sichtweise einer der Hauptpersonen beschrieben und wirken dadurch noch intensiver. Seinen Realismus gewinnt das Buch vor allem einmal mehr durch die vielen Details, die eher schockierend als unterhaltsam sind, sei es der extreme Gewaltgehalt der Schlachten oder die Sexszenen, die mit Erotik oder gar Romantik überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Martin verzichtet auch auf die übliche Schwarz-Weiß-Malerei. Zwar ist der Leser eher geneigt, mit den Starks zu sympathisieren und die Lannisters zu hassen - dennoch hat jede Seite, jeder Charakter auch weiterhin seine guten und schlechten Eigenschaften. Tyrion ist einem zwar sehr sympathisch, aber er ist nunmal ein Lannister und damit Feind der Starks. Und die Starks mögen zwar die edlen und stolzen Herren aus dem Norden sein - doch ihre Soldaten rauben, morden und vergewaltigen in feindlichen Dörfern genau wie alle anderen auch.
Martin orientiert sich beim "Lied von Eis und Feuer" eher am historischen Mittelalter als an Tolkien und Co. Er hat zwar auch einige der klassischen fantastischen Elemente in seiner Saga, diese nehmen jedoch (jetzt noch) selten wirklich wichtigen Einfluss auf die Handlung. Das ist aber auch nicht weiter nötig - die ganzen Intrigen in Kings Landing, die Schlachten, die Charaktere - das alles funktioniert auch ohne Magie. Dennoch steigt gerade in den sehr interessanten (aber eher seltenen) Kapiteln mit der jungen Daenerys die Bedeutung der Fantasy in der Saga stark an.
Das beeindruckendste am Vorgänger waren die überraschenden Wendungen, die schonmal den ein oder anderen Hauptcharakter das Leben kosteten. Letzteres kommt in diesem Band nicht so stark zur Geltung, dafür wird in der ersten Hälfte wieder so spannend und undurchsichtig intrigiert, dass das Netz, was Martin sich aufbaut, wirklich nicht mehr zu durchschauen ist und der Überraschungsfaktor einiger Wendungen auch dieses mal wieder entsprechend hoch ist.
Für jeden Charakter, den Martin umbringt, kommt ein neuer hinzu oder erhält ein anderer mehr Bedeutung. So steigt der im ersten Band noch eine Nebenrolle besitzende Tyrion Lannister hier zur absoluten Hauptrolle auf. Sein Handlungsstrang ist einer der großartigsten in der gesamten Saga. Tyrion als Krüppel mit glasklarem Verstand wird von allen nur verachtet. Der gesamte Hof intrigiert gegen ihn, er weiß nicht, wem er trauen kann. Er muss die Stadt vor dem drohenden Angriff der Baratheons beschützen. Und eigentlich möchte er die ganze Zeit nur mit seiner Hure Shae zusammen sein. Tyrion ist ganz klar der beste und vielschichtigste Charakter der gesamten Saga.
Doch auch Cathelyn als starke Frau, die jedoch viele und extrem harte Rückschläge einstecken muss oder Arya Stark, das naive Kind, das - völlig auf sich gestellt - mit der harten und dreckigen Welt konfrontiert wird - sie alle sind einfach nur großartig.
Auch wenn es in der ersten Hälfte ab und an ein wenig lahmt - nachher geht das Buch einfach nur noch ab! Zu dieser großartig durchdachten und geschriebenen Saga kann man einfach nur sagen: Respekt!
Fazit:
Die beste Fantasy-Saga der Moderne - definitiv!
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am 3. November 2012
Bei Filmen ist es meist so, dass der zweite Teil weit weniger erfolgreich ist und weit weniger positive Kritiken bekommt als der erste Teil. Bei Büchern, insbesondere bei zusammenhängenden Reihen mit fortlaufender Handlung oder auch nur mit gleichbleibenden Protagonisten und neuen Haupthandlungen, ist es genau umgekehrt. Die Folgebänden werden meist besser beurteilt als der Einstiegsband, weil die Geschichte schon am Laufen ist und die Protagonisten und Antagonisten bereits vorgestellt wurden.

Auch bei George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe sind die Bände nach dem ersten Band um einiges zugänglicher. Zum einen liegt das daran, dass die vielen verschiedenen Figuren vorgestellt wurden, zum anderen daran, dass man sich als Leser bereits in die Welt hineingelesen hat. Wie bereits die anderen drei Bände, setzt auch der vierte Band „Die Saat des Goldenen Löwen“ die Geschichte um die Sieben Königreiche und die aktuellen sieben Könige fort. Erschienen ist das Buch, das eigentlich der zweite Teil der Übersetzung des zweiten Bandes der englischen Reihe, bei Blanvalet und bleibt in der Aufmachung beim Alten.

Den Anfang und den Abschluss bilden jeweils eine Karte Westeros, der Norden des Kontinents wird als erstes gezeigt, der Süden beschließt das Buch. Daneben gibt es noch drei weitere Karten. Die erste Karte zeigt den Norden jenseits der Mauer, die zweite Karte das Sommermeer und dessen Anrainerstädte und -länder, sowie eine Karte von Königsmund, die man im Verlauf des Buches sehr gut gebrauchen kann.
Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, widmet sich sehr intensiv den Verhandlungen, den Kriegsvorbereitungen und den Belagerungen, die sich im vorhergehenden Band bereits angebahnt hatten. Es gibt viele Überraschungen und wieder müssen liebgewonnene Figuren ihr Leben lassen und man entwickelt eine Abneigung gegen wieder anderen Figuren und steigert die Abneigung gegen bereits unbeliebte Figuren. Andere liebgewonnene Figuren erleben schreckliches und machen eine durchaus interessante Entwicklung durch, die den Leser beinahe dazu zwingen weiter zu lesen, um den Fortgang dieser Entwicklung weiter verfolgen zu können. Besonders interessant sind die Entwicklungen um Jon Schnee, der hinter der Mauer auf das Freie Volk trifft, und Arya Stark, die fast im Alleingang Harrenhal für die Männer des Nordens und damit ihrem Bruder erobert. Das alles geschieht im vom Krieg überzogenen Westeros. Die Mutter der Drachen, Daenerys, muss auf dem östlichen Kontinenten zwar nicht in kriegerische Auseinandersetzungen eingreifen, aber ihr Leben dort ist nicht weniger in Gefahr. Ihr Drachen sind sehr begehrt und dies macht wiederum sie zu einer sehr begehrten Frau. Sie muss sich Attentaten, Heiratsanträgen und lächerlichen Angeboten zur Wehr setzen und kann sich dabei nur auf sich selbst, ihre Drachen und ihre allerengsten Gefolgsleute verlassen. Es passiert auf jeden Fall viel und es gibt einige Überraschungen auf beiden Kontinenten.

Genau diese Überraschungen und die vielen Geschehnisse sorgen dafür, dass es in diesem Band nie langweilig wird. Die Spannungskurve ist immer auf einem hohen Niveau und niemals hat man das Gefühl, dass irgendetwas von dem, was geschieht, an den Haaren herbeigezogen ist. Der Wandel, den die Protagonisten und Antagonisten durchmachen, ist immer nachvollziehbar und auch der Wandel, den die Welt selbst durchmacht - die Rückkehr der Magie mit der Rückkehr der Drachen -, ist gelungen. Auch wenn immer wieder viele Namen auftauchen, kann man diese mittlerweile besser zuordnen und man benötigt die immer größer werdende Liste mit Figuren mit Informationen zu deren Loyalitäten, die sich am Ende des Buches befinden, nicht mehr allzu oft. Kurzum, eine gelungene Fortsetzung einer tollen Fantasy-Reihe, wenn man davon überhaupt sprechen darf, da es ja nur der zweite Teil der deutschen Übersetzung des zweiten Buches ist, mit vielen spannenden Elementen und vielen Überraschungen, die Lust auf mehr machen. Für die Fans der TV-Serie sei hier aber gleich gesagt, dass die zweite Staffel der Serie sich durchaus deutlich von dem unterscheidet, was im Buch erzählt wird, was zum Teil aber auch besser ist, als im Fernsehen.

Fazit:
„Die Saat des Goldenen Löwen“ ist ein gutes Buch, das den Fokus auf Schlachten, Intrigen und die Rückkehr der Magie legt, ohne dabei die spannende Geschichte und vor allen Dingen die tollen Figuren, die George R.R. Martin ins Leben gerufen hat, zu vergessen. Nichts zu meckern und wieder freut man sich auf den nächsten Band, der die noch immer vorhandenen losen Ende weiter aufrollen wird.

Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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am 18. Oktober 2012
Nach wie vor kann George R. R. Martin mit seinem sehr detaillierten Erzählstil und seiner Charaktertiefe auch in diesem, mittlerweile vierten von geplanten 14 deutschen Roman überzeugen. Einige zuvor schon flüchtig erwähnte Charaktere, wie beispielsweise Jaqen H'ghar lernt man nun genauer kennen oder sieht Charaktere wie Xaro Xhoan Daxos, Cersei und Tywin Lannister oder Theon Graufreud in einem anderen, z.T. noch schlechteren, Licht als bisher schon.
Zwar muss man durch die Flut an Charakteren warten, bis es mit einem Charakter in der Handlung weitergeht, dies schmälert aber nicht die Spannung, steigert sie eher noch ins Unermässliche. Auffallend ist in diesem Buch, dass ein Schwerpunkt in Königsmund liegt, wobei Tyrion Lannister und Sansa Stark eine der Hauptrollen spielen. Zwar liegt nach wie vor ein Schwerpunkt der Erzählung auf dem Haus Stark und dem Sitz Winterfell wie in den Bänden eins und zwei, doch verlagert sich dieser nach und nach auf andere Familien und Regionen. Ich frage mich, ob dieses mir bisher am sympathischsten erscheinende Haus in den späteren Roman überhaupt noch eine Rolle spielt?!
Während in Teil drei die Handlung gesponnen wird, gipfelt diese im vierten Band geradezu in spannenden Gefechten um Städte und Macht, welches sehr mitreißend erzählt wird.
Martin gelingt es erneut, den Leser in seinen Bann zu ziehen. In der Geschichte bleiben viele Charaktere auf der Strecke, bei manchen wünscht man es sich, manche Tode sind völlig unerwartet und manchmal auch echt unwürdig, da man diese Charaktere echt ins Herz geschlossen hat. Dies macht die Handlung aber so glaubwürdig, da sich Martin nicht auf einen "Feind" als solches konzentriert sondern es schlichtweg jeden treffen kann.
Die Geschichte bleibt nach wie vor völlig offen und man hat keine Ahnung, wohin die Reise von George R. R. Martin noch führen mag und welche Charaktere in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Wird Daenerys mit ihren Drachen noch nach Westeros kommen? Werden die weißen Wanderer und Wilden die Mauer überwinden und die sieben Königreiche bedrohen? Man wird es sehen. Ich kann es kaum abwarten, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit:
Die Stärken der bisherigen Romane kommen auch in "Die Saat des goldenen Löwen" voll zur Geltung. Die Handlung bleibt nach wie vor sehr spannend und kann mit vielen unerwarteten Wendungen überzeugen. Die Charakterbreite ist überwältigend, man kann mit Ihnen lachen und leiden, Sympathien und Abneigungen entwickeln und trotzdem weiterhin im Dunkeln tappen, weil man nur vermuten kann, wohin die große Reise geht. Einfach atemberaubend und eine unbedingte Pflichtlektüre, nicht nur dieser Roman sondern die gesamte Das Lied von Eis und Feuer Reihe. Ein absolut toller Fantasy-Epos!
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am 20. November 2014
Nachdem in den vorhergehenden drei Büchern das Königreich Westeros erfolgreich in einen Bürgerkrieg gestürzt wurde, wird dieser Krieg im vierten Buch mit Schwert und Feuer weitergeführt.

Im Fokus der Aufmerksamkeit steht im vierten Buch vor allem die Hauptstadt des Reiches, Königsmund, die derzeit von den Lennisters gehalten wird. Blutig und mit ein wenig schwarzem Humor geht es zu, als einer der anderen Thronprätendenten die Stadt angreift...

Der vierte Band ist gegenüber dem dritten wieder deutlich brutaler und blutrünstiger. Mit der Figur des Stannis Baratheon, des Bruders des verstorbenen Königs, rückt eine Gestalt in den Vordergrund des Kampfes um die Macht, die bisher eher im Hintergrund agierte und die ihren Kampf um die Macht mittels der Hilfe einer religiösen Fanatikerin ausficht.

Alles in allem eine schnell zu lesende, angenehm flüssig geschriebene Fortsetzung
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am 24. Januar 2015
Die Behauptung Martin sei der amerikanische Tolkien, die auf einem der Bücher wohl als Werbung abgedruckt war, fand ich nicht richtig. Martin und Tolkien sind meiner Meinung nicht wirklich zu vergleichen, sondern sie sind eben sehr unterschiedlich. Warum?
Tolkien schildert in seinen Büchern den ursprünglichen, archetypischen Kampf zwischen Gut und Böse. Beide Seiten sind eindeutig geordnet und gezeichnet. Der dunkle Herrscher auf dunklem Thron ist eindeutig das Böse und sein Gefolge ist es ebenfalls. Schon die äußere Erscheidnung macht das deutlich und keine dieser Figuren hat einen echten Charakter, sondern alle sind nur Abziehbilder der Bosheit. Die andere Seite ist etwas differenzierter, aber echte Menschen (oder ein Äquivalent dazu) werden deshalb daraus auch nicht. Auch sie sind eher Archetypen - die weisen, edlen Elben, die knorrigen Zwerge und die ländliche Idylle der Hobbits sind Wunsche- oder Märchenbilder. Und sogar die eigentlichen Menschen wirken, als ob sie aus Beschreibungen bestimmter Funktionen oder Typen zusammengesetzt wären, vorzugsweise aus dem Ensemble eines Ritterfilms. Nur wenig Sinnlichkeit dringt da ein, z.B. mit Tom Bombadil. Ansonsten wirken die Figuren, wenn man sie einzeln betrachte, seltsam trockenbrötchenartig. Tolkien will keine Geschichte über lebendige Menschen erzählen, sondern er stellt den Kampf Gut gegen Böse anhand einer Geschichte dar. Die Figuren müssen dabei nur soweit geschildert werden, wie es für diese Geschichte notwendig ist. Aber sie müssen nur wenig Individualität und Sinnlichkeit entfalten. Sie lieben nicht, sie essen nur, weil sie es zum Überleben müssen, und ihre Charaktere haben nur wenig Widersprüche oder dunkle Stellen. Das ergibt einen guten Mythos und ein mitreißendes Buch, aber nicht wegen der Einzelfiguren, sondern wegen dem Zusammentreffen Gut - Böse in Gruppen oder mit Stellvertretern, die sich aber von der Gruppe nicht deutlich abheben bzw. deren Individualität eher dem Fortgang der Geschichte geschuldet ist, als der Figurenzeichnung.
Martin aber macht genau das nicht. Bei ihm kämpft nicht ein mythisches Gut gegen ein ebenso mythisches Böse, sondern Individuen versuchen ihren Platz in der Welt zu finden und verfolgen aktiv ihre eigenen Ziele. Alle Figuren, die Martin erschafft, gehören beiden Seiten an. Sie handeln gut oder böse aufgrund ihrer Anlagen, Umstände und Aufgaben, und manchmal ist gar nicht zu unterscheiden, ob sie gut oder böse handeln. Auch die Figuren, die man gemeinhin als "böse" bezeichnen kann, sind das nicht einfach so und komplett. Ihre Schlechtigkeit und Grausamkeit lässt sich aus Erziehung, Erlebnisse oder Traumata erklären und wird immer mal wieder gebrochen. Alle Personen haben eigene, emotionale Beweggründe und sie entwickeln sich, wenn auch nicht immer geradlinig, wie z.B. Jaime oder Tyrion Lennister beweisen. Und die Handlung der Bücher ist nicht stringent auf einen einzigen, entscheidenden Kampf ausgerichtet, sondern schildert alle Facetten des menschlichen Lebens in dem großen Gesamtzusammenhang einer sich entwickelnden Gesellschaft. Martins Personen lieben und haben Sex, sie essen und trinken mit Lust und Freude oder mit Ekel und Abscheu, sie erfreuen sich an schönen Kleidern, an Musik und Dichtung und sie haben einen Alltag, einen Beruf und Beziehungen. Die Bücher von Martin schaffen tatsächlich eine Welt, in der er Gelage und Rezepte schildert oder Stoffe genau beschreibt. Er stellt seine Figuren nicht durch die bloße Zugehörigkeit zu einer Gruppe als gut oder böse dar, sondern er charakterisiert sie durch ihr Verhalten, z.B. Stannis, der seinem treuen Ritter Davos nur Wasser mit Salz anbiete und sich damit als genußfeindlichen Asketen outet. Martin interessiert offenbar nicht besondert, ob das Gute absolut siegt, sondern wie Menschen sich in unsicheren Zeiten verhalten und entwickeln. Das macht er sehr gut und spannend.
Deshalb ist Martin nicht der amerikansiche Tolkien, sondern einfach ein guter Fantasy-Autor.
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am 9. April 2012
Wow! Nach einem ganz leicht schwächeren 3. Band (immer noch 5 Sterne und natürlich der Aufteilung des 2. englischen Original-Bandes "clash of kings" durch den deutschen Verlag in Teil 3 und 4 geschuldet) wird in dem 4. Band ein Feuerwerk abgebrannt.

Die gesamte Buchreihe ist hervorragend und begeistert mich wirklich.

Zu den Rezensionen bezüglich der Übersetzung bzw. unglücklichen Namensänderungen muss ich sagen, dass ich die Kritik grundsätzlich verstehen kann, aber das Lesevergnügen in meinen Augen dadurch nicht getrübt wird.

In den neueren Auflagen ist der Wahlspruch der Familie Tully im Übrigen auf dem Cover abgedruckt.

Klare Kaufempfehlung!
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am 24. Mai 2015
...zu dem Buch ohne Spoiler etwas sagen? Ich verzichte daher auf Inhaltsanalysen und sage: Gut gebunden, Karten sind übersichtlich. Zur Übersetzung kann ich schwerlich etwas sagen, da ich die Bücher nur auf Deutsch gelesen habe. Sagten mir alle mehr als zu und gehören in wirklich jeden Bücherschrank!
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am 3. November 2013
Game of Thrones habe ich das erste mal auf RTL 2 miterlebt und musste daraufhin mir gleich ALLE Bücher bestellen. Nun bin ich bei Band 7 und ich kann es jedem nur weiterempfehlen (was ich auch in meinem Umkreis tue) Ich bin wirklich kein Mensch der gerne liest und sonst war es eher immer wegen der Abizeit wo man Bücher lesen musste aber diese Bücher sind der Wahnsinn. Manche Bänder habe ich innerhalb 2 Tage (750 Seiten) durchgelesen!

Wirklich ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Buch was einen in seinen Bann zieht!
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am 1. Juni 2016
Für alle Fans der Serie Game of Thrones.
Es lohnt sich definitv dieses Buch beziehungsweise die Bücher zu lesen.

Dieses Meisterwerk von R.R. Martin wurde nicht ohne Grund als eine der besten Serien von HBO verfilmt.

Die Story und die Charaktere sind toll. Deshalb auf jeden Fall die Bücher lesen!!!
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am 30. September 2014
// Worum es geht //
Der Erbfolgekrieg geht weiter. Während Robb Stark sich nun König des Nordens nennt, Renly Baratheon ebenso seinen Anspruch auf den Eisernen Thron geltend macht wie sein älterer Bruder Stannis herrschen plötzlich vier Könige über die Sieben Königslande.
Der Kindkönig Joffrey wird jedoch von der intriganten Familie seiner Mutter unterstützt, welche ihm seine Grausamkeiten viel zu sehr verzeiht. Während Tyrion, der anstatt von Tywin als Hand des Königs dient, versucht Königsmund zu halten, ist Robb Stark der einzige ernst zu nehmende Gegner der Lennisters.
Und weit über der Meerenge hinweg zieht Daenerys Sturmtochter ihre Drachen auf.

// Was ich davon halte //

Die Kämpfe nehmen Überhand und man vergisst schnell, wer wo gegen wen antritt. Daher verliert die Geschichte nie an Geschwindigkeit. Die Verräter, Intrigen und überraschenden Wendungen nehmen kein Ende und man bekommt immer mehr Einblicke in die Machenschaften der verschiedenen Charaktere.
Das große Schlachten hat nun begonnen und man kommt nicht mehr aus dem zählen der Toten heraus. Überall fallen Männer und Frauen. Überall gibt es Verrat und Intrigen. Niemand kann sich sicher sein, dass er noch lange die Burg, die er gerade erobert hat überhaupt halten kann.
Unglaublich gut geschrieben, die Gefühlsregungen und Eindrücke der einzelnen Charaktere sind wundervoll beschrieben. Man kann sich in jeden genau hineinfühlen, spürt wie es demjenigen gehen muss und kann es bei jedem wunderbar nachvollziehen.
Die Entwicklungen von Arya, Sansa, Jon und vor allem Bran mit zu verfolgen haben mir besonders viel Spaß gemacht, da ich vor allem die Kinder der Starks sehr in mein Herz geschlossen habe. Ich bin gespannt darauf, wie die Einzelnen Geschichten letztlich enden werden und ob sie sich jemals wieder sehen werden.
Ich habe selten ein Buch so verschlungen und bin froh, dass ich diese Reihe für mich entdeckt habe.
Spannung, Action und die wunderbaren Fantasy Elemente kommen nicht zu kurz.
Ich bin absolut vernarrt in Das Lied von Eis und Feuer.

// Fazit //

Unglaublich toll geschriebene Geschichte mit wundervollen Charakteren und spannend bis zum Schluss. 5 / 5 Sternen.
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