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am 17. April 2014
Der Autor und promovierte Biologe Jürgen Neffe ist in New York beim Besuch eines Museums aus eine schier wahnwitzige Idee gebracht worden: rund 200 Jahre nachdem Robert Charles Darwin an Bord der "HMS Beagle" seine prägenste Reise, die unser aller Weltbild entscheidend veränderte, unternommen hat, selbst auf Darwins Spuren zu wandeln und wie er die bedeutensten Stationen der Reise nachzuerleben.

Schnell wurde ihm dabei klar, dass man keine Reise 1:1 nacherleben kann,schon gar nicht, wenn seit dem eine halbe Ewigkeit vergangen und die Welt ihr Angesicht -quasi im Laufe der Evolution- verändert hat. Und so weicht Jürgen Neffe hie und da von der altbekannten Route ab, um seine ganz eigenen Entdeckungen zu machen. Er trifft sich mit Kollegen, die ihm das seltenste und wahrscheinlich ursprünglichste aller Gräser zeigen, er trifft eine der letzten noch lebenden "echten" Ureinwohner Südamerikas, besteht einen Witzigkeitstest auf den Falklands, unterhält sich mit einer zielstrebenigen jungen Frau, die eines Tages einmal Kapitänin sein wird, hat mit so macher Passkontrolle zu kämpfen, bestaunt in Südafrika die Überreste unserer aller Vorfahren und ist live dabei, wenn auf Mauritus der schrittweisen Zerstörung der letzten Urwälder der Kampf angesagt wird.

Gekonnt flechtet er in seinen eigenen Reisebericht die Biografie des Mannes ein, der den Anstoß zu dieser Reise gab. Von der Geburt über die Veröffentlichung der "Entstehung der Arten" bis hin zu Darwins Sterbebett beschreibt er die wichtigsten Lebensstationen. Er berichtet von Weggefährten Darwins wie Alfred Russel Wallace, die mindestens einen genauso großen Anteil an der "Entdeckung der Evolution" haben. Er führt uns vor, wie Darwin sich das Prinzip "Evolution" vorstellte und berichtet bis ins kleinste Detail, wie sich dank neuester Erkenntnisse unsere Sicht auf den Darwinismus verändert hat, etwa durch die Entdeckung der Gene oder die Theorien zur kulturellen Evolution. Er geht aber auch auf die vielen weiteren Beiträge Darwins zum Wissen der Menschheit ein, auch als Geologe verweigte dieser seinen Namen nämlich in der Ewigkeit -er gilt als Begründer der Theorie vom Werden und Vergehen von Riffen.

Abgerundet wird das Werk mit einigen tollen Fotografien, die Lust darauf machen, am besten selbst gleich zu einer Reise nach Galápagos oder Australien aufzubrechen, einer schier endlosen Liste an weiterführender Literatur, die mitunter auch für interessierte Laien geeignet ist und einem Gefühl im Bauch, die Welt um sich herum vielleicht ein kleines bisschen besser zu verstehen.
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am 18. August 2011
Der Autor folgt der Route der Beagle und reflektiert sehr klug nicht nur Darwins Theorie, sondern auch seine eigenen Reiseerlebnisse.
Da finden sich Orte wie Galapagos, Peru, Chile, Argentinien, Brasilien, Feuerland, Osterinsel, Tahiti, Neuseeland... - Jürgen Neffe ist Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalist und versteht es, schwierige Dinge in einfacher Sprache zu vermitteln. Darwins Tagebucheinträge und Neffes Reisebeschreibungen gehen ineinander über. Man erfährt Wichtiges über die Person Darwin, seine Gefährten und Widersacher, ebenso wie über seine Lehre - wie sich seine Theorie der Entstehung der Arten während seiner Weltreise entwickelt hat, wie sie im historischen Kontext und heutzutage zu bewerten ist.

Das Buch ist eigentlich eine Biographie aber in Form eines Reiseberichtes, oder besser zweier Reiseberichte, nämlich über die heutige Reise und die vor 200 Jahren.
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am 29. Dezember 2010
Als Biochemiker habe ich das Buch mit großem Interesse gelesen. Mit "Darwin- Das Abenteuer des Lebens" ist Jürgen Neffe ein herausragendes Werk gelungen. Es liest sich überaus kurzweilig und liefert dem Leser dennoch einen hohen biologischen und wissenschaftshistorischen Informationsgehalt.
Neffes Stil, Originalzitate Darwins aus dessen Tagebüchern in seinen eigenen Reisebericht einzubauen, erlaubt es dem Leser die Reiseetappen - damals und jetzt - zu besuchen und anschaulich zu verstehen, wie Bevölkerungswachstum zu Eingriffen in die Natur mit damit verbundenem Artensterben führen kann.
Besonderen Wert legt der Autor darauf, Darwins gedanklichen Prozess, der schließlich zur Schlussfolgerung führt, Arten seien veränderbar und natürlicher Selektion unterworfen, für den Leser zu erarbeiten.
Neffes großer - und vielleicht einziger - Kritikpunkt an Darwins Schaffen ist, dass dieser den Stellenwert "kultureller Evolution" für die Entwicklung des modernen Menschen nicht verstanden hat. Für Darwin sind kulturelle Unterschiede zwischen Völkern genetisch fixiert. Eine populäre Auffassung der damaligen Zeit.
Das Buch ist ein Plädoyer für Evolution und gleichzeitig ein Reisebericht, der dem Leser vor Augen führt wie wunderbar und gleichzeitig zerbrechlich unser Planet ist.
Tipp: mit GoogleEarth die Route verfolgen! ...und anschließend sofort ins Reisebüro ;-)
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am 26. April 2010
Wenn ich gewusst hätte, dass Sachbuch lesen so viel Spaß machen kann, hätte ich schon viel früher damit angefangen. Jürgen Neffe schreibt mit seinem Darwin Buch nicht einfach eine Biographie, die sich am Leben des berühmten Forschers langhangelt, sondern gleichzeitig ein Reisebuch, eine Reportage, ein Wissenschaftsbuch und und und.

Neffe fährt dabei selbst den Weg der "Beagle" (Darwins Schiff) nach und entdeckt heute Darwins Entdeckungen neu. Dabei schwankt er immer wieder zwischen Geschichte und eigenem Reisebericht, gibt Einblick in die neueste Forschung und erzählt im allgemeinen vom Sinn und Unsinn des Lebens. Die schönste Entdeckung die Neffe macht ist wohl die, das der Tod, so bitter er uns auch vorkommen mag, erst der Ausgangspunkt und die Bedingung für das Leben auf der Erde ist.

Neffe schreibt allerdings nicht in kniefallendem Ton über den Großen Darwin wie man denken könnte. Er kritisiert auch die heute rückschrittlichen Meinungen Darwins über Frauen oder die britische Gesellschaft. Schön ist aber auch ,bei aller Distanz die Neffe wahrt, dass er seiner Begeisterung freien Lauf lässt wenn ihn etwas beeindruckt auf seiner langen Reise. Die Reisestationen von Südamerika über Galapagos bis nach Australien und darüber hinaus lassen ja auch viel Platz zum schwärmen.

Jürgen Neffe hat ein beeindruckendes, mitreißendes und nicht zuletzt sehr interessantes Buch über Charles Darwin aber auch über das Leben als Wissenschaftler und das Leben an sich geschrieben. Für mich persönlich war es der Anstoss mich mehr mit Sachbüchern zu beschäftigen. Bleibt nur die Ahnung, dass nich alle so großartig sein können wie dieses sehr gute Buch.
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am 3. Oktober 2011
In diesem Buch kombiniert der Autor seine eigenen Reiseerinnerungen mit den Tagebuchaufzeichnungen Charles Darwins.
Er beleuchtet nebenher auf unterhaltsame und anschauliche Weise den wissenschaftlichen Hintergrund.
Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen und kann es nur weiterpfehlen.
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am 21. September 2014
Ziemlich dickes Buch.
War ja auch eine lange Fahrt, hab' ich mir so gedacht. Da wird also bei Weitem nicht nur ein Verlauf dieser Fahrt wiedergegeben – dazu wäre ja auch Darwins Buch viel naheliegender – sondern gerade auch die Gedankengänge, die Darwin gehabt hat/gehabt haben könnte, um diese umwerfende Theorie zu formulieren.

Tatsächlich leistet Jürgen Neffe durchaus etwas, dass dieser Erwartungshaltung gerecht wird; allerdings nach meinem Empfinden keineswegs umfassend und nicht sonderlich konsequent.
Im Laufe des Lesens schweift er immer wieder ab zu gegenwärtigen Sichtweisen auf die Evolutionstheorie. Das wäre gar nicht weiter schlimm und vielleicht sogar begrüßenswert, würde dadurch tatsächlich ein logischer Faden aufgespannt oder daraus erkenntlich wie (auf welche Art und Weise) eine Theorie weiterentwickelt wird.
Das gelingt ihm nicht!

Vielmehr hat man im Laufe des Lesens den starken Eindruck – und der bereits erwähnte Epilog unterstreicht diesen ganz gehörig - dass es Neffe eigentlich nur am Rande um Darwin geht! Es erscheint so, dass er diese Fahrt, dieses Buch als Aufhänger für SEINE Sichtweise auf die Evolution darzustellen nutzen möchte, weswegen er auch gehörig mit anderen gegenwärtigen Wissenschaftlern und Wissenschaften ins Gericht geht (wie ich finde auch durchaus haarsträubend).
Dieses wäre vielleicht noch zu verkraften, wenn er der zum Teil harschen Kritik ernstzunehmende Argumente folgen lassen würde, aber ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er zumindest stellenweise einfach nur anfängt mit „Dreck“ zu werfen.

Das hat mich verwundert und mittendrin habe ich mich mehr als einmal gefragt, wozu ich dieses Buch lese. Um Darwin geht's an diesen Stellen überhaupt nicht!
An einer Stelle – bin gerade zu faul diese exakt nachzuschlagen – fängt er gar an, Darwin kritisierend zurechtzuweisen, dies aber vor dem Hintergrund gegenwärtiger Erkenntnisse beziehungsweise Denkweisen und eben gerade keiner, die Darwin zugänglich gewesen wäre: „.... nein, Mr. Darwin ….!“.

Gegenüber kreationistischen Ansätzen sind seine Argument schwach und könnten von diesen locker mit einem Handstreich weggewischt oder einfach uminterpretiert werden.
Warum spreche ich hier von Kreationisten? Weil Neffe sie selbst erwähnt. Die vollkommen unterschiedliche Denkweise von Biologen und Kreationisten kann er leider nicht darstellen; deren Pseudo-Argumente kann er nicht als solche entlarven. Stattdessen nutzt er genau diese Stellen um Richard Dawkins eins auszuwischen, dessen Bücher zumindest den Vorteil haben, wirklich humorvoll geschrieben zu sein und Darwins Sichtweise, was natürliche Selektion angeht viel umfangreicher und m. E. viel zutreffender darstellt als Neffe dies in diesem Buch tut.

Weitere Darwinsche Evolutionsmechanismen außer der Selektion, der er zumindest für den Menschen KEINERLEI Bedeutung beimisst (im übrigen Tierreich, wenn überhaupt eine schwache), z. B. die Variation bleiben unbeleuchtet und kommen für Leute, die sich mit dem Thema schon häufiger beschäftigt haben, schwammig daher, für Neulinge höchstwahrscheinlich unverständlich und zudem bedeutungslos.

Zum Verstehen der Evolutionstheorie taugt dieses Buch daher nicht! Es kann höchstens an zwei, drei Stellen das Bild etwas ergänzen.

Was zunehmend nervt sind Sätze, die durch Darwins Zitate durchsetzt werden. Ein Stilmittel, das sich spätestens dann komplett abgenutzt hat, als es nur noch um Neffes Gedankengänge geht, nicht mehr um Darwins!

Das einzige „Argument“, das er der Soziobiologie entgegenhält, ist, dass er Kultur unabhängige Gleichheiten zwischen Menschen – einer der Hauptansätze der Soziobiologie – einfach als konvergente KULTURELLE Evolution abtut und der biologischen in diesem Zusammenhang nicht DEN GERINGSTEN Einfluss zugesteht.
Das, wohl gemerkt, OHNE Begründung(!), was gleichzeitig seiner Hauptkritik an der Soziobiologie entspricht (nämlich unbegründet zu sein). Die Soziobiologie verbindet er an mehreren Stellen mit dem Sozialdarwinismus; Soziobiologie ist nach Neffe also Sozialdarwinismus im modernen Gewandte. Es wird der Soziobiologie demnach unbegründet KEINE ernstzunehmende Grundlage zugestanden. (Um nicht missverstanden zu werden: Das wäre ja ein durchaus interessanten Thema, würde Neffe hier ernsthaft argumentieren, es bleibt aber beim Gleichsetzen mit Sozialdarwinismus und das war's.)

In der Schule würde wahrscheinlich stellenweise „Thema verfehlt“ an diversen Absätzen und Kapiteln stehen. Kommentar: Hat sich bemüht.

Punkten kann Neffe bei der Darstellung der Zusammenhänge in Bezug auf den Einfluss von Charles Lyell, den „Erfinder“ des Gradualismus sowie dem Kapitel über Patagonien.

Fazit: Das Buch ist (leider) kein Muss für jemanden, der sich mit Darwin und der Evolutionstheorie beschäftigen will. Gleichzeitig heißt das nicht, dass etwa alles Nonsens wäre. Lesen kann man's schon. Jedoch würde ich jemandem, der sich ernsthaft mit der Evolutionstheorie und Darwin beschäftigen möchte, die Lektüre weiterer Bücher empfehlen. Ausreichend ist dieses Buch in dieser Beziehung leider nicht, schweift zu häufig ab und dient eher als Transportmittel Neffes Gedanken als denjenigen von Darwin.
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am 25. Juli 2017
Die Idee der sich überlagernden 2 Erzählstränge über Darwins Reise und sein Leben einerseits und eine Auswahl von Ergebnissen der Evolutionsforschung hat bei mir öfter zu Verwirrung geführt. Die vielen Vor-und-Rückblenden des Textes wirken nicht immer plausibel und dem letzten Drittel hätte eine Raffung gut getan. Die persönlichen Anekdoten des Autors nehmen zu viel Raum ein. Ich habe das Buch mit vielen Pausen eher aus Disziplin zu Ende gelesen, wirklich gefesselt hat es mich nicht.
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am 12. April 2011
Jürgen Neffe folgte Darwins Fußspuren und besuchte die gleichen Orte, die einst Darwin auf seiner Weltumsegelung besuchte. Hierbei vergleicht er seine Beobachtungen mit denen Darwins und führt den Leser näher an Darwins Gedankengänge und Evolutionstheorie. Es werden Vergleiche von damals und heute gezogen, die viele Sachverhalte verdeutlichen und legt zusätzlich Veränderungen offen, die seitdem stattgefunden haben. Hierbei geht Neffe nicht zu sehr ins Detail, sodass trotzdem alles wichtige erzählt, der Leser jedoch nicht verwirrt oder überfordert wird.

Ein sehr gelungenes Sachbuch, dass dem Laien die Wissenschaft ein Stückchen näher bringt. Der schmale Grad, Wissenschaft für jedermann zugänglich zu machen, ist hier eindeutig nicht überschritten worden und macht Jürgen Neffes "Darwin" zu einem lehrreichen Leseerlebnis.
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am 29. März 2015
Bekam das Buch als Geschenk und hatte anfangs ein Vorurteil: Was soll daran interessant sein, wenn jemand die Schiffsreise Darwins wiederholt? Gehört das nicht eher ins Familienalbum unter Urlaubsreisen?
Die 14 Seiten Prolog entkräften meine Befürchtungen nicht – vier hätten’s auch getan. Ausführliche Beschreibungen nur für den Reisefanatiker interessant. Nichts Neues, nichts Bewegendes.
Ab der Mitte und muss ich alles Vorherige revidieren. Der Inhalt ist mit höchst interessanten Querverbindungen in Richtung Evolutionsbiologie –psychologie und Soziobiologie gewürzt, der Einstellungswandel im Denken Darwins und die aufkeimende Erkenntnis einer Welt im Fluss ohne Schöpfer erzeugt ein unerwartetes Pendant zur Spannung und sogar die Reisebeschreibungen sind beeindruckend und machen Appetit auf einen Lokalaugenschein. Der inhaltliche Schwerpunkt verlagert sich zunehmend in wissenschaftliche Abhandlungen und räumt lobenswerterweise neuzeitlichen und gegenwärtigen Strömungen und Forschungen viel Platz ein. Die Gegenüberstellungen Rationalismus – Kreationismus, Wissenschaft – ID sind couragiert, ausgezeichnet verfasst und äußerst pragmatisch angelegt. Hut ab.
Nochmalige Revision: Muss mein anfängliches Vorurteil durch ehrliche Hochachtung ersetzen. Sachliche Begründungen in wissenschaftlichen Grenzbereichen, keine Polemik, ausgewogene, abwechslungsreiche und gut verdaulich dargebotene Verteilung der Inhalte, adäquater Sprachstil – tolles Buch.
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am 10. Mai 2014
Ich wollte endlich mal mehr über Charles Darwin wissen. Also Amazon aufrufen, den Namen eingeben und gucken was da so ausgespuckt wird. Anhand der Rezessionen habe ich mich dann für dieses Buch entschieden. Allerdings werde ich mir auch noch andere Bücher zu diesem Thema kaufen.
Doch bleiben wir bei dem Buch von Jürgen Neffe.
Jürgen Neffe hat Biologie studiert. Er kennt sich also in der Thematik aus. Außerdem ist er Wissenschaftsjournalist. Wie sich rausstellte, eine gute Kombination, um ein Buch über Charles Darwin zu schreibe.
7 Monate war Herr Neffe weltweit unterwegs. Er war auf den Spuren Darwins; ist die Reiseroute der Beagle nachgereist.
Daraus entstand dann dieses Buch.
Tja...was soll ich sagen? Ich bin selten von einer Biografie/Fachbuch so begeistert gewesen wie von diesem Buch.
Herr Neffe hat einen tollen Schreibstil, er versteht es die Vergangenheit mit der Gegenwart und teils auch mit der Zukunft zu verknüpfen.
Es ist erstaunlich wie sich die Schauplätze, ja unsere ganze Erde seid Darwins Zeiten verändert haben. Leider zum negativen...
Dies wird von Herrn Neffe in spanender Weise beschrieben. Wenn es mal "Biologisch" wird weiß Herr Neffe dies so gut zu erklären das es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
Dieses Buch fesselt!
Wenn Sie also mehr über Darwin wissen möchten, kaufen Sie dieses Buch!
Zum Gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es noch eine weitere Biografie aus der Feder von Herrn Neffe. Die von Albert Einstein. Das ich diese auch noch lesen werde brauche ich glaube ich nicht groß erwähnen.
Und ich hoffe das da noch mehr kommt...
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