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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
64
4,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 20. Januar 2015
Trotz ihres Scheiterns – oder vielleicht gerade deshalb – ist die Shackleton-Expedition eine der beeindruckendsten menschlichen Leistungen des vergangenen Jahrhunderts. Denn nur durch enorme Willensstärke, Entschlossenheit, Mut, Geduld und Leidensfähigkeit war es der Besatzung möglich, schier unmenschliche Strapazen durch Kälte, Hunger und vielen Gefahren zu erdulden und dennoch lebendig aus der Antarktis zurückzukehren.

Alfred Lansing ist es mit seinem Buch gelungen, diese Expedition in allen wichtigen Details zu rekonstruieren und so den Leser auf eine schier unglaublich anmutende Reise mitzunehmen. Trotz seines sachlich-nüchternen Erzählstils entsteht ein sehr deutliches Bild von der Planung und Durchführung der Expedition, dem Überlebenskampf und der fast schon unglaublich anmutenden letztlichen Rettung der Besatzung der Endurance. Aber auch von den einzelnen Besatzungmitgliedern, der Umgebung, dem Klima, der Tierwelt etc. ensteht vor dem geistigen Auge ein sehr lebhaftes Bild. Die im Buch enthaltenen Karten und Fotos sind eine prima Ergänzung zu der fesselnden Erzählung und unterstützten die Nachvollziehbarkeit der geschilderten Ereignisse sehr gut.

Obwohl ich ohnehin ein leidenschaftlicher Leser bin, war dies eines der Bücher, bei dem es besonders schwer fiel, es wieder aus der Hand zu legen. Es fesselt mit einem unglaublich spannenden Abenteuer und inspiriert damit, was Menschen zu leisten im Stande sind. Ein wirklich beeindruckendes Buch, das ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann
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am 15. Januar 2017
Sehr packend geschrieben. Nachdem ich die Doku dazu gesehen habe, bestellte ich mir das Buch. Es ist noch um einiges detaillierter und ein wirkliches Erlebnis. Toll geschrieben, nachvollziehbar und überschaubar.
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am 21. Mai 2017
Ich habe lange kein so spannendes Buch gelesen, welches zudem einen wahren Hintergrund hat. Während des Lesens habe ich unendlich oft zwischen Buch und Google Earth hin und her gewechselt, um die Irrungen und Wirrungen der Reise Shackletons nachvollziehen zu können. Eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Absolute Empfehlung!
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am 22. März 2017
Ich habe beim Lesen oft gedacht: was sind wir heute für verwöhnte Weicheier. Die Erzählung ist toll geschrieben und offenbar dicht an den tatsächlichen Ereignissen gehalten. Sehr lesenswert.
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am 28. Juni 2017
Ein Super Buch echt toll geschrieben. Man erlebt richtig mit wie die Expedition damals war. Es gab auch lustige Passagen als sie die falschen Nadeln bestellten nicht fürs Grammophon sondern Nähnadeln. Shakelton führte sie sehr gut und schweißte sie alle zusammen obwohl es durch das Wetter und die Lage in der sie waren nicht immer leicht war für Ihn selbst wie für die Mannschaft.
Beeindruckend war für mich wie lange es die Crew schaffte durch zu halten und die Zuversicht nich zu verlieren.
Ein echt tolles Buch wer Abenteuer und Entdeckungen mag liegt hier genau richtig.
Aber auch wer etwas über Kamaradschaft und Führung erfahren möchte.

Mac Gyver
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am 3. Januar 2012
Alfred Lansing gelingt es in spannender Art und Weise den Überlebenskampf der Shackleton-Expedition (1914-16) zu beschreiben. Ziel war die Durchquerung der Antarktis. Der Autor recherchierte hierfür gründlich in Archiven, sprach mit den letzten noch lebenden Teilnehmern oder den Nachfahren und griff auf die Tagebücher der Expeditionsteilnehmer zurück. Zur damaligen Zeit war das Führen eines Tagebuches noch weit verbreitet, so dass etliche Schriften als Grundlage dienten. Die Originalausgabe erschien 1959, mein Taschenbuch von Goldmann ist in der 5. Auflage im September 2000 erschienen und umfasst 320 Seiten. Das Cover zeigt ein Foto der im Eis eingeschlossenen Endurance (Ausdauer). Eine zweiseitige Karte der Antarktis, eine Liste der 28 Expeditionsteilnehmer und deren Funktionen, sowie 17 weitere Fotos vervollständigen diesen informativen Reisebericht.

Es ist schon unglaublich, dass Shackleton es schaffte alle 27 Mitglieder seiner Crew lebend nach Hause zu bringen. Dabei zeigten sich immer wieder seine Führungsqualitäten, die bis heute wohl als legendär zu bezeichnen sind und sogar Inhalt vieler Führungsseminare sind. Dass es in solchen Extremsituationen nicht zu Meutereien bzw. zu schwerwiegenden Vorfällen kam, ist wohl nur auf Shackletons Persönlichkeit zurück zu führen und ist äußerst bemerkenswert. Die Rettung wurde natürlich auch durch die Fähigkeiten seiner Männer ergänzt, u.a. dem Navigationstalent von Kapitän Worsley, dem es gelang das Beiboot Caird nach Südgeorgien zu navigieren, und das bei widrigsten Wetterverhältnissen. Ebenso der fast unmenschlichen Leidensfähigkeit bei unwirtlichen Wetter- und Lebensverhältnissen. Erst über 40 Jahre später gelang einer Expedition die Landquerung der Antarktis.

Der Verlauf dieser Tage im Eis wird sehr anschaulich beschrieben. Ich habe das Buch im Winter gelesen und ich kuschelte mich auf dem Sofa oder im Bett liegend, noch mehr in meine Decke ein. Besonders in Erinnerung ist mir die Begegnung mit einem Seeleoparden geblieben, der einen der Männer auf der Eisscholle verfolgte, dann unter ihr hindurch schwamm, um dann plötzlich vor ihm aufzutauchen. Auch Blubber, die Speckschicht bei Walen und Robben, hat für mich jetzt eine Bedeutung. Ohne Blubber hätten mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Männer nicht überlebt.

Der einzige Kritikpunkt, wenn es überhaupt einer ist, den ich habe, betrifft das Ende des Buches. Hier ist mir doch allzu abrupt Schluss, ging mir nach den ganzen Strapazen dann zu schnell. Das Rettungsschiff erreicht Elephant Island, die Männer steigen ins Boot, und Schluss. Da hätte ich mir doch noch etwas mehr Information gewünscht, wie es Shackleton und seinen Männern nach der Rettung erging.

Fazit: mitreißender Bericht über diese legendäre Expedition, absolut lesenswert.
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am 22. Februar 2005
01.08.1914 - Ernest Shackleton bricht in London mit seinem Schiff, der "Endurance" zu einer noch heute höchstgefährlichen, damals nahezu Unmöglichen, Expedition auf - der ersten Durchquerung der Antarktis.
Waren es Fehlplanungen oder Selbstüberschätzung? - Egal! - Jedenfalls geht das Vorhaben gründlich in die Hose und spätestens ab dem 24.01.1915 kann das Unternehmen als gescheitert gelten, denn das Schiff ist an ungünstiger Stelle zur Unzeit endgültig von Packeis eingeschlossen. Bald darauf geht es für die 27 offiziellen Expeditionsteilnehmer und einen "Blinden Passagier" (Unglaublich, aber wahr) nur noch ums nackte Überleben. Erst am 30.08.1916 werden die letzten der Männer von einer mehr als unwirtlichen Insel gerettet.
So geht Shackleton ungewollt nicht als Entdecker, sondern als einer der fähigsten Anführer in Extremsituationen in die Geschichte ein. Denn es gelingt ihm mit eisernen Willen, Durchsetzungskraft, Intuition, Wissen, persönlichen Einsatz, Opferbereitschaft und Mut, aber auch einer erheblichen Portion Glück, alle Männer teils lädiert und am Ende ihrer Kräfte, aber lebend, zurück in die Zivilisation (des 1. Weltkrieges) zu bringen.
Alfred Lansing schrieb dieses Buch 1959, recherchierte dazu ausgiebig in diversen Archiven, sprach mit den letzten Überlebenden der Expedition und den Nachfahren der zwischenzeitlich Verstorbenen, gelangte dabei auch an bis Dato unbekannte Aufzeichnungen.
So konnte er (vermutlich sehr sehr nah an der Wahrheit) den nahezu unglaublichen Überlebenskampf der Männer detailliert beschreiben, schildert die verhängnisvollen Tage, die Entbehrungen, den Kampf ums Überleben in einer Präzision, die den aufmerksamen Leser einfach fesseln muss.
Doch nicht nur die interessante Handlung, sondern auch sein spannender und einfach zu erfassender Schreibstil trägt zum dauerhaften (immerhin seit 45 Jahren immer wieder neu aufgelegt) Erfolg des Buches bei.
In dieser Ausgabe findet der geneigte Leser neben 309 Seiten (gezählt ist nur der eigentliche Roman) spannender Unterhaltung eine doppelseitige Landkarte, in der die Routen der Schiffbrüchigen eingezeichnet sind, eine Auflistung aller Namen und Funktionen der Expeditionsteilnehmer, eine doppelseitige Danksagung, die auch als Quellenverzeichnis dienen kann, und - besonders hervorzuheben - 16 historischen Bilder, u. a. vom Untergang der "Endurance" und der Rettung der letzten Männer.
Fazit:
Wirklich lesenswerte Dokumentation dessen was Menschen in Extremsituationen ertragen und leisten können.
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am 3. Januar 2001
Lansing zeigt eine gewaltig gute Zusammenfassung des grössten Abenteuer des Jahrhunderts. 28 Leute werden im Eismeer der Antarktis mit ihrem Schiff "Endurance" von Eisbergen eingeschlossen und treiben auf einer Scholle meherere Monate planlos durchs Eismeer. Nur durch den eisernen Willen jedes einzelnen und der einmaligen Gewaltleistung ihrers Führers Shackleton werden alle Expeditionsteilnehmer gerettet. Lansing beschreibt sehr eindrucksvoll die Leiden, das Leben und den Humor dieser 28 Helden, die fast zwei Jahre lang die härtesten Prüfungen im Eismeer bestehen mussten und bei Minusgraden und bei Stürmen um ihr Leben kämpften.
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am 11. März 2004
habe das Buch schon zweimal gelesen, da es so spannend und faszinierend ist. Ganz besonders hat mich der Überlebenswille der Menschen fasziniert. Sie hatten mit Frost, Hunger, Krankheiten und dem immer gleichen Bild des Eises zu kämpfen, während sie auf Hilfe warteten. Und Shackleton unternahm eine absolut halsbrecherische Rettungsaktion mit zwei winzigen Segelbooten. Mehr wird nicht verraten, aber es liest sich ganz besonders gut im Winter, wenn draußen Frost ist.
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am 22. November 2001
Ein MUSS für alle Fans von Expeditionsberichten oder Polarforschung.
Für alle anderen: vermutlich trotzdem das packendste, was Ihr je Händen hattet. Stellt Euch vor Ihr zeltet ein Jahr auf einer sich auflösenden Packeisscholle, um dann in einer Nußschale 1000 Km durch das stürmischste Meer der Welt zu segeln.
Ich hab vom nur vom Lesen schon Erfrierungen bekommen.
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