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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
79
4,2 von 5 Sternen
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am 8. Juni 2005
Ich habe schon viele Bücher gelesen, die sich mit dem Thema „Realitätsgestaltung" beschäftigen, und vom Grundsatz her hatte ich auch begriffen, das ich es selbst zu verantworten habe, wie mein Leben läuft. D.h., das ich es auch selbst in der Hand habe, mein Leben so zu gestalten, wie ich es möchte. Allerdings hatte ich immer das Problem, das zwar erklärt wurde, das es so ist, aber nicht WARUM ! Deshalb hat die ganze Geschichte mit der Realitätsgestaltung bei mir bisher auch nur „mittelmäßig" funktioniert. Jörg Starkmuth erklärt in seinem Buch auf sehr verständlich Art, das „Realitätsgestaltung" nicht erst geübt und erlernt werden muss, sondern das jeder diese Gestaltung tagtäglich bereits ausübt. Und er stellt sehr verständlich dar, WIE das geschieht. Ich habe jetzt erkannt, in welche Richtung ich gehen muss - und es funktioniert wirklich ! Da das Buch in einer erfrischend humorvollen Art geschrieben ist, macht es schon beim Lesen Freude - und die Umsetzung des gelesenen macht erst Recht Freude. Alles in allem ist das Buch mit das Beste, was ich in dieser Art bisher gelesen habe. Ich kann es nur empfehlen.
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am 2. Juli 2006
Aussagen wie "Es gibt keine Grenzen" und "Du kannst alles erreichen" habe ich schon oft gehört und gelesen. Im tiefsten Inneren habe ich auch ihre Wahrheit gespürt, aber ich konnte es nicht glauben, mein Verstand hat sich dagegen gewehrt. Dieses faszinierende Buch hat mir geholfen, meinen Verstand zu überzeugen.

Nun zum Inhalt: Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil legt auf äußerst anschauliche Weise die psychologischen und physikalischen Grundlagen, die im zweiten Teil dann zu einem Modell der Welt weiterentwickelt werden, das auch die Phänomene erklären kann, die bisher nicht von den anerkannten physikalischen Theorien erfasst werden. Wer das Buch bis hierhin erfasst hat, könnte sich fragen, warum es ihr oder ihm und der Welt insgesamt dann nicht "besser" geht. Darauf geht der dritte Teil ein, der eigentlich ein Buch für sich ist. Dort wird auf sehr kompakte und eingänge Weise dargestellt, wie wir uns immer wieder "ins Unglück stürzen" und wie man sich stattdessen auf den Weg zu wahrem Glück begeben kann.

Übrigens ist das Buch auch "formal" sehr gut gemacht. Viele Graphiken erleichtern das Verständnis der doch sehr komplexen und abstrakten Materie. Zahlreiche Zitate bekannter Denkerinnen und Denker sind sehr passend platziert und zeigen unter anderem, dass Physik, Esoterik und Psychologie oft nur unterschiedliche Sichtweisen auf die gleiche Wirklichkeit sind. Sehr angenem gerade bei wiederholtem "Studium" des Buches ist, dass Kernausagen optisch hervorgehoben sind.

Fazit: Vielen Dank an Jörg Starkmuth für dieses in jeder Hinsicht außerordentlich hilfreiche Werk!
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am 21. Mai 2005
Ich lese seit Jahren begeistert die Bücher spiritueller Autoren wie zum Beispiel Neale Donald Walsch, Deepak Chopra und vieler anderer. Ich spüre ihre „Wahrheit", bin aber oft ratlos, wenn sich mein analytischer Verstand und mein naturwissenschaftlich geformtes Denken zu Wort melden. Ich empfinde oft einen Bruch zwischen der Welt der Spiritualität und der Welt des denkenden Begreifens. Die Entdeckung des Buches von Jörg Starkmuth ist für mich daher ein grosses Geschenk. Starkmuth nimmt mich mit auf eine Reise in die Welt der modernen Physik und es gelingt ihm dabei, komplizierte Sachverhalte anschaulich und lebendig zu erklären. Gleichzeitig wird deutlich, dass es keinen Widerspruch geben muss zwischen dem, was spirituelle Lehrer uns nahe bringen und dem, was neuste naturwissenschaftliche Forschungen aufzeigen. Was ich an diesem Buch besonders schätze, dass es sprachlich gut geschrieben und spannend wie ein Krimi ist. Der Autor gibt nicht einfach Informationen weiter, sondern er versteht es, Sprache so zu gestalten, dass das Lesen ein Vergnügen ist!
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am 10. Januar 2006
... ist dem Autor gelungen - eine perfekte Synthese esoterischen und akademischen Wissens - absolut logisch und gut strukturiert.
Nachdem ich viele Bücher von hervoragenden Autoren gelesen habe, die wissenschaftlich an die Grundfragen unserer Existenz herangehen, dabei aber weit "über den Tellerrand" schauen (Ervin Laszlo, Ulrich Warnke, Marco Bischof, F. A. Popp, H. P. Dürr, F. A. Wolf u.a.) hat Jörg Starkmuth es geschafft, ein Kompendium dieses bereits vorhandenen Wissens zu erstellen und mit eigenen, leicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen die bisher vorhandenen Lücken in vielen alternativen Modellen zu schließen.
Ich kann dieses Buch nur jedem an's Herz legen, vor allem auch den sogenannten Realisten und Skeptikern, die esoterisches Gedankengut und manche philosophische Betrachtungen zu den Implikationen der modernen Quantenphysik als Humbug abtun, ohne sich wirklich offen damit auseinander zu setzen. Hier findet auch ein Akademiker Informationen und Anregungen, die Welt aus einem erweiterten Blickwinkel zu betrachten - und genau das ist es, was in unserer Zeit so (überlebens)wichtig ist und vor allem: es gibt neue Energie, neues Vertrauen in eine Zukunft, in der Herz und Verstand Hand in Hand agieren - eine Zukunft, in der wir unsere Realität bewusst selbst gestalten...
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am 30. März 2007
Schon seit vielen Jahren interessiert mich die Frage, was Realität ist und wie Bewusstsein unsere Wirklichkeit gestaltet. Betrachtet man die gängigen Weltbilder, dann haben wir zwei Lager: auf der einen Seite die Wissenschaft und auf der anderen Seite die Esoterik. Sind wirklich beide unter einen Hut zu bringen? Ja, das sind sie! Und dieser großen Aufgabe hat sich der Autor gewidmet. Man merkt ihm den Spaß an seiner Entdeckung an, und in klarer, verständlicher und anschaulicher Sprache wird zuerst der wissenschaftlich anerkannte Hintergrund der Einsteinschen RaumZeit-Welt erklärt, dann geht es zur Quantenphysik und weiter zu den neueren Theorien über Multiversen. Da mag ich nicht so gern folgen, aber immerhin vertreten renommierte Wissenschaftler diese Theorie.

Brauchte man im ersten Teil noch ein klein wenig Durchhaltevermögen, so läuft es im zweiten Teil wie geschmiert. Hier geht es um die praktische Anwendung: Starmuth ist der Ansicht, dass wir wie ein virtueller Wellenreiter im Multiversum surfen und unser Lebensschifflein in die gewünschte Richtung lenken können. Das "Parkplatz-Wünschen" à la Bärbel Mohr ist wohlbekannt und funktioniert nach meiner eigenen Erfahrung auch gut. Das ist erst eine Anfangsstufe und mehr ist möglich. Im Gegensatz zum vorigen Rezensenten fand ich den Hinweis auf die Bücher von Ella Kensington gut und für mich neu. Um unsere festgefahrenen Realitätsvorstellungen zu lockern, kann man nicht genug Unterstützung erhalten. Auch hier ist der Autor für mich vorbildlich, denn er gibt in jedem Kapitel nicht nur anschauliche Beispiele, sondern auch weiterführende (Buch-)Hinweise.

Mich hat insbesondere angesprochen, dass wissenschaftliche Theorie und praktische Esoterik in diesem Buch ein Bündnis eingehen.
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am 15. April 2007
In der letzten Zeit bin ich immer wieder auf die Quantenphysik gestoßen. Bruce Liptons Buch "Intelligente Zellen" war der popularwissenschaftliche Dosenöffner für mein Interesse an der Quantenphysik. Der erste Teil der "Entstehung der Realität" erklärt die Quantenphysik absolut verständlich für den Laien. Vielen Dank! Viele Quantenphysiker sind durch die Berührung mit den Grenzen ihres "normalen" Weltverständnis spirituell geworden. Und esotherisch veranlagte Menschen könnten durch das Verständnis der Neuen Physik weitere Fundamente für ihr Weltbild erhalten. Denn es ist alles miteinander verbunden: Die Quantenphysik und das Spirituelle.

Im zweiten Teil geht das Buch darauf ein, welche Folgen die Erkenntnisse aus der Welt der Neuen Physik für die Vorstellung von der Realität hat. Und kleine Rückblenden verweisen darauf, dass einige Menschen die Folgen der Erkenntnisse aus der Quanten-Physik schon vor Jahrhunderten erpürt haben. Zen-Mönche, Goethe, Humbolt, Planck... alle ahnten schon, dass die geistige und reale Welt nicht nur nach den Gesetzen Newtons funktionieren könnte...

Ein durch und durch handfestes Buch, immer auf dem Boden der Tatsachen bleibend und trotzdem in die Welt des Unerklärlichen entführend.
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am 21. Oktober 2011
Jörg Starkmuth hat ein breites, raumgreifendes Werk vorgelegt, das dem Leser in ausführlicher und leicht fasslicher Sprache die physikalischen und denkbare und plausible nicht-physikalischen Hintergründe eines radikal konstruktivistischen Weltbildes aufzeigt. So weit, so hilfreich.

Da es bereits einige positive und ausführliche Rezensionen gibt, verzichte ich hier auf weitere inhaltliche Darlegungen.

Wo ist denn der Wurm, dass ich nur drei Sterne für dieses dicke Buch vergeben mag?

1. Das Buch erinnert mich etwas an die Abstammung Jesu. In der Bibel wird ausführlich der Stammbaum von Josef nachgezeichnet - nur um dann zu erklären, dass Jesus ja gerade NICHT der Sohn von Josef, sonder von Gott ist, womit der ganze mühsam aufgezählte Stammbaum völlig überflüssig wird.
Wie Jörg Starkmuth in seinem Nachwort S.473 selber schreibt, sind die ganzen Ausführungen zur Physik und Metaphysik eigentlich überflüssig, wenn man nur einfach glücklich leben will, was aus seiner Sicht ja eigentlich das Wichtigste ist.

2. Aus meiner Sicht fehlen zwei wesentliche Aspekte:

(A) Zum einen fehlt jeder Hinweis, dass "die Realität" wohl kein in sich geschlossenes Ganzes ist, sondern dass wir wohl in mehreren Realitäten gleichzeitig leben. Es ist heute auch durchaus unsicher, ob es je gelingen wird, die Relativitätstheorie und die Quantenphysik zu vereinigen. Möglicherweise sind das einfach zwei verschiedene, gleichzeitig existierende Realitäten. Mehr zu parallelen Realitäten z.B. bei Willy Sutter Noumenale Wirklichkeiten: Wie Bewusstseinsformen Wirklichkeiten erzeugen oder Ken Wilber Halbzeit der Evolution: Der Mensch auf dem Weg vom animalischen zum kosmischen Bewußtsein.

(B) Es fehlt auch der Hinweis auf die "normalpsychologischen" Mechanismen der Selbststeuerung. In vielen Fällen liegt es "nur" an einer schlecht gewählten Zielformulierung, dass der Erfolg ausbleibt. Da das Unterbewusstsein auf Sprache reagiert, kann man mit geeigneten Formulierungen grosse Unterschiede bewirken. Hierzu vielleicht als Ansatz Mein Ich-Gewicht: Wie das Unbewusste hilft, das richtige Gewicht zu finden.

Ein weiterer Schönheitsfehler ist aus meiner Sicht, dass bei der Diskussion über das Bewusstsein - nach Starkmuth ja NICHT einfach eine Emanation des Gehirns - die wegweisenden Erkenntnisse der Nah-Tod-Forschung fehlen. Da hätte sich wissenschaftlich einwandfreies Material zur Unterfütterung seines Postulates (das ich im übrigen persönlich teile) geboten. Führend dazu wohl der holländische Wissenschafter Pim van Lommel (Endloses Bewusstsein: Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung).

Das von Starkmuth unerschrocken avisierte Thema ist heiss. Es stellt die klassische materialistische Wissenschaftsreligion, deren bekanntester Hohepriester Dawkins und dessen grösster Tempel der LHC am CERN ist, und die ausser Physik nichts gelten lassen will, in Frage. Entsprechend hitzig sind dann die Diskussionen, vor allem, wenn ein Rezensent es wagt, nur 1 oder 2 Sterne zu vergeben. Es ist ein Verdienst von Starkmuth (und von Goldmann), das Thema frontal zu adressieren und damit vielen Leuten zugänglich zu machen. Er tut das übrigens wohltuend unaufgeregt und ohne missionarischen Eifer.

Möge der Leser vom Buch profitieren, auch wenn er von Starkmuth auf viele Umwege geführt wird. Auch die Umwege sind nicht ohne Reiz.
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am 29. Juni 2006
Die Welt ist das was unser Geist sich erschafft. Es existiert unabhängig des menschlichen Bewusstseins keine objektive materielle Realität. Dies wusste Buddha schon vor 2500 Jahren.
Philosophen von Plato bis Kant haben ähnliche Standpunkte vertreten. Die moderne Quantenphysik und auch die Psychologie bzw. Neurologie belegen heute diese alten Weisheiten. Starkmuth ist ein weiterer Versuch gelungen tief in das Mysterium unserer Existenz einzutauchen. Wissenschaftlich fundiert, spannend zu lesen, nicht zu esoterisch.
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am 24. Mai 2006
Alle ein paar Jahre geschieht es, dass ich ein Buch lese, welches mich derartig berührt, weiter vertieft und erweitert, und alles zuvor Geahnte bündelt, und als Brennpunkt in mein Geist und in mein Herz lenkt. Das Buch von Jörg gehört zu diesen ganz besondernen tiefgehenden Büchern. "Nie zuvor" begegnete mir eine so scharfe und brilliante Zusammenführung unterschiedlichster Wissensgebiete zu einem Kompendium des spirituellen Lebens, welches der Wissenschaft einen großen Stellenwert einräumt ("so etwas" Brilliantes habe ich bis jetzt nur bei Ken Wilber gelesen) . Und siehe da, die von einigen belächelte Esoterik bekommt ein akademiches Fundament, und das Gelächter verstummt, ehrfürchtig wird gestaunt, dass ALL-es doch viel zauberhafter ist, und man ist geneigt alte Träumne wieder zu erwecken um endlich neu zu leben.

Das Buch verläuft expotentiell steigend in der Spannung sowohl als auch in der Bedeutungstiefe. Spielend reiht Jörg Quantentheorie, Relativitätstheorie, Moderne Bewusstseinsforschung und spirituelles Gedanken- und Erfahrungsgut, wie kosmische Perlen auf eine Reihe zu einer Gesamtschau und Vorstellung eines Neuen Weltbildes, welches man vielleicht eines Tages als Holismus bezeichenen wird. Gerade für die mind Typen unter uns, ist dieses Buch besonders zu empfehlen. Hier bekommt man ein Geistes-Netz angeboten, welches das ganze Leben positiv beeinflussen wird, da es unbewusste konditionierte Überzeugungen aushebelt, wenn man es wählt, und einem echte intellektuelle Größe verleiht, nicht ohne Liebe. Gepaart mit Wilber (z.B. Integrale Psychotherapie) ein Sprung im Bewusstsein immensen selbstgewählten Ausmaßes. Danke.
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Das Buch wurde mir empfohlen und in der Tat lohnt es sich mit diesem Werk mal zu beschäftigen.
Das Buch zeigt zunächst wie unsere Sinne manipuliert werden und wie Sprache uns beeinflußt. Danach geht es in die tiefste Physik und Quantenphysik, dort erfährt man etwas zur "Flachwelt"; zum "Gummiversum"- Raum und Zeit sind biegsam. Nachdem gezeigt wurde das Raum und Zeit relativ sind, wird das "Multiversum" als der Raum der unbegrenzten Möglichkeiten dargestellt. Dieser erste Teil des Buches ist schon anspruchsvoll und man ist geneigt das Buch zur Seite zu legen, das wäre aber Schade, denn was dann auf Seite 167 bis zum Ende des Buches folgt, ist absolut lesenswert und hilfreich.
Der Autor zeigt dem Leser die Rolle des Bewußtseins bei der Entstehung der Realität, denn die Wahrnehmung arbeitet wie ein Filter der aus den gigantischen Möglichkeiten eine bestimmte Realität raus filtert. Der Autor erklärt u.a. den Begriff "Maya"(die Welt der Erscheinungen/ Illusionen); das kollektive Bewußtsein; die Gruppenseele und die Problemspiralen. Er macht dem Leser bewußt, dass die Angst vor der Einsamkeit die Urangst unserer Zivilisation ist, denn ohne Gemeinschaft konnte der Mensch früher nicht überleben. Der Autor geht auch noch auf andere Phantom Ängste ein und zeigt wie die Umwertung von Problemsituationen in die richtige Richtung erfolgen kann.
Es folgt dann eine Betrachtung der Funktionsweise des Gehirns und wie das Denksystem der Großhirnrinde als eines der komplexesten Überlebenssysteme arbeitet.
Der Überlebenstrieb, der Rudelinstinkt, der Vergnügungsinstinkt u.v.m. werden besprochen und es wird gezeigt wie wir unbewußt wie "Problemsuchmaschinen" arbeiten. Sehr gut wird erklärt warum jeder Mensch bei allem was man tut, eigentlich die Grundbedürfnisse seiner Instinkte zu befriedigen versucht.
Weiter geht es mit dem Gedanken von Arthur Schopenhauer: "Nicht was die Dinge objektiv und wirklich sind, sondern was sie für uns in ihrer Auffassung sind, macht uns glücklich oder unglücklich." Von der "Problemsuchmaschine" führt nun der Weg des Autors zur "Glücksuchmaschine" und er fordert den Leser auf die Denkfehler zu beseitigen, indem man z.B. auf die Selbstheilungskräfte vertraut; Sicherheitssystem abbaut; Abhänigkeitsstrukturen erkennt und beseitigt, um so auch ein Verbiegen in der Partnerschaft zu vermeiden.
Lesenswert sind die Gedanken dazu, warum die wenigsten Menschen alleine sein können und warum daher jeder sein "Rudel" finden sollte, in dem er sich angenommen, verstanden und geliebt fühlt und wie man sich gezielt nicht mehr isoliert. Als einen von vielen Tipps zitiert er dazu eine japanische Weisheit: "Das Glück kommt zu denen, die lachen." und erklärt diesen Gedanken.

Am Ende des Buches findet man den Hinweis warum es so wichtig ist manchmal den Verstand auch zum Schweigen zu bringen und warum nur das "Jetzt" zählt. Dazu gibt es dann noch ein tiefsinnige Zitat von Herbert Grönemeyer...

Für alle die sich mit dem Thema noch aus einer anderen Sicht beschäftigen wollen: Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis
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