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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Februar 2011
Ein Buch, das zunächst über das Verständnis von Behinderungen berichtet und anschließend religiöse Erfahrungen reflektiert. Die Unterscheidung zwischen Heilung und Heil nimmt darin einen besonderen Stellenwert ein. Abschließend wird die Bedeutung von Behinderungen in der Gesellschaft beleuchtet.
Bewundernswert, mit welchem Selbstverständnis Rainer Schmidt über seine Behinderung schreibt. Er beschreibt anschaulich den Prozess eines von Selbstzweifel und engen Grenzen behinderten Menschen hin zu einem im Grunde "normalen" Menschen, der eigentlich nur an seinen Armen und einem Bein begrenzt ist und damit bestimmte Tätigkeiten wie z.B. Klavier spielen nicht ausüben kann. Nicht Klavier spielen zu können, ist aber im Umkehrschluss kein Kriterium für eine Behinderung, sonst wären sehr viele Menschen davon betroffen.
Bezogen auf seine Laufbahn hin zum Tisch-Tennis-Weltklassespieler ergänzt Rainer Schmidt seinen Ansatz über die Relativität des Begriffes "Behinderung". Im Spiel gegen ihn kann es einem Laien oder einem Vereinsspieler leicht passieren, dass man an seine Grenzen stößt. Niemand würde deshalb von sich sagen, ich bin ein Behinderter. Der Autor thematisiert verschiedene Grenzerfahrungen, indem er darüber schreibt wo und wie Grenzen erlebt werden und wie man lernen kann, mit ihnen ohne Überforderung zu leben?
Besonders beeindruckend ist das zweite Kapitel "Behinderung und an Gott glauben". Hier wird die Unterscheidung zwischen Heilung und Heil herausgearbeitet. Wenn z.B. 10 Aussätzige eine Heilung ihrer Krankheit erfahren, aber nur einer umkehrt, sich bedankt und zum Glauben kommt. Heil werden hat etwas mit Dankbarkeit zu tun und mit Lob wie es im Psalm 34 zum Ausdruck kommt. Begrenzungen können auf dem Weg des Leidens zum Segen werden.
Fazit: Als ich vorgestern zum Abschluss einer Vortragsveranstaltung gegen Rainer Schmidt zu einem Tisch-Tennis-Spiel antreten durfte, wurde sehr schnell klar, wie eng meine Grenzen sind. Wichtiger, als in einer Sportdisziplin eine Gewinn-Chance zu haben, war die greifbare Erfahrung im Umgang mit einer Behinderung. Das fing schon bei der Begrüßung an. Mir ist klar geworden, wie schnell die vermeintliche Behinderung in den Hintergrund rückt, wenn etwas Gemeinsames verbindet. Das kann eine Sportart sein, eine Freundschaft oder Glauben, der die Oberflächlichkeit des Alltags durchdringt. Das Selbstverständnis von Rainer Schmidt mit seinen körperlichen Grenzen umzugehen, ermutigt mich für Lebenssituationen in denen ich "arm dran" bin.
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am 19. Januar 2008
Der Autor ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit: Aufgewachsen ohne Arme und Hände und mit einer Beinprothese, welche ihm trotz der beiden ungleich langen Beine das Laufen ermöglicht, übt er heute den Beruf des Pfarrers aus und ist "nebenbei" sehr erfolgreicher Leistungssportler, der vor dem Erscheinen seines Buches zuletzt bei den Paralympics 2004 in Athen Silber- und Goldmedaille holte. Seine Lebensfreude strahlt er von der ersten bis zur letzten Seite des Buches aus, und erzählt dabei in unglaublich authentischer Weise seinen Umgang und sein Verhältnis zu seinem Leben als "Behinderter". "Behindert" setzt er dabei deshalb in Anführungszeichen, da für ihn Menschen wie er nicht im negativen Sinne regelrecht "behindert" sind, sondern lediglich andere Grenzen haben als andere. Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen "normalen" und "behinderten" Menschen und genau das ist es, was er im gesamten Buch zum Ausdruck bringen will. Er motiviert dazu, trotz entsprechender Grenzen lebensfroh zu sein und sich von diesen Grenzen nicht einschüchtern zu lassen. Bemerkenswert offen erzählt er Geschichten und Erfahrungen aus seinem Leben und das macht ihn dem Leser automatisch sehr sympatisch!!
Durch seine Tätigkeit als evangelischer Pfarrer hat er auch aus seinem Glauben heraus eine ganz bestimmte Haltung zu seinem Schicksal, und wenn auch dieses Kapitel für mich als Theologen ein bisschen zu kurz kommt, ist gerade dieses Thema "Warum gibt es Menschen mit Behinderung?", "Warum hat Gott mich so gewollt, hat er mich oder das Leiden überhaupt gewollt?" nicht nur für Glaubende sehr interessant - eben deshalb gerade so besonders, weil Schmidt wohl einer der unmittelbar Betroffenen ist.
Sein Buch richtet sich zwar in erster Linie an jene, die sein oder ein ähnliches Schicksal teilen (ein Kapitel ist sogar alleine den (werdenden) Eltern eines behinderten Kindes gewidmet), trotzdem sollten auch "gesunde" Menschen einen Blick in dieses Buch werfen!!!
Schade sind nur die relativ häufigen Wiederholungen, die aber dafür das Erzählte umso glaubwürdiger machen!!
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am 10. Juni 2010
Rainer Schmidt wurde am 18. Februar 1965 ohne Unterarme und mit einem verkürzten Oberschenkel geboren. Trotz seiner Behinderung begann er im Alter von 12 Jahren, mit einer Halterung für den Schläger, Tischtennis zu spielen. Was dann folgte, damit hätte keiner, aber besonders er nicht gerechnet. Er spielte sich bis zu den Paralympics, bei denen er mehrmals Medaillen gewann.
Parallel machte er eine Ausbildung zum Verwaltungswirt, wobei er jedoch schnell feststellte, dass dies nicht seine wahre Berufung ist. 1991 begann er ein Studium der evangelischen Theologie und schloss dieses auch erfolgreich ab. Bis heute arbeitet er als Theologe und schreibt zudem noch Bücher, wie z.B. 'Lieber Arm ab, als arm dran'.

In dem Buch 'Lieber Arm ab als arm dran', beschreibt Rainer Schmidt sein bisheriges Leben mit seiner 'körperlichen Besonderheit' und zeigt, wie er in dem Glauben an Gott Wege gefunden hat, gut mit seiner Behinderung umzugehen. Des Weiteren versucht er für Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, eine Stütze zu sein, ihnen eine gesunde Einstellung mit ihren 'Grenzen' zu ermöglichen und Mitmenschen zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, mit solchen außergewöhnlichen Situationen umgehen zu lernen.

Auf der Rückseite des Buches steht: 'Der Tag seiner Geburt war für seine Eltern ein Schock'. Dieser Satz hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie würde ich reagieren, wenn mein Kind behindert zur Welt kommen würde? Oder einen Schritt weiter: Würde ich das Kind überhaupt bekommen wollen, wenn ich wüsste, dass es behindert sein wird? Das Buch von Rainer Schmidt führt einem deutlich vor Augen, dass man auch mit behinderten Kindern glücklich werden kann, aber auch dass die Kinder ein glückliches Leben führen können.
Rainer Schmidt verdeutlicht dies gut am Anfang seines Buches. Er beschreibt, welch eine glückliche Kindheit er verbracht hat und auch wie furchtbar es für ihn war, wenn andere Menschen der Meinung waren, immer alles besser zu wissen und ihn zu bevormunden. Des Weiteren sagt er direkt am Anfang des Buches deutlich, dass er 'nicht arm dran sei'. Dies kann man auch deutlich aus dem Titel seines Buches entnehmen.
Rainer Schmidt teilt sein Buch in drei Themenbereiche ein, welche ich sehr gelungen finde. In Teil A setzt er sich mit dem Wort 'Behinderung' auseinander und zeigt damit, dass jeder Mensch irgendwelche 'Grenzen' in seinem Leben hat. Bei ihm ist es z.B. dass er Hilfe benötigt, um sich anzuziehen oder ähnliches. Dies hat mich persönlich in meiner Meinung nur noch bestärkt, dass 'Behinderung' eigentlich nicht das passende Wort ist. Darüber hinaus sind meiner Meinung alle Menschen die auf der Erde sind gottgewollt. Darauf geht Schmidt auch in seinem zweiten Teil ein, Teil B.
Hier verdeutlicht er, dass man mit dem Glauben an Gott lernen kann, seine Grenzen zu akzeptieren und damit umzugehen. Hier wählt er sehr gelungene Beispiele aus der Bibel, beschäftigt sich aber auch mit der Frage, ob Gott Menschen mit Behinderung haben möchte bzw. ob eine Behinderung eine Strafe Gottes ist. Er sagt dazu ganz klar 'nein'. Rainer Schmidt verpackt diesen doch sehr religiösen Teil auf seine sehr charmante Art und Weise so, dass auch Menschen die eigentlich keinen Bezug zur Religion haben, diesen Teil gut lesen und ' so denke ich- gut hinnehmen und auch nachvollziehen können.
In Teil C spricht Rainer Schmidt gesellschaftliche und auch ethische Themen an. 'Welchen Menschen wollen wir?' oder 'Ist mein Leben lebenswert?' sind Fragen, mit denen sich Rainer Schmidt beschäftigt. Es wirkt, als beantworte er diese Fragen mit einer Leichtigkeit aber trotzdem ernsthaft. Durch diesen Teil wurde mir die von mir am Anfang in den Raum gestellte Frage beantwortet. Er verdeutlicht, dass wir in dem Augenblick, indem wir eine Abtreibung vornehmen, selektieren, welches Kind leben darf und welches nicht. Des Weiteren 'beseitigt man mit der Abtreibung nicht die Behinderung des Kindes, sondern das ganze Kind'. Rainer Schmidt trifft mit seinen Themen genau ins Schwarze. Er setzt sich mit Themen auseinander, die in der Gesellschaft vielleicht sogar schon als 'Tabu-Themen' gesehen werden. Auch in diesem Teil bringt er super Beispiele oder Meinungen von beispielsweise Ethikern mit ein, die es erlauben, sich eine eigene Meinung zu bilden. Er spiegelt zwar in dem Buch seine eigene Meinung wider, diese ist jedoch so unverbindlich verfasst, dass sie sich einem nicht aufdrängt und man sehr gut entscheiden kann, was man davon annehmen möchte oder was nicht.
Rainer Schmidts Buch endet mit einer 'Traum-Seite'. Hier spricht er ganz deutlich aus, was er sich von der Welt wünscht, bzw. in was für einer Welt er gerne leben würde. Er fasst seine wichtigsten Aussagen zusammen und verdeutlicht seine Intention. ' Ich träume von einer Welt, in der alle wissen, dass Menschen zugleich begrenzt und begabt sind. Da wäre niemand unnormal, weil keiner normal wäre. [']' .
Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch nur zu empfehlen ist. Angefangen vom Schreibstil, der von Rainer Schmidts Frohnatur, einfühlsamen Art und auch ein wenig Selbstironie geprägt ist, bis hin zu der sehr gelungenen Themenwahl, müsste das Buch eigentlich ein wahrer Bestseller sein.
Voraussetzung ist jedoch, dass man daran interessiert ist, sich schwierigen Themen zu öffnen und auch ein wenig gesellschaftskritisch, vielleicht auch mit sich selber, auseinander zusetzen.
Ein sehr gelungenes und lobenswertes Buch !
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am 19. Februar 2013
gutes Buch - schnelle Lieferung - alles Problemlos!

Habe den Autor zuvor bei einem Vortrag gehört - bewegende Geschichten, die er lustig verpackt, echt zu empfehlen
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am 19. November 2013
Dieses Buch sollte jeder lesen. Jeder Mensch hat Grenzen, ein genialer Gedanke und so richtig. Erst wenn ich das verstehe, kann ich mit mir und meinen Mitmenschen zufrieden leben
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am 27. August 2015
Man kann sich andere Sicht weisen ermöglichen und ich habe es gern gelesen um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen.
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