Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen PrimeMusic Fußball longss17



am 10. März 2017
mit unüberboten viel Informationen und sehr gutem Stil: wer China verstehen und etwas über die Geschichte erfahren will, ist hier goldrichtig
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2001
Konrad Seitz schafft es in seinem Buch, sowohl einen sehr guten Eindruck über die Geschichte und Weltanschauungen Chinas zu geben, als auch die neuere chinesische Geschichte unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftsentwicklung und -politik zu beleuchten. Das Buch ist in dieser Hinsicht inhaltlich etwas zweigeteilt.
Der erste Teil, den ich keineswegs uninteressanter fand, führt einem etliche Fakten über China vor Augen, die den Europäern im Allgemeinen so nicht bewußt sind. Das beginnt mit den technischen Errungenschaften des alten China (und wieviele Jahrhunderte später sie erst in Europa Einzug hielten), mündet in eine kompakte Darstellung der klassischen Weltanschauungen (Daoismus, Legalismus, Konfuzianismus) und gibt schließlich einen guten Überblick über die großen Dynastien. Das geschieht vor allem vor dem Hintergrund des "Niedergangs einer Weltmacht".
Mit den Schilderungen Chinas während der Mao-Zeit setzt der Autor nun zunehmend wirtschaftliche Schwerpunkte und wenn er zur Zeit Deng Xiaopings kommt, ist er bereits ganz in volkswirtschaftlichen Daten, Analysen und Entwicklungen angekommen. Aber obwohl er den Leser teilweise etwas mit Zahlen überhäuft, bleibt das Buch gut lesbar und verständlich.
Welche Aspekte des Buches einen mehr interessieren, ist sicherlich individueller Natur, aber ich bin davon überzeugt, daß jeder, der auch nur ein bißchen Interesse an China hat, hier etwas lesenswertes finden wird. Wer hingegen die Schwerpunkte des Buches - geschichtlichen Überblick und neuere Wirtschaftsentwicklung - zu schätzen weiß, wird an dem Buch seine helle Freude haben.
0Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2007
Konrad Seitz' 'China. Eine Weltmacht kehrt zurück' stellt den idealen Einstag für jeden dar, der sich für die Kultur und Geschichte Chinas interessiert. In fünf großen Kapiteln wird die Geschichte dieses Riesenreiches von den Anfängen in der Qiun- und Han-Dynastie bis zur Gegenwart veranschaulicht. Keineswegs handelt es sich dabei um eine müde Ansammlung von historischen Daten und Fakten, sondern um lebhaft erzählte Geschichte. Seitz erweist sich als überaus kenntnisreicher Experte, dem die richtige Mischung zwischen geschichtlicher Erzählung und sachlicher Darstellung gelingt.
Etwa die Hälfte des 500-seiten starken Kompendiums widmet sich dem modernen China nach Mao. Hier verschont der Autor den Leser nicht mit wirtschaftlichen Detail- und Spezialwissen, dem man sich als Leser in dieser Form jedoch gerne ausgesetzt fühlt.
Interessanter schien mir jedoch die erste Hälfte, in der Kultur und Geschichte des alten Chinas bis zu Mao sinnhaft erörtert werden: Die kosmisch begründete, zentrale Stellung des Reiches der Mitte, das wie die Griechen die Welt in Zivilisation und Barbarei schied. Hiervon ausgehend die fatale Abschottung nach außen, was zum Untergang und zur Imperialherrschaft der Europäer im 19. Jahrhundert führte. Die Geschichte hätte auch anders verlaufen können. Anfang des 15. Jahrhunderts verfügt China über die größte Flotte der Welt mit den größten Holzschiffen, die jemals gebaut wurden. Es werden Handelsbeziehungen bis nach Mogadischu in Afrika und Jiddah im Nahen Osten aufgebaut. China steht im Begriff, die Welt zu erobern, wie es einige Zeit später die imperialistischen Nationen Europas taten. Als der Yongle-Kaiser jedoch 1421 starb, werden alle Expeditionen eingestellt und China wird von den europäischen Nationen, maßgeblich den Engländern, ausgebeutet.
Als Mao mit seinen roten Brigaden das Land nach jahrzehntelangen Wirren und Bürgerkrieg unterwirft und vermeintlich eint, gibt seine absolute Schreckensherrschaft noch Zeugnis von der hierarchischen Organisation des alten Reiches, gegen das der chinesischen Kommunismus doch vorgibt zu Felde zu ziehen. Wer sich eingehender über die Verbrechen Mao Zedongs informieren will, lese Jung Changs Biographie 'Mao - Das Leben eines Mannes. Das Schicksal eines Volkes'.
Bei Seitz' China-Buch handelt es sich insgesamt um eine sehr ausgewogenen, sachkundige und interessante Darstellung. In jedem Falle lesenswert!

Thomas Reuter
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2005
Konrad Seitz - China
China ist das Land mit der höchsten Bevölkerung der Erde. Es ist kommunistisch, und jeder mag die Küche des Landes.
Dazu noch etwas Konfuzianismus, und man hat in etwa das, was der größte Teil der westlichen Welt mit China verbindet.
Das Land hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. Und was genau das ist, erklärt Konrad Seitz in diesem Buch. Dabei dürfte eines sicher sein: Nach dem Lesen dieses Buches, hat man ein anderes Bild von China als vorher.
Konrad Seitz, der Philologie, Geschichte, Philosophie (in Deutschland) und internationale Wirtschaft und Politik (in USA / Harvard) studiert hat, war Redenschreiber des deutschen Außenministers Genscher, politischer Planungschef des auswärtigen Amtes und Botschafter in Italien, Indien und zu guter Letzt in China.
In diesem Buch rollt er die lange Geschichte des "Reiches der Mitte" komplett auf. Dies geschieht chronologisch, und ist in drei Hauptabschnitte zu gliedern: Da wären als erstes die verschiedenen Dynastien bis zur Mitte des 18.Jahrhunderts, als die Europäer begannen, gewaltsam in China einzudringen. Es folgt die schwere Zeit vom 18.Jahrhundert bis zum China Deng Xiaopings, die China vom fortschrittlichsten Land der Welt, der fortschrittlichsten Kultur der Welt, zu einem armen, kommunistisch diktatorisch regierten dritte Welt Land machte. Zuletzt wird die Zeit der Reformen thematisiert, eingeleitet von Deng Xiaoping, und fortgeführt von Jiang Zemin.
Während Konrad Seitz den Schwerpunkt im ersten Drittel darauf legt, dem Leser die glorreiche Geschichte, die großen Errungenschaften und vor allem die Kultur der chinesischen Zivilisation näher zu bringen, wird es im zweiten Teil politisch, und im dritten Wirtschaftlich.
Im ersten Teil kommt es dabei nicht selten vor, dass man schwer beeindruckt ist von dem, was die chinesische Zivilisation schon so viele Jahrzehnte vor den Europäern entdeckt und entwickelt hat. Dabei geht es nicht nur um Erfindungen wie den Magnet, das Schießpulver, das Papier, den Buchdruck, die Agrartechnik und Eisentechnologie, sondern es geht auch um das Außenpolitische und Geographische. Chinesische Seeexpeditionen führten in großen Schiffen von China, durch Ostasien bis an die ostküste Afrikas, als die europäer noch in kleinen kurzstrecken-Schiffen unterwegs waren.
Etwas kompliziert ist der dritte Teil des Buches. Die wirtschaftlichen Daten, Fakten, Analysen, sowie die prognosen für die zuküftige Entwicklung und die Masse an Zahlen, erfordern schon höchste Konzentration beim Lesen. Ist diese aber vorhanden, sollte man auch mit dieser Materie keine allzu großen Probleme haben.
Insgesamt erfährt man in diesem Buch alles, was man über China wissen sollte, und noch etwas mehr. Sollte man also mehr über das Land und seine Geschichte wissen wollen, ist dieses Buch genau das richtige.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2006
Liest man dieses Buch durch erkennt man sofort, dass man einen Autor vor sich hat, der die Erfahrungen direkt aus der Praxis gewonnen hat und nicht bei anderen Autoren abgeschrieben hat was bei vielen Chinaautoren leider der Fall ist.

Das Buch erklärt ausführlich die Hintergründe der historischen Entwicklung und knüpft eine gute Verbindung zur wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahren.

Herr Seitz kennt wirklich die Chinesen wie sonst nur wenige andere Leute. Das Buch liest sich sehr gut von der ersten bis zur letzten Seite und verknüpft in unterhalsamer und korrekter Weise die kulturellen mit den wirtschaftlichen Bedingungen Chinas.

Dieses Buch kann man wirklich jedem an China interessierten Leser empfehlen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2006
Dieses Buch ist die fundierteste Analyse Chinas, die ich kenne. Sie schließt eine große Lücke im europäischen Bildungskanon und zeigt ebenso die historische Entwicklung als auch die heutigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Bezüge zwischen Europa, Asien und Amerika auf.

Dieses spannend geschriebene Werk ist eine Vertiefung von Seitz Anfang der 90er erschienen Buches "Wettlauf ins 21. Jahrhundert" und beide Titel sind jedem politisch Interessierten dringend zu empfehlen. Es bleibt für die deutsche und europäische Außenpolitik zu hoffen, dass Seitz als ehemaliger politischer Planungschef im Auswärtigen Amt unter Außenminister Genscher würdige Nachfolger gefunden hat.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2004
Wer China als Botschafter kennenlernt, gewinnt vielleicht ein paar andere Einblicke in ein Land, das bis heute ein Inbegriff von Fremdheit und Unverständlichkeit geblieben ist. Und das, obwohl China seit mehr als 2000 Jahren die europäische Geschichte und Kultur entscheidend mitgeprägt hat.
Wer weiß schon, daß China bis ins frühe 19. Jahrhundert die größte Volkswirtschaft der Welt war? Daß die Chinesen schon im Mittelalter Bücher in Millionenauflage druckten, Stahl in Massen herstellten, als hierzulande noch Speere ausgegeben wurden, weil die größere Eisenmenge für Schwerter kaum zu bezahlen war? Daß Römer und frühe Chinesen ungefähr den gleichen Lebensstandard hatten, der aber in Europa lange Zeit in den Keller fiel und erst um 1700 die Europäer wieder mit den Chinesen gleichzogen? Daß nicht nur das Schießpulver und der Magnet aus China importiert wurden, sondern auch Buchdruck und moderner Ackerbau? Daß in der Zeit des Rokoko China als die ideale Gesellschaft galt - ein Staat, der von Beamten regiert wurde, die aufgrund ihrer Fähigkeiten statt aufgrund ihrer Abstammung zu Macht gelangt waren, und eine Bürgerschaft, die aufgrund ethischer Lehren und nicht durch die Dogmen eine macht- wie geldverliebte Kirche sich zu Anstand und moralischem Verhalten befleißigten?
Und was wissen wir über das heutige China - das bevölkerungsreichste Land der Welt? Das Land hat sich binnen weniger Jahre vom rückständigen Agrarstaat zu einem technologieorientierten Schwellenland weiterentwickelt, dessen Ingenieure und High-Tech-Unternehmen schon heute Siemens & Co. Aufträge abjagen und große Teile der weltweiten Computerindustrie beliefern.
Das ist nicht das einzig erstaunliche Faktum, das Seitz in diesem ungewöhnlichen, mit Verblüffendem nicht geizenden Sachbuch zusammengetragen hat. Wie unser Chinabild entstanden ist, was sich im Reich der Mitte in den letzten 2000 Jahren so zugetragen hat, warum das Land im 21. Jahrhundert wohl wieder eine herausragende Rolle spielen wird, und vor welchen Herausforderungen sich eine Milliarden Menschen in diesem Land in den nächsten Jahrzehnten gestellt sehen - darüber gibt der Diplomat fachkundig Auskunft.
Ein ungewöhnliches Buch für alle, die nicht nur mehr über die Geschichte der Welt wissen wollen, sondern auch über ihre Zukunft.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2007
Wer sich über die Geschichte Chinas einen Überblick verschaffen möchte, ist mit diesem Buch sicher gut bedient. Die Schwächen des Buches beginnen jedoch dort, wo sich es sich mit der Gegenwart zu beschäftigen beginnt. Einerseits sind die verwendeten Zahlen seit der Erstauflage vom Jahr 2000 offensichtlich nur sehr punktuell überarbeitet worden, dass vielerorts in Vergleichen noch von DM statt Euro die Rede ist, ist in dieser Hinsicht symptomatisch. Gerade zu einer sich derart dynamisch entwickelnden Thematik wie China wäre eine gründlichere Überarbeitung sehr wünschenswert gewesen. Zum Zweiten wird man den Eindruck nicht ganz los, der Autor lasse sich zu sehr von seiner Begeisterung für China leiten. So werden die kritischen Aspekte Chinas künftiger Entwicklung zwar durchaus angesprochen, in den Gesamtwürdigungen gehen diese aber wieder weitgehend vergessen und überwiegen dann die manchmal fast schon schwärmerischen Einschätzungen des Autors. Kurz gesagt: Dieses Buch gibt einen guten Überblick über die Geschichte Chinas und teilweise auch über die gegenwärtigen Entwicklungen, es lohnt sich aber, zusätzlich auch kritischere Sichtweisen mit zu berücksichtigen.
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2001
Das Buch berichtet über die Geschichte Chinas und versucht eine Brücke zu schlagen, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. China als älteste und dauerhafteste Kultur der Erde lebt auch heute noch mit und teilweise in dieser Vergangenheit. Ohne diese Kenntniss, versteht man das Handeln und Agieren der chinesischen Führung und der Menschen nicht. Manche Aspekte kehren in unterschiedlichen Zusammenhängen wieder, aber dies trägt trotz der Redundanz zum Verstehen bei. Das Buch ist gut geschrieben und m.E als Klassiker zu betrachten. Es lebt von einer tiefen Gründlichkeit der Analyse der Geschichte und einer umfassenden Kenntniss des Landes. Es ist manchmal etwas langatmig geschrieben; man muss es aber zu Ende lesen, um China zu verstehen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2001
Seitz erzählt dieEntwicklung Chinas von den konfuzianischen Wurzeln über (den immer noch im Herzen konzfuzianischen?) Mao Zedong bis zum Aufbruch der wichtigsten Wirtschaftweltmacht ins 21. Jahrhundert. Mao - die schreckliche Schlüsselfigur - macht Tabula rasa und erzwingt so einen Neubeginn, der 50 Millionen Menschen dasLeben kostet. Die Nachfolger machen aber zum Glück Maos schlimmste Ängste wahr und die "ehemals fortgeschrittenste Zivilisation der Erde im 16. Jahrhundert" folgt Deng Xiaopings Parole: "Reich werden ist glorreich." Belegt wird die Erzählung durch reichlich, auch aktuellste volkswirtschafliche Daten bis wenige Tage vor Erscheinen des Buches. Eine gute Hilfe, in der fremdartigen andren Kultur und Geschichte die eigene Zivilsation zu reflektieren. Das Buch liest sich über weite Strecken wie ein Wirtschaftskrimi, schwierige Sachverhalte werden auch dem Laien verständlich erklärt.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Geschichte Chinas
24,95 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken