Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle SonosGewinnen BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
88
3,8 von 5 Sternen
Einmal Hans mit scharfer Soße: Leben in zwei Welten -
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. April 2016
Ich kann mich nur Lo und den anderen anschließen. Einseitig geschrieben, türkische Tradition und Werte sind top, alles andere wird lächerlich gemacht. Ich habe mich mit der Hoffnung durch das Buch gequält, dass irgendwann einmal etwas Originelles kommt... vergesst es! Wem die ersten paar Seiten nicht gefallen, soll das Buch weglegen. Denn die gleiche Leier kommt wieder und wieder und wieder...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. Januar 2016
Es ist lustig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen und man kann auch viel lachen. Von daher ist es zu empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. September 2007
Als Ferienlektüre war das Buch ganz nett und stellenweise auch witzig, aber ich war doch etwas enttäuscht: Es überwog die Selbstdarstellung , und je länger ich das Buch las, desto unsympathischer wurde mir die Erzählerin. Seitenweise lässt sie sich darüber aus, warum es unbedingt High Heels sein müssen, und warum sie ohne das 700Euro-Handy schlecht leben kann...Und was hat ihre ausführliche Schilderung, dass sich für sie sogar ein Mann hat beschneiden lassen, inhaltlich für einen Sinn, außer zu zeigen, wie die Männer ihr zu Füßen liegen? Meiner Meinung nach ist das Buch recht oberflächlich, aus vielen Themen hätte man/frau einfach mehr machen können. Wer mal ein richtig schönes, warmherziges Buch über eine deutsch-türkische Familie lesen will, in dem feine (!) Ironie überwiegt und man nebenbei noch viel über die Türkei erfährt, dem empfehle ich wärmstens die "Blaue Reise" von Iris Alanyali - das ist ein Buch, das ich wirklich ungerne aus der Hand gelegt habe.
0Kommentar| 63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2010
Hatice Akyün stellt das dar, was man den Prototyp der modernen deutschen Frau türkischer Abstammung nennen könnte. Sie lebt heute ihr Leben als Single in Berlin - ungezwungen und frei. Doch im Vergleich zu den meisten deutschen Frauen ihres Alters wird von ihr die Verbundenheit zu ihrer Ursprungsfamilie ganz nach oben gestellt. Eine zentrale Rolle des Familienlebens nimmt dabei das opulente gemeinsame Essen und Palavern ein. Und Hatices Mutter tischt dermaßen viel traditionelle Köstlichkeiten auf, dass selbst der gedehnteste Magen irgendwann einmal abwinken muss. Und irgendwie gibt es auch das "schwarze türkische Schaf" in ihrer Familie, in Person ihres Bruders Mustafa, der alle Eigenschaften eines klischeehaften Proll -Türken zu erfüllen scheint.
Hatice schreibt von ihrem Aufwachsen als sogenanntes Gastarbeiterkind im Ruhrpott. Sie kam mit 3 Jahren von Zentralanatolien nach Deutschland und durchlebt ihre komplette Schullaufbahn in Deutschland. Durch entsprechende Förderung schlägt sie später dann den Weg einer Journalistin ein.
Sie beschreibt, wie sie sich von alten Traditionen verabschiedet und einen neuen, eigenen Weg findet (der nicht so sehr von ähnlichen Wegen karrierebewusster Frauen ohne eigene Familie abweicht.)
Sie berichtet von ihren Erfahrungen mit deutschen Männern, wobei sie sich völlig auf 'blond und blauäugig' eingeschworen hat. Gänzlich freizügig bewegt sie sich auf dem potentiellen Heiratsmarkt, nur ein einziges Mal haben ihre Eltern versucht eine Hochzeit in der Türkei für sie zu arrangieren. Das ging aber gänzlich in die Hose.

Das Buch erschien bereits 2005. In einer lockeren Erzählsprache beschreibt Akyün bevorzugt unterhaltsame Alltagssituationen aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart.
Das Buch ist kurzweilig zu lesen, ohne tiefgehende neue Erkenntnisse zu bieten.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. August 2010
Für die netten und witzigen Beschreibungen ihrer Familie, speziell ihres Vaters und ihrer Mutter, hätte das Buch auch durchaus mehr Sterne erhalten können. Besonders die Erinnerungen an ihre Kindheit haben mir gefallen, wie z.B. die jährliche Autofahrt in die Türkei.
Frau Akyün in ihrer heutigen Selbstdarstellung gefiel mir stattdessen von Seite zu Seite weniger. Zwischendurch dachte ich mir sogar manchmal: "Gute Frau, bei dieser Selbstbeweihräucherung hält das ja auch kein Mann mit Verstand lange aus!" Sie scheint eingebildet, narzistisch und bisweilen zickig.
Warum also zwei Sterne? Weil mir das Buch, nachdem ich vor fünf Jahren aus Berlin weggezogen bin, wieder Appetit und Lust auf türkisches bzw. arabisches Essen und Kochen gemacht hat. Die Beschreibungen der türkischen Speisen lassen einem wahrlich den Mund wässrig werden. Und es für mich eine Anregung ist, das besagte Honigbad (drei Liter fette Milch und eine "Flotte Biene") einmal selbst zu genießen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Januar 2016
Die NDR-Talkshow war es, die ich gesehen hatte und ihr, Hatice, das erste Mal begegnet bin.
Mann, hat das Weib mich umgehauen! Was für eine unbeschwerte Fröhlichkeit, feingliedrige Beobachtungsgabe, bildreiche Wortwahl und alles verpackt in einer ausnehmend hübschen Frau.
Ansteckendes Lachen, charmanter Wortwitz, die Fähigkeit, Sachverhalte zu erkennen und treffend zu beschreiben - welch ein Naturtalent! Und diese Frau hat also ein Buch geschrieben: Einmal Hans mit scharfer Soße!
Es beschreibt ihr Leben zwischen Istanbul und Berlin, inmitten deutscher Kolleginnen und Kollegen, mit einem deutschen Freund, einem türkischen Papa, der sich der Tradition verpflichtet fühlt und, wie doch eigentlich jeder Papa, für seinen Augenstern nur das Beste möchte.
Während zuerst "das Beste" ein türkischer Mann sein muss, und später "Mann" reicht, erkennen wir, wie sich Hatices Papa nach und nach selbst integriert: in die Zwänge der deutschen Gesellschaft (die nicht minder spießig ist, als die türkische), in die Umstände des Lebens und das Bedürfnis, dass seine Tochter doch ein schönes und glückliches Leben haben soll. All das unter einen Hut zu bringen, das fordert ihm schon viel ab, dem Papa - und nicht nur ihm!
Denn - wie in jeder Familie, wo Kinder flügge werden - ist auch Mama nicht ganz einfach im Umgang für die Selfmade-Frau, die eigentlich so gar keine Karrieristin sein will, sondern sich als das Normalmaß der Menschheit sieht - mit allen (eingebildeten) Fehlern, Wünschen und Plänen.

Ein Buch, mitten aus dem leben in zwei Kulturen. In beide fügt diese Hatice sich mühelos ein und aus beiden kann sie so viel berichten und dem Leser transparent, launig und doch ohne in Klischees zu verfallen erklären, wie schwer es ist, es allen recht zu machen. Dazu braucht es gar nicht den Spagat zwischen zwei Kulturen oder Familien - der ganz normale Wahnsinn des Alltags tut sein Teil, um einen fast verrückt zu machen.

War das Buch bei seinem Erscheinen schon ein schon eine Pflichtlektüre für alle, die sich auch nur ein kleines Bisschen für ihre Mitmenschen interessieren, so sei es heute (2016) mehr als je zuvor jedem Menschen ans Herz gelegt!
Es ist viel mehr, als die Geschichte von Integration, von Liebe, Familie, Zusammenleben, Karriere und was sonst alles - es ist die zeitgenössische Beschreibung eines Versuchs dessen, was uns Menschen doch überall eint: des Versuchs, in Frieden zusammen glücklich zu werden.

Nie hätte ich gedacht, einmal ein Hörbuch zu kaufen - NIEMALS! Aber hier, in diesem ganz speziellen Fall, ging es nicht anders!
Wie sonst hätte ich diesen akustischen Augenaufschlag bemerken sollen, mit dem die bezaubernde Autorin selbst in der ihr eigenen Art zu betonen, auf die kleinen Juwelen am Wegesrand ihrer Reise hinweist?
Wie sonst, als durch die gekonnt gesetzten Pausen, kann man förmlich sehen, wie Familie und Partner sich das erste Mal sehen? Wie sonst soll man das perfekt vermittelte sich Winden des Papas körperlich spüren, wenn er seiner Tochter zugesteht, sie dürfe auch einen Deutschen heiraten - Hauptsache, sie wird glücklich...

Das kann nur Hatice Akyün selbst so treffend vorlesen, wie sie es auch geschrieben hat! Diese Frau und ihre Familie möchte man gern zu Nachbarn haben - liebenswert spießig! Liebenswert deutsch! Liebeswert türkisch!

Inzwischen hat sie ja - zur Freude ihres Papas - einen Mann gefunden, wohl auch einen türkischen Mann! Darum nutze ich diese Plattform, ihm ganz herzlich zu so einer wunderbaren Frau zu gratulieren! Und wenn er einmal eine Auszeit braucht von diesem interkulturellen Wirbelwind: bei mir ist er willkommen!
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. August 2014
Falls Hatice Akyün mit ihrem Buch Vorurteile abbauen wollte, so ist ihr das gründlich mißlungen. Ich finde es schon fast ärgerlich, wie sie die so genannten Deutsch-Türken darstellt und habe mich ein paar mal ernsthaft gefragt, ob ihre Familie eigentlich noch mit ihr redet. Die Figur des Vaters wird als gutmütig aber einfältig beschrieben (interessiert sich für nichts, außer den Sprüchen auf seinem Abreißkalender und seinen Mercedes) und auch die Mutter kommt nicht besser weg. Sie scheint nichts anderes zu tun als zu kochen, zu essen oder beleidigt auf ihrem Sofa vor sich hin zu schmollen. Der Bruder vercheckt entweder Handies, sitzt in türkischen Cafes herum oder ist damit beschäftigt, Blondinen abzuchecken. Frau Akyün, Sie haben die Goldkette vergessen! Auch über Deutsche werden alle möglichen Klischees bedient: nett aber eher langweilig, perfektionistisch und vor allem geschmacklos (schlecht gezupfte Augenbrauen!). Und Frau Akyüns wesentliches Problem scheint zu sein, dass deutsche Männer zwar optisch ihren Vorstellungen entsprechen (groß, blond, blauäugig, wie denn sonst ?!) aber leider eben viel zu temperamentarm für eine feurige (na klar!) Südländerin sind. Einfach nur zum Gähnen. Und wer der Meinung ist, dass Gleichberechtigung vor allem in High Heels und Miniröcken zum Ausdruck kommt, hat den Gong irgendwie nicht gehört.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. März 2011
Ich habe dieses Buch durch Zufall von einer Nachbarin erhalten. Ich bin froh, dass ich kein Geld dafür ausgegeben habe.
Die ersten paar Seiten fand ich noch relativ lustig doch je mehr ich las desto schlechter fand ich das Buch.
Ich bin ein riesen Fan von der Serie "SEx and the City". Ich habe jede Staffel mindestens fünf mal geschaut. Dann habe ich auch ein paar Lieblingsfolgen die ich sogar noch öfter geschaut habe. Tja, dann finde ich in dem Buch doch tatsächlich passagen die aus der Serie stammen. Einfach geklaut. Nicht mal großartig umgeschrieben, nein, genau das was Carrie in einem Schuhladen zu Miranda sagt. Naja, spätestens ab da fand ich das Buch nur noch schrecklich und nicht mehr glaubhaft.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Mai 2009
Nachdem ich den Titel und die Kurzbeschreibung des Buches gelesen hatte, dachte ich, das ist vielleicht interessant. Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich gespannt war, wie eine Deutsch-Türkin oder Türkin-Deutsche die Gegensätze zwischen den Kulturen beschreibt.
Gelohnt hat sich die Investition eher nicht. Frau Akyün schreibt zwar recht passabel, und man kann das Buch flott durchlesen. Mich stört jedoch gewaltig, dass sie die Dinge eher aus der Sicht einer inzwischen gut betuchten Karrierefrau beschreibt. Sie erwähnt so nebenbei, wie oft sie da oder dorthin fliegt, dass sie einen Schuh-Tick hat und mehr als hundert Paar Schuhe besitzt, darunter auch sündhaft teure Manolos. Sie beschreibt ausführlich die Probleme, die sie mit Männern hat und welche Auswirkungen sich daraus auf ihre Familienbeziehungen ergeben. Doch sie erwähnt mit keinem Wort, wie es ihr bei der Arbeit ergeht, ob sie unter Repressalien leidet oder einfach Angst um ihren Job hat - wahrscheinlich trifft das auch nicht zu, denn sie scheint eher ein exotisches Luxusweibchen zu sein, dem solche Anfeindungen zur Zeit fremd sind.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass ich mich eher in Jet-Set-Kreisen bewege als unter normalen Menschen. Es wird bestimmt nicht das Leben beschrieben, wie es allgemein bei Türken üblich ist.
Deshalb: Man kann das Buch lesen, sollte aber die Aussagen sehr relativieren.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. August 2007
Das Buch legt auf den ersten paar Seiten ganz spassig los, quält sich aber dann auf den knapp zweihundert Seiten äußerst krampfhaft dahin um irgendwie genug Inhalt zusammen zu kriegen.

Gibt Frau Akyün mit den Schilderungen aus Ihrer Kindheit immerhin noch einige interessante Einblicke in ihre damalige Lebenssituation, so sind die Schilderungen aus Ihrem heutigen Leben einfach nur eine langatmige Aneinanderreihung von Selbstbeweihräucherungen. Die narzistische Selbstdarstellung einer Frau mit übersteigertem Selbstbewusstsein.

Dass sie "zu Deutsch für eine Türkin und zu türkisch für eine Deutsche" sei, betont sie mindestens 20 mal in verschiedenen Formen. Und dass sie Spass dabei hat ! Und sich aus beiden Kulturen das Beste raussucht !

Es ist ja auch so praktisch wenn man den persönlich bedingten Hang zum Jähzorn als "südländisches Temperament" kaschieren kann. Eine "gelungene Integration" äußert sich offensichtlich vor allem im Tragen von High Heels, kurzen Röcken, dem doch eher häufigen Wechsel von Partnern und allgemein in einer Selbstinszenierung als südländische "femme fatale" die weiß was sie will. Jawohl ! Einen Hans mit scharfer Sosse nämlich ! Also keinesfalls einen Türken (Niemals!) aber natürlich auch keinen so ääätzend langweiligen und leidenschaftslosen Deutschen.

Nachdem Frau Akyün dann die gängigsten Klischees beider Kulturen mal aus Ihrer Sicht der "gelungen integrierten Türkin mit deutschem Pass" aufbereitet hat, bleibt man allerdings durchaus am Ende sehr nachdenklich zurück.

Denn eines wird deutlich: Frau Akyün lebt tatsächlich in zwei verschiedenen Welten. Sie ist weder Teil der einen, noch Teil der anderen. Um klarzukommen, muss sie irgendwie immer etwas "gedanklich ausblenden". Sie bringt die Verschiedenheit der beiden Mentalitäten und Kulturen in sich selbst nicht zusammen und bastelt sich etwas Drittes. Etwas, was aus ihrer Sicht vielleicht "das Beste aus beidem" sein mag. Aus meiner Sicht ist es aber einfach eine wahllose Zusammenstellung kultureller Fragmente, in sich nicht schlüssig und wohl weder aus der einen noch der anderen Kultur heraus richtig zu verstehen.

So kokettiert Frau Akyün einerseits mit ihrer Exotik und andererseits mit ihrer uneingeschränkten Selbstbestimmung und ist damit eigentlich nur nervig. Man kann ihr nur wünschen, dass sie irgendwann ihrem "Hans mit scharfer Sosse" begegnet und dann andere Prioritäten in ihrem Leben setzt.
22 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden