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Als Stephen Gray 19 Jahre alt wurde, erwachte sein Verlangen nach der universalen Wahrheit. So jedenfalls stellt der Verlag uns den Autor vor. Auf seiner Suche befasste sich Stephen Gray mit Zen-Meditation. Er hatte dabei durchaus namhafte Lehrer. Aber die folgenden 15 Jahre brachten ihn eher zur Verzweiflung. Bis er dann eines Tages tatsächlich erwachte. Dann zog er sich ein weites Gewand an und beschloss fortan nicht mehr Stephen Gray zu heißen, sondern Adyashanti. Bald darauf begann er selbst den Dharma zu lehren. Aus seinen wöchentlichen "Dharma talks" wurden schnell Großveranstaltungen mit Hunderten von Teilnehmern. Inzwischen ist das sicher ein gut laufendes Unternehmen. Dieses Buch enthält thematisch geordnet und schriftlich niedergelegt Mitschnitte aus seinen Auftritten, die von seinen Jüngern aufgezeichnet und zu diesem Buch verarbeitet wurden.

Der zu Adyashanti erwachte Stephen Gray erzählt uns oder vielmehr seinen Zuhörern wie das damals so war bei seiner Erleuchtung. Zum Beispiel verlor er seine persönliche Identität. Ich weiß, dass bestimmt einige seiner noch unerleuchteten Zuhörer das total super und wahnsinnig toll finden. Aber leider verstehen sie oft in Wirklichkeit nicht wovon er redet. Denn dieses Erlebnis ist mit dem Verstand nicht erfassbar, weil es keine Sache des Verstandes ist, denn dieser schafft ja gerade unsere scheinbare Identität. Wir aber hören oder lesen nur diese Worte und versuchen sie dabei zu verstehen. Und das machen wir natürlich mit unserem Verstand. Wir werden uns also solange in diesem paradoxen Kreis bewegen, bis wir selbst Grays Erfahrung machen. Es wäre also nur folgerichtig, sich in diesen Kreis erst gar nicht zu begeben. Leider liebt unser Verstand aber solche Spiele, und er liebt es besonders, uns ins Reich der Illusionen zu schicken, denn dort kann er uns wunderbar beschäftigen und so mehr Macht über uns gewinnen.

Schon vor dem Lesen des eigentlichen Textes habe ich mich gefragt, warum sich Stephen Gray eine neue Identität mit dem Markennamen Adyashanti schuf, wo er doch gerade noch froh war, dass er seine ursprüngliche verloren hatte. Vielleicht weil Stephen Gray nicht halb so erleuchtet klingt wie Adyashanti? Wenn man die ersten Abschnitte seines Buches liest, dann merkt man schnell, dass sich der Autor bei seinen Auftritten vorgenommen hatte, seinen Zuhörern auf dem Wege zur ihrer Erleuchtung irgendwie zu helfen. Ich will nicht bestreiten, dass mir diese amerikanischen Massen-Erleuchtungsveranstaltungen mit einem sendungsbewussten Guru etwas unheimlich sind. Aber seien wir fair, vergessen diesen Hintergrund und lesen nur den vorliegenden Text.

Dann erkennen wir, dass Gray genau weiß, dass er seine Zuhörer nur bis zu einem gewissen Punkt bringen kann. Den Rest müssen sie selber bewältigen.

Auf Seite 119 lesen wir dann im Abschnitt "Tiefe": "Kein Wissen und keine Verkündigung der Wahrheit berührt das, was ewig ist und was du wirklich bist. Anleitungen, wie man dahin kommt, sind ebenfalls unwahr, denn was den einen dorthin führt, ist noch längst nicht für den anderen geeignet. Ein denkender Geist, der nach dem wahren Weg sucht, wird ihn nicht finden."

Dieses Buch ist also keine Anleitung auf dem Pfad der Erleuchtung. Wozu ist dann aber gut? Die Antwort ist: Wenn es nicht immer wieder Menschen wie Gray oder viele vor ihm gegeben hätte, die uns von der Möglichkeit erzählten, dass es so etwas wie die Erleuchtung gibt, dann wüssten wir es nicht und würden auch nicht danach suchen. Darüber hinaus lernen wir, um was es eigentlich geht. Wenn man das als das maximal Mögliche von Anfang an akzeptiert, dann ist dies ein sehr gutes Buch.

Wir finden in ihm 23 Vorträge Grays zu den folgenden Themen: Erwachen, Satsang, Offenheit, Unschuld, Harmonie, Freiheit, Das strahlende Herz, Stille, Bewusstsein, Tiefe, Ego, Liebe, Spirituelle Sucht, Illusion, Kontrolle, Loslassen, Mitgefühl, Das Feuer der Wahrheit, Erleuchtung, Die Folgen, Die Dharma-Beziehung, Ewiges Jetzt und Treue. Abschließend wird ein Interview mit Gray geführt. Die einzelnen Abschnitte sind getrennt von einander lesbar, weil sie als Vorträge oder Dialoge mit dem Autor auch getrennt von einander abliefen. Die Texte sind ausnahmslos sehr gut geschrieben und vermitteln in selten gelesener Genauigkeit, um was es eigentlich geht, wenngleich das wahre Verständnis sich erst einstellen wird, wenn man selbst erlebt, wovon Gray spricht.

Fazit: Mein anfänglicher von Abneigung gegen Gurus aller Art erzeugter innerer Widerstand gegen dieses Buch legte sich nach einigen Abschnitten und verflog schließlich. Die Ehrlichkeit und Weisheit des Autors sind sehr überzeugend. Am Ende war ich froh, dass ich es gelesen hatte, wohl wissend, dass es nur die Erfahrungen und Gedanken eines anderen sind, die wir schließlich auch nur als solche begreifen und abspeichern. Nicht mehr und nicht weniger.
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am 24. Mai 2009
Adyashanti beschreibt in völlig unkomplizierter Weise, um was es auf dem Weg zum Erwachen wirklich geht. Er räumt mit einigen alten Konzepten auf, ohne ein neues vorzulegen. Wer einen eigenverantwortlichen Weg sucht, ist bei ihm genau richtig. In der Stille zwischen den Sätzen.
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am 31. Oktober 2011
Das Buch eignet sich wunderbar, um immer wieder einzutauchen in die tiefen Weisheiten, die Adjashanti in leicht verständlichen Worten beschreibt.
Es ist ein Juwel, das uns erinnert, wer wir wirklich in unserer Tiefe sind. Beängstigend für den Verstand und berührend für die Seele.
Tanzende Leere: Erleuchtung für Herz, Bauch und Kopf
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am 11. März 2012
Zitat aus dem Buch: "Freiheit ist das totale Abbruchkommando, denn sie nimmt dir alles. Das ist das Befreiende daran. Sie nimmt dir den Streit, in dem du mit dir selbst liegst, denn da ist niemand. Sie nimmt dir den Streit, in dem du mit anderes liegst, dann da sind keine anderen da. Sie nimmt dir den Streit, in dem du mit der Welt liegst, denn es ist nur das Eine da. Es gibt nur eins, und das liegt nie mit sich selbst im Streit. Nie und nimmer. Darum ist es so befreiend, denn du wirst von dieser immerwährenden Zweiheit befreit." Oder: "Wenn wir zu unserem wahren Wesen erwachen, schaut unser Geist nich länger auf die Leere, weil getrennt davon niemand da ist, der sie schauen könnte. Wir erkennen, dass das Einzige, was je die Leere anschaut, die Leere selbst ist. Das ist ein weiterer Grund dafür, warum ich nicht der Erste bin, der sagt, dass es keine erleuchteten Menschen gibt, sondern nur Erleuchtung. Erleuchtung erwacht. Nicht du oder ich." Gewaltige Worte, auf jeder Seite es Buches. Absolut empfehlenswert.
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am 3. November 2013
Dieses fantastische Buch von Adyashanti ist anders als viele Non duality-Bücher. Denn es verbindet Erleuchtung mit Herzenswärme und praktischer Anwendbarkeit. Es bleibt nicht in blutloser Abstraktion hängen. Hier wird ein gangbarer Weg hin zum Erwachen aufgezeigt, der so einfach ist, dass man sich an den Kopf fassen möchte. Ach, Offenheit ist der Weg, naklar!
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am 9. März 2013
Ich mag Adyashantis Worte, da weit über organisierte Religiosität oder Spiritualität hinausgehen. Leben in Wahrheit ist vollkommen frei, auch frei von Religion und Spiritualität.
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am 25. April 2015
Der Originaltext wird auf haarsträubende Weise ohne Einfühlungsvermögen übersetzt, was zwangsläufig zu Verzerrungen führt. Die liebevolle Sprache Adyashantis geht verloren. Besser das englischsprachige Original lesen, wenn möglich.
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am 13. Oktober 2008
Fast 15 Jahre lang übte sich Adyashanti in Zen-Meditation. Kein Wunder also, daß viele seiner Aussagen sich auf Zen und dessen Praktiken beziehen. Obwohl Adyashanti erkennt, daß letztendlich keine Praktik zur Erleuchtung führen kann, finde ich es schade, daß dennoch solche Aussagen wie "durch Zen-Meditation den totalen Einbruch zu erleben und das Einssein überall zu sehen", stehen bleiben und so dem Leser vermitteln Zen könne etwas zur Erleuchtung beitragen. Es ist immer etwas gefährlich, wenn der scheinbare Erleuchtete von seinem Werdegang, seinen Praktiken, seinen Meilensteinen bevor es zur Erleuchtung kam, berichtet und somit einen Eindruck von Wichtigkeit beim Sucher hängenbleibt.
Dennoch finde ich Adyashantis Aussagen sehr sympathisch und interessant, aber nicht kompromißlos genug. Ob er über "klares Sehen" verfügt mag ich zu bezweifeln. Wenn es der Fall wäre gäbe es keine Aussagen wie "darüber solltet Ihr meditieren" oder "Ihr entzieht Euch der Verantwortung". Hoppla, wer denn? Für Adyashanti existieren also noch separate Individuen mit freiem Willen!?
Dennoch gibt es viele schöne Stellen, unter anderem die Kapitel "Erleuchtung" und "Die Folgen". Adyashanti ist ja zur Zeit in den USA sehr populär und übt deswegen bestimmt auch einen großen Einfluß auf viele Sucher aus.
Insgesamt ist das Buch lesenswert, wenn man im Hinterkopf behält, daß es etwas an Kompromißlosigkeit fehlt.
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am 27. Juli 2013
Buch:Tanzende Leere: Erleuchtung für Herz, Bauch und Kopf von Adyashanti
Service und Sendung schnell und ok, hat alles super geklappt, Danke!
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