flip flip Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive



am 17. November 2017
Obwohl ich einige Semester Physik studiert habe und mich gerne mit Physik und Mathematik beschäftige, war es für mich sehr schwer, den Gedankengängen des Autors zu folgen. Besonders den Zusatzerklärungen im Anhang. Trotzdem ist es verblüffend, auf welche Ergebnisse die Forscher kamen, als sie voraussetzten, dass es mehr als 3 Raumdimensionen gibt. Ich kann das Buch für alle empfehlen, die ein Physikstudium auch abgeschlossen haben. Für alle Nichtstudierten eher nicht, da im Buch doch einiges an Wissen vorausgesetzt wird(z.B. wie die Relativitätstheorien die klassische Physik abgelöst hat). Im Buch wird gesagt, dass es der Stringtheorie gelungen ist, alle 4 Grundkräfte zu vereinigen. Dies ist vorher keiner einzigen Theorie gelungen. Ausserdem schreibt der Autor( so wie ich es verstanden habe) , dass kurz nach dem Urknall die 4 Grundkräfte zusammengehörten und sie sich erst später getrennt haben. Es scheint aber auch Widersprüche im Buch zu geben, z.b. ist von Gravitonen als Kraftteilchen der Gravitation die Rede. Will man aber Einstein folgen, der sagt, Gravitation ist eine Eigenschaft des Raums( ausgelöst durch Massen), braucht man doch eigentlich keine Kraftteilchen, um die Gravitation zu erklären. Auf jeden Fall ein interessantes Buch
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. April 2018
Dieses Buch gibt Antworten auf viele Fragen, die sich nicht nur Science Fiction-Fans stellen.
Was ist eigentlich die Raumzeit?
Wie und warum krümmt sich der Raum?
Welchen Einfluss hat die Zeit als 4. Dimension auf unsere Wahrnehmung?
Warum kreist die Erde um die Sonne und der Mond um die Erde?
Warum kann nichts schneller sein als das Licht?
Und was zum Geier ist nun diese berühmte Relativitätstheorie?
Diese und viele weitere Themen behandelt der Autor schon auf den ersten 100 von über 400 Seiten und belegt alle Antworten mit anschaulichen Beispielen und Schaubildern und ganz ohne verwirrende Formeln und Zahlen.
Ganz nebenbei werden auch noch die wichtigsten Erkenntnisse von bekannten Physikern der Geschichte erläutert.

Das Buch richtet sich klar an interessierte Laien, Physiker oder Physikstudenten werden ihm keine neuen Erkenntnisse entnehmen können.
Die Erläuterungen in dem Werk dienen eher dazu, die Grundsätze der Physik zu verstehen, als sie praktisch anzuwenden.
Eine fachspezifische Vorbildung ist meines Erachtens nach nicht nötig um Greenes Ausführungen folgen zu können, Interesse und eine halbwegs passable Schulbildung reichen völlig aus.
Trotzdem ist das Buch keine seichte Unterhaltungslektüre um nach harten Arbeitstagen abzuschalten, obwohl die Erklärungen vereinfacht und anschaulich sind, handelt es sich dennoch um komplexe Materie, die die Aufmerksamkeit des Lesers verlangt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. März 2016
mit der Theoretischer Physik beschäftigt haben, allerdings reicht es vollständig, wenn man die Sendungen von Prof. Lesch verfolgt oder eines der Bücher von Hawking gelesen hat.
Dieses Buch ist unterhaltsam und vermittelt fast spielerisch eher schwer zu verstehende Theorien mittels erstaunlich einfacher, aber zutreffender Vergleiche. Die Grafiken unterstützen das aus meiner Sicht ganz perfekt. Greene ist so freundlich, einem das Gefühl zu geben, dass man plötzlich viel mehr verstünde, als man für möglich gehalten hätte. In jedem schlummert ein Nobelpreisträger... Ich würde mir wünschen, dass Physik in Schulen auf diese Art vermittelt wird. Gut möglich, dass wirklich fachliche gebildete Leser einiges bekritteln, als zu ungenau oder nicht ganz zutreffend empfinden. Wird schon so sein, aber für den interessierten, von Physik nur behauchten Leser eröffnet dieses Buch ganz neue Einblicke und Erkenntnisse.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. November 2017
Sehr wissenschaftlich aufgearbeitet, aber für einen Laien leider nicht immer verständlich bzw. zu kompliziert. Aber das liegt vermutlich einfach am leider gar nicht einfachem Kontext. Dieses Buch gehört zu denen, die dann ein halbes Jahr auf dem Nachttisch liegen, bis maximal zur Mitte gelesen werden und dann ihr restliches Leben im Bücherschrank verschwinden. Schade eigentlich, da das Thema unglaublich spannend ist.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. August 2011
"Stringtherorie" – dieser Begriff geistert regelmäßig durch diverse Medien, wird als Weg zu einer "Theorie von allem" gepriesen, soll helfen, die letzen Geheimnisse des Universums zu enthüllen. Doch was wirklich dahinter steckt, wissen wohl die wenigsten.
Brian Greene macht sich in diesem Buch daran, die Grundlagen dieser Theorie auch für den interessierten Laien zugänglich zu machen. Auch wenn die Originalausgabe seines Werkes schon 1999 erschienen ist und es deshalb vielleicht nicht mehr 100%ig aktuell ist, ist es als Einstieg in diese Thematik sicher hervorragend geeignet.

Auf den ersten ca 150 Seiten befasst sich der Autor mit der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie sowie der Quantenmechanik. Er erklärt, welche Problemstellungen damit jeweils gelöst werden konnten, wie diese Konzepte sich auf unser Weltbild auswirken und zeigt, dass das große Problem der modernen Physik darin besteht, dass allgemeine Relativitätstheorie und Quantentheorie in ihren derzeitigen Formen unvereinbar sind.
Der regelmäßige Leser populärwissenschaftlicher Literatur wird in diesen Kapiteln zwar nicht so viel neues erfahren, hier zeigt sich aber die Fähigkeit des Autors, auch abstrakte Überlegungen anschaulich darzustellen, indem bildhafte Vergleiche herangezogen und Formeln in den Anhang verbannt werden.

Der Rest des Buches befasst sich mit einer umfassenden Darstellung der Stringtheorie von ihrer Grundidee (dass es sich bei den Elementarteilchen nicht um nulldimenisonale Punkte, sondern um eindimensionale Strings handelt, deren unterschiedliche Schwingungsmuster zu verschiedenen Massen und Ladungen führen) über verborgene Dimensionen und Supersymetrie bis zur M-Theorie und deren Aussagen über schwarze Löcher und die Entstehung des Universums.
Hier sind Ausführungen notgedrungen komplizierter, manche Abschnitte musste ich öfter lesen, um sie nachvollziehen zu können, und für ein vollständiges Verständnis aller in diesem Werk angesprochener Themen ist wohl eine gewisse naturwissenschaftliche Ausbildung erforderlich.
Dennoch gelingt es dem Autor sehr gut, die wesentlichen Aussagen der Stringtheorie herauszustellen und ihre Auswirkungen auf unser Weltbild fassbar zu machen. Auch macht er deutlich, welche Faszination von dieser Wissenschaft ausgeht. Daher ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

Man sollte bei der Lektüre allerdings im Hinterkopf behalten, dass die Stringtheorie unter Experten durchaus auch umstritten ist. Eine Auseinandersetzung mit Kritik kommt hier meiner Meinung nach zu kurz.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2007
"Superstrings, verborgene Dimensionen und die Suche nach der Weltformel" lautet der Untertitel des Buches. Klingt interessant und ist es auch. Man muss nicht ein Einstein sein, um das Buch zu lesen - alles was man braucht ist Neugier und Offenheit gegenüber Wissenschaften.

Treffend las ich in einer anderen Rezension: "... für einen Feinschmecker und Freund der italienischen Küche könnte sich die Sache folgendermaßen darstellen: Der Kosmos ist eine gigantische Schüssel mit Pasta: mikroskopische Spaghettinis, Makkaroni, Fettucini und ein paar Tortellinis. Alle sind verschiedene Formen einer einzigen Basis, nämlich einer Art kosmischen Hartweizengrieß. Der Urstoff des Universums."

Ich finde, besser kann man den Grundtenor dieses Buches nicht beschreiben. Brian Greene hätte mit Sicherheit nichts gegen diese profane Sicht auf sein komplexes Forschungsgebiet, im Gegenteil, er würde wahrscheinlich liebend gern noch ein paar Linguine dazugeben, denn nichts liegt ihm mehr am Herzen, als die Grundlagen der Superstringtheorie so zu erklären, dass sie jedermann versteht. Trotzdem hat man niemals den Eindruck, dass man sich auf "Küchenniveau" begibt. Es geht ihm schon um eine möglichst fundierte Erklärung eines der wohl aufregendsten und gleichzeitig schwierigsten Gebiete der Physik.

Brian Green führt zunächst in zwei getrennte Bereiche der Physik ein. Anschaulich beschreibt er die Aussagen der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie und ihre Konsequenzen. Quantenmechanik ist der zweite große Bereich der Physik, den Brian Green dem Leser erklären will. Anschließend versucht er dann die Probleme klar zu machen, die bei dem Versuch auftreten, diese beiden Theorien zu vereinigen. Die Superstringtheorie soll nun die Lösung dieser Probleme bringen. Der Autor beschreibt was es mit dieser neuen Theorie auf sich hat, verdeutlicht warum sie die Probleme löst und zeigt ihre Vor- und Nachteile.

Im gesamten Buch verzichtet der Autor auf komplizierte Formeln der Mathematik und vermittelt dem ungeschulten Leser mit zahlreichen (z. T. witzigen) Beispielen was die einzelnen Theorien für Konsequenzen haben. Insgesamt finde ich das sehr gelungen, es macht Spaß das Buch zu lesen, und motiviert, sich näher mit diesen Themen zu beschäftigen.

Fazit: Für mich das beste Buch, das es derzeit über die String- bzw. Superstring-Theorie gibt und gleichzeitig das verständlichste.

Dieses Buch ist mehr als ein Sachbuch: das ist fast schon große Literatur!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Juni 2016
Brian Greene hat das Talent, komplizierte Sachverhalte und komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sehr anschaulich und verständlich zu erklären. Oft greift er auf Metaphern zurück, die sich besser im Gehirn verankern lassen, als physikalische Formeln. Es ist ein Genuss, auf einfachste Art in die komplizierte Welt der Relativitätstheorie und der Strings-Forschung einzutauschen. Lesenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Dezember 2016
Das elegante Universum ist wirklich ein sehr spannendes Buch.
Es ist leicht zu verstehen, da es sehr umgangssprachlich geschrieben ist.
Dennoch verzichtet es dabei nicht auf Fachbegriffe und genaue Erklärungen.

Ich persönlich sehe viele Dinge anders als im Buch beschrieben aber das ist wohl nur meine eigene Meinung.

Wer sich für die Thematik interessiert aber keine großen Vorkenntnisse hat, ist mit diesem Buch sehr gut bedient.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. Februar 2017
Ich habe bisher mit diesem Buch nur 4 populärwissenschaftliche Bücher über die stringtheorie gelesen und kann behaupten das dieses Werk das informativste darstellt. Es wird zuerst ein wenig auf die allg. Relativ.Theorie und auf die Quantenmechanik eingegangen nicht zu viel aber so umfangreich das man es ohne weiteres Vorwissen leicht verstehen kann. Dann werde etliche Aspekte der stringtheorie erläutert die man vermutlich ohne höhere Mathematik versteht und nachvollziehen kann. Für jeden Interessenten der stringtheorie zum Einstieg ein must have
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Januar 2014
Brian Greene ist ein exzellenter Erzähler wenn es um anschauliche Erklärungen moderner Physik geht. Das Buch beginnt mit einer populärwissenschaftlichen Einführung in die (spezielle und allgemeine) Relativitätstheorie sowie die Quantenmechanik und arbeitet sehr schön die Widersprüche zwischen beiden Theorien heraus und damit die Notwendigkeit, eine neue beide vereinigende Theorie zu entwerfen. Im zweiten Teil wird eine solche Theorie erkläret, die String-Theorie, auch populärwissenschaftlich, mit ihren wichtigsten Konsequenzen: verborgene Dimensionen, Supersymmetrie, Heerscharen von ``Elementarteilchen'', ... Es werden auch prinzipielle Ansätze für experimentelle Verifikation vorgestellt.

Leider hat sich Ende der 2000er Jahre die Euphorie für die Stringtheorie deutlich gedämpft, nachdem führende Stringtheoretiker eingestehen mussten, dass man in der Theorie soweit sie jetzt bekannt ist, nur wenig voraussagend quantitativ berechnen kann (``Not even wrong'' als bekanntestes Zitat). Seitdem hat auch der Absatz des Buches gelitten. Trotzdem ist es immer noch eine spannende Einführung und wer weiss, vielleicht finden sich ja eines Tages noch experimentelle Spuren, die auf die Stringtheorie hinweisen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden