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Anleitungen, wie man sein Gehalt erhöhen kann, gibt es viele. Wehrles Rezeptbuch für dieses heikle Mehrgangmenu finde ich das beste. Weil es von einem aus der Tafelrunde verfasst wurde, an der das Aufgetischte auch tatsächlich gekostet wird. Der Autor, laut Klappentext der erste spezialisierte Gehaltscoach, ist zwar gelernter Journalist, arbeitete aber zuletzt als Abteilungsleiter in einem Grosskonzern. Nun hat er die Seiten gewechselt und plaudert Geheimnisse aus, die im Geschäftsalltag hinter schweren Eichentüren verborgen bleiben. Seine journalistische Vergangenheit verhindert, dass diese Plauderei unstrukturiert und geschwätzig ist. Als Leser hat man vielmehr das Gefühl, einem guten Freund gegenüber zu sitzen, der uns aus einem Schlamassel helfen will. Und wie es gute Freunde so an sich haben, sagt uns Wehrle auch unangenehme Dinge, regt uns zur Selbstreflexion an, geht auf unsere schwachen Seiten ein und weiss um unsere Stärken.
Zum Inhalt: Im ersten Kapitel macht er seinen Lesern Mut und führt auch gleich ein konzeptionelles Mittel ein, das er durch das ganze Buch durchzieht. Nach wichtigen Informationshäppchen folgt, nimmt Wehrle jeweils mögliche Einwände seiner Leser auf, bezeichnet sie als Hürde und gibt danach eine leicht nachvollziebare Trainingsanweisung, wie sie übersprungen werden kann. Diese kurzen, klar formulierten Einheiten gehören für mich zu den Highlights des Buches. Im zweiten Kapitel widerspricht er der pädagogischen Formel, dass Eigenlob stinken soll. Denn gut verpacktes Eigenlob gehört nun mal zu einem erfolgreichen Selbstmarketing. Im dritten Kapitel zeigt Wehrle auf, wie wir unser Gehalt vergleichen und einstufen können. Zum Schluss des ersten Teils zeigt der Hamburger Gehaltsprofi, dass eine Lohntüte mehr als nur klingende Münze enthält. Das können Boni, Provisionen, Firmenwagen, Rabatte, Weiterbildungen oder andere Belohnungen sein. Der zweite Teil widmet sich dem Gespräch zur Gehaltserhöhung. Bereits nach dem Kapitel über die Vorbereitung der Verhandlung wird klar, dass viele missglückten Versuche selbstverschuldet sind. Nach dem Anlauf gilt es, die Strategie festzulegen, um danach gezielt vorzustossen und die Fahne der Bittsteller im eigenen Lager zurückzulassen. Sollte man dennoch auf erbitterten Widerstand stossen, können vielleicht die Tipps aus dem achten Kapitel die zähe Abwehr durchbrechen. Am Schluss des Buches findet sich ein Extrateil, dessen Inhalt Gehaltsverhandlungen bei Vorstellungsgesprächen umfasst und ebenso lesenwert ist wie das Vorangegangene. Die Literaturliste ist knapp gehalten, enthält aber die wichtigsten Standardwerke zum Thema. Tolles Buch, das ich wärmstens empfehle.
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am 17. Mai 2016
Das Buch legt die Sichtweise von Chefs plausibel und nachvollziehbar offen, wie ich aus eigener Erfahrung (als Chef) bestätigen kann. Das Buch hilft einem auch dabei, eine optimale bzw. erfolgversprechende Sichtweise gegenüber seinem Beruf zu entwickeln (zielgerichtete Sichtweise = erfolgreiche Mitarbeit = gewinnbringende Mitarbeit = Ziel der Firma unterstützt = Werbung in eigener Sache = man bekommt das Gehalt was man verdient) und sich richtig zu verkaufen! In diesem Sinne kann das Buch einen unterstützen, sich über Jahre zu einem guten und eben auch gut bezahlten Mitarbeiter zu entwickeln.
Es ist natürlich kein Rezept, mit dem man automatisch innerhalb einer Woche mehr Gehalt bekommt (es sei denn man war beständig erfolgreich und braucht jetzt nur noch ein paar Tipps für das anstehende Gehaltsgespräch).
Ganz klare Kaufempfehlung.
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am 27. September 2005
Dieses ist nicht das erste Buch, das ich zum Thema "Gehaltserhöhung" gelesen habe - aber es ist das mit Abstand beste! Wehrle war selbst Chef und lässt seine Leser hinter die Kulissen der Gehaltsvergabe blicken. Man erfährt ganz genau, wie ein Chef bei der Gehaltsverhandlung denkt, wie er trickst, blufft, poltert - aber am Ende doch noch zu überzeugen ist!
Das Buch beginnt dort, wo bei der Gehaltsverhandlung die meisten Sünden begangen werden, nämlich bei der Vorbereitung. Hätten Sie gewusst, wie wichtig ein Leistungstagebuch ist? Dass es sich empfiehlt, das Gehaltsgespräch mit einem Freund zu üben? Dass man sich nicht nur die eigenen Argumente ausdenken muss, sondern auch schon eine Reaktion auf die möglichen Antworten des Chefs durchspielen sollte?
Wehrle gibt uns viele praktische Hilfsmittel aus seiner Praxis als Gehaltscoach an die Hand. Er stellt das Leistungstagebuch vor, liefert Argumentationshilfen und testet uns durch ein "Gehalts-Thermometer". Ein Sonderkapitel widmet sich der Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch.
Dieses Buch ist erfrischend, es nimmt die Scheu vor der Verhandlung. Sogar ich, in Sachen Gehalt eigentlich ein Hasenfuß, habe nach dieser spritzigen und humorvollen Lektüre neuen Mut zum Verhandeln geschöpft. Als Ergänzungslektüre kann ich meine zwei bisherigen Lieblingsbücher von Martin Wehrle empfehlen, die ebenfalls Kapitel zur Gehaltsverhandlung und so manches Augenzwinkern enthalten: "Der Feind in meinem Büro" und "Die Geheimnisse der Chefs".
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am 7. Februar 2004
Bislang haben mich Bücher immer nur Geld gekostet - dieses hat mir Geld gebracht: eine verblüffende Gehaltserhöhung von 12 Prozent! Dabei hätte ich geschworen, dass ein Mr. Geizig wie mein Chef keinen Cent rausrückt.
Wie in dem Buch beschrieben, habe ich mir eine "Leistungsmappe" zusammengestellt. Super-Tipp. Mein Chef war davon sichtlich angetan. Ansonsten habe ich argumentiert, wie es in dem Buch immer wieder anhand von Beispielen beschrieben wird: "Wer Außergewöhnliches leistet, muss auch außergewöhnlich bezahlt werden".
Verblüffend, wie einfach sich die Tipps in die Praxis übertragen lassen. Man merkt halt, dass der Autor selber Gehaltsverhandlungen als Chef geführt hat.
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am 21. Februar 2003
Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich das beste Wirtschaftsbuch seit "Wahnsinnskarriere" (Schnur/Weick). Auf der einen Seite unheimlich spannend: Ein Chef wechselt die Front, packt aus, zeigt Tricks und Wege zur Gehaltserhöhung. Man schaut durchs Schlüsselloch - toller Kick. Auf der anderen Seite mit Humor und Augenzwinkern gewürzt. Wie ein unterhaltsamer Roman. Jetzt werde ich unverkrampfter in meine nächste Gehaltsverhandlung gehen. Schlauer noch dazu.
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Gehaltserhöhungen werden durch Chefs entschieden, Chefs sind Menschen, die bestimmten Prinzipien folgen und deshalb folgen auch Gehaltserhöhungen bestimmten Prinzipien. Wer zur falschen Zeit mit den falschen Argumenten kommt, hat wenig Chancen, und wer gar nicht nachfragt, hat meist gar keine.
Wehrle, einer von Deutschlands Profis zu diesem Thema, verrät in diesem Buch Tipps und Tricks - die eigentlich gar nicht so geheim sind. Fast alle Tipps beruhen auf der unterschiedlichen Perspektive: während der Mitarbeiter seine persönlichen Wünsche und finanziellen Probleme sieht, sieht der Chef den Mitarbeiter als Produktivkapital, etwa wie eine Art Aktie. Die Gehaltserhöhung ist für ihn ein Investment in die Zukunft. Konsequenterweise ist die Argumentation dann am erfolgreichsten, wenn der Mitarbeiter höhere Leistungen und Produktivität in der Zukunft vermitteln kann oder er sich in der Vergangenheit deutlich gesteigert hat und jetzt praktisch "unterbewertet" ist.
Alle wichtigen Argumente (unterteilt in "Trumpf" und "Stumpf"), das richtige Timing und ein paar Tipps mehr werden von Wehrle professionell behandelt. Sein Buch ist nicht das erste zum Thema und man muss sich die Argumente nicht zwingend bei ihm abholen, aber Wehrle deckt alle Punkte sehr gut ab.
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am 24. April 2015
Ich und Gehaltsforderungen. Bisher kein Thema. Aber jetzt habe ich „das Buch“ gelesen. Es offenbart all die Möglichkeiten, die ich habe verstreichen lassen. Ich mache gerade eine rundum Drehung. Herr Wehrle beschreibt in einfachen gut zu lesenden Worten mögliche Gehaltsverhandlungen aus beiden Perspektiven. Wie setze ich meine Gehaltsverhandlung in die Tat um? Was brauche ich, um meinen Standpunkt klar und überzeugend darzulegen? Was mir besonders gut an dem Buch gefällt, sind Gegenargumente der Chefs, welche hier zahlreich aufgelistet werden. Im Prinzip werden hier Gehaltsverhandlungen humorvoll und spritzig vor unserem inneren Auge geführt. Sämtliche dicke Wälzer über Vorstellungsgespräche können bei Seite gelegt werden. Dieses Buch weiß auch zu diesem wichtigen Kapitel Rat. Ich würde es wieder kaufen.
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am 6. September 2009
Martin Wehrle legt hier ein für wohl jeden Praktiker hochgradig relevantes Buch vor. Um nichts anderes als das liebe Geld geht es. Das ist nicht nur für Angestellte sondern auch für deren Chefs sehr lesenswert, schließlich muss man auch als Chef die vermeintlichen Geheimtricks seiner Mitarbeiter kennen, mit denen diese ihr Salär aufbessern wollen.

Gegliedert ist das ganze in 3 Abschnitte: 1. Die Vorbereitung eines Gehaltsgesprächs, 2. Das Gehaltsgespräch selbst & 3. Das Sonderthema Vorstellungsgespräch. Wichtig und auch sicher richtig ist, dass Wehrle dem Leser rät, eine Gehaltserhöhung von langer Hand vorzubereiten. Man solle nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, sondern schon lange vor einem Gespräch Werbung für sich und seine Leistungen machen. Ansonsten ist der Chef von einer Gehaltsforderung allzu überrascht und kann diese leicht abschmettern. Das Gespräch gilt es penibel vorzubereiten und eine Liste mit persönlichen Leistungen und Erfolgen vorzubereiten. Außerdem gibt Wehrle Tipps über Argumente vor denen sich ein Mitarbeiter hüten sollte, da sie den Chef verärgern könnten (z.B. Mitarbeiter: Sie haben doch einen neuen Dienstwagen, da können Sie mir doch eine Gehaltserhöhung geben; Reaktion des Chefs: Was zur ... geht Sie mein neuer Dienstwagen an?). Auch andersherum nennt er Pauschalargumente mit denen Vorgesetzte ihre Schäfchen trotz bester Argumente zurückweisen wollen (Mitarbeiter verweist auf Leistungen und will eine Gehaltserhöhung; Chef kontert von wegen die Firma habe ja kein Geld und ach gerade ein/e Top Mann/Frau wie Sie weiß ja wie Schlimm es ausschaut, oh je!; daraufhin rät Wehrle dem Mitarbeiter darauf zu verweisen er spare der Firma durch ganz konkrete Projekte möglichst viel bares Geld). Gegen Ende des Buches geht es dann um Vorstellungsgespräche, die laut Wehrle die größte Chance zum Gehaltssprung bieten also sprich durch einen Wechsel in eine andere Firma.

So weit ist das alles gut und auch größtenteils richtig, liest sich sehr unterhaltsam da Wehrle aus Chefsicht schreibt. Die Stärke des Buches ist die Strukturiertheit und durchaus anständige Detailtiefe des Werkes, zu empfehlen ist es Leuten die die Thematik noch nicht detailliert durchdacht haben. Natürlich handelt es sich nicht um - wie im Titel überspitzt behauptet - Geheimtricks, das Ganze beruht mehr auf einer logisch, strukturierten Analyse von Gehaltsverhandlungen. Geheime Pauschaltricks die immer zum Erfolg führen gibt es natürlich gar nicht, das wäre ja zu einfach. Man sollte immer die Situation genau analysieren bevor man zu vermeintlichen Superstrategien greift. Das Gefährliche: Womöglich hat Ihr Chef das Buch ja auch gelesen! :-)
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am 7. Mai 2015
Ich lese eigentlich überhaupt keine Bücher, da aber bei mir eine Veränderunge anstand, habe ich mir dieses Buch gekauft und innerhalb weniger Tage komplett durchgelesen.

Der Autor hat einen sehr spannenden Schreibstil, so dass es beim Lesen nie langweilig wird.

So kommen wir zum wichtigen, ich habe einige Tipps aus diesem Buch kurz danach real anwenden können und bin sehr sehr glücklich darüber dieses Buch davor gelesen zu haben. Die 10€ Investition. :-) :-)
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am 6. Oktober 2014
Ich habe schon mit mir gehadert als ich die Rezensionen hier gelesen hatte. Der Eine oder Andere meinte wohl, dass der Inhalt dieses Buches in jedem Focus Money nach zu lesen sei. Aber da ich Anfang November ein für mich sehr ernsthaftes und wichtiges Leistungsgespräch haben werde wollte ich auf Nummer sicher gehen und prüfen in wie fern ich wirklich gut vorbereitet bin auf eine rhetorisch anstrengende und heikle Gehaltsdiskussion.

Ich muss sagen, dass ich wirklich viele Dinge bereits gehört hatte aber die wenigen Dinge, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, sind wirklich wertvoll und werden mir gute Dienste leisten.

Sehr gut fand ich auch das Kapitel zum Vorstellungsgespräch für alle Menschen, die nicht beim aktuellen sondern einem potentiellen neuen Arbeitgeber um ihr Gehalt feilschen wollen. Ich musste einerseits schmunzeln aber leider auch feststellen, dass ich beim Jobwechsel in meinen jetzigen Arbeitsplatz einiges falsch gemacht habe und einigen Cheftricks auf den Leim gegangen bin.

Wer so wie ich im Vertrieb tätig ist, der wird hier sicherlich nicht so viele weltbewegende Neuigkeiten entdecken aber es lohnt sich dennoch seine eigenen Kenntnisser erneut zu prüfen.

Alle anderen bekommen eine super Anleitung mit kurzen aber knackigen Kapiteln und sehr vielen wertvollen Tipps. Wer danach seinen Gehaltswunsch nicht einmal teilweise realisieren kann, macht definitiv was falsch. Aber auch da kann Herr Wehrle mit seinem Karrierecoaching Abhilfe schaffen.

Fazit: Knapp, aufschlussreich und sehr gut gemachte Gehaltscoaching Lektüre. Meine Kaufempfehlung!
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