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Kundenrezensionen

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am 11. März 2010
Arthur Schopenhauer bezeichnete die Upanishaden als die lohnendste und erhebendste Lektüre, die auf der Welt möglich ist." Es sind die Quellentexte der indischen Weisheit, in denen die Frage nach Gott und der Bestimmung des Menschen in einer wunderschönen Sprache und Klarheit beantwortet wird. Das Sanskritwort "Upanishad" bedeutet: "zu den Füßen des Meisters sitzen" und die Worte der Heiligen Schriften zu hören (Sanskrit: "shruti"). Die Texte entstanden zwischen 700 und 200 vor Christus. Die Grundaussage aller Texte ist die Einheit von Brahman, dem göttlichen Urgrund, mit Atman, dem Geist des Individuums, wodurch man ein Jivanmukta, ein zu Lebzeiten befreiter Mensch wird. Dies entspricht genau dem Galaterbrief 5, 1 aus dem Neuen Testament: "Zur Freiheit hat Euch Christus befreit!" Sri Eknath Easwaran, mit dem ich mich persönlich sehr eng verbunden fühle, war ein spiritueller Meister & Mystiker, von dessen Qualität es im 20. Jahrhundert nur sehr wenige gab. Der englische Benediktinermönch Bede Griffiths (1906 - 1993) zählte dazu. Eknath Easwaran, der als Hindu in Kerala ein Jesuitenkolleg besucht hatte, war außerordentlich sprachbegabt. Er war bereits 75 Jahre alt, als er die Übersetzung der Upanishads" vollendet hatte. Das ist eine Lebensaufgabe, die einen großen Prozess innerer Reife voraussetzt. Wer dieses 420-seitige Buch mit dem Herzen liest, wird verwandelt.
"In der Brahmanstadt ist ein verschwiegener Wohnsitz, der Lotos des Herzens. Im Innern dieser Wohnung ist ein Raum, und dieser Raum birgt die Erfüllung unserer Begehren in sich. Das, was dieser Raum in sich birgt, sollte man ersehnen und realisieren. So groß wie der weit draußen liegende und unendliche Raum ist der Raum drinnen im Lotos des Herzens. Sowohl der Himmel als auch die Erde sind in diesem Innen-Raum enthalten, und gleichermaßen das Feuer und die Luft, die Sonne und der Mond, der Blitz und die Sterne. Ob wir, auf dieser Welt, ihn kennen oder ihn nicht kennen - alles ist in diesem Innen-Raum enthalten. Befürchte nie, dass das Alter in diese Stadt vordringen wird; befürchte nie, dass dieser innere Schatz aller Wirklichkeit dahinschwinden und verfallen wird. Dieser kennt kein Altern, wenn der Körper altert. Dieser kennt kein Sterben, wenn der Körper stirbt. Das ist die wirkliche Brahmanstadt. Das ist das Selbst, frei von Alter, von Tod und Betrübnis, Hunger und Durst. Im Selbst werden alle Begehren erfüllt. Das Selbst begehrt nur, was wirklich ist, denkt nur, was wahr ist." (Chandogya-Upanishad, Seite 258).
Dieses großartige Werk wurde von Dr. Peter Kobbe meisterhaft in die deutsche Sprache übersetzt.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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am 15. Februar 2013
Dieses Buch ist eine Neuübersetzung des alten spirituellen Textes durch den grossen Eknath Easran, die er auch sehr schön kommentiert. Im Gegensatz zur fast 100 Jahre alten Hillebrandt-Übersetzung (publiziert erstmals 1921), ist die Übersetzung von Easwaran moderner, und für uns Nicht-Hindus, auch viel verständlicher. Auch die mir persönlich sehr wichtige Lehre von Brahman, dem All-Einen, und der Zusammenhang von Brahman und Atman (der individuellen Seele) wird sehr fein herausgearbeitet und kurz, aber erhellend kommentiert. Eine gutes Buch, das jetzt immer griffbereit in meiner Handbibliothek hier an meinem Arbeitsplatz steht.
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am 5. September 2014
Sri Eknath Easwaran wurde 1910 in Kerala in Südindien geboren. Nach einem Studium der Englischen Literatur wurde er Professor in Nagpur/Zentralindien. 1959 kam er als Universitätslehrer nach Kalifornien. Dort wurde er bald als Buchautor, Übersetzer, als spiritueller Lehrer und vor allem als Meditationslehrer bekannt. 1961 gründete er das Blue Mountain Center of Meditation. Während er als Lehrer kleine Gruppen und den unmittelbaren Kontakt mit seinen Zuhörern bevorzugte, erreichten seine mehr als zwei Dutzend Buchveröffentlichungen weltweit ein riesiges Publikum. Er starb 1999.

Ihre ältesten Texte werden auf ca. 4000 Jahre geschätzt. Die Upanischaden sind an die Veden angehängt. Sie gehören zu den Veden, sind aber ganz eigenständig und in sich geschlossen. Während sich der grösste Teil der Veden mit den Hymnen und philosophischen Ritualauslegungen ins Äußere der Wahrnehmungswelt richtet, blicken die Upanischaden nach innen.

Nach Massgabe von Shankara, einem überragenden, indischen Mystiker des achten Jahrhunderts, gelten zehn als die Hauptupanischaden. Diese sind es, die
im Buch dargeboten werden.
Zusätzlich wurde noch eine weitere von gleicher Bedeutsamkeit und Schönheit, die Shvetashvatara Upanischad, dazugenommen. Auch fügte der Autor vier der so genannten Yoga-Upanischaden hinzu, um spätere Traditionen zu repräsentieren.

Upanischad bedeutet “sich nahe hinsetzen.“ In einer geheimen, spirituellen Unterweisung zu Füssen eines erleuchteten Lehrers sitzen. Die Upanischaden zeichnen solche Sitzungen auf. Jede einzelne ist eine ekstatische Momentaufnahme transzendenter Wirklichkeit. Trotz ihres philosophischen Wertes, sind die Upanischaden keine Philosophie. Sie sind Darshana, etwas Geschautes.

Aldous Huxley schrieb: „Alle Wissenschaft besteht in der Reduzierung von Mannigfaltigkeiten auf Einheiten. Nichts ist für das indische Denken kennzeichnender. Während das restliche, vedische Indien die natürliche Welt studierte, wie andere wissenschaftlich frühreife Zivilisationen, nahm die Waldzivilisation der Upanischaden eine in der Wissenschaftsgeschichte beispiellose Wendung. Sie konzentrierte sich auf das Medium des Erkennens, Wissens, den Geist.
Die Weisen begannen eine einzigartig intensive Beschäftigung mit Bewusstseinszuständen. Sie fanden heraus, dass sie Schichten des Geistes separieren und seine Funktionsweisen so objektiv beobachten konnten, wie ein Botaniker eine Blüte beobachtet. Die Erforschung des Bewusstseins nannten sie Brahma-Vidya, was sowohl "die höchste Wissenschaft" als auch "die Wissenschaft vom Höchsten“ bedeutet.

Die Weisen lernten, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten, auf sie selbst, durch eine Disziplin, welche die Upanischaden Nididhyasana nennen: Meditation. Indem sie zu den tiefsten Tiefen des Bewusstseins vordrangen, erlangten sie Samadhi, Erwachen, in vollständiger Vertiefung. Ein Zustand des Freiseins von aller Konditionierung und den Begrenzungen durch Raum und Zeit. Wenn jede Spur von Individualität entfernt ist, entsteht reines Gewahrsein. Wenn das Selbst eins wird mit Brahman, der Weltseele, so löscht man das Gefühl der Trennung aus und geht auf in Brahman.

Die Lektüre der Upanischaden ist so tiefgründig und inspirierend, dass ihre Wirkung auf den Leser für immer nachhallen kann. Die Upanischaden zu lesen ist kein Projekt, das man einfach abschliesst. Es ist eher ein Lebensprojekt. Ihr Fundus ist so reich und breit, spricht alle bedeutenden spirituellen Themen der Menschheit an.
Wer mehr über die spirituelle Identität und Kultur Indiens erfahren möchte, verstehen will, welchen Rang indische Weise inne haben, woraus sich der Buddhismus entwickelt hat, was die Upanischaden für Gandhi bedeuteten, sollte dieses Buch lesen. Die Upanischaden sind ein sehr bedeutendes Schriftwerk. Ein riesengrosser Schatz der Menschheit. Das vielleicht allergrösste Geschenk aus ihr an die Menschheit ist die Meditation.

Fazit: Ich habe sie gerade ausgelesen. Doch das Gefühl ist da, dass dies erst der Anfang ist. Die Upanischaden sind so vielschichtig, tiefgründig, inspirierend, dass sie wohl für ein ganzes Leben reichen. Sie erinnern mich an einen Spruch, der sogar aus ihnen stammt: "Entnimmt man der Fülle die Fülle, ist da immer noch Fülle." Sie sind Poesie und mystische Wahrheit in einmaliger, verdichteter Schönheit.
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am 10. Februar 2011
... von dem, was in den Beschreibungen versprochen wird.
Die Reihenfolge von A - Einleitungstext, B - Upanishade, C - Fußnoten als Folgetext ist etwas gewöhnungsbedürftig, mitten drin würden die Fußnoten jedoch das Lesen wesentlich mehr erschweren.
Es scheint auch so, dass durch geschicktes Weglassen die Texte gut verdichtet wurden. Das mag manchen Originaltextschwelger stören, ist auch sehr versachlichend, für mich jedoch so gerade gut, denn das wollte ich haben.
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am 24. September 2012
Man merkt sofort, dass Easwaran ursprünglich mal Englische Literatur studiert hat: die Übersetzung ist sprachlich wundervoll!
Die Kommentare zeigen, wie tief das alte Wissen der Upanishaden durchdacht und integriert wurde.
Dazu laden die Texte nun auch uns LeserInnen ein!
Sehr inspirierend ist auch das umfängliche Nachwort von Michael Nagler.
Insgesamt unbedingt empfehlenswert, um eine Einführung in das Gedankengut der Upanishaden zu erhalten.
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am 26. Juli 2013
Um das Leben besser verstehen zu können bedarf es nur wenige Bücher und dies ist Eines davon.
An Prosa kaum zu überbietende Texte, feinste Lyrik und Weisheit.
Pflichtlektüre für Jene, die ihr "Selbst" suchen.
Wunderschönes Buch
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am 14. Februar 2016
Zuerst einmal das Erfreuliche. Die Upanishaden sind ein Quell der Weisheit und auch in diesem Buch klingt das immer wieder durch. Es gibt zu jeder der gewählten Upanishaden ein paar Seiten Einleitung, dann die übersetzten Verse und im Anschluss Kommentare. Theoretisch ein guter Aufbau.

Allerdings gibt es auch weniger erfreuliche Dinge anzumerken:
- Die doppelte Übersetzung merkt man leider deutlich und was hier als einfach zugängliche Sprache beworben wird, verschluckt meiner Meinung nach so manche wichtige Feinheit.
- Die Kommentare sind zwar gut gemeint und umfangreich, bieten aber nur selten einen Mehrwert. Da das halbe Buch aus Kommentaren besteht, wäre weniger mehr gewesen.
- Die Auswahl der Upanishaden ist nicht näher begründet, zudem sind manche gekürzt. Das mag manchem Leser zwar entgegenkommen, mir wäre es allerdings lieber gewesen, zwischen wichtig und unwichtig selbst zu entscheiden.
- Für meinen Geschmack sind die Einleitungstexte zu sehr auf modern und "hip" getrimmt ohne der inhaltlichen Tiefe gerecht zu werden

Das klingt jetzt alles vielleicht negativer als es gemeint ist, mancher Kritikpunkt ist zugegebenermaßen auch recht subjektiv. Trotzdem wurde hier viel Potential verschenkt.
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am 23. Januar 2013
viele fragen des lebens werden in dieser lektüre direkt und indirekt beantwortet. absolut empfehlenswert!!!!
sehr inspirierend und auf eine gewisse art erleuchtend!!!
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am 1. Oktober 2016
Ich stimme voll umfänglich Arthur Schoppenhauer zu: "Die lohnendste und erbebendste Lektüre, die auf der Welt möglich ist".-
Wendet man sich mit Fragen, welche die Upanischaden klären, an Vertreter der "steuerfinanzierten Amtskirchen hierzulande" hüllen diese sich in schweigen. Das heißt: Anfragen werden schlicht und ergreifend ignoriert und nicht beantwortet. Es stellt sich daher zwangsläufig die Frage, was hat man eigentlich in einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts, was die hiesigen "Amtskirchen ja leider sind" , verloren ?
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am 2. März 2015
eines der spirituellen "must-have" bücher, um den eigenen spirituellen horizont zu erweitern und zu erkennen: alle spirituellen wege sind eins und weisen auf die eine wahrheit.
man darf bei diesen jahrtausendalten texten (dieser ist übrigens gut übersetzt ) keine exakten anleitungen erwarten.
es geht mehr um generelle spirituelle texte (ähnlich der bibel), die das zusammenspiel mensch-göttliches, göttliches-mensch, natur, wesen, weg zum göttlichen behandeln. allerdings stammen diese texte aus alten fernöstlichen kulturen und unrerscheiden sich sehr von der art der bibel und sind dieser vorausgegangen.

übersetzung gut, leicht verständlich, besonders wertvoll die einleitungen und erklärungen des autors um auch den rundumblick zu gewinnen.
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