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Kundenrezensionen

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am 7. Januar 2000
Snow Crash ist wirklich eines der verrücktesten und Kopfzermarterten Science Fiction und Cyberpunk Büchern aller Zeiten. Obwohl ich auch realere Literatur sehr schätze, ist Snow Crash um ein vielfaches fesselnder. Auf das Buch bin ich durch einige Freunde gestoßen, sie haben von nichts anderem mehr gesprochen. Nicht nur die Handlung selber, sondern auch der gesamte Hintergrund über ein futuristisches America veranlasst den Leser über die heutigen Probleme und die Gesellschaft so wie sie ist, nachzudenken. Was ja eigentlich das Ziel der Science Fiction Romane sein sollte. Ein äußertst spannemdes Buch meine Damen und Herren! Selbst wenn man das Buch bereits einmal gelesen hat kann man sich noch immer in die Welt der Zukunft und der Gedanken entführen lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Oktober 2003
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich 'Diamond Age' gigantisch gut fand. Da 'Snow Crash' der Vorgaenger ist, begann ich mit etwas reduzierten Erwartungen zu lesen. Ich hatte auch einige Probleme mich mit dem Helden zu identifizieren, der Hiro (klingt wie Held) Protagonist (aeh, wer ist gleich der Heldendarsteller hier?) heisst.
Aber was wirklich nervt ist die Uebersetzung, an manchen Stellen hab ich fast geweint.
Die Kroenung war eine Auflistung von Ortsnamen und ploetzlich [Name des Flusses hier eintragen]. Ich habs im Original nicht nachgesehen, bezweifel aber dass es dort genauso steht.
Dann hat unser Hiro ein Programm geschrieben, dass ein paar 'Fallen' im unteren Speicherbereich ueberprueft und ein Gebaeude im Metaversum dabei fast schon wackelt. Nun weiss jeder dass damit wohl Traps gemeint sind (Grundlegende Betriebssystemfunktionen die mit diesen Traps umgeleitet werden auf selbstgeschriebene Funktionen). Der Uebersetzer wohl nicht.
Fuer mich sind Avatare maennlich, also der Avatar und nicht das. So geht es heiter weiter und wenn die Infos ueber den Religionshintergrund sprudeln und ich nicht immer folgen kann, werde ich den Verdacht nicht los, dass da nicht alles so steht wie es im Original gemeint war.
Wenn unser Held und groesster Schwertkaempfer ploetzlich mit zwei Schwestern um die Ecke kommt (die er wohl fuer seine Schwerter eingetauscht hat) und genau da vom Autor die Perspektive gewechselt wird, hab ich Probleme dem Verlauf noch zu folgen, bis man wieder weiss von wem die Rede ist.
Das Buch ist wirklich gut. Neal Stephenson hat bestimmt eine Menge nachgeschlagen oder mit den richtigen Leuten gesprochen um die Story zu erzaehlen. Das hat der Uebersetzer wohl nicht getan und so nerven oft kleine Fehler. Das Ende war mir zu abrupt, eine Menge Fragen tauchten gleichzeitig auf - ich wollte weiter lesen - das Buch kann doch so nicht einfach zu Ende sein!
Das gleiche Gefuehl hatte ich auch nach 'Diamond Age', ich haette es beinahe gleich nochmal gelsen...
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am 24. Juni 2002
Nur dieses eine Mal: bitte, bitte, bitte macht die Sterneskala größer. Snow Crash BRAUCHT 10 Sterne. Infokalypse, Pizzadienste, Aleuten, Skatepunks, Sumer, der Turmbau zu Babel, Metaverse/Internet, klar, das ist alles Bestandteil dieses Hammers, aber all diese Schlaglichter auf eine künftige und eine längst vergangene Epoche der Menschheit dienen einzig dem Zweck der Illustration eines aktuellen Problems. Warum ist der Mensch so leicht zu manipulieren und wie können sich Menschen vor derartigen Manipulationen schützen ? Aktuell, zeitgeistig, kritisch und intelligent legt N.S. den Finger dort hin, wo es ihm gefällt und schert sich nicht all zu viel darum, was von ihm erwartet wird. So ist der vielgeschmähte Ausflug in die sumerische Geschichte nicht etwa weitschweifige Seitenschinderei sondern notwendiger Bestandteil der Darstellung manipulativer Massenphänomene.
Langer Rede kurzer Sinn: Dieses Buch ist phantastisch, realistisch, kritisch, aktuell, fantasievoll, witzig und unglaublich unterhaltsam.
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am 14. November 1999
Na, das war doch mal wieder was. Eine Skaterin, ein Hacker, ein Aleut und ein paar zwielichtige Geschäftsleute bilden den Rahmen für eine Geschichte, die von der Idee her ebenso faszinierend ist, wie nachdenklich stimmt. Prinzipiell gut recherchiert, wird hier ein Bild der virtuellen Realität und einer Welt von morgen aufgezeichnet, das gar nicht so weit von dem heute Machbaren und Tatsächlichen entfernt ist. Ein paar technische Bugs seien dem Autor verziehen. Das Buch liest sich schnell und man vergisst die Zeit und die Umwelt. In seinem Stil erinnert Stephenson stark an Walter Jon Williams Roman 'Hardware'. Er ist kein Gibson, aber der Name Neal Stephenson wird nun bei mir grosse Beachtung finden. Diese Buch gehört meiner Meinung nach in jede gute Science-Fiction Sammlung.
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am 3. Juli 2016
Die nicht allzu ferne Zukunft: Die Vereinigten Staaten sind zerfallen, unzählige unabhängige Enklaven aus ethnischen Minderheiten, multinationalen Konzernen, kriminellen Banden, religiösen Gruppen und Institutionen der Restregierung haben ihren Platz eingenommen. Mittendrin kreuzen sich die Wege von Hiro Protagonist, einem freiberuflichen Hacker und Pizzalieferanten im Dienste von Cosa Nostra Pizzas, der mit seinem Leben für die Zustellung innerhalb von 30 Minuten haftet, und Y.T., einer 15 Jahre alten Göre, die für einen Kurierdienst auf dem Skateboard unterwegs ist. Eher unfreiwillig werden beide in die Machenschaften eines Medienmoguls verstrickt, der mittels einer ganz neuen Art der Informationsübermittlung (hier soll nicht zu viel verraten werden) die Weltherrschaft an sich reißen möchte.

Stephenson gelang mit "Snow Crash" eine brilliante, grelle Gesellschaftssatire, bei der trotz aller Komik eine spannende Geschichte erzählt wird und sich die einzelnen Elemente der Handlung wie eine Zwiebelschale aus der Sicht der Hauptpersonen nur nach und nach enthüllen. Dass der Autor es schafft, unzählige soziologische und historische Elemente (unter anderem sumerische Mythologie!) zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, zeugt ebenso von seiner Kreativität wie die Tatsache, dass er etliche heute übliche Technologien bereits 1992 vorausgeahnt hat - er erfand nicht nur den Begriff "Avatar" als Bezeichnung für ein virtuelles Alter Ego, in seinem Roman existiert beispielsweise auch eine Software namens "Erde", die eine Darstellung der Erde aus dem Weltall beinhaltet, auf die man dann von oben herunterzoomen kann... Dabei hat Stephenson die technischen und sozialen Zusammenhänge so detailliert durchdacht, dass seine Beschreibung der (in dieser Form hoffentlich nicht eintretenden) Zukunft jederzeit trotz der Überzeichnung unglaublich lebendig und stimmig wirkt.

Das Erzähltempo ist durchweg hoch, die Darstellung schrill und Stephensons beißender Zynismus in jeder Zeile zu spüren. Wer intelligente, sarkastische SF zu schätzen weiß, wird hier bestens bedient!
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am 5. August 2014
Einen Großteil der Kritik, die bereits zu diesem Buch veröffentlicht wurde, habe ich beim Lesen eben so empfunden. Die Charaktere sind im besten Fall Klischees, die Übersetzung hat der ohnehin nicht gelungenen Schreibweise den Todesschuss versetzt und obwohl solide Cyberpunkelemente ihren Einzug in die Geschichte finden, fehlt es dem Buch an einer wirklich glaubhaften Vision für eine in sich geschlossene Welt. Wenn das Buch jedoch eher als eine Satire auf das Amerika der frühen neunziger Jahre verstanden werden will, dann versagt es auch in dieser Hinsicht leider völlig. Denn Stephenson begnügt sich nicht damit eine Welt zu beschreiben, in der ein Pizzalieferant über Jahre hinweg eine quasi universitäre Ausbildung erfährt, bevor er in seinem renntauglichen Spezialwagen in unter 30 Minuten seine italienische Spezialität unter den Augen von Mafia-Helikoptern an den Mann bringt.
Nein, die Geschichte fühlt sich zu höherem berufen. Hier soll der Mythos von Babylon, sumerische Götter, die Entstehung von Viren (biologische wie "linguistische") zu einer epischen Geschichte verschmolzen werden.
Die "Beweisführung" für diese Verschwörung wird vom Protagonisten (origineller Weise auch sein bürgerlicher Name) mit haarsträubenden Sprüngen in zähen Monologen immer wieder in die Geschichte eingeworfen. Dabei häufen sich schnell soviele logische und faktische Fehler in der Argumentation an, dass es schwer fällt das Buch nicht wütend in die Ecke zu schleudern.
Zwar vermag das Buch über Strecken hinweg durchaus zu Unterhalten und ich Vermute, dass die gezwungen wirkende Ausdrucksweise zumindest größtenteils einer unterirdische Übersetzung zu verdanken ist, aber für mich überwiegen am Ende leider die negativen Eindrücke einer Geschichte, die sich nie ganz entscheiden kann, was sie eigentlich sein möchte.
Guter Cyberpunk ist selten, aber ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen. Die Neuromancer und auch die Blue Ant Triologie sind diesem Buch bei weitem Vorzuziehen. Selbst Neil Stephenson hat bereits besser Bücher geschrieben. Snow Crash mag ein nettes Jugendbuch für einen Teenie des letzten ausklingenden Jahrtausends gewesen sein, aber kein guter Roman.
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am 20. Dezember 2006
Ein Buch an dem sich Geister scheiden (wie man oben sieht).

Aus meiner Sicht extrem schnell, wahnsinnig anregend, sprachlich prickelnd (vor steilen Neilogismen strotzend), mit herrlichen Überraschungen gefüllt - wenn man sich auf das Buch einlässt. Ob man das kann, merkt man auf den ersten 3 Seiten: Die erste war so überfordernd, dass ich mich abgestoßen fühlte von dieser fremden Welt mit all den komischen Wörtern und Konzepten. Ich liess mich aber (dank vieler Empfehlungen) drauf ein und endete wenige Tage später mit extremen Augenringen, weil ichs nicht mehr weglegen konnte. Der "wissenschaftlich" angereicherte Teil über Sprache und Denken ist so unsinnig nicht und präsentiert interessante Gedanken zum Thema, wobei der bunte Rahmen das ganze unheimlich auflockert.

Stephenson ist bekannt für seine anspruchsvolle Sprache (man versuche ihn, auf Englisch zu lesen - viel Erfolg!) und präsentiert ein echtes Knallbonbon - wer sich auf eine bunte Welt voller intelligenter Knalleffekte, Wort- und Weltneuschöpfungen einlassen kann, wird in diesem Buch eine höchstbefriedigende Leseerfahrung finden. Wer das nicht kann oder will, lege es wieder ins virtuelle Bücherregal zurück.

Label: Science Fiction für Aufgeschlossene, Humorvolle und Neugierige.
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am 13. März 2006
Selten macht es einen so großen Spass, ein Buch zu lesen. Zum einen ist die Handlung spannend, verstrickt, einfalls- und abwechslungsreich. Teilweise könnte man dem Autor zwar vorwerfen, dass einige "wissenschaftliche" Begründungen für Ereignisse etwas weit hergeholt sind. Aber das ist nur ein winziger Wermutstropfen auf die ansonsten tolle Handlung.
Zum anderen grenzt der Schreibstil von Neal Stephenson ans geniale! Ständig erfreut er den Leser mit tollen Metaphern und Vergleichen, beschreibt komplizierte Geschehnisse mit verspielter Leichtigkeit und experimentiert dabei mit der Sprache, das man nur staunen kann. Zudem ist das Buch in der Gegenwartsform geschrieben, was sich auffällig gut lesen lässt und den Charakter des Buches geschickt transportiert. Das ganze nimmt natürlich durch die Übersetzung ins Deutsche etwas Schaden, auch wenn die Übersetzung durchaus gelungen ist.
Ich lese das Buch gerade zum zweiten Mal und es hat nichts von seinem Charm verloren.
Wer genug Englisch beherrscht sollte die ersten 20 Seiten dieses Buches (gleicher Titel im englischen Original) auf amazon.com mal durchlesen. Das überzeugt auf jeden Fall!
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am 2. März 2004
Snow Crash ist einer der besten SF-Romane, welche ich je gelesen habe. Der Autor verbindet auf unvergleichliche Weise die Sphären der virtuellen Welt, der Geschichte des Zweistromlandes und Gedanken über aktuellen gesellschaftliche, politische sowie wirtschaftliche Entwicklungen und lässt auch den (schwarzen) Humor nicht außen vor.
Keines seiner Nachfolgewerke kommt ganz an die Qualitäten dieses Erstlingswerkes heran. Allein der Einstieg im ersten Kapitel ist unvergleichlich, so fesselt man seine Leser! Nicht zu Unrecht ist Stephenson Preisträger bei der renommierten Ars Electronica (Linz/Österreich) gewesen.
Jeder der sich selbst einen Experten für virtuelle Welten hält sollte Snow Crash gelesen haben, um tiefe Einblick in die Zukunftsvisionen über die Welt von Morgen zu bekommen.
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am 1. März 2014
Eine Story, die vom Schreibstift vielleicht nicht jeden begeistert. Auch die Story ist speziell. Aber wer Rollenspiele mag und vor allem für Shadowrun Spieler ist das vielleicht eine Welt, die in diese Richtung geht.

Die Welt ist am Ende und stark zersplittert. Das "Böse" regiert und entscheidet, was getan wird. Aber was oder wer ist böse.
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