find Hier klicken Sonderangebote PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Storyteller AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. Juni 2013
Oft meinen wir, das Erleuchtung ein einmaliges, selig machendes Ereignis ist, das uns für alle Ewigkeit in den Himmel hebt. Ich denke, so ist es nicht und Jack Kornfield macht es deutlich: nach der Erfahrung ist es die Aufgabe und Herausforderung, das Erfahrene in den ganz normalen und banalen Alltag zu integrieren.
Was ist denn die Erleuchtungserfahrung? Es ist die Erfahrung der Einheit alles Seienden, es ist die Erfahrung der Auflösung des egoistischen Ichs, es ist die Erfahrung, dass "Gott", das Leben, das Sein, alldurchdringend, allgegenwärtig und ein Einziges ist.
Auch wenn die Seligkeit dieser Erfahrung nicht bleiben kann, so wird sie doch das Leben beeinflussen, man vergisst sie nicht. Und man wird die Schwierigkeiten, Probleme und Herausforderungen des täglichen Lebens anders angehen können.
Ich bin sicher, dass es Menschen gegeben hat, die im Einheitsbewusstsein bleiben konnten, wie Jesus oder Buddha, aber normalerweise ist "Erleuchtung" ein Weg in Stufen. Eine wesentliche Erfahrung soll das Leben, mein Leben als Mensch erleuchten und hell machen und wird, richtig verstanden, zum Wegweiser, zum Führer in eine weitere, neue und tiefere Erleuchtungserfahrung sein.
Jack Kornfield zeigt in seinem Buch auf, dass wir auf diesem Weg ganz und heil werden können, indem wir ganz Mensch sind. Und ich glaube, das genau ist der Sinn unseres Daseins.
Ein wunderbares Buch, das mit einigen Missverständnissen aufräumt!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2016
Sehr schöne Geschichten von spirituellen Erfahrungen, Ansichten und Umgangsweisen. Ich mag den Schreibstil von J. K., berührend, inspirierend, herzerwärmend. Ein Buch, dass ich sehr empfehlen kann!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. August 2017
... und zumindest ein Gewinn, wenn man seine eigenen Erfahrungen auf dem inneren Weg mal ein wenig abstimmen und einordnen möchte, ganz praktisch und konkret und mit beiden Füßen auf der Erde!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2012
Jack Kornfield hat hier etwas zu sagen gewagt, das heilsam ist und dringend gesagt werden muss: dass nämlich auch spirituelle Meister aller Richtungen im Alltag Menschen mit Fehlern und Macken sind. Dass Erleuchtung also kein Dauerzustand ist, sondern rasch vergeht und dem Alltag Platz macht, in dem sich das Erfahrene bewähren muss - was aber nicht immer vollkommen klappt, auch nicht bei Erleuchteten. Kornfield hat über 100 spirituelle Lehrer verschiedenster Religionen und Schulen befragt. Übereinstimmend beichteten sie (meist anonym), dass auch sie - trotz tiefer Erleuchtungserlebnisse - nicht frei von Wut, Neurosen, Depressionen, Ungerechtigkeiten oder Fehlurteilen sind. Das ist sehr sympathisch.

Kornfield betont auch, wie gefährlich daher die blinde Verehrung spiritueller Lehrer sein kann, wenn man seine Kritikfähigkeit ausschaltet und sich ein überhöhtes Bild von ihnen schafft. Wie falsch es aber auch von den Meistern ist, sich gegenüber ihren Schüler als vollkommen und als von menschlichen Lastern und Fehlern frei darzustellen. Umso enttäuschter sind die Schüler, wenn sie doch (zwangsläufig) menschliche Schwächen am Lehrer entdecken. Oder wenn sie auch nach Jahrzehnten des eigenen Praktizierens nicht solche Vollkommenheit erreichen, wie sie glauben, erreichen zu müssen.

Kornfield, selbst buddhistischer Lehrer und gelernter Psychologe, sollte aber noch einen Schritt weitergehen, und den Begriff "Meister" ganz in Frage stellen. Wir sind nicht hier als "Meister". Sondern wir sind alle Schüler, wenn auch auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Auch die erleuchteten "Meister" sind Lernende, die noch weiter lernen und den Weg weiter gehen müssen. Besser wäre also der Begriff Lehrer: Menschen, die schon weiter sind als andere und diesen daher helfen können.

Kornfield zeigt am Beispiel einiger bekannter "Meister" (z. B. Krishnamurti), wie die Selbstüberschätzung und das Selbstbild vom "Meister" verhindert, sich selbst weiterhin aufrichtig anzuschauen und weiterzulernen - und dann schädliche Früchte trägt. Wer den ganzen Tag von hingebungsvollen Schülern umschwärmt, umschmeichelt, bewundert wird, läuft Gefahr, den Blick für seine Schattenseiten zu verlieren.

Es ist ein im besten Sinne erleuchtendes, weil erhellendes und ehrliches Buch. Es zeigt - manchmal humorvoll - wie schwer es ist, auch dann noch erleuchtet zu sein, wenn man Krach mit einem anderen Meister hat, oder man von seinen Schülern als unfehlbar dastehen möchte, obwohl gerade die eigene Ehe den Bach heruntergeht oder der pubertierende Sohn einen verbal angreift und (nachdem man ausgerastet ist) höhnisch fragt: "Na? Siehst du, wie verhaftet du noch bist?!"
0Kommentar| 45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2017
...eine große Bereicherung.
Ich hätte nie von mir behauptet, ich wäre "Nach der Erleuchtung..."
Ich war randvoll mit Fragen, die in der rationalen Alltagswelt keine Antwort bereit hielt.
Es war der Tipp eines Bekannten, dieses Buch, das mir seit Jahren ein Begriff war, doch gleich zu lesen.
...und es war eine große Erleichterung!!!
Ich war mit meinen Fragen nicht allein...und ich sollte wohl den Begriff Erleuchtung für mich neu definieren (wobei das eigentlich auch gleich ist).
Ein wunderbarer Reiseführer für alle Suchenden - mit Antworten und vielen Impulsen für den weiteren Weg.
Ein großes Geschenk! Ein großes Werk!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2011
Der Buddhist und Psychologe Jack Kornfield hat mit "Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen" ein sehr bodenständiges Buch geschrieben. Kornfield führt viele Erfahrungsberichte von Mönchen und Meistern an, die allesamt deutlich machen, dass Erleuchtung kein immerwährender glückseeliger Zustand ist. Vielmehr kann es auch nach einem Erwachen zu Abstürzen und Verfehlungen kommen.

Jack Kornfield weist in diesem Zusammenhang auf die Theravada-Tradition hin, die den Erleuchtungsprozess in vier Phasen gliedert. Demnach ist das Durchschauen der Illusion des Ich nur das erste Erwachen. Eine vollkommene Erleuchtung ist laut Kornfield äußerst selten. Vor diesem Hintergrund wird auch das auf Seite 160 zitierte Koan "Warum fällt auch ein wirklich erleuchteter Mensch in einen Brunnen?" klar. Ein Zen-Meister meint: "Jede große spirituelle Erfahrung muss danach verarbeitet werden, und das ist nicht immer leicht."

Aufschlussreich ist auch Kornfields Hinweis, dass man in einem Bereich weit fortgeschritten sein kann, in einem anderen aber noch hinterher hinkt. So wie ein Intellektueller unter Gefühlskälte leiden könne, wäre auch ein Meditationsmeister etwa vor zwischenmenschlichen Problemen nicht gefeit. Fazit: Jack Kornfield rückt in diesem dicken Taschenbuch gründlich idealistische Vorstellungen zurecht, ohne dabei Menschen auf dem spirituellen Weg zu entmutigen.
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2010
Jack Kornfield hat hier ein wunderbares und sehr hilfreiches Buch zum Thema "'Erleuchtung"' geschrieben. Ohne abzuheben, ohne den so oft gehörten esoterischen Überschwang, sondern in einer Art und Weise, die vermuten lässt, dass er weiss, wovon er spricht.

Über "'Erleuchtung"' gibt es viele Missverständnisse. Das vielleicht grösste: Es herrscht die Meinung, dass sie einfach irgendwann da ist und dann auch bleibt. Ein '"Erleuchteter'" wandelt dann quasi selig im ewigen Nirvana auf Erden. Das ist natürlich nicht so -' höchstens die Hollywood-Happy-End-Erleuchtungs-Version. Es gibt zwar durchaus beglückende und über alle Beschreibungen sprengende Erleuchtungserfahrungen (im Zen: Satori), also Einsichten, die über das kleine Ich hinausgehen und uns absolut befreiende Erfahrung machen lassen, aber sehr, sehr selten gibt es eben das, was man als "'vollkommene Erleuchtung'" bezeichnet: Dieser Zustand, der dann voll und ganz so bleibt ' trotz irdischen Daseins. Jack Kornfield meint sogar, dass es seiner Meinung nach zur Zeit im Westen keinen einzigen Menschen gibt, der über diese "vollkommene Erleuchtung" 'verfügt'.

Kornfield hat mit vielen Lehrern, Heiligen, Zen-Meistern, Nonnen und Mönchen gesprochen 'und lässt diese auch in sehr ausführlichen und teilweise seitenlangen Zitaten zu Wort kommen. Alle bestätigen sie diese Erkenntnis: '"Erleuchtung"' ist nichts, was geschieht und dann so bleibt. Es handelt sich bei ihr zwar um ein absolut tiefgreifendes Erlebnis, das unsere Sicht des Lebens ganz grundlegend verändert, aber dieser Zustand ist damit eben nicht ein für allemal '"da'". Es mag sicher die eine oder andere seltene Ausnahme geben, aber in aller Regel benötigt es weitere Praxis, um diesen Zustand zu stabilisieren und in auch in den Alltag zu bringen. Also das, was man als '"die Praxis leben"' bezeichnet.

Das ist für mich der wesentliche Kern dieses Buches: Wir alle können diese Erfahrungen durch geduldiges Üben und durch Hingabe machen, aber wir dürfen nicht der irrigen Meinung verfallen, dies wäre es dann. Es geht immer weiter. Es gibt nichts festzuhalten ' nicht einmal Erleuchtung.

Jack Kornfield hat in meinen Augen eines der wenigen Bücher geschrieben, in denen das so klar zum Ausdruck kommt. Er hat es nicht nötig, in seinem Buch auf eine Weise über "Erleuchtung" zu schreiben, die uns glauben machen soll, dass wir es hier mit einem '"vollkommenen Erleuchteten" ' oder gar Heiligen zu tun hätten. Er bleibt ganz Mensch.

Das zeigt vielleicht gerade einen wahren erleuchteten Geist. Wenn er wirklich nichts mehr nötig hat. Nicht einmal die Prahlerei mit Erleuchtung.

Peter Steiner, Autor von "Das Zen des glücklichen Arbeitens", "Weisheit für Minimalisten" u.a.

PS: Vorsicht, es handelt sich um dasselbe Buch, das 2001 bereits unter dem Titel "Das Tor des Erwachens" im Kösel-Verlag erschien! (Vergleichen Sie die Buchcovers.) Es handelt sich hier also nicht um ein neues Buch von Jack Kornfield, sondern viel mehr um eine Art Reprint - worauf vom Verlag eigentlich hingewiesen werden müsste!
88 Kommentare| 214 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2011
Dies ist ein weiteres, sehr lesenswertes Buch von Jack Kornfield. Ich kaufte es mit
Vorbehalt, da ich trotz regelmäßiger eigener Meditationspraxis noch noch lange
nicht einmal vor der Erleuchtung stehe, geschweige denn danach. Als ich das Buch
dann bekam, war ich angenehm überrascht, denn es räumt mit vielen falschen Vorstellungen auf, die sich unerleuchtete Wesen von dem Zustand der Erleuchtung machen
bzw. dem Weg dahin. Und es macht Mut, denn es rückt das Ziel, das Meditierende anvi-
sieren, in erkennbare Nähe, indem es den Zustand der Erleuchtung in Frage stellt und
die Priorität eher in erleuchtetem Handeln sieht. Sehr empfehlenswert für all die
Menschen, die sich mit Achtsamkeitsmeditation beschäftigen oder sich grundsätzlich
für Meditation als Entwicklungsweg der Persönlichkeit interessieren und nach einem
Zustand des Glücks suchen, unabhängig von den Lebensbedingungen, uner denen man lebt.
11 Kommentar| 73 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2013
Ein wunderbar menschlicher Querschnitt durch alle spirituellen Lebenserfahrungen. Sehr inspirierend und lehrreich. Teile davon lese ich immer wieder gerne. Ein Stern weniger: Die Beispiele zeigen durchweg ein eher ernüchterndes Bild, manch sensiblen Leser könnte das traurig und mutlos machen. Schade.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2014
Ich bin begeistert von Herrn Kornfields Meditation für Anfänger und hatte daher hohe Erwartungen an diese Buch. Der Titel klingt fürmich witzig und nicht abgehoben, wie die vielen anderen spirituellen Bucher im Handel. Das trifft auch soweit zu, allerdings scheinen die Amerikaner ganz viel Wert auf Geschichten von irgendwelchen Personen zu legen. Immer wieder berichtet Jack über Person X oder Y die so oder so erleuchtet wurde und danach aber wieder den Weg in den Alltag gefunden hat. Mir persönlich gehen diese Erfahrungsberichte auf den Keks. Es ist mir ziemlich egal, wie Mrs Smith oder Mr Heart, oder wie sie alle heißen, seinen Weg von der Erleuchtung zurück in die Berufswelt oder an den Kochtopf gefunden hat. Kann man lesen, muss man aber nicht.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden