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am 16. Dezember 2010
Zuerst mal möchte ich die Frage klären, die wohl allen auf der Zunge brennt, bevor sie dieses Buch bestellen und die der Hauptgrund dafür sein mag, warum man sich diese Rezension durchliest: Ist das Buch empfehlenswert?
Meine Antwort: Auf jeden Fall!
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und konnte mit dem Titel zunächst nichts anfangen. Es ist kein weltberühmtes Buch, um das sich alle streiten. "Die Bibliothek der Schatten"- Naja, es hörte sich ja ganz spannend an und nachdem ich den Buchdeckel gelesen hatte, erinnerte es mich ein wenig an "Tintenherz". Ich muss sagen: Von alleine im Geschäft hätte ich dieses Buch nicht ausgewählt. Doch mich fesselte der Satz "Für alle,die Bücher lieben, ein MUSS". Und so begann ich die ersten Seiten zu lesen. Ich musste mich erst in die Geschichte hineindenken und mir die Szene bildlich vorstellen, doch dann fing das Buch an, mich zu fesseln. Ich blätterte Seite für Seite um und war süchtig nach der Geschichte.
Mich faszinierte die Fantasie des Autors, denn die Handlung ist echt gut und einfallsreich. Sie ist nicht vorhersehbar (jedenfalls kann man sich nie sicher sein ;D)und mal etwas "Neues". Ein echter "Pageturner", wie es auch auf der Rückseite heißt.

Kurz zum Inhalt: Das Buch handelt von Jon, der das alte Bücherantiquariat "Libri di Luca" von seinem Vater Luca erbt und somit in die Geheimnisse der "Lettori" aufgenommen wird. Die Lettori sind eine Gesellschaft- gespalten in die 2 Arten "Sender" und "Empfänger"- die eine bestimmte Gabe besitzen. Die Sender beeinflussen, während sie Vorlesen, die Gefühle und Meinungen über das Gelesene ihrer Zuhörer. Die Empfänge hingegen bekommen jegliche Art von Gelesenem ( sei es jemand, der in der U-Bahn leise vor sich hinliest oder ein Autofahrer, der die Straßenschilder liest) mit und hören es in ihrem Kopf. Auch Sie können dann den Leser beeinflussen in Bezug auf deren Emotionen bei dem Text.

Ich selbst habe mich auch gefühlt, als würde mich jemand beeinflussen und mich an das Buch fesseln. (:

Fazit: "Die Bibliothek der Schatten" ist ein echter Geheimtipp für alle Bücherfans, die nicht nur Bücher lieben, sondern auch Bücher, in denen es sich um Bücher dreht. Und ich würde sagen es sollte auch für jeden sein Genre dabei sein. Es ist auf jeden Fall Fantasy, ein Thriller, ein Drama und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. :D
Kaufen, Lesen, Empfehlen! :D
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. Mai 2010
"Was wäre, wenn es Menschen gäbe, die die Gedanken und Gefühle eines jeden beeinflussen können, der gerade etwas liest? Was wäre, wenn diese Menschen mit unglaublichen Geschichten verführen, fast greifbare Welten vor jedem Auge erscheinen lassen könnten? Und wenn sie zugleich die Gabe besäßen, jeden das denken zu lassen, was sie wollen?"

Als Luca Campelli auf tragische Weise in seinem geliebten Antiquariat "Libri di Luca" in Kopenhagen an einem Herzinfarkt stirbt, erbt sein Sohn Jon, ein Anwalt, das Geschäft ' und zugleich ein Geheimnis, von dem er sein Leben lang keine Ahnung hatte. Seinen Vater hatte er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen, genauso wenig das "Libri di Luca" betreten und erst jetzt, nach dem Tod seines Vaters beginnen sich die Schlieren der Vergangenheit langsam zu lösen.

Mit Hilfe von Iversen, dem langjährigen Freund seines Vaters, und Katherina, die gelegentlich im "Libri di Luca" arbeitet obwohl sie Legasthenikerin ist, eröffnet sich Jon Campelli eine völlig unbegreifliche Welt in der es eine Bibliophile Gesellschaft gibt, gebildet von sogenannten Lettori. Iversen und Katherina sind selbst Lettori, wenn sie auch völlig unterschiedliche Fähigkeiten haben. Und so sehr sich Jon gegen die Behauptungen der beiden wehrt, kann er doch nicht abstreiten, dass er selbst Teil der Bibliophilen Gesellschaft ist.

Überzeugt davon, dass Luca Campelli keines natürlichen Todes gestorben ist, machen sich Jon und Katherina auf die Suche nach der Wahrheit und stoßen dabei auf eine Schattenorganisation, deren Ziel es offensichtlich ist, die Lettori zu spalten. Dabei schrecken sie nicht einmal vor Mord zurück. Und als Jons unglaubliches Potential als Lettore erkannt wird, eröffnet das der Schattenorganisation völlig neue Möglichkeiten '

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Meinung

"Die Bibliothek der Schatten" ist ein Buch, das mich schon auf den ersten Seiten für sich eingenommen hat und aller Wahrscheinlichkeit nach wird es nicht wenigen von euch ebenso ergehen!

Schon allein der Handlung wegen ist der Roman sehr an Bücherliebhaber gerichtet und gerade die Theorie der Bibliophilen Gesellschaft mit den Lettori (von denen es sogenannte Sender und Empfänger gibt) werden besonders die Bücherwürmer lieben. Jawohl, L-I-E-B-E-N.

Insgeheim wissen wir doch alle (oder glauben zu wissen), dass manche Bücher einen ganz eigenen Geist besitzen. Vielleicht hat einen von euch schon einmal der Gedanke erwischt, ein Buch könnte euer bester Freund sein ' als hätten bestimmte Bücher ein Eigenleben. Und wenn es dann noch Menschen gäbe, die dieses Eigenleben direkt vor sich sehen, oder mehr noch, dem Gelesenen Leben einhauchen können, wäre die Wunschvorstellung eines jeden Bibliophilen komplett.

Mikkel Birkegaard hat eben jene Wunschvorstellung zum Grundkonzept seines Romans gemacht.

Aber natürlich ist das nicht alles. Darauf aufbauend entspinnt sich schon beinahe ein Kriminalroman, der die "Ermittler" Jon und Katherina, unterstützt von einem früheren Mandanten von Jon, der sich besonders aufs Computer-Hacken versteht, auf die Spur einer weiteren Untergrundorganisation (neben der Bibliophilen Gesellschaft, der sie selbst angehören) führt. Diese Schattenorganisation, wie sie sie taufen, hat ihre Mitglieder in den wichtigsten Aufsichtsräten und Regierungen der Welt sitzen und benutzt ihre Lettore-Fähigkeiten zu sehr eigennützigen Zwecken.

Die Handlung spielt hauptsächlich in Kopenhagen, verlagert sich aber gegen Ende des Buches nach Alexandria, wo es schließlich zum Schow-Down kommt.

"Die Bibliothek der Schatten" ist neben seiner mystischen Ader sehr spannend und vor allem fesselnd geschrieben. Überdies sind die 500 Seiten sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich hing geradezu an den Seiten!

Einzig ein paar Kleinigkeiten haben mich gestört, vor allem sind das einige Ungereimtheiten wenn es darum geht, was vor wie vielen Jahren geschehen ist. Dabei sind dem Autor oder dem Übersetzter ein paar Fehler unterlaufen. Mir ist außerdem aufgefallen, dass ziemlich oft Wörter falsch geschrieben wurden, was aber hauptsächlich daran liegt, das aus irgendeinem Grund Buchstaben ausgelassen oder vertauscht wurden. Das hätte meiner Meinung nach nicht in dieser Gehäuftheit sein müssen, aber gut, an der Geschichte selbst ändert das ja nichts und die ist einfach großartig!

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Bewertung

Trotz der Fehlerchen im Text hat die Story selbst 5 Sterne verdient! Meiner Meinung nach besonders ein Buch für Bücherliebhaber!
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Oktober 2010
Wer schon als Kind tief in Büchern verkriechen konnte, sich in Bibliotheken und Buchhandlungen wohlfühlte und dort der Fantasie freien Lauf lassen konnte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Wer gerne vorliest, obwohl er es nicht kann, wer auch denen lauscht, die es nicht können... wird mit den Protagonisten leben und sich über die Seiten treiben lassen, um schlussendlich zu erwachen im Jetzt.
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am 18. April 2011
Zum Inhalt des Buchs wurde ja schon einiges gesagt. Also kurz mein Eindruck: Den Einstieg fand ich recht gut gelungen, spannend wars ja, aber doch schon bald leider recht vorhersehbar. Ich konnte mit den handelnden Personen nicht so recht "warm" werden, sie waren für meinen Geschmack zu farblos gezeichnet. Auch die Aufteilung in "Gut" und "Böse" war doch schon ziemlich einfach. Insgesamt fehlte mir im ganzen Buch die richtige Prise "Raffinesse".
Mein Fazit: Man kann es lesen, muss man aber nicht.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. April 2010
Sollte es zu denken geben, dass zu diesem Buch noch keine Rezension erstellt wurde?

Was hier aus Dänemark zu uns gekommen ist, kann man sehr flüssig lesen, daran besteht kein Zweifel. Leider ist auch dieses Buch bzw. der Autor dem grasierenden Fantasie-Trend erlegen.

Ein Anwalt (Klischee?) erbt von seinem ermordeten (Spannung?) Vater eine Bibliothek, in welcher die Bücher magisch aufgeladen scheinen und es zum Kampf von zwei ehemals vereinten Gruppen gegeneinander kommt, die spezielle Fähigkeiten haben, was das eigentliche Lesen anbelangt. Dazu kommt am Ende des Buches noch ein Versuch, eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen (UNO), die leidlich gelingt.

Mikkel Birkegaard versteht es gut, den Leser zu fesseln, da die stringente Handlung einen Sog entwickelt - leider aber nicht mehr. Hier möchte man nicht von belanglos sprechen, es kommt aber der Verdacht auf. Dabei versucht der Autor gerade jenes unglaubliche (und durch kein Kindle zu ersetzende) Gefühl anzusprechen, weswegen Millionen von Menschen von Büchern fasziniert sind und hier bei Amazon täglich bestellen. Man kann die Handlung mehr als eine Parabel verstehen - auf die große 'Sucht' des Lesens.

Wer dem Dauerthema Fantasy und Mystik zugeneigt ist und flüssig zu lesende Geschichten bevorzugt, wird hier gut bedient. Für alle anderen gibt es sicherlich geeignetere Texte.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Juni 2010
In diesem Roman wird ein Gefühl beschrieben, das so manche Leseratte kennen wird: das Gefühl, komplett in einem Buch zu versinken, die Handlung in sich aufzusaugen und vor sich zu sehen. Das Gefühl, dass ein gut geschriebenes Buch Gefühle und Meinungen beeinflussen kann, dass das geschriebene Wort mehr Macht besitzt, als man zunächst denken mag.

Das Buch stellt eine eigenartige, aber faszinierende Mischung aller möglichen Genres dar: ein bisschen Thriller, ein bisschen Fantasy, ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Drama, ein bisschen Rückblick in die Geschichte, gleichzeitig aber mit Bezug zur Gegenwart. Würde man diese Mischung einfach beschreiben, man würde kaum denken, dass daraus ein lesenswertes Buch werden kann. Das ist es aber mit "Bibliothek der Schatten" geworden.

Die Charakterisierung ist denkbar einfach, zumindest anfänglich. Es gibt die "gute" Bibliophile Gesellschaft, deren Mitglieder zum Vergnügen und zum Zeitvertreib lesen, Bücher lieben und wirklich im wahrsten Sinne des Wortes bibliophil sind. Und dann gibt es noch die "böse" Schattenorganisation, die intrigiert und ihre Mitglieder nah an den Machtpersonen positioniert, um durch gezielte Lesungen und Beeinflussungen eingreifen zu können und so die Geschicke der Welt nach ihrem Willen zu lenken.
Das wäre bei jedem anderen Buch ein Minuspunkt, hier stört es aber nicht, da die Figuren selbst zerbrechlich wirken, keine ist nur ein strahlender Held, alle schleppen ihren Ballast aus der Vergangenheit mit sich herum und geraten in Versuchung.

Dem Text selbst merkt man die Liebe an, mit der er geschrieben wurde. Er nimmt den Leser gefangen, auch wenn diese Faszination sich nur nach und nach einstellt - anfänglich muss man sich sogar stellenweise überwinden, weiter zu lesen, da nicht ganz klar ist, wo die Geschichte hinführt und ob die Handlung wirklich noch in Fahrt kommt. Aber die langsame Einleitung lohnt sich, die Aktionen werden schneller, bis die Spannung am Ende in einem der wohl seltsamsten Showdowns der Buchgeschichte gipfelt.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Mai 2011
Ich habe mich etwas durch dieses Buch gequält. Eigentlich ist es ja mein Leitsatz, Bücher, die mir nichts sagen, schnell zur Seite zu legen. Diesem Buch kann ich immerhin zugestehen, dass ich es Ende gelesen habe, obwohl ich mir davon weit mehr versprochen hatte und ich manche motivatorische Durststrecke zu überstehen hatte. Es tarnt sich als Page-Turner, ist aber keiner. Den Plot finde ich trotzdem sehr gelungen und kreativ, leider ist für meinen Geschmack der Duktus sehr grob und die Figuren bleiben eher blass.
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am 18. Juni 2010
Ein seltsam blutleeres Buch: Es gibt keine rechte Identifikationsfigur, auch sympathische oder richtig schräge Charaktere sind Mangelware. Die Handlungsführung ist hölzern, alles wirkt irgendwie vorhersehbar, und es dauert viel zu lange, bis sich endlich ein Konflikt abzeichnet, der einen zum Weiterlesen motivieren würde.
Darüber hinaus finde ich persönlich die Funktionsweise der "Lettores" bzw. die Bewandnis deren zwei verschiedener "Gattungen" und dessen, was sie nun konkret vermögen, viel zu wenig ausdefiniert; alles bleibt vage, die Beispiele für den (eigentlich von der Idee her sehr netten) übernatürlichen Mechanismus sind schwachbrüstig und viel zu wenig mystisch.
Ich weiß nicht, ob es damit zu tun hat, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, oder mit der Nationalität des Autors (ich habe noch nie vorher einen dänischen Roman gelesen), aber alles in allem finde ich dieses Buch schwach und - angesichts der vollmundigen Rezensionen in verschiedenen Medien - stark überbewertet.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. August 2011
Der Inhalt wurde hier schon hinlänglich widergegeben.
Die Seher um das Luca die Libri sind die Guten, die Schattenorganisation das Böse.
Die einzelnen Protagonisten beider Seiten werden genauso dargestellt, wie es für die Mitglieder der guten oder der bösen Organisation zu erwarten ist. Dabei bleiben sie seltsam farblos.
Einige Dinge, wie die im Buch beschriebene RL-Scala muss der Leser ohne Erläuterung hinnehmen, was den Leser nicht unbedingt zufrieden stellt.
Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte an Spannung zu, aber bis dahin habe ich mich durch die Handlung gequält. Daher nur einen Stern.
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am 11. Oktober 2015
Auch dieses Buch habe ich meiner Mutter zum Gebutstag geschenkt...
Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch: es hat was von Krimigefühl, Gesellschafts- und politische Kritik und regt einen sehr zum Nachdenken an ! Es ist sehr spannend und fesselnd geschrieben...
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