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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
3
4,3 von 5 Sternen
Riley  - Die Geisterjägerin: Der erste Kuss - Roman
Format: Broschiert|Ändern
Preis:12,99 €+ 3,00 € Versandkosten

am 4. August 2012
*Worum geht's?*
Eine neue Aufgabe verschlägt die zwölfjährige Seelenfängerin Riley Bloom in das antike Rom, wo der Geist eines Gladiators sein Unwesen treibt. Er hat sich in seiner eigenen Welt verschanzt und weigert sich strikt, in das Hier und Jetzt überzugehen. Nun ist es Rileys Aufgabe, ihn zum Gehen zu bewegen; eine Mission, an der bereits viele Seelenfänger gescheitert sind. Riley versteht nicht, wieso. Schließlich kann es nicht so schwer sein, mit einem Geist zu reden! Sie ist sich sicher: Für sie ist diese Aufgabe ein Kinderspiel. Doch als sie dem Gladiator begegnet, bekommt sie die ersten Zweifel. Dieser Geist ist ein echter Härtefall! Da lernt Riley die hübsche Messalina kennen, die ihr helfen will, zu dem Gladiator durchzudringen. Nebenbei erfüllt sie Riley ihren größten Wunsch und macht sie endlich zu einem Teenager. Durch Messalinas Unterstützung beflügelt, fühlt sich Riley für ihre Aufgabe bestens gerüstet. Dass die Gefahr sich in der Zwischenzeit längst angeschlichen hat, bemerkt Riley erst, als sie schon viel zu tief in Schwierigkeiten steckt...

*Kaufgrund:*
Was man einmal angefangen hat, das soll man auch zu Ende bringen. Voller Optimismus, im letzten Band der Tetralogie endlich auf eine Riley zu treffen, die erwachsen wird, begann ich mit dem Lesen.

*Meine Meinung:*
Im letzten Band der "Riley"-Tetralogie reist die junge Seelenfängerin nach Rom, wo sie ihren bisher schwersten Fall lösen soll. Die Handlung setzt nur kurze Zeit nach den Geschehnissen in "Riley - Die Geisterjägerin" ein und führt die Geschichte ohne Umschweife oder eine Wiederholungsphase fort. Alyson Noël legt von Anfang an ein zügiges Erzähltempo an den Tag und ehe man sich versieht, steckt Riley schon mitten in ihrem Auftrag, den Geist eines Gladiatoren dazu zu überreden, endlich in das Hier und Jetzt überzugehen.

Sowohl der antike Handlungsort als auch Rileys Mission klangen vielversprechend und versprachen eine spannende Geschichte für das Finale der Buchserie. Leider entpuppte sich die Handlung nach einem guten Start schnell als ein durchschnittliches Leseabenteuer, das beim Leser gemischte Gefühle hinterlässt. Einerseits ist man von der Geschichte und ihren interessanten Handlungssträngen gefesselt. Riley lässt sich von ihren Wünschen und Sehnsüchten zu Dingen verleiten, die sie von ihrem Auftrag ablenken, bis sie sogar ihr Ziel ganz aus den Augen verliert. Bevor sie weitermachen kann, muss sie erst wieder zu sich selbst finden - und dabei entdeckt sie eine völlig neue Seite an sich. Rileys Zwiespalt zwischen Traum und Vernunft zu verfolgen, hat durchaus seinen Reiz. Andererseits ist die gesamte Geschichte so vorhersehbar, dass sie ihren Reiz wieder verliert. Riley läuft mit offenen Augen in ihr Verderben und das tut sie so oft, dass man nach einiger Zeit nur noch genervt den Kopf schütteln kann. "Riley - Die Geisterjägerin: Der erste Kuss" hat definitiv mehr Schwächen als Stärken in der Handlung, ist aber trotzdem ein nettes Buch für Zwischendurch. Von allen vier Bänden der Tetralogie hat dieser mir mit Abstand am besten gefallen.

Riley, die in den anderen Bänden ihrer Reihe hartnäckig auf ihr schlechtes Image hingearbeitet und beinahe durchweg einen negativen Eindruck hinterlassen hat, ist in "Der erste Kuss" kaum wiederzuerkennen. Schon zu Beginn des Romans zeigt die sonst so stark von sich überzeugte Protagonistin die ersten Anzeichen ihrer Veränderung: Statt ihrer neuen Aufgabe mit einer selbstsicheren Einstellung entgegenzutreten - mal ehrlich, wann hat Riley jemals an sich selbst gezweifelt? -, geht sie sie diesmal sehr zögerlich und mit großem Respekt an. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte handelt sie reifer, durchdachter und rücksichtsvoller, nicht etwa impulsiv oder unüberlegt, wie man es sonst von Riley gewohnt ist. Sie hat endlich aus ihren Fehlern gelernt, ist einsichtig und bemüht sich darum, sie nicht mehr zu wiederholen. Ja, in "Der erste Kuss" wird die junge Riley Bloom tatsächlich erwachsen - langsam, aber sicher!

Man könnte von ihrer positiven Entwicklung wirklich begeistert sein, würde Riley nicht immer in den ungünstigsten Momenten wieder in ihre alten Verhaltensweisen zurückfallen. Eben noch hat sie einen mit ihrer neuen Art verblüfft, sodass man an die eigene Meinung über sie infrage stellt, da handelt sie erneut unfair, kindisch oder demütigend und denkt nur noch an ihren eigenen Vorteil, den sie aus der Situation ziehen könnte. Es scheint, als würde Riley selbst nicht genau wissen, ob sie nun weiter ein naives Kind sein will, das sich mit leichtsinnigen Entscheidungen ständig in Gefahr begibt, oder ob sie doch dazu bereit ist, endlich eine junge Frau zu werden, die Verantwortung übernehmen kann. Bis Riley in dieser Hinsicht einen endgültigen Entschluss fassen kann, hat es ganze vier Bände, eine ganze Buchreihe gebraucht - eindeutig eine viel zu lange Zeit...

Alyson Noël hat ein Händchen für interessante und tiefgründige Nebencharaktere, die die Hauptfigur im direkten Vergleich blass aussehen lassen. Das hat sie während der gesamten "Riley"-Reihe immer wieder aufs Neue bewiesen. Auch im letzten Band der Serie konnten die Nebenfiguren glänzen. Allen voran die wunderschöne Messalina, die Riley ihren größten Wunsch erfüllt: endlich ein Teenager zu sein. Obwohl Riley ihr das Versprechen abnimmt, keine falschen Spielchen zu spielen, handelt Messalina nicht völlig uneigennützig. Sie trägt ein Geheimnis mit sich, eine schwere Bürde, die sie schon seit Jahrhunderten belastet. Messalina hat viele Gesichter, doch welches ist ihr echtes?

Bodhi und Buttercup, die zwei sympathischen Serienhighlights, bleiben leider wie bereits im dritten Teil außen vor. Sie dürfen ihr Potenzial nur selten unter Beweis stellen, liefern während ihrer kurzen Auftritte jedoch umso stärkere Leistungen ab. Die beiden Figuren haben sehr entscheidende Rollen inne, die das Geschehen maßgeblich beeinflussen.

Alyson Noëls Schreibstil war sonst immer ein großer Pluspunkt für ihre Bücher, da er stets für einen leichten und lockeren Lesefluss sorgte; auch dann, wenn die Geschichte selbst mitreißen konnte. In "Riley - Die Geisterjägerin: Der erste Kuss" jedoch wirkt Noëls Sprache fehl am Platz. Die Geister der verstorbenen Römer und Gladiatoren, die sich nicht vom Kolosseum lösen wollten, sprechen mit Riley, als würden sie aus der gleichen Zeit stammen. Bedauerlicherweise leidet die gesamte antike Atmosphäre des Romans darunter, die Noël durch ihre aufmerksame Recherche und ihre detailreichen Beschreibungen aufgebaut hat.

*Cover:*
Wie bereits beim dritten Band bin ich auch diesmal davon enttäuscht, dass ein eintöniges Mädchengesichter den Weg auf das Cover gefunden hat. Die hübsche Blüte allein auf einem weißen Hintergrund, wie bei den ersten zwei Teilen, hätte mir viel besser gefallen...

*Fazit:*
Der Abschluss der Tetralogie um die Geisterjägerin Riley von Alyson Noël ist zwar besser als es die ersten drei Bände waren, kann aber trotzdem nicht überzeugen. Obwohl sich Riley endlich zum Guten verändert, ist ihr Charakter viel zu wankelmütig, um sich als sympathische Protagonistin zu beweisen. Für eine nette Handlung, tolle Nebencharaktere, aber leider eine schwache Hauptfigur vergebe ich insgesamt knappe 3 Sterne.
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am 18. Juni 2012
"Der erste Kuss" ist der vierte und letzte Band der Reihe um Riley Bloom, geschrieben von der Autorin Alyson Noel. Wie vielleicht schon der ein oder andere in meinen vorangegangenen Rezensionen erkennen konnte, war ich von Band 1+3 weniger begeistert, Band 2 hingegen gefiel mir recht gut. Dementsprechend ging ich an diesen Roman eher mit gemischten Gefühlen heran, versuchte aber objektiv zu bleiben und siehe da: Ich wurde mehr als positiv überrascht!

Dieser vierte und abschließende Roman überzeugte auf ganzer Linie mit einer durchweg interessanten und spannenden Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Hätte ich nicht noch andere Verpflichtungen gehabt, hätte ich das Buch gestern in einem Rutsch durchgelesen, so musste ich zwischendurch eben ein paar Stunden pausieren. Die Story ist wesentlich interessanter und tiefgründiger als in den 3 vorherigen Romanen, die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut bzw. gehalten und durch andere Charaktere und das seltenere Auftreten bekannter Charaktere wie z.B. Riley's Führer Bodhi, bekam dieser Roman ein neuen Schwung. Ebenso überzeugend war das Eintauchen in's Italien zur Zeit der Gladiatorenkämpfe, auch wenn der Großteil der Geschichte immer in einem Festsaal, dem Kerker oder der Arena stattfand und man vom eigentlichen Italien eigentlich nicht viel mitbekam.

Ebenso spannend war die Tatsache, dass sich Riley immer mehr in ihrer Rolle als "Aurelia" verlor, die Person die sie "spielen musste" um sich der Umgebung anzupassen um sich so eher einen Zugang zum Gladiator Theocoles zu verschaffen. Als Aurelia konnte Riley endlich all das sein, was sie immer sein wollte: Wunderschön, ein Teenager mit Rundungen und: endlich 13! Doch nicht nur durch ihr äußeres verliert sie letztendlich immer mehr die Kontrolle über sich selbst, auch durch die Tatsache, dass sie in Messaline endlich eine gleichaltrige Freunden gefunden hat, und der Tatsache dass sich mit dem schönen Dacian endlich ein Junge für sie interessiert, machen ihr das "Rückkehren" ins Leben der "alten Riley" fast unmöglich. Als Leser verliert man sich immer mehr in der Geschichte und ich persönlich fand Aurelia fast ein wenig sympathischer als Riley selbst - auch wenn diese nur eine Art "gespielter Charakter" darstellen sollte und auch so den ein oder anderen "groben Fehler" aufzuweisen hatte. Riley wirkt in diesem Roman wesentlich erwachsener und gereifter als in den vorangegangen, und damit meine ich seltsamerweise nichtmal ihre Rolle als Aurelia, sondern wirklich Riley selbst. Sie scheint durch ihre Erfahrungen, die sie in den vorherigen Geschichten schmerzlichst machen musste, endlich etwas gelernt zu haben und hat nun die Entwicklung durchgemacht, auf die man als Leser schon seit Band 1 sehnlichst gewartet hat. Zwar hat sie ihre alte Naivität noch nicht komplett verloren, allerdings kann man das von einer Zwölfjährigen auch eigentlich nicht erwarten - mir jedenfalls gefiel Riley wesentlich besser als bisher.

Die Nebencharaktere in Form von Theocoles, Messalina und Dacian sind tiefgreifend und interessant und wenn ich ehrlich bin, würde ich gerne noch viel mehr über ihre Geschichte erfahren, als im Buch preisgegeben wird. Die komplette Vorgeschichte zu diesem ganzen zu lesen wäre wirklich einer meiner Wünsche (- vielleicht wäre das ja mal eine Anregung für die gute Miss Noel!), allerdings kommt man in diesem Buch sehr gut mit der gestellten Information/Vorgeschichte der einzelnen Charaktere zurecht. Während man über Theocoles nur passiv etwas erfährt und er selbst nur bedingt auftritt, spielen Dacian und Messalina eine größere Rolle. Gerade bei Messalina war ich mir allerdings eine zeitlang nicht sicher, welche Rolle sie spielt und ihre Art erschien mir etwas seltsam, wenn auch nicht unbedingt unsympathisch. Ihre Rolle entwickelt sich den ganzen Roman über und am Ende kann man sich dann doch sein Urteil über sie bilden - mein's muss ich euch aus Spoilergründen jedoch leider vorenthalten. ;-) Dacian wirkt stellenweise etwas unecht, trotzdem gönnt man Riley/Aurelia ihre Schwärmerei und ihr "Glück" und sieht über so manche "Schwäche" des guten Dacian doch gerne hinweg.

Insgesamt konnte mich dieser Roman auf ganzer Linie überzeugen, "Der erste Kuss" sprüht vor guten Weisheiten (siehe Zitate), einer interessanten Geschichte und tollen Charakteren und entführt uns ins Italien zu Zeiten grausamer Gladiatorenkämpfe, wo wir uns nicht mehr so schnell herauswinden können, zumindest nicht, bis die letzte Seite gelesen und das Buch zugeklappt wurde. Die Geschichte wurde in der Vergangenheitsform und aus Riley/Aurelia's Sicht geschrieben, die Sprache ist einfach und gut verständlich geschrieben und die Kapitel ausreichend lang.
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am 10. Oktober 2013
Die Geschichte fand ich faszinierend. Totall was anderes als ich so sonst lese.Sehr schöne Aufmachung bei dem Buch. Lies sich sehr leicht.
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