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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
155
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am 8. Juli 2005
Zwei Dinge haben mich an diesem Buch sehr aufgewühlt:
Erstens steigt man hinab in die Abgründe sexueller Obsessionen. Man erfährt sehr vieles über die Natur des Menschen, die weitaus animalischer ist, als man unter dem Deckmantel der Zivilisation glauben möchte. Lust kann etwas völlig anonymes, bodenloses sein, das einen aus der Bahn schmeißt.
Das zweite, was mich sehr beschäftigt hat: Dass die Autorin ihren zweiten Sohn wieder zur Adoption freigegeben hat, nachdem sie seine kindliche Seele durch ihre eigenen Narben und Neurosen zu sehr belastet hat. An dieser Stelle musste ich wirklich weinen, weil es einer menschlichen Bankrott-Erklärung gleichkam, dass sie ihren geliebten kleinen Sohn wieder freigab, um ihn vor sich selber zu schützen. Das ist wirklich tragisch.
Die schonungslose Lebensgeschichte zeigt ein paar Dinge auf: Zum Beispiel, dass Lusterfüllung völlig losgelöst ist von Personen.
Dass Prostituierte hart arbeitende Dienstleister sind. Und dass sie zum Teil selber Spaß bei der Arbeit haben - das hätte ich nicht gedacht!
Über Lisa Moos denke ich, dass in ihrer Seele durch den Missbrauch in der eigenen Familie eine Schallmauer durchbrochen worden ist. Ihre kindliche Unschuld wurde mit Gewalt durch einen
ekelhaften alten Sack zerstört. Danach hat sie aus der Not eine Tugend gemacht und ihren Körper losgelöst von der Seele. Immer wieder versucht sie, von der Prostitution wegzukommen und schafft es nicht einmal in ihrer Ehe. Sie ist zum Bestandteil ihrer Persönlichkeit geworden, vielleicht ist es für Lisa Moos sogar heilsam gewesen, Sex so genau zu erforschen, als Ware zu benutzen??? Fragen, die sich jeder selber bei der Lektüre des Buches stellen und vielleicht beantowrten kann.
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Linda Moos, 36, blickt auf eine 20 Jahre lange Karriere als Hure zurück. Sie erzählt, wie sie aus zerrütteten Familienverhältnissen ins Milieu kam und im Laufe der Zeit an die 6000 Männer befriedigte. Man erhält hervorragende Insider-Einblicke in die Szene, vom Edel-Bordell bis zum Straßenstrich ist alles dabei. Es gibt wohl kaum Dinge, die Frau Moos nicht durchgemacht hat, insbesondere bei ihrer späteren Spezialisierung Richtung SM sind die Phantasien einiger Typen schon ziemlich abstrus, um nicht zu sagen gestört. Auch bei der Beschreibung der Dinge nimmt sie kein Blatt vor den Mund, weshalb der Leser einiges vertragen können sollte.
Man muss bei diesem Buch aber auch sagen: Sex sells. Frau Moos hätte immer wieder Auswege gehabt, u.a. über verschiedene nette Beziehungen. Doch es dauerte meist nicht lang, bis das Geld knapp wurde. Wenn ihr Mann ihren Kaufrausch nicht mehr bezahlen konnte, gab's erst Vorwürfe - und dann ging sie bald wieder anschaffen. Ihr Leben ist ein Pendel zwischen Traumwohnung plus schicker Wagen und absoluter Pleite. In diesen Extrema liegt neben der Erotik der Reiz des Buches, aber man sollte nur beschränktes Mitleid haben - ihr Schicksal war größtenteils gewollt.
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am 6. Juni 2005
Das Buch geht unter die Haut. Stilsicher, schonungslos offen und ehrlich beschreibt Lisa Moos das Milieu und ihr Leben. Ohne Effekthascherei und die üblichen Klischees. Das Erste Mal und immer wieder zeigt die Prostituierten als Menschen mit Gefühlen, die jeder kennt. Mit Ängsten Sorgen und Nöten, die keinem fremd sind. Es macht klar, jeder kann aus seiner Situation das Beste machen und immer wieder aufstehen. Lisa Moos macht nicht andere für ihr Leben verantwortlich, Selbstmitleid ist ihr fremd. Sie steht zu ihrem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. So schonungslos ehrlich beschreibt sie auch ihre Arbeit. Die Sexszenen entwickeln von Anfang bis Ende ihren ganz eigenen Höhepunkt. Sie sind teilweise sicher nichts für zartbesaitete Gemüter. Aber eben auch in ihrer Härte Teil des wahren Lebens und kein Kino. Die Liebe zu ihren Kindern und ihren Ehemännern, ihr Familienbewußtsein, zwingt zum Nachdenken und läßt Tränen fließen.
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am 15. September 2005
Dieses Buch hat mich beschäftigt wie wohl sonst kaum eins zuvor. Zum einen, weil es wirklich tiefe Einblicke in eine Welt bietet, die den meisten von uns sonst eher verborgen bleibt und sehr direkt und offen über die Dinge berichtet, die unsere Gesellschaft gerne totschweigt. Und zum anderen, weil mir bisher noch kein widersprüchlicherer Charakter als Lisa Moos untergekommen ist, über den ich mich zeitweise sogar richtig ärgern mußte.
Als Kind mißbraucht führt ihr Weg recht bewußt in die Prostitution. Und was mich bei der ganzen Entwicklung der Lisa Moos in den verschiedensten Stadien dieses Berufs am meisten verwundert ist, dass sie daran wirklich Gefallen zu haben scheint. Zumindest wird sie jedes Mal, wenn sie mal wieder versucht ein "normales" Leben an der Seite nur eines Mannes zu leben, depressiv und unglücklich und kehrt nach kurzer Zeit wieder in das ihr vertraute Milieu zurück. Und wenn es da eben nicht ihre zwei Kinder gäbe, hätte mich dieses Buch vermutlich auch nicht so gespalten, so aber finde ich das Verhalten dieser Frau einfach nur egozentrisch und unverantwortlich. Zumal sie ja laut eigenen Angaben ein Fernstudium als Beste abgeschlossen hat und so jede Möglichkeit gehabt hätte, um einem Leben mit geregeltem Einkommen nachzukommen. Doch im schwangeren Zustand ein Kind zur Adoption freizugeben, es dann wieder nach mehrmonatigem Kampf mit den Behörden von der Adoptivfamilie zurückzuholen und nach erneutem Sinneswandel wieder zur Adoption freizugeben, zeugt nicht von Verantwortungsbewußtsein dem Kind gegenüber, sondern von reinem Egoismus sich des Kindes zu entledigen, das durch seine Vergangenheit schon leicht verhaltensgestört und kompliziert geworden war und somit nicht mehr in das Leben der Lisa Moos paßte, da es zuviel Aufmerksamkeit erforderte, die sie ihm nicht geben konnte. Und genau diese Aufmerksamkeit brauchte das zweite Kind nicht, was sich als praktisch herausstellte, da sie es so mal hier mal da abladen konnte, um ihren jeweiligen Jobs nachzugehen.
Und dieses Buch nun auch noch ihren Söhnen zu widmen ist eigentlich der reinste Hohn, da sie keinem von beiden je eine Mutter war und jetzt wohl meint, sie bis ins kleinste intime Detail an ihrem Leben teilhaben lassen zu müssen... Sucht sie nach Absolution? Ich bin nicht dahintergekommen.
Doch trotz all den Ärgernissen über diese Frau, die ihr ganzes Leben keine Verantwortung tragen wollte, will man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil der kleine Voyeur in einem unbedingt wieder heimlich durchs Schlüsseloch in verbotene Welten sehen will...
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am 9. Juni 2005
Biografien sind meine LEIDENSCHAFT. Rezensionen eigentlich nicht.
Geht es um den Autoren/Autorin selber, finde ich Biografien noch aufregender. Und schreibe auch mal meine Meinung dazu.
Die Biografie von Lisa Moos hat mich in ihrer Dramatik und Spannung absolut in Atem gehalten. Ein unglaubliches Schicksal in wunderschöner, mitreissender Sprache geschrieben. Lisa Moos, um deren Leben es hier geht ist in meinen Augen eine sehr starke Persönlichkeit. Ihr Buch hat mir gezeigt, wie brutal und sexistisch das Leben für eine Frau sein kann. Ich kann nicht anders als der Autorin meinen ganzen Respekt auszusprechen und dieses Buch nur jedem empfehlen, der wirklich etwas über das wahre LEBEN und wie brutal es sein kann lesen will.
In dem Buch geht es nicht nur um Prostitution, hier geht es um eine Frau, der alles abverlangt wird, die niemals aufgibt und trotzdem an die Liebe und das Gute im Menschen glaubt. Kompromisslose Autorin, genial und mitreissend geschrieben =Top Empfehlung!!!
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am 16. November 2014
Was bewegt eine Frau als Prostituierte zu arbeiten bzw wie rutscht jemand in diese Szene. Diese Buch schreibt in einer einfachen Sprache und vermag einen zu fesseln. Es ist schonungslos offen und direkt geschrieben. Dies mag den einen oder anderen Leser verschrecken, aber es zeichnet doch ein klares Bild über den Werdegang der Autorin und gibt einen Einblick in das Leben als Prostituierte und den damit verbundenen Höhen und Tiefen. Manche Entscheidungen im Leben der Autorin wird man als Leser vielleicht nicht ganz verstehen und den Kopf schütteln, andererseits lassen sich diese auch nur nachvollziehen, wenn man selbst in dieser Situation ist. Entscheidungen werden sehr stark von persönlichen Emotionen geprägt und das war sicher auch im Leben der Autorin so.Sie ist sicher einerseits eine sehr starke Frau, die teilweise kompromisslos ihren Weg ging, andererseits aber auch die zutiefst verletzte Seele eines Menschen, dessen Kindheit lebensprägend war.
Was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Autorin ein wenig in der Zeit herum gesprungen ist, sodass man gelegentlich anfangs nicht genau wusste, wo man sich zeitlich gesehen befindet. Ansonsten kann ich es nur weiter empfehlen, wenn sich jemand ein Einblick verschaffen möchte, warum jemand diese Tätigkeit ausübt. Es ist ein sehr offenherzig geschriebenes Buch.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2006
Ich persönlich wurde von Ausdrucksstärke und Sprachstil positiv überrascht.

Ich hatte mit einem Bericht alle Catherine M. gerechnet und wurde durch einen sehr bildhaften, aber trotzdem keines Wegs reißerischen Text überrascht.

Klar kommt Fäkalsprache vor, klar ist es nicht immer schön zu lesen, aber wie schreibt sie in ihrem Vorwort und das trifft es sehr gut finde ich:

...Es ist sicher kein Buch für Kinder geworden....

Die *Geschichte* setzt sich aus verschiedenen Kapiteln zusammen, die immer wieder aus verschiedenen Lebensabschnitten stammen. Sie springt also ein bißchen in den Zeiten hin und her. Fand ich aber nicht störend oder nervig, sondern einfach sehr interessant.

Vor allem weil sie sich nicht selbst bejammert, sondern klar sagt, daß sie zwar ein Opfer der Umstände geworden ist, sich aber auch mehr oder weniger willig in die Umstände gefügt hat.
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am 13. Juli 2005
Autobiographien von „normal sterblichen" haben häufig einen unerträglichen Stil. Diese hier jedoch nicht. Lisa Moos schreibt vollkommen angemessen ihrer Geschichte und das Buch ist angenehm zu lesen.
Die Geschichte, die sie über ihr Leben erzählt ist unheimlich aufrüttelnd, es ist wahnsinn, was ein einzelner Mensch schon in jungen Jahren alles erleben muss und durchmachen kann und trotz zahlreicher Rückschläge nie verzagt und weiter an ein schönes erfülltes Leben mir einer glücklich Familie glaubt. Ihre Leidensgeschichte, die sie aber nicht als solche darstellt, ist sehr interessant, natürlich auch durch die Beschreibung der sexuellen Praktiken. Sie beschreibt ohne Blatt vor dem Mund, was ihre Freier verlangen (man glaubt gar nicht, was manche Menschen aufgeilen kann), was ihr selbst an dem Beruf der Prostituierten gefällt und wie sie selbst das erträumte Leben immer wieder zerstört und ihre Liebsten gleich mit.
Alles in allem ein wunderbar ehrliches Buch, denn Lisa Moos scheint vor keinem prekären Detail zurückzuschrecken, auch wenn sie sich so in einigen Situationen selbst in ein schlechtes Licht rückt. Ich bewundere, bemitleide und verabscheue sie zu gleich.
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am 29. Juni 2005
Ich habe mir dieses Buch gestern gekauft und hatte am ersten Tag schon 4 Stunden meines Nachmittags für dieses Buch gegeben, da man einfach nicht aufhören kann. Es ist ein sehr dramatisches aber auch sinnliches Buch. Ich habe das Buch noch nicht beendet, lese aber in jeder freien Sekunde meiner Zeit, soviel wie möglich. Ich kann es nur jedem weiter empfehlen der mal eine ganz neue Faszination Buch erleben möchte! Höchst spannend! Aber Achtung, man sollte in sexueller Hinsicht einiges vertragen sollen. Es geht einem unter die Haut!
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am 15. September 2006
Das Buch von Lisa Moos habe ich mir gekauft, als ich ein Flugzeug verpasst hatte. Da das Buch welches ich eigentlich gesucht habe nicht vorätig war, habe ich mich für "Das erste mal und immer" entschieden.

Es hat mich schockiert und dennoch gefesselt. Es hat mich abgestossen aber auch angezogen. Es waren die unterschiedlichsten Emotionen die dieses Buch in mir ausgelöst hat. Besser als jedes Kino!

Wer zart besaitet ist und sich durch mehr als nur pikante Sexerlebnisse gestört fühlt sollte das Buch lieber nicht lesen.

Wer aber wissen will, wie eine Prostituierte wirklich denkt und fühlt und wen die Huren wirklich lieben oder verachten, der sollte auf keinen Fall an diesem Buch vorbeigehen.

Klischee hin oder her, dieses Buch ist so authentisch das es einem unter die Haut geht und dort für immer bleibt.
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