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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2016
2006 war ich in Kambodscha und habe dieses Land "erlebt", wie kein anderes. Die schreckliche Zeit der Roten Khmer hat sich förmlich in die Luft eingebrannt und wird mit jedem Schritt, den geht, eingeatmet. Bleischwer auf der Seele und wunderschön im Anblick, so habe ich es in Erinnerung. Seither habe ich einige Bücher über Kambodscha gelesen, um etwas mehr von dem zu verstehen, was nicht zu begreifen ist.

Dieses Buch hilft dennoch dabei, etwas über dieses wunderbare Land und deren Menschen zu erfahren, ohne dabei von Fakten zu Fakten zu hüpfen. Follath schafft es, durch die unterschiedlichen Blickwinkel auf Kambodscha, erzählt durch die Menschen, die er trifft und deren Geschichte er erzählt, das Gefühl zu vermitteln, wieder ein wenig mehr von diesem Land zu verstehen. Eine Pflichtlektüre für alle, die sich mit der jüngeren Geschichte Kambodschas befassen wollen und/oder das Land in Kürze bereisen wollen.
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am 15. April 2014
Habe das Buch verschenkt an einen Menschen, der sich sehr stark mit dem Land, den Leuten und der Politik beschäftigt.
Ist wohl ein Klassiker zu diesem Thema.
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am 27. November 2013
Liebe Kambodscha-Reisende,

bitte lasst den Krimi zu Hause. Vergesst Adler-Olsen und Jo Nesbo und packt dieses Buch in Euren Rucksack. Follath schafft es, dieses grausame Kapitel der Geschichte auf spannende und dennoch lehrreiche Weise zu schildern. Wie auf einer Spiralbahn nähert er sich dem unfassbaren Phänomen Pol Pot, kreist es ein, und versucht es verstehbar zu machen. Dabei vergisst er nicht die bedeutende Vorgeschichte und die heutige Farce des Tribunals gegen fünf Haupttäter. Follath besucht und interviewt Zeugen und Erben der damaligen Ära: einen der letzten Überlebenden des Foltergefängnisses S21, Pol Pots Bruder oder den eiskalten französischen Staranwalt Jacques Verges. Hier und da vergisst Follath seine journalistische Neutralität, zum Beispiel, wenn er Kissinger zu recht einen menschenverachtenden und zynischen Politiker nennt. Empfehlung: kaufen & lesen.
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Hauptthematik des Buches ist die Periode des Terrorregimes der roten Khmer in Kambodscha, deren Entstehung, Entwicklung und Nachwirkungen. Das Gedankengut der Gewaltherrscher um Pol Pot ist eine Mixtur aus revolutionären, kommunistischen Ideeen gepaart mit dem Kriterium eine Vorreiterrolle zu spielen, zwecks Neuerschaffung der Menschheit. Die Einzigartigkeit der früheren Khmer-Kultur trug das Ihre zu dieser Berufungsrolle bei. Das Regime basierte auf einer Negation von Kultur und Entwicklung. Die Bevölkerung wurde von der zivilisierten Stadt zurück zur Scholle getrieben. Man brauchte nur Brillenträger zu sein um bereits suspekt zu gelten.

Kambodscha hatte erst kurz zuvor seine Unabhängigkeit erhalten, schlitterte dann in die Interessensphäre des Kalten Krieges, wo den USA, China und anderen strategische Interessen wichtiger waren als Menschenrechtsverletzungen. Dadurch können sich die Roten Khmer, nachdem sie von Vietnam vertrieben wurden, noch jahrelang im Untergrund behaupten.

Jedoch sind auch die neuen Machthaber nicht frei von Korruption, zudem haben sie zumeist Karriere unter den Roten Khmer gemacht. Das Volk versucht nun die Vergangenheit zu bewältigen, zumeist versucht man dies jedoch mit einer Tabuisierung. Vom ehemaligen Terrorregime wurden nur einige vor Gericht gestellt. Der gerichtliche Fortgang mündet aber zur Farce, da kompliziert und undurchschaubar.

Der Autor analysiert diese Entwicklungen, er hat verschiedene Schauplätze besucht, sowie die Hauptprotagonisten wie Norodom Sihanouk oder Pol Pot unter die Lupe genommen. Das Resultat ist eine interessante, flüssig geschriebene Reportage, welche dazu beiträgt Kambodscha und seine politische Entwicklung besser zu verstehen.
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am 29. Dezember 2011
Ich habe dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, fast einen Monat nachdem ich aus Kambodscha zurückgekommen bin. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon beschlossen wieder dorthin zu reisen um ein Projekt zu realisieren, da dieses Land voller Faszination und Wiederspruch steckt. Die Kinder der Killing Fields ist ein wunderbar geschriebenes Buch, eine Reportage welche in einem erzählerischen Stil alle Facetten beleuchtet, so dass es sich fast wie ein Roman liest. Man gewinnt einen Eindruck von Kambodscha zu einer Zeit kurz nachdem die Grenzen aufmachten und Pol Pot noch lebte. Von einem Tag in Angkor Wat zu seiner Blütezeit, über eine Begegnung mit dem Prinzen, den Bruder Pol Pots, den grausamen Gefängnisswärter von Tuol Sleng oder S 21, die Sicht von Vann Nath dem Maler der den schrecklichen Genozid überlebte bis hin zum umstrittenen Prozess welchen die Rädelsführer der Roten Khmer schon seit Jahren durchlaufen.
Mit viel Hintergrundwissen, bekommt man einen einmaligen Einblick in verschiedenste Ereignisse und Abläufe.
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am 9. April 2009
>>Erich Follath ist einer der brillantesten Schreiber der deutschen Presse,..<< So ein Satz auf dem Einband eines Buches weckt bei vielen Lesern eine abwartende Haltung. Doch das Lob Peter Scholl-Latours ist nicht uebertrieben. Im Gegenteil.

Follaths Werk ist weder ein Reisebericht, noch ein Sachbuch, sondern eine grosse, in einen bestechend einheitlichen Rahmen gegossene Collage aus Berichten kambodschanischer Menschen. Der Leser erfaehrt, oberflaechlich betrachtet, nicht allzuviel ueber diejenigen Details, die sich auch im Baedeker nachlesen lassen, nichts ueber das Nationalgericht Prahoc, und auch nichts darueber, worin sich die Erbfeindschaft zwischen Vietnamesen und Kambodschanern gruendet (was wohl kein Sachbuch auslassen koennte). Follath oeffnet auf eine eigene, originelle und sehr einfuehlsame Weise dem Leser eine Art Fensterchen zur Seele der Menschen, die hier zu Wort kommen.

Schon gleich zu Beginn faellt auf, wie gut dieses Buch aufgebaut ist.

Die neun Kapitel bilden drei grosse (nicht benannte) Abschnitte, die etwa so aussehen:

I: Die Opfer (1. Kapitel)
II: Der Khmer Rouge Horror und seine Drahtzieher (2. - 5. Kapitel)
Ueberleitung (6. Kapitel)
III: Die Kinder der Killing Fields (7. und 8. Kapitel)
Schluss (9. Kapitel)

Im ersten Teil sprechen einige der wenigen Opfer, die dem Foltergefaengnis S-21 und den Killing-Fields entkommen konnten (1. Kapitel). Das zweite Kapitel widmet sich der Pfahlwurzel des Khmer Rouge Horrors: dem Glanz des Khmer Reiches von Angkor, wobei der Autor den Verlauf eines Tages (13. November 1295) Revue passieren laesst. Die folgenden drei Kapitel gehoeren den oft eigenartigen Wahrnehmungen der >>Entscheidungstraeger<< der entsprechenden Zeit, sowie deren Angehoerigen, die der Erinnerung am liebsten entfliehen moechten: Nordom Sihanouk (3. Kap.), dem Bruder von Pol Pot (4. Kapitel), sowie zweien der vor dem Tribunal Angeklagten (Duch und Khieu Samphan) im 5. Kapitel.

Es bleibt die Frage nach der Verteidigung eines solchen Verbrechens. Eine Antwort liefert das verstoerende Kapitel 6, in dem der nicht unumstrittene Anwalt Khieu Samphans Jacques Verges zu Wort kommt und das in den letzten Teil ueberleitet, der den eigentlichen Kindern der Killing Fields gehoert (7. und 8. Kapitel). Die Berichte der eindrucksvollen Persoenlichkeiten Somaly Mams und Soth Soms sind der beklemmendste Teil des ganzen Werkes; der Titel des Buches kann nicht besser gewaehlt sein. Hier zeigt sich dem Leser das wahrscheinlich unvorstellbare Bild eines traumatisierten Volkes (jede Familie hat Angehoerige im Khmer Rouge Horror verloren!), dem die Entgiftung des Geistes erst allmaehlich gelingt. Die Kluft zwischen den vorangegangenen Kapiteln kann nicht einschneidender sein.

Das letzte Kapitel (Die Zukunft - Fraeulein Pol Pot mag nicht erinnert werden), in dem die Welten noch einmal aufeinander prallen, ist eine stilistische Meisterleistung Follaths. Die letzten zwei, sehr kurzen Saetze haben eine Leuchtkraft, die ihresgleichen sucht!

Der einzige kleine Wermutstropfen: Es haette mich gefreut, wenn Follath wenigstens einen kleinen Verweis (z.B. im Anhang) auf seinen kuerzlich verstorbenen Kollegen Dith Pran uebrig gehabt haette, der die Bezeichnung Killing Fields gepraegt hat, dessen Schicksal viele Leser aus dem bedeutenden Film *Killing Fields* aus dem Jahre 1984 kennen werden --- und der sich --- wenn auch auf eine etwas andere Weise als Somaly Mam --- an dem Wiederaufbau des normalen Lebens durch eine bedeutende Stiftung sehr verdient gemacht hat (The Death and Life of Dith Pran).
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am 24. März 2009
Kambodscha ist ein Land, in dem eines der monströsen Verbrechen in der Geschichte der Menschheit im 20. Jahrhundert stattgefunden hat, neben dem Holocaust, stalinistischen Verbrechen, dem Völkermord an den Armeniern und Ruanda. Insgesamt ca. 1,7 Kambodschaner wurden in 3/8/20 (3 Jahren, 8 Monaten, 20 Tage, jeder in Kambodscha weiß, was mit diesem Zahlencode gemeint ist), in den Jahren 1975 bis 1979 von den Roten Khmer ermordet. Auffällig ist nicht nur das Motiv, die brutalst mögliche Schaffung einer kommunistischen Bauerngesellschaft, einer Art Steinzeit-Kommunismus, sondern auch der Umstand, dass sich Gewalt, Terror und Mord in erster Linie gegen das eigene Volk richteten (was im Zusammenhang mit anderen Völkermorden eine Ausnahme darstellt). Das Buch schildert einige Facetten des Grauens, der Killing Fields, des Gefängnisses Tuol Sleng in der Hauptstadt Phnom Penh.

Zugleich ist Kambodscha ein Paradies, ein Land friedfertiger Menschen, voller Naturschönheiten und Spiritualität. Wer würde nicht gerne einmal Angkor Wat sehen, eine der erstaunlichsten Zeugen menschlicher Kultur, zeitgleich zum europäischen Hochmittelalter errichtet?! Eine unvorstellbar schöne Architektur, ein Stadtplan des 13. Jahrhunderts von der Größe Berlins im 21. Jahrhundert. Kambodscha - also ein Widerspruch zwischen Paradies und Hölle?!

Diesem Widerspruch ist Erich Follath, langjähriger Asien-Korrespondet des Spiegel, auf der Spur. Das Buch ist hauptsächlich ein Reisebericht aus heutiger Sicht. In Kambodscha findet zurzeit das UN-Tribunal gegen die Verantwortlichen des Völkermords statt. Indes sind die Wunden, die der Verlust von rund einem Fünftel der kambodschanischen Gesellschaft in den 1970er Jahren geschlagen hat, noch längst nicht verheilt, nicht zuletzt deshalb, weil hauptsächlich Bildungseliten ausgerottet wurden. Das lässt der Autor an vielen Stellen spüren, zugleich zeigt er eine tiefe Sympathie für die Kambodschaner, Empathie für das erlittene Leid, aber auch Begeisterung für das in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Land.

Follath hat ein sehr spannendes Buch geschrieben, er hat viele Gespräche geführt, er zeigt Abgründe auf, wenn es etwa um die Opfer, damals häufig Kinder, geht, um die zahlreichen Narben des Völkermords. Ganz typisch im Spiegel-Stil ist der erzählende, exemplarische Stil. Es soll Leute geben, die den Spiegel deshalb nicht lesen mögen. Wer aber viele interessante Aspekte der heutigen kambodschanischen Gesellschaft kennen lernen will, sollte dies in Kauf nehmen. Relativ wenig schlägt Follaths ansonsten Asien/Tibet/Buddhismus-unkritische Haltung durch (und das ist auch gut so!)

Zugleich bietet es wenig Antworten. Wie kam es zu diesem Verbrechen? Wer gegen wen? Wer war Nutznießer? Was für ein System war Schuld an der Emordung von fast 2 Millionen Menschen? Hier sollte man keine Erwartung an das Buch aus fachwissenschaftlcher Sicht richten. Follaths impressionistishe Reise bietet wenig Neues. Da bleibt Ben Kiernans leider nur in Englisch erhältliche Darstellung das Standardwerk. Aber das war auch nicht Follaths Absicht. Für alle Kambodscha-Interessierten: Ein absolut lesenswertes Buch!
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am 20. April 2014
Da ich in ein paar Monaten nach Kambodscha reise wollte ich mit natürlich ein wenig mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen. Dieses Buch von Erich Follath eignete sich perfekt dafür. Interessant, bewegend, spannend und klar wird die Zeit der Khmer Rouge in Kambodscha beschrieben und das Leben und die Probleme die danach in Kambodscha herrschten und heute noch herrschen. Weltklasse... Ich kann dieses Buch nur empfehlen (auch wenn man nicht demnächst nach Kambodscha reisen will).
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am 22. März 2015
Es hat lang gedauert bis ich fertig war aber ich war gefesselt als ich in Kambodscha war und mit dem Buch wurde meine Faszination für dieses Land noch größer. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Nach der Reise! Um zu verstehen warum man sich so in den Bann einer Magie versetzt fühlt. ...ich finde der Autor hat großes geleistet ein Land mit soviel Geschichte in ein Buch zu packen.Es ist viel grausames passiert und man merkt immer noch das die Menschen dort sehr zurückhaltend sind und sich mit viel Respekt gegenüber behandeln. Andererseits ist es traurig dass die Geschichte innerhalb der Einheimischen eher totgeschwiegen wird. Durch dieses Buch wird Kambodscha mehr als nur Angkor es wird zu einem Land dass viel durchmachen musste und sich trotz allem
eine Magie behalten hat, die Liebenswertigkeit vieler Menschen dort. Danke für dieses tolle Buch!
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am 13. Oktober 2010
Wir waren dieses Jahr in Kambodscha und brauchten unbedingt Hintergrundinformationen. Die kann man durch dieses Buch, in gut recherchierter Form, gewinnen. Sehr beeindruckend immer noch der Weg der Kambodschaner aus der Diktatur Pol Pots und der roten Khmer. Unglaublich,unbegreiflich die Herrschaft der Mörder und ihrer Gefolgschaft. Die Greueltaten dürfen aber nicht vergessen werden, vor allem vor dem Hintergrund der Prozesse gegen die Verantwortlichen des Genozids.
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