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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
15
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Dieses Buch ist geeinet für alle, die sich für Biologie und Astronomie interessieren. Die Voraussetzungen und die Entstehung des Lebens werden sehr ausführlich und allgemeinverständlich erläutert. Dabei beschränken sich die Autoren nicht nur auf die Erde, sondern gehen zurück zu den Anfängen des Universums: welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass sich überhaupt ein Planet wie die Erde entwickelt.
Zusätzliche Kapitel behandeln die Themen "Leben auf anderen Planeten" und "interstellare Raumfahrt".

Durch den gewohnt locker-augenzwinkernden Schreibstil des Autors ist es eine Freude, in diesem Bucht zu schmökern, es ist spannend und liest sich (fast) so flüssig wie ein Roman.

Absolut Empfehlenswert!
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am 15. August 2007
In allgemein verständlicher Sprache schaffen es die beiden Autoren, das Entstehen der Sterne, der Materie, der Elemente, der Bausteine des Lebens und ihrer Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dabei wird auch dargestellt, wie die Wissenschaft zu den entsprechenden Theorien kommt und welche Schwierigkeiten dabei bestehen, Orte für ein eventuelles außerirdisches Leben zu finden. Der Leser erfährt vom Zusammenwirken physikalischer, chemischer und biologischer Faktoren, die auf der Erde geradezu ideal abgestimmt aufgetrten sind und welche Auswirkungen eine Änderung einzelner Fakten auf die Möglichkeit des Entstehens von Leben und die Evolution (gehabt) hätte. Die nicht gerade geringen Probleme künftiger Raumfahrt zu fernen Orten im All werden ebenfalls erklärt.
Das Buch enthält eine Vielzahl von Abbildungen zur Verdeutlichung der darin gemachten Aussagen, sowie am Ende den geschichtlichen Überblick der Entstehung des Lebens auf der Erde, ein Stichwort-Register, einen Anhang mit Webadressen zu den einzelnen Themenbereichen und ein umfas-sendes Literaturverzeichnis.
In den einzelnen Kapiteln wird, wo es den Autoren nötig erschien, Fachwissen in Informationsboxen zusammenfassend erklärt.
Das Buch ist eine spannend geschriebene, allgemein verständliche und fachübergreifende Einführung zu den aktuellen Fragestellungen der For-schung zum Leben im All.
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am 27. August 2005
Wer ein interessantes Buch sucht zur Entstehung des Universums, sowie des Lebens und seinen Grundbedingungen im All, sollte diese umfassend und interessant geschriebene Werk unbedingt lesen.
In allgemein verständlicher Sprache schaffen es die beiden Autoren, das Entstehen der Sterne, der Materie, der Elemente, der Bausteine des Lebens und ihrer Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dabei wird auch dargestellt, wie die Wissenschaft zu den entsprechenden Theorien kommt und welche Schwierigkeiten dabei bestehen, Orte für ein eventuelles außerirdisches Leben zu finden. Der Leser erfährt vom Zusammenwirken physikalischer, chemischer und biologischer Faktoren, die auf der Erde geradezu ideal abgestimmt aufgetreten sind und welche Auswirkungen eine Änderung einzelner Fakten auf die Möglichkeit des Entstehens von Leben und die Evolution (gehabt) hätte. Die nicht gerade geringen Probleme künftiger Raumfahrt zu fernen Orten im All werden ebenfalls erklärt.
Das Buch enthält eine Vielzahl von Abbildungen zur Verdeutlichung der darin gemachten Aussagen, sowie am Ende den geschichtlichen Überblick der Entstehung des Lebens auf der Erde, ein Stichwort-Register, einen Anhang mit Webadressen zu den einzelnen Themenbereichen und ein umfassendes Literaturverzeichnis.
In den einzelnen Kapiteln wird, wo es den Autoren nötig erschien, Fachwissen in Informationsboxen zusammenfassend erklärt.
Das Buch ist eine spannend geschriebene, allgemein verständliche und fachübergreifende Einführung zu den aktuellen Fragestellungen der Forschung zum Leben im All.
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am 30. März 2004
Wie wundersam ist es doch, dass vieles in dieser Welt so ist oder zu sein scheint, wie wir es mit unseren Sinnen und künstlichem Instrumentarium zu erfahren vermögen, sieht man einmal von den "Dingen" ab, die wir mit unseren Sinnen und künstlichem Instrumentarium noch nicht erfassen können respektive noch nicht erfasst und verstanden haben - wie zum Beispiel die nebulöse Dunkle Materie oder die ganz anders geartete Dunkle Energie. Dennoch sollten wir der kosmischen, geologischen und biologischen Evolution dafür geradezu dankbar sein, dass sie seit dem ,Big Bang', der nach den neuesten Berechnungen von WMAP vor 13,7 Milliarden Jahren Materie, Raum und Zeit generiert hat, alle Weichen in der habitablen Zone unserer Galaxis und unseres Sonnensystems derart exakt justiert hat, dass wir uns just über diesen Punkt hier und heute Gedanken machen können.
Harald Lesch und Jörn Müller haben sich hierzu Gedanken gemacht. Was sich dabei herauskristallisierte, haben die beiden Astrophysiker in ihrem neuen Buch "Big Bang: Zweiter Akt. Auf den Spuren des Lebens im All" auf substantielle und interessante, interdisziplinär geprägte, mit Spannung gewürzte und mit Liebe zum Detail geschriebene Art und Weise verdichtet. Wenn es jemals eines Beweises bedurfte, dass astronomische respektive physikalische Sachbücher alles andere als langweilig und schwer verständlich sein müssen, dann liegt hier das Paradebeispiel schlechthin, besser gesagt "guthin" vor. Gewiss, die Spannung des Buches lebt von Fragen, die auch die größten "Naturwissenschaftsbanausen" oder Philosophie-Ignoranten nicht ungerührt und unberührt lassen können: Gibt es außer uns noch andere Lebensformen in der unermesslichen Tiefe und Weite des kosmischen Ozeans? Wenn ja: warum - wenn nein: warum nicht? Kann sich nicht, ähnlich wie auf der Erde, auch anderswo im Kosmos Leben entwickelt haben? Und wie könnte dieses aussehen? Sind die Bausteine, aus denen Materie, die Planeten und das Leben bestehen, überall im Universum vorhanden? Gelten überall dieselben Naturgesetze? Aber um hierauf Antworten zu erhalten, verknüpfen die beiden Autoren in ihrem 443-Seiten starken Opus geschickt astrobiologische Fragestellungen mit den großen kosmologischen Entwicklungen, sprich der Evolution des Universums und stellen dabei eine alles entscheidende Prämisse voran: Wer die Geschichte des Kosmos und die kosmo-historischen gewachsenen Randbedingungen nicht kennt, die für die Ausbildung von Leben, so wie wir es kennen, notwendig sind, wird auch keinen Zugang zu den exobiologischen Geheimnissen des Universums und Überraschungen finden, die dasselbige für uns noch parat hat.
Präzise recherchiert, sachkundig wie anschaulich formuliert und mit zahlreichen Abbildungen versehen, erweist sich Leschs und Müllers flüssig geschriebenes und ohne jeglichen Formelballast inszeniertes spannendes Buch als ein kurzweiliges mit Informationen vollbepacktes trojanisches Pferd, ja in gewisser Weise sogar als ein "Urknall interdisziplinären Wissens". Nicht zuletzt deshalb, da beide Autoren sehr weit ausholen, um die Voraussetzungen von Leben im All zu diskutieren. Denn indem sie die Entstehung und Beschaffenheit der Planeten unseres Sonnensystems erläutern und dabei in weit entfernte Galaxien, in die Welt der Schwarzen Löcher und Weißen Zwerge, der unzähligen Planeten und Sterne vorstoßen sowie die zahlreichen Methoden vorstellen, mit denen die Wissenschaftler versuchen, dem Leben auf anderen Planeten auf die Spur zu kommen, (z. B. SETI , führen sie uns vor Augen, dass Astrobiologie nichts anderes als eine Fortsetzung der Astronomie mit anderen Mitteln ist.
Resümierend bleibt demnach festzuhalten, dass Harald Lesch und Jörn Müller ein sehr lesenswertes Werk komponiert haben, das sich wohl für den interessierten Laien als auch für den informierten Experten eignet, da es beiden Wissenschaftlern gelingt, die komplexen Zusammenhänge, die die Geheimnisse des Lebens bergen, anschaulich zu vermitteln und zugleich einen einzigartigen Blick in die unbekannte Welt der Astrophysik zu öffnen: vom Mikrokosmos der Atome, hin zu den ersten Zellen, in denen alles Leben seinen Ursprung nimmt, bis zu den unendlichen Weiten des Universums.
Auf jeden Fall dürfte nach dem Studium dieses Buches endlich jedem klar sein, was Albert Einstein wohl gemeint hat, als er im Jahr 1932 folgenden Aphorismus zu Papier brachte: "Das schönste und tiefste Erlebnis, das der Mensch haben kann, ist das Gefühl für das Geheimnisvolle. Es ist das Grundprinzip der Religion ebenso wie aller ernsthaften Anstrengungen in Kunst und Wissenschaft...Wer diese Erfahrung nie gemacht hat, scheint mir tot oder mindestens blind sein."
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am 16. Juli 2005
Ein Buch das man empfehlen kann,
ein Physiker, oder Astronom steht immer wieder vor der Aufgabe sein Fach ausenstehenden zu erklären. Die meisten Physiker landen irgendwann in der Verantwortung zu lehren.
Anstatt im Detail anzufangen, wie es im Physikunterricht üblich ist, kann sich jeder Lehrer als Hauptaufgabe setzen, Lust und Faszination, eine interessante Anwendung für die Gesetzte der Physik und deren Teilgebiete zu wecken.
Jeder Schüler könnte dann dieses Buch zu lesen bekommen, und wer dann keine Lust auf das Erlernen der Gesetzte der Physik, Biologie, und Astronomier hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Das Buch ist überwiegend in Schwarz/Weiß gehalten, mit recht vielen Illustrationen, inklusive eines Farbbildteils in der Mitte des Buches.
Auch die "Angst" vor großen Zahlen, schwierigen Formeln wird konsequent angegeangen und auch recht gut überwunden.
Das Ziel des Buches ist zwar das Für und Wieder des Nachweises für Leben im All abzuwegen, aber auf diesen Lösungsweg, werden fast alle Bereiche aus Physik und Biochemie abgehandelt.
Wieder ein "sehr gutes" Buch, welches aus der Zusammenarbeit von Prof.Harald Lesch und Dr. Jörn Müller entstanden ist.
MfG Manuel Friedemann
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am 17. August 2005
Bereits Hoimar von Ditfurths Bücher und „Kosmologie für Fußgänger" von Harald Lesch und Jörn Müller als eine schriftliche Ausarbeitung einzelner Themen der hervorragenden Fernsehreihe Alpha-Centauri hatten mich begeistert. Jetzt legen die Autoren einen für den kosmologisch Interessierten hervorragend zu lesenden und spannenden Band vor, der sich mit den vielfältigen Bedingungen von Leben im All beschäftigt.
Dazu wird zunächst das „Handwerkszeug" beschrieben, dass heißt die Dimensionen, mit denen man es in kleinsten Teilchen (die schließlich alles im Kosmos entwickeln) und bei den riesigen Massen und Entfernungen im All zu tun hat. Das zweite Kapitel „Was ist Leben?" beschäftigt sich mit Kennzeichen von Leben aus physikalischer Sicht als ein „sich selbst organisierendes, dissipatives Nichtgleichgewichtssystem". Gerade die Möglichkeit von offenen Systemen ermöglicht es, der Entropie-Tendenz zu entgehen und Ordnung und damit auch Leben aufzubauen. Weitere Kapitel gehen dann auf die Bausteine des Lebens, die Entstehung der Materie und der Sterne und damit der schweren Elemente ein. Erst hierdurch kann sich, vor allem mit den vielfältigen Bindungsmöglichkeiten des entstandenen Kohlenstoffs, überhaupt eine Biochemie und spontane Zusammenlagerung organischer Moleküle ergeben.
Sind auf diese Weise die wesentlichen Kennzeichen und Entstehungsbedingungen des Lebens erarbeitet, geht es in den folgenden Kapiteln um die Einordnung der Erkenntnisse in den größeren Rahmen von Sonnensystemen. Welche Möglichkeiten können dem Leben im eigenen Planetensystem geboten werden, und welche kosmologischen Parameter sollten erfüllt sein, um einen Planeten - und nur hier kann sich Leben entwickeln - überhaupt in einer bewohnbaren Weise antreffen zu können (habitable Zone im Sonnensystem, habitable Zone des Sonnensystems in einer Spiralgalaxie). Wie sich eine Suche nach Leben und eine Kontaktaufnahme mit höherentwickelten Lebewesen konkret darstellen kann, wird in den letzten Kapiteln beschrieben.
Zum Schluß werden Gedankenspiele veranstaltet, in wieweit eine sehr geringe Abweichung wichtiger Naturkonstanten der Quantenmechanik den weiteren Gang der Ereignisse nach dem Big Bang beeinflusst hätte. Dabei stellt sich heraus, dass in keinem Fall Leben oder überhaupt Sterne hätten entstehen können. Nach Roger Penrose, einem Oxforder Physiker, ergebt sich die ehrfurchtgebietende Zahl von 10 hoch 1200 (!) verschiedenen Möglichkeiten von Kombinationen dieser Naturkonstanten. Leschs Kommentar dazu: „Mit anderen Worten: Dass auf zufällige Art und Weise unser Universum zustande kam, erscheint - nahezu - ausgeschlossen. Spätestens an diesem Punkt bleibt für manche Naturwissenschaftler nur Gott als Antwort." - Absolut lesenswert, nicht nur für Physikstudenten, sondern alle an den letzten Fragen Interessierte. (17.08.05)
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am 20. Januar 2006
Dieses Buch deckt wohl alle Bereiche zum Thema "Gibt es außerirdisches Leben" ab (Astronomie, Physik, Chemie, Biologie), allerdings ist die Qualität in den einzelnen Kapitel m.E. sehr uneinheitlich. Insbesondere bei ihrem eigentlichen Thema, der Theorie der Entstehung des Lebens, entsprechen die Darstellungen nicht mehr dem neuesten Stand. Das Urey-Miller Experiment (Ursuppentheorie) wird heute nicht mehr als wahrscheinlicher Weg zur Entstehung des Lebens auf der Erde angenommen (als wahrscheinlicher gelten heute die "Black Smoker" und die "Eisen-Schwefel-Welt", siehe "Ursprung des Lebens" von Sven P. Thoms).
Das Buch richtet sich an Einsteiger zu diesem Thema und versucht die Dinge einfach zu erklären. Den anderen Rezensionen nach zu urteilen, ist das den Autoren wohl gelungen. Ich finde die häufigen Entschuldigungen bei Erklärung eines komplizierten Sachverhalts manchmal etwas überflüssig. Aber dennoch muss auch ich zugestehen: Mache Darstellungen sind schon gelungen, auch die Verwendung so genannter "Boxen" zur vertiefenden Darstellung eines Sachverhalts ist gut.
Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig. Die Thomas Mann Zitate zu Beginn der Kapitel wirken allerdings ein wenig erzwungen (wer liest das eigentlich?). Der Index des Buchs ist sehr vollständig.
Bin dem Buch gegenüber sehr zwiegespalten, eigentlich hatte ich mir mehr versprochen. Dennoch kann auch jemand, der schon viel zu dem Thema gelesen hat, in diesem Buch noch etwas neues entdecken.
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am 28. Februar 2014
Das Buch hatte ich gekauft, weil mich der Titel neugierig gemacht hatte, und wegen der angeblich "anschaulichen, allgemein verständlichen" Darstellungsweise.
Aber welch bittere Enttäuschung! Zwar sind die Kapitelüberschriften oft fetzig formuliert ("Auch Sterne verteilen Geschenke", "Warum der Sex erfunden wurde", "Außerirdische stellen sich vor", "Großer Bruder, Hilf!", etc., aber danach kommt es dafür um so unverständlicher. Beispiel: "Jede Art von Leben, auch außerirdisches (!), muß ein dissipatives, sich selbst organisierendes Nichtgleichgewichtssystem sein. (S. 47). Alles Klar?
Nur einen Abschnitt darüber, auf derselben Seite, die lapidare Behauptung: "Bei jeder Verbindung von zwei Molekülen...entsteht bereits etwas Neues, etwas mit höherer Ordnung." Na ja, wenn das zwei Physiker behaupten!
Auf S.43 fragen die Autoren, wie es "zu diesen komplexen Molekülen kommen" konnte (gemeint sind die langkettigen, organischen Kohlenstoffverbindungen). Und geben sehr zum Erstaunen des Lesers zur Antwort: weil sich 'offenbar' recht einfache Moleküle im Laufe der Zeit zu immer komplizierteren Molekülen zusammengefunden haben. Was für eine aufschlußreiche Erklärung!
In den Text eingefügt sind immer wieder sog. Boxen, welche mehr oder weniger simples naturwissenschaftliches Schulwissen zum Gegenstand haben, z.B. den Aufbau einer Zelle, die Struktur der DNS, das Atommodell und das Periodensystem, die verschiedenen Arten chemischer Bindungen usw. Was das alles mit dem eigentlichen Thema des Buches zu schaffen hat, bleibt dabei wenig ergründlich.
Und schließlich wirken auch die Vergleiche, welche Lesch und Müller ziehen, oft reichlich bemüht und gequält. Da heißt es auf S.44 beispielsweise, daß natürlich ein PC, um arbeiten zu können, Energie benötige. Und weiter, wörtlich." Man könnte ihn dazu beispielsweise in ein auf 250 Grad aufgeheiztes Backrohr eines Küchenherdes stecken". Haha, was für ein urkomischer Vergleich! Daß der auf allen vier Dackelfüßen hinkt, was spielt das für eine Rolle!
Fazit: Das Buch ist eine einzige Enttäuschung. Wer wirklich an dem Thema interessiert ist, dem seien die Bücher von Hoimar von Ditfurth empfohlen (z.B. "Am Anfang war der Wasserstoff").
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am 23. Dezember 2014
Ein sehr interessantes Buch welches nicht nur ein breites Spektrum der Astronomie abdeckt sondern auch sehr verständlich erklärt wie es auf biologisch und chemischer Ebene zum Leben auf unserer Erde gekommen ist. Bzw. wird hier einfach erklärt wie alles Leben aufgebaut ist und wie die einzelnen Bausteine (Moleküle und Atome) entstanden sind. Dabei reicht das Spektrum vom Urknall mit entstehen der ersten Atome und Teilchen, über die Entstehung von Sternen, Planeten und Galaxien bis hin zur Entwicklung unserer Erde über die Jahrmillionen. Es gibt allerdings auch Ausblicke über die bemannte Raumfahrt bis hin zur Suche nach einer 2. Erde sowie Theorien über Leben auf anderen Planeten und die Bedingungen die dafür erfüllt sein müssen / sollten.

Meiner Meinung nach ist es auch für den Laien verständlich geschrieben der ein generelles Interesse am Thema hat. Die wichtigsten Informationen werden immer in der Regel noch einmal aufgefrischt wenn es das jeweilige Thema, aufgrund seiner Komplexität, erfordert und der Einstieg so erleichtert wird. Außerdem gibt es zu Beginn einen kleinen Exkurs wo die Dimensionen der Zahlen- und Einheitenwelt erklärt wird. Gerade dieses Kapitel ist für den Laien sicher von Bedeutung, an einigen spezifischen Stellen und dort wo es der Verdeutlichung dienlich ist gibt es eine kleine Wiederholung der Größenordnungen in welcher man sich gerade befindet.

Das Buch enthält in der Mitte zahlreiche Bilder, Darstellungen, Zeichnungen sowie Grafiken (alles in Farbe) welche die Inhalte besser verständlich machen. Eingebettet in den jeweiligen Kapiteln sind einige Informationsboxen in welchen naturwissenschaftliches Wissen, wenn erforderlich mit Grafiken, Zeichnungen und Illustrationen, zusammengefasst ist. Teils werden auch sehr wissenschaftlich klingende und so vielleicht schwer zu verstehende Sätze formuliert, aber diese werden dann auch recht gut erklärt.
Für den versierten Leser werden die Wiederholungen vielleicht etwas störend sein, aber sie ermöglichen jedermann den Inhalt auch bei längeren Lesepausen zu verstehen.

Fazit:

Für all die die sich einen ersten Überblick von der Entwicklung des Universums, über unser Sonnensystem bis hin zur Evolution des Lebens verschaffen wollen ist dieses Buch sehr geeignet. Da weiterhin noch beschrieben wird warum die Dinge sind wie sie sind und so ablaufen, kann man sein Wissen mit diesem Buch auch vertiefen. Dank des ansprechenden Lesestiels und der sehr guten Erklärungen mit Wiederholungen an geeigneten stellen kommt man schnell in das Thema hinein (auch nach längeren Pausen des Lesens). Die Zahlreichen Bilder, Grafiken, etc. erleichtern das Verstehen zusätzlich.
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am 30. März 2015
Umfassender und einprägsamer evolutionshistorischer Überblick vom Urknall bis zur Suche nach extraterrestrischen Intelligenzformen in verständlicher, informativer Sprache. Anschauliche, detaillierte und trotzdem kurzweilige Aufarbeitung dieses umfangreichen Zeitrahmens und Wissensgebietes, schlüssig abgestimmt auf die Bereiche Physik, Biologie und Astronomie.
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