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Kundenrezensionen

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am 28. November 2012
“Doch ein Zurück in eine Welt vor dem Internet [...] gibt es nicht mehr. Es nützt daher wenig, sich gegen eine Welt mit Internet zu wehren, stattdessen sollten wir uns mit ihr beschäftigen, sie kennen(lernen), sie aktiv zum Besten formen und uns gemeinsam mit unseren Kindern: kümmern.” Netzgemüse, Seite 145

Damit ist im Grunde eigentlich alles gesagt. Jedenfalls über das Internet und unsere Elternaufgaben.

Ich habe Netzgemüse sehr gerne gelesen. Ein bißchen hatte ich mich als Bloggerin und Mutter bereits mit dem Thema auseinander gesetzt und vieles, was beschrieben wird, ist ohnehin nicht neu für mich. Ich kenne und benutze Facebook, Twitter, YouTube und noch einige andere Plattformen seit einigen Jahren – auch erinnere ich mich lebhaft an Lebensphasen, in denen ich eher damit beschäftigt war, bei Monkey Island weiter zu kommen, als meine Französischvokabeln zu lernen. Mir ist auch durchaus der Reiz – das Suchtpotential – bewusst und dennoch habe ich durch das Buch noch einiges gelernt. Ich möchte das Buch aber auch all denjenigen wärmstens empfehlen, die sich im Gegensatz zu mir im Internet nicht zuhause fühlen – ja, die vielleicht sogar eher Berührungsängste mit dem Internet haben.

Für mich persönlich ist das Buch so wunderbar, weil es völlig unaufgeregt berichtet. Es ist hype- und hysteriefrei. Zudem hat es etwas, was ich sehr schätze: Es zeugt von einem durchweg respektvollen Miteinander zwischen Eltern und Kindern. Gut zu sehen an Kapitelüberschriften wie Vertraue deinem Kind so wie dir selbst (S. 247ff) und Tschüss, Kontrolle! Hallo, Gemeinsamkeit! (S. 260ff).

Ich habe z.B. sehr gerne Jesper Juuls "Das kompetente Kind" und Herbert Renz-Polsters "Kinder verstehen" gelesen. Beide haben gemeinsam, dass Kinder nicht als Tabula Rasa gesehen werden, die von den ach so erfahrenen und klugen, niemals irrenden Eltern geformt werden müssen. Diese Autoren gehen davon aus, dass Kinder gut und richtig sind und nicht erst zu irgendwas gemacht werden müssen. Die meisten Bücher dieser Art beschäftigen sich aber eher mit Kindern im Alter von 0 – 6. Bücher, die sich mit der Eltern-Kinder-Lebenswelt jenseits des Schuleintritts beschäftigen, sind rar. Das ist ein weiterer Grund warum ich Netzgemüse gerne gelesen habe.

Mir geht wirklich das Herz auf, wenn ich lesen kann, dass es andere Eltern gibt, die ihre Kinder ernst nehmen, die ihnen vertrauen, die sie begleiten und stärken. In vielen Gesprächen mit anderen Eltern bin ich erschüttert, wie wenig Kindern vertraut wird und ich finde es nach wie vor befremdlich, dass die Welt des Internets offenbar als parallel existierend neben der echten Welt gesehen wird. Auch das arbeitet Netzgemüse wunderbar heraus. Warum sollen im Internet andere Regeln gelten? Warum soll man dort anders kommunizieren, vertrauen, misstrauen, hinterfragen etc.

D.h. Netzgemüse bejubelt nicht das Internet, sondern es führt LerserInnen zu den verschiedenen Haupthaltestationen des Internets und beleuchtet viele Aspekte – sowohl Chancen als auch Risiken und es gibt Beispiele, wie man mit eben diesen umgehen kann. Völlig undogmatisch.

Ich freue mich, dass es neben dem viel diskutierten, sehr lauten Manfred Spitzer nun zwei sanfte Stimmen gibt, die einen Gegenpol zum Thema Das-Internet-ist-der-Untergang-des-Abendlandes-und-wird-unsere-Kinder-alle-verderben gibt.
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am 24. November 2012
Inhalt:
„Für unsere Kinder ist das Internet so natürlich wie Leitungswasser.“
(Tanja und Johnny Haeusler)
Diesen Satz kann man in der heutigen Zeit ohne großen Zweifel unterschreiben. Schon die Kleinsten flitzen durch das Internet, Videospiele sind Alltag und auch das Smartphone gehört immer und überall dazu. Wie sollten Eltern mit schier endlosem Medienzugang umgehen? Wo heißt es Grenzen setzen, die Zügel in die Hand nehmen und dem Kind die Verantwortung abzunehmen, wo allerdings die Selbstständigkeit lassen? Diese und andere Fragen versucht das Buch “Netzgemüse” zu beantworten.

Meine Meinung:
Eine der wichtigsten Botschaften, die dieses Buch vermitteln möchte, ist: sprechen Sie mit Ihren Kindern! Damit wäre das Buch gut zusammengefasst, allerdings hat es noch ein paar mehr Seiten, die in Kapitel aufteilt wurden. Man schreitet mit den Autoren viele wichtige Internetphänomene ab, sei es jetzt Facebook oder YouTube, alles wird genauer unter die Lupe genommen, aber auch Videospiele und Smartphones finden ihren Platz. Es ist nicht immer nur der Umgang mit dem Internet, der thematisiert wird, sondern auch generell, welche Auswirkungen die neuen Medien auf Kinder haben.

Was ich gut fand, dass eben die Botschaft vermitteln wird, dass man mit seinem Kind, egal wie selbstverständlich Internet für es sein sollte, trotzdem über die Dinge spricht, die es dort erlebt und sieht. Sicherlich ist es immer eine Altersfrage und irgendwann merkt man als Eltern, dass man die Zügel locker lassen muss, was die Autoren auch selbst einsehen, aber ganz nebensächlich davon, ist es wirklich wichtig, immer im Kontakt mit dem Kind zu bleiben.

Allerdings gibt es dann auch die große Schwäche: in dem Buch ist nichts Neues. Wer Nachrichten sieht, sich manchmal ein Magazin schnappt, ein paar Erziehungsratgeberregeln liest oder der Gleichen, der wird aus dem Buch nicht mehr viel für sich holen können. Wer selbst intensiver Internetnutzer ist, auch der wird sich eventuell ein bisschen gelangweilt fühlen, weil es doch eher Erklärungen für jemanden sind, der sich in der medialen Welt nicht so auskennt.
Für Einsteiger ist es sicherlich durchaus ein gutes Werk, um sich mal mit der Vielfältigkeit der angebotenen Medien auseinanderzusetzen.

Fazit:
Für Computer/Internetunwissende sicherlich ein gutes Buch, damit man seinen Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien beibringt, für alle die ein gewisses Wissen schon mitbringt, ist es doch eher eine langweilige und zähe Sache.
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am 15. Mai 2016
Ich erlebe, wie sich mein Enkel mit 9 Jahren für bestimmte Videospiele begeistert und dabei alles in seiner Umgebung vergessen kann.
Diese Intensität und Ausdauer ist überraschend. Nur wenige Eltern und Großeltern zeigen für dieses Verhalten Verständnis.
Das Buch war für mich der Gesprächspartner, den ich gebraucht habe, um differenziert das Verhalten des Enkels und anderer Kinder in diesem Alter zu betrachten. Ich habe das Buch gelesen und ziehe es immer wieder heran, wenn ich gelegentlich Zweifel habe.
Das Buch empfehle ich allen Eltern und Großelter - am besten auch Lehrern - , von denen die meisten übefordert sind bei der Beurteilung des Spielverhaltens ihrer Kinder. Die Kinder brauchen unser Verständnis und unsere Regeln.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2012
„Den Spielplatz Internet haben wir nie besuchen können, denn es gab ihn für uns noch gar nicht. Die Internet-Planschphase werden uns unsere Kinder also für immer voraushaben.“
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Podcasts, Weblogs, Sound-Dateien, Videocasts, WhatsApp, IM+, …
Diese Begriffe sind nicht etwa kreativ erfundene Neologismen oder Bestandteile einer gänzlich anderen Sprache, wie auch heute noch ein nicht unwesentlicher Teil der Elterngeneration möglicherweise annimmt. Als Teile der Digitalisierung gehören sie zur crossmedial vernetzten Lebenswelt unserer Kinder und nehmen maßgeblich Einfluss auf ihre Gedanken- und Gefühlswelt, ja ihre gesamte Persönlichkeit. Umso dringlicher wird dabei die Frage, was es eigentlich bedeutet, in der heutigen internetgeprägten Gesellschaft aufzuwachsen.
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Fest steht, dass Kinder und Jugendliche unter diesen Voraussetzungen einen neuen, digitalen Orientierungssinn entwickeln; neue technische Kompetenzen, von denen wir nur träumen können. Die beiden Autoren versuchen in ihrem Band eine Brücke zwischen den Generationen zu schaffen und den Wissensvorsprung der Jüngeren durch ebenso informative wie ironische Erklärungen einzuholen. Demnach wird ein Internetforum beispielsweise als „virtuelles Äquivalent zum Vereinstreffen und Stammtisch, zur Expertenrunde und Selbsthilfegruppe“ treffend charakterisiert. Ziel aller Erklärungen ist es, die Frage nach der elterlichen Verantwortung neu zu diskutieren. Ein angesichts potenzieller Gefahren und bevorstehender Kontrollverluste durchaus berechtigtes Vorhaben. Anonymität, Pseudonymität oder die Weiten der Smartphones zählen ebenso zu den thematisierten Feldern wie die grenzenlose Kommunikation via Facebook oder leicht zugängliche, pornographische Inhalte. Leser erhalten somit einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Tools des Internet.
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Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass mit dieser Lektüre ein längst überfälliger, an aktuellen Fragestellungen orientierter Ratgeber rund um das Thema Erziehung und Erwachsenwerden im Web 2.0 vorliegt. Auf äußerst amüsante und dennoch informative Weise erhalten Eltern neue Denkanstöße und Verhaltensperspektiven. Ohne das Internet zu verteufeln, bieten die beiden Autoren einen realistischen Abriss über Chancen und Nutzen sowie Grenzen und Gefahren, denen man sich stellen sollte und früher oder später auch stellen muss.
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Fazit: Neue Funktionen der Erziehung 2.0, mit denen es sich auseinanderzusetzen gilt, bevor die virtuelle Büchse der Pandora von Seiten unserer Kinder geöffnet wird. Sehr zu empfehlen!
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am 25. Februar 2013
Als meine Tochter (13) im letzten Jahr im Zuge eines Schulprojektes zum ersten Mal ein Potcast ins Netz stellen wollte, hatte ich eine der schwersten Entscheidungen in meiner Erziehung zu treffen. Ich habe selber nur wenig Erfahrungen mit dem Internet und dann hört man Vieles, was einem Angst machen kann. Auf der anderen Seite war es ein offizielles Schulprojekt und ich will meiner Tochter natürlich alle Möglichkeiten bieten, Erfahrungen in einem geschützten Raum zu machen. Damals hatte ich das Buch noch nicht gelesen, also habe ich ein paar Freunde und Kollegen gefragt. Die verbreiteste Meinung war, es gibt ein paar Schutzmaßnahmen, die man berücksichtigen sollte, ganz kann man Risiken nicht vermeiden aber verbieten ist keine Lösung. Also habe ich mit dem Projektleiter telefoniert und mir erklären lassen, welche Schutzmaßnahmen in dem Projekt vorgesehen sind, und dann meine Einwilligung gegeben. Ich habe viel Spaß beim Ansehen des Potcast gehabt, die Kinder haben mit viel Phantasie und Humor ihre kleine Geschichte erzählt.
Diese kleine Episode soll zeigen, dass ich ganz und gar mit den Autoren übereinstimme, und dass obwohl ich noch mal 10 Jahre älter bin, kein Facebook Account habe und Youtub erst von meiner Tochter kennengelernt habe. Alle Eltern, die unsicher im Umgang mit dem World Wide Web sind, können sich in diesem Buch Antworten auf ihre Fragen holen.
Die Initiative, diese Bewertung zu schreiben, kam auch aus dem Buch. Nicht nur konsumieren, sondern auch etwas hineingeben, in die große Erfahrungswelt Internet.
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am 17. Juli 2013
Wunderbar dieses Buch! Ich bin etwas älter als die Autoren, jedoch ebenso an den "neuen Medien" (also neu sind sie ja im Grunde nur noch für die Kanzlerin) interessiert, Vater zweier Kinder und Bewunderer derer Fertigkeiten, sich spielerisch mit den Techniken, die es in meiner Jugendzeit nicht gab, anzufreunden und sie ganz selbstverständlich zu nutzen.
Natürlich gibt es Dinge, über die man reden muss, natürlich gibt es Situationen, vor denen man seine Kinder beschützen will, natürlich machen alle ihre eigenen Erfahrungen so oder so. Der offene Umgang und die Konzentration auf die Möglichkeiten des Netzes wiegen wesentlich schwere, als die real existierenden Gefahren. Erziehen wir unsere Kinder zu selbstbewussten Menschen, selbstdenkenden Individuen und zu selbstentwickelnden Kreativen, werden sie ihren ungefährdeten Weg durchs Netz finden.
Leute, hört auf, hinter jeder Ecke den Schurken zu vermuten, es gibt sie, ja, aber nicht in der Masse, die uns durch die Allpräsenz in den Medien vorgegaukelt wird.
Herzlichen Glückwunsch Tanja und Johnny für dieses feine Buch!
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am 19. September 2013
Das Autorenpaar schreibt schlüssig und glaubwürdig über den Familienalltag mit zwei pubertierenden Söhnen und reichlich Tablets und PCs im Haus. Dass Eltern oft schon gar nicht mehr genau nachvollziehen können, was ihre Kinder am Bildschirm spielen, suchen oder preisgeben, ist eigentlich schade. Genau dort holt uns das Buch ab und erklärt vieles über den Alltag der Jugendlichen "im WWW". Zum Beispiel: Wer spielt hier was und was wissen die anderen Eltern über die Spiele des Nachwuchses? Wir "großen" googlen, die kleinen suchen alles erstmal auf Youtube. Internet ist so selbstverständlich wie fließend Wasser.. Wie lernen wir es also, unsere Kinder an den Umgang mit Internet und den Angeboten so heranzuführen, dass sie dort nicht versumpfen sondern die vielfältigen Möglichkeiten einschätzen und zu gebrauchen lernen.

Ein verständlich geschriebenes Buch, das ich allen Eltern empfehlen kann.
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am 17. August 2013
Entspannung, Entspannung, Entspannung... ich gestehe, dass mir quasi nichts wirklich selbstverständlich war, was in dem Buch beschrieben wurde. So Leute soll's echt noch geben (also wie mich/Mutter jetzt). Die ganzen Veröffentlichungen unter you tube hatte ich eher unter Narzissmus verbucht und mich insgesamt der Schädigungs- und Verblödungstheorie durch Internet und Computerspiele angeschlossen. Und habe tatsächlich einen Perspektivenwechsel vollzogen. Am meisten eingestimmt durch ein vorangestelltes Zitat von Douglas Adams: Alles, was es schon gibt, wenn Du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu. Alles, was zwischen deinem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen. Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge. Ich kann nur sagen: Danke, dass ihr mich vom Pfad der mentalen Früh(naja)vergreisung abgebracht habt...! Ich umarme nun immer noch nicht jubelnd alles, was da kommt, aber mit einer sachlicheren (in diesem Fall positiveren) Einstellung kann man das Ganze mit seinen Heranwachsenden erheblich besser regeln.
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am 15. Mai 2013
Ein tolles Buch, dass Eltern viele Sorgen nimmt, ohne alle Probleme kleinzureden. Patentrezepte gibt es darin nicht, aber viele hilfreiche Gedanken und Vorschläge, von denen wir einige auch schon adaptiert haben. Das wichtigste ist sicherlich, das Internet und elektronische Medien nicht grundsätzlich zu verteufeln und nur die Gefahren zu sehen. Man muss halt den Kindern den richtigen Umgang damit vermitteln - und ihn eventuell als Erwachsener auch erstmal lernen. Spannend fand ich zum Beispiel, dass Kinder die "offiziell" facebook benutzen dürfen, sich meist sehr gut mit den Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen auskennen und diese auch nutzen; Kinder, die dort heimlich unterwegs sind, dagegen nicht. Also lieber Offenheit und miteinander besprochene Regeln statt kategorische Verbote.
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am 4. Mai 2015
Vor eineinhalb Jahren habe ich dieses Buch angeschafft und voller Bewunderung für dieses moderne, offene Elternpaar gelesen, das es nicht nur technisch voll drauf hat. Genauso wollte ich es auch haben! Eine super Mehrgenerationen-WG auf Augenhöhe, bunt, kreativ, kommunikativ, trotz -oder dank- ausgiebiger Medien-Nutzung! Das Internet intelligent und eigenverantwortlich nutzen, sich nicht von der Spieleindustrie ködern lassen und gleichzeitig zusammen mit dem Nachwuchs ganz neue Kontinente entdecken! Gelassenheit statt Kontrolle - toll! Minecraft - wir kommen!!

Irgendwie hat das aber nicht ansatzweise geklappt... War ich zu wenig aufmerksam? Habe ich nicht ausgiebig genug mit meinen Kindern über ihre Robocraft-Sozialisierung gesprochen? Ich weiß es nicht! Liegt es vielleicht daran, dass die Psychologen, die für die Gamingindustrie arbeiten, acht Stunden am Tag zur Verfügung haben, um meine Kinder süchtig zu machen, während ich zwischendurch doch noch mal ein paar Fischstäbchen braten muß? Mein Fazit: Familie Haeusler hat recht, Jugendliche User entwickeln Internetkompetenz. Aber das braucht Zeit. Bis es soweit ist, gibt es viele Klippen, die umschifft werden müssen. Von Kindern und Eltern. Leider nicht immer im selben Boot!
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