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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 17. August 2015
Ein Buch das von der ersten Zeile an fesselt. Systematisch geht Margret Kennedy dem Geld auf den Grund. Historisch, wirtschaftlich und ethisch entschlüsselt Sie auf eine fast schon naive Klarheit unser heutiges Dilemma. Angesichts, dass Ihr Buch im Laufe der 80iger und 90iger entstanden ist, ist es um so fesselnder!
Anfangs war ich skeptisch daher Sie keine Expertin aus dem Wirtschaftsbereich ist. Aber es ist gerade dieser Zugang von Außen der diesem Buch so eine gewaltige Authentizität gibt.
Geld ist eigentlich ein Mittel zum Zweck, doch mit der Umlaufsicherung durch Zinsen und Zinseszinsen entsteht eine exponentielle Verlagerung von Reichtum von Fleißig nach Reich. Der Wachstumszwang geht aus der Zinspolitik hervor. Dies wurde vor allem ab Ende der 70iger exzessiv betrieben. Durch die Entkoppelung des Dollars an den Goldstandart war dieser Betrug möglich. "The New Order" - Um dieses System einer Ultrareichen Elite aufrechtzuerhalten wird eine Geldblase nach der anderen erzeugt.
Mit diesem Wissen bekommt der Erste und Zweite Weltkrieg ein anderes Gesicht. Diese Kriege wurden „gemacht“ um die Zinsen und Zinseszinsen der damaligen Ultrareichen zu beliefern. Die konsumorientierte Sozialdemokratie war nur die Weiterführung des Nationalsozialismus,welcher heute erstaunliche Weise wieder an Zulauf gewinnt.
Sie weist auch nach das dieses blasphemische Verbrechen, der Zinsen in allen großen Religionen verboten ist. Die jüngste Religion ist der Islam der sich klar im Koran gegen eine Zinspolitik ausspricht und auch praktiziert. Somit ist es nun für mich verständlich warum man heute eine Hetzte gegen diesen Glauben ausübt. - Weil eine islamisch geführte Wirtschaft einfach friedlicher und stabiler wäre. Auch im Christentum ist der Zins verboten, doch dieser Fakt wurde sorgsam von der Kirche vertuscht.
Im speziellen setzt sich Margret Kennedy mit Komplementärwährungen und der Definition von Bodenrechten auseinander. Und beleuchtet unterschiedliche Epochen, wobei ich die des Hochmittelalters ab spannendsten finde.
Das Mittelalter war gar nicht so primitiv wie wir es in der Schule gelernt haben, im Gegenteil. Man war weiter als Heute. Es gab Zünfte, eine Volkswirtschaft geprägt durch Handwerk, Frauen waren Männern gleichgestellt.
Die Furcht vor dieser neuen Spiritualität und der Entmachtung der herrschenden Klasse brachte die Einführung der Hexenverbrennung und Ketzerei mit sich zur Machterhaltung der damaligen Könige auf brutalste Weise praktiziert...
Dieses Buch zeigt einfach das wir wieder an so einer Gabelung stehen. Nur diesmal wenn sich die Ultrareichen durchsetzen, wird der Mensch als Spezies keine Zukunft mehr haben.
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am 2. August 2011
Die Botschaft ist elementar. Unser derzeitiges Geldsystem führt über den Zinsmechanismus (der dazu führt, dass Guthaben von wenigen weltweit operierenden Großkonzernen und wenigen immer reicheren Privatleuten, und Schulden von Staaten und Privatleuten exponentiel wachsen) zwangläufig in die Sackgasse, weil das ganze System nur über ständiges Wachstum (mit allen sozialen und ökologischen Nachteilen) am Leben erhalten werden kann. Dadurch wird ein Umverteilungsmechanismus in Gang gesetzt, der immer und zwangsläufig zu Lasten des Faktors Arbeit geht. Etwas was sich in früheren Zeiten über Revoluitonen und Kriege entladen hat, was heute nicht mehr "funktioniert", weil es in einer globalen Katastrophe enden wärde. Dabei haben Experimente mit zinslosen lokalen Wärungen, gezeigt, dass langfristig alle gleichmäßig(er) provitieren können. Ein Umstand der von den verantwortlichen Politikern aber entweder totgeschwiegen oder erst gar nicht erkannt wird. Die Folgen spüren wir u.a. am Dilema, was sich derzeit in USA und im Euroraum (längst also nicht mehr nur in der dritten Welt) ereignet. Die Botschaft des Buches ist von so essenzieller Bedeutung, dass an Festhalten am alten System unweigerlich zum globalen Kollaps des Finanzsystems führen muß. Ein wichtigeres Buch ist insofern wohl kaum jemals geschrieben worden!
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am 3. April 2015
Thematik ok, besser jedoch das Buch von Creutz lesen, die Autorin zitiert ihn sehr viel und wenn ich mich recht erinnere, wurde gar ein ganzes Kapitel übernommen. Weiterhin ist im Buch Feministinnen-Geschwafel (z.B. "Frauen wissen instinktiv, dass mit dem Geldsystem etwas nicht stimmt") vorhanden.
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am 24. September 2008
Dieses Buch beschreibt sehr genau und neutral, wie die Ware "Geld" funktioniert und im Laufe der Geschichte funktioniert hat. Es versucht nicht darzulegen, wie sich alle wirtschaftlichen Probleme magisch über Nacht auflösen. Das Buch hat auch nichts damit zu tun, Geld von sogenannten "Reichen" wegzunehmen und den "Armen" zukommen zu lassen. Dieses Buch muss mit offener Einstellung gelesen werden, weil es von unserem Wirtschaftssystem aus gesehen manchmal schwierig ist, sich vorzustellen, wie Geld funktionierte, wenn keiner Zinsen verlangte und es keine Inflation gäbe. Margrit Kennedy beschreibt klar, was in der Geschichte wiederholt passierte, als entweder unabsichtlich durch überraschende Umstände oder mit angewandtem Wirtschaftswissen Geld anders verwendet wurde als heute.

Eine Aussage in diesem Buch ist, dass Geld zirkulieren muss um von Nutzen zu sein, je schneller desto besser. Es gibt wahrscheinlich auch in unserer Wirtschaft nicht viele ökonomisch gebildete Menschen, die dem widersprechen würden. Kennedy argumentiert nun, dass Zinsen zum Geldsparen anregen und daher die Zirkulation des Geldes stark verlangsamen. Ohne Zinsen würde eine minimalste (!), konstante Abwertung des Geldes ausreichen, um Geld im Umlauf zu halten. (Hier ist die Offenheit gefragt - dies könnte als "Inflation" misinterpretiert werden, ist aber völlig anders zu verstehen. Es geht nur um das Horten der Ware Geld, Horten des Tauschmittels einer Gesellschaft. Kaufen Sie so viele Aktien wie Sie wollen.) Margrit Kennedy beschreibt gründlich und interessant, wie im berühmten "Experiment von Wörgl" der Bürgermeister mit einer solchen Notwährung jene kleine österreichische Stadt 1932/33 innerhalb nur eines Jahres vom aussichtslosen Nachkriegs-Bankrott zu einer blühenden Wirtschaft brachte (bis die österreichische Nationalbank ihm das Notgeld verbat). Die Theorie zu seinem Experiment hatte der Bürgermeister in Silvio Gesell's "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" gelesen.

Das Wissen über Geld, das in diesem Buch präsentiert wird, ist nicht neu. In vielen sehr alten Kulturen ist das Zinsnehmen einfach verboten. Margrit Kennedy beschreibt, warum dies keineswegs eine ethische Frage ist, sondern eine sehr praktische wirtschaftliche Grundlage hat. Zinsen können eine blühende Wirtschaft in kürzester Zeit ruinieren, und haben auch wiederholt zu einem solchen Ruin beigetragen. Inflation kann die unvermeidbare Krise nur verzögern, die entsteht, wenn Geld als einzige Ware exponentiell an Wert zunimmt und damit völlig vom Wert der Waren und Dienstleistungen entkoppelt wird, die dieses Tauschmittel repräsentieren soll.

Es gerät Kennedy's Glaubwürdigkeit wahrscheinlich nicht zum Vorteil, dass sie ihre primäre Universitätsausbildung im Fach Arichtektur ablegte und nicht in Wirtschaft. Sie wäre jedoch auch als Wirtschaftswissenschafterin nicht in der Lage vorauszusagen, was passierte, würde dieses System heute eingeführt. Ehrlicherweise präsentiert sie daher nur die Geschichte als Tatsachenbericht, und ihre Voraussagen als Spekulationen. Margrit Kennedy zitiert gründlich "echte" Wirtschaftsexperten, und macht das vielleicht ein bisschen zu verblüffend einfache Prinzip für jeden verständlich.

Ein interessanter Aspekt des zinsfreien ("neutralen") Geldes ist, dass keine Umverteilung stattfinden muss. Das System erlaubt soziale Unterschiede. Es unterbricht nur den Zyklus der Eskalation des Geldwertes und den folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft, der aus unserer Wirtschaft nicht ganz wegzuleugnen ist.

Es ist ein Vergnügen, Geld in einer neuen Weise zu betrachten. Ein grossartiges Buch.
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am 12. Juli 2017
Wenn man ein Buch über Geld ohne Zinsen und Inflation schreibt, dann sollte auch der Grund für die Zinsen und die Inflation an erster Stelle stehen. Doch weil man politisch überaus korrekt bleiben möchte, klammert man das System der privaten Zentralbanken in der westlichen Welt fast komplett aus diesem Buch aus. Man beschränkt sich auf die Behandlung der Symptome eines geldpolitischen Krebsgeschwürs, anstatt es dem todkranken System zumindest im übertragenen Sinne zu entreißen. Die privaten Zentralbanken haben beginnend mit der Gründung der Bank of England 1694 den beteiligten Staaten das Monopolrecht zum Druck von Banknoten entzogen. Und weil unsere Bankiers gierig sind, verlangen sie für die Bereitstellung ihres wertlosen Geldes auch noch Zinsen. Außer ihrer maßlosen Gier bringen sie nichts als Schulden in diese Geschäftsbeziehung ein. Und damit nicht genug. Sie erzeugen während der Laufzeit ihres ungedeckten Papiergeldtricks eine Inflation, welche zum Beispiel schon 96% des ursprünglichen Wertes des Dollars vernichtete. Diese und viele weiteren geldpolitischen Wahrheiten werden in diesem Buch zwar angesprochen, aber nicht der Wahrheit entsprechend aufgeklärt. Das hätte der Verlag auch nicht toleriert.
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am 11. August 2011
Wie die Überschrift schon ahnen lässt ist das Buch an sich gut geschrieben, sehr informativ und gut geeignet dem interessierten Leser Zusammenhänge zu eröffnen.

Allerdings ist es eine überarbeitete Version, bei der etwas mehr Mühe nicht geschadet hätte: So werden z.B. 1.000 Euro Scheine genannt, obwohl es diese gar nicht gibt. Die darauf aufbauende Rechnung der Geldscheinerneuerung wird damit unseriös. Auch werden aktuelle(re) Beispiele nur kurz beschrieben - die Aktualisierung ist nun auch schon wieder einige Jahre her..

Auch etwas mehr Objektivität gegenüber der Männerwelt wäre angebracht und glaubwürdiger. Es ist nicht zu leugnen, dass der aufkommende Besitz an Boden für das heutige Geldsystem maßgebende Eigenschaften hervorgebracht hat, jedoch lässt sich an einigen Stellen herauslesen, dass nach Auffassung der Autorin allein die Männer Schuld tragen am bestehenden System. Bernd Senf hat diesen Zusammenhang zwischen Eigentum an Boden und dem Geldsystem deutlich besser und nachvollziehbarer heraus gearbeitet.

Alles ins allem ist das Buch empfehlenswert. Ergänzend sollte jedoch auf Bernd Senf zurück gegriffen werden und vor allem auf Klaus Popps Buch "Das Märchen vom guten Zins".
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am 25. März 2005
Ein Finanzsystem ohne Zinsen, weder für geborgtes Geld (Zinsen) noch für Einlagen (Sparbücher usw...). Statt dessen eine Umlaufsicherung in Form einer Kapitalbesitzabgabe, womit der Kapitabbesitzende gut daran täte, sein Kapital im Umlauf zu halten, oder er verliert Werte. Wodurch die Ware "Geld" allen anderen Waren gleichgesetzt ist, weil praktisch jede Ware im Laufe der Zeit an Wert verliert (verdirbt, rostet, aus der Mode kommt etc...)
HEY! Diese Idee hat etwas, und je länger man sich's durchdenkt, umso mehr gewinnt diese Idee an Charm.
Gleich vorweg... die Idee des sog. Freigeldes ist alles andere als neu und wurde auch schon erfolgreich angewandt, Kennedy bringt die Ideen nur wieder in Erinnerung... und das alles vor dem mehr als düsteren Hintergrund einer zusehends kollabierenden Wirtschaft und errodierenden Sozialsystemen, verursacht durch das offenbar nicht wirklich taugliche Kapitalsystem, wie wir es momentan kennen.
Man muß nicht Volkswirtschaft studiert haben, um zu erkennen, daß diese Spirale von pathologischem Wirtschaftswachstum und Schuldenbergen sich nicht ewig weiterdrehen kann, und sich auch nur deshalb noch dreht, weil wir Raubbau an der Natur betreiben und die Nationen der 3.Welt bis auf's Blut ausbeuten. Wer Kennedy hier nicht glaubt, sollte vielleicht bei Chalmers Johnson nachlesen. Der sagt's euch dann bruhwarm!
Jedem steht es frei, Kennedys Ideen mit Spott zu überhäufen, aber es sollte auch jeder - ganz für sich alleine - nachdenken, wieviel leichter es wäre, müßte man keine Zinsen zahlen. Selbst wenn man selbst keine Schulden für Haus, Auto und Urlaub aufgenommen hat, dein Staat hat das bereits für dich getan. Und um die Zinsen zu zahlen presst er dir nun das Geld aus dem Leib. Denkt einfach nach. Wieviele Firmen müßten nicht zusperren, weil sie ihre Kredite nicht zahlen können? Wieviele Firmen müßten nicht Arbeitsplätze noch sonstwo verlagern, weil sie sonst ihre Aktionäre nicht befrieden können (Aktionäre, die sie sich nur deshalb ins Boot geholt haben, weil sie's auf Kreditbasis nicht schaffen können). Wieviel billiger wären Produkte, wenn nicht auf jedem Preis 5-50% Kreditzins draufgeschlagen werden müßte.
Fragen über Fragen.
Stellt man sie - und Kennedy hat sie in diesem Buch gestellt - und begegnet ihnen mit offenem Geist, wird man erkennen, daß das gegenwärtige System nur dazu führt, alles Geld in die Hand der Banken zu spielen, bei gleichzeitigem Raubbau an Natur, Sozialsystemen, und letztlich am Menschen selbst.
Sicher, einige werden diesen verfluchten Teufelskreis auch noch verteidigen, wenn das letzte Stück Natür vernichtet ist und die hundertste DotCom-Blase an der Börse geplatzt ist. Wahrscheinlich aber sind es genau die, die davon sehr gut profitiert haben.
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am 8. April 2008
Durch die momentanen Bankenpleiten ist das Buch wieder aktuell.
Geld ohne Zinsen und Inflation?
Ich zitiere:
Der Zins und Zinseszins ist eine unsichtbare Zerstörungsmaschinerie!
Wenn die Geldvermögen und damit die Schulden wachsen oder Zinssatz ansteigt, so fließt denen mehr Kapital zu, deren Reichtum aus Geld besteht. Gleichzeitig steht der arbeitenden Bevölkerung weniger Geld für ihre Bedürfnisse zur Verfügung.
Eine gewaltige Menge von spekulativem Geld - zirkuliert rund um die Welt, von einem Finanzzentrum zum anderen, auf der Suche nach gewinnbringenden Anlagemöglichkeiten. Das zeigt, daß nicht Geldknappheit unser Problem ist, sondern daß es an ausreichend rentablen (also zinsbringenden) Investitionsmöglichkeiten im gegenwärtigen Geldsystem mangelt. Mit Einführung eines zinsfreien Geldes in einer Region oder in einem Lande würde beispielhaft ersichtlich, wie schnell soziale und ökologische Projekte umsetzbar werden, die sich unter Zinsbelastung heute - nicht rechnen. Statt dessen kann eine stabile und sehr vielfältige Wirtschaft entstehen, in der überschüssiges Geld aus dem In- und Ausland investiert würde, weil statt der Zinsen langfristige Stabilität geboten wird.

Meine Meinung:
Ich selbst finde man sollte sich ruhig mal gedanklich, mit der Abschaffung des Bodenmonopols der Oligarchie befassen. Boden steht in Wahrheit jedem Menschen genauso gleichberechtigt zu, wie die Luft zum Atmen - Wasser und Brot. Arbeitslose hätten dann keine Probleme, denn Ihr Bodenanteil würde ausreichend vor Armut schützen! Milton Friedmann hat mal eine Negativsteuer vorgeschlagen, wer zuwenig verdient hat, bekommt vom Finanzamt Geld zurück. Da bräuchte man dann keine teuren "Arbeits-Jobämterbürokratien"
mehr und wahrscheinlich auch weniger von diesen teuren Parlamentariern und Staatssekretären. Für den realen Kapitalismus wäre sicherlich die Tobinsteuer gut. Auch die Abschaffung von Subventionen für Länder wie Polen usw. sollte in Betracht gezogen werden, denn nur wegen diesen Subventionen können diese Länder steuergünstige Standorte für expandierende Massenentlasser & Großkonzerne bieten. Eine Erhöhung der Verbrauchersteuer für Globalisierungsgewinner wie China usw. würde ich ebenso für die Verbesserung des realen Kapitalismus vorschlagen usw. Mehr Tauschringe! Aber ich bin nicht Magrit Kennedy. - (Nur ein kleiner unbedeutender Amazonkunde.)

Zum Thema sollte man noch die Bücher von Helmut Creutz, Bernard A. Lietaer , Günter Hannich ,Günter Ogger und vielleicht mal ([...]) im Web besuchen. Schade! - Das das "Schwarzbuch-Banken" vergriffen ist, das sollte neu aufgelegt werden!
Danke.
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am 4. Juni 2012
Das Buch sollte jeder lesen. Als Neueinsteiger in das Gebiet fiel es mir nicht so leicht wie erwartet. Daher habe ich es noch einmal gelesen. Immerhin hatte ich vor mehreren Jahren schon verstanden, dass Einkommensmangel und daraus folgende Armut nicht am Arbeitsmangel liegen. Diese Lüge der Politdarsteller und Medien ist auffällig, da ich überall Dinge sehe die nach Instandsetzung usw. rufen. Was fehlt, das ist Geld um die Arbeiten zu bezahlen.
Richtig ist - das ZinsGeldSystem führt wegen der dahinter stehenden Mathematik ' langfristig zunehmend zur Hortung des Geldes. Hortung bewirkt Geldverknappung und schafft ein Erpressungspotential gegenüber der Realwirtschaft. Geldeigentümer erpressen durch dieses gesetzeskonforme Verhalten einen größeren Zins. Wir haben also kein Zinsproblem, sondern ein Geldverknappungsproblem. Dem begegnen dien Banken mit verstärkter Geldschöpfung. Wenn das gehortete Geld später wieder in den Realwirtschaftskreislauf gebracht wird haben wir mehr Geld als Waren, folglich steigen die Preise. Inflation ist die geldpolitische Antwort auf die Störung im Geldkreislauf.
Zu unterscheiden ist
Hortung = Geld aus dem Geldverkehr entziehen. Leider ist das legal, da Geld auch PrivatEigentum (kein Besitz) ist.
Sparen von Geld= ist nicht in jedem Fall auch Konsumverzicht obwohl es konsumiert werden könnte,
Sparen ist die Bereitstellung zeitweise nicht benötigten Geldes für den Wirtschaftskreislauf, wobei die Bank den Vorgang organisiert.
Horten ist damit für den Geldkreislauf schädlich und sparen ist nützlich, da sparen Werteschaffung ermöglicht. Der Zins kann nicht wirksam verboten werden. Es bleibt nur die Gegenmaßnahme einer Abgabe auf liquides = gehortetes Geld. Dazu zählen Giralgeld und Bargeld gleichermaßen. Diese Geldbestände würden durch die entstehende Abgabe in einer optimalen(geringen) Menge gehalten werden. Der Rest des Geldes würde über das Sparen wieder in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden. Der Lohn für dieses System wäre, keine Inflation, niedrige Preise, deutliche Stabilität und sich abbauende soziale Spannungen. Noch besser: SparGeld behält ewigen Wert, da Inflation fehlt und es deshalb nicht entwertet werden kann. Hingegen werden Bargeld und Giralgeld durch eine bestimmte Entwertung je Zeiteinheit dazu gebracht zügig wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzukehren. Das ist tatsächlich "'Geld das Allen nützt"'. Langfristige Stabilität werden auch die 10% Gewinner des ZinsGeldSystems zu schätzen lernen, da die Flucht in Sachwerte auch als Problem erkannt wurde. Eine Änderung des Geldsystems macht Sinn, wenn die Zinsspekulanten nicht ausweichend zu Bodenspekulanten werden können. Auch hier gilt BodenEigentum muss durch BodenBesitz abgelöst werden. Für Grund und Boden sind ähnliche Wertausgleichsmechanismen zu schaffen wie für 'Fließendes Geld'. Lest bitte das Buch!
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am 20. November 1999
Der Zinseszins-Mechanismus in unserem Geldsystem ist eine gigantische Geldumverteilungsmaschinerie von den Armen zu den Reichen. Von Silvio Gesell gibt es einen bemerkenswerten Vorschlag für ein Geldsystem, das den Zins aus den Kreditgeschäften verbannen würde. Wie? Lesen Sie nach in Margrit Kennedys Buch "Geld ohne Zinsen und Inflation". Ein anderes Geldsystem - das mag utopisch klingen, wäre aber vermutlich weniger schmerzhaft, als der zu erwartende Krieg, in dem sich die Armen gewaltsam ihr Vermögen wiederholen.
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