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am 4. Oktober 2001
Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit das Buch Heinrich VIII in einem einwöchigen Urlaub zu lesen und konnte meinem Lesedrang daher freien Lauf lassen. Es wäre eine Qual gewesen, hätte ich das Buch über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder aus der Hand geben müssen.
Heinrich VIII war auch mir vorab nur als machthungriges, zügelloses und frauenfeindliches Monster bekannt. Um so überraschter war ich, daß sich Seite um Seite zunächst Verständnis und letztlich sogar echte Sympathie zu dem großen Tudor König entwickelte.
Margaret George beschreibt in ihrem Roman fesseld das Leben eines zweitgeborenen, mehr oder weniger nutzlosen Sohnes, für den das Schicksal Höheres vorgesehen hatte.
Ein Mann, der eine tiefkatholische Erziehung genoß um eine klerikale Karriere zu machen und dann 17jährig England regierte.
Die Geschichte eines Mannes, dessen Leben durch Leistungsdruck, Selbsstzweifel und Einsamkeit geprägt war und der letztlich in Selbstmitleid zerfloß.
Nie habe ich einen packenderen Roman gelesen. Margaret George versteht es, dem Leser, 1330 Seiten lang, eine Position am Hofe Heinrich VIII zu verschaffen.
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am 12. August 2017
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr gut recherchiert und lässt sich auf jeden Fall wie ein Roman lesen. Die Figur des Heinrich VIII wird gleichzeitig als faszinierend aber auf der anderen Seite als etwas verstörend beschrieben.
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am 6. April 2017
sehr gutes Buch, für jeden Tudor Fan ein MUSS, da es diese Bücher selten neu zu kaufen gibt habe ich es
gebraucht bestellt aber es gab keine Probleme, Qualität sehr gut, besser als erwartet, Lieferung schnell
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am 25. Juni 2017
Das Buch ist nicht schlecht, habe gleich angefangen zu lesen als es bei mir pünktlich zu Hause ankam. Bin aber auch ein großer von Heinrich der 8
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am 21. November 2003
Dieses Buch ist auf keinen Fall ohne Spannung und kann auch nicht als eine Unterrichtsstunde in Geschichte bezeichnet werden(eine frühere Rezension).
Vielmehr ist es eine sehr detailgetreue und spannende Darstellung eines Lebens, das von der Geschichtsschreibung sehr unterschiedlich beurteilt wird.
Heinrich VIII. wird auch nicht als Opfer oder als blutrünstiger Despot dargestellt, sondern als eine Herrscherpersönlichkeit einer Epoche, in der vieles ,das uns heute grausam und unmenschlich erscheint zum täglichen Leben dazu gehörte.
Der König wird völlig zu Recht als intelligenter und mit vielen Talenten begabter Monarch gezeichnet.
Natürlich muss manches Detail und mancher Charakterzug Fiktion bleiben, weil auch durch noch so gründliches Quellenstudium nicht alle Fakten ermittelt werden können.
Dieses Quellenstudium ist aber von der Autorin zweifellos gründlich erledigt worden.
Man glaubt ihr, wenn sie schreibt, dass sie mit Heinrich VIII. "gelebt" hat.
Auch wenn manche Fakten nicht historisch einwandfrei zu belegen sind, weil Geschichte niemals ganz ergründet werden kann, ist dieses Buch für jeden ernsthaft an Heinrich VIII. interessierten Leser nicht nur empfehlenswert, sondern ein absolutes Muss.
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am 25. Juni 2005
Mich hat dieses Buch absolut fasziniert. Endlich einmal wird mit dem Vorteil aufgeräumt, dass es sich bei Heinrich VIII. um ein blaublütiges grausames Monster gehandelt hat. Es steht ganz alleine der Mensch Heinrich im Vordergrund, mit allen Stärken und Schwächen. Sicherlich kann man nicht alle Aktionen in seinem Leben nachvollziehen (menschlich gesehen). Aber vor dem politischen Hintergrund wird einiges doch erklärbar.
Positiv finde ich vor allem, dass das Buch historisch gesehen so gut recherchiert ist. Da kann man der Autorin nur ein Kompliment aussprechen.
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am 5. Dezember 2016
Wundervoller Roman. Ich weiß nicht warum, aber mich hat schon als Kind alles fasziniert, was mit Heinrich VIII zusammenhing und als ich vor einigen Jahren in London war, hatte ich tatsächlich das Gefühl, auf seinen Spuren zu wandeln.

Über den Wahrheitsgehalt kann man nun geteilter Meinung sein. Ich denke, im Großen und Ganzen war das schon alles so wie die Autorin es beschrieben hat. Bemerkenswert ist hier die Ich-Form. Man hat tatsächlich das Gefühl, der König erzählt, unterbrochen von seinem Hofnarren Will Sumers, zu dem er nachgewiesenermaßen ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis hatte.

Heinrich VIII war ein großer König, auch wenn ihn manche einfach nur vor dem Hintergrund seiner Frauen sehen. Er hatte viele Begabungen, war sehr sportlich, soll als junger Mann tatsächlich sehr attraktiv gewesen sein und vor allem war er sehr mutig. Wenn er seine Pläne umsetzen wollte, gab es praktisch nichts und niemanden, vor dem er zurückschreckte.

Dann bleiben natürlich auch noch ein paar Hinrichtungen, die man vielleicht nicht so ganz nachvollziehen kann. All das, auch seine Frauen und deren Geschichten, muss man aber tatsächlich im Kontext der Zeit sehen, in der er lebte. Damals waren die Dinge eben wie sie waren, so wie es den Menschen zu Heinrichs Zeiten unvorstellbar gewesen wäre, hätte er gewusst, wie wir heute leben.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, denn es ist wunderbar geschrieben. Obwohl es ein historischer Roman ist und die Sprache natürlich sehr gewählt ist, liest es sich leicht und stellenweise sehr amüsant. Die Autorin hat diesen mächtigen Schinken (über 1300 Seiten) ganz hervorragend umgesetzt und ich kann nicht anders, als glatte fünf Sterne zu geben.

Mein nächstes Buch von Margaret George ist Maria Stuart - liegt schon hier und ich bin sehr gespannt, ob sich ihre tolle Schreibe auch in diesem Buch offenbaren wird.
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am 5. November 2004
Jeder der englische Geschichte noch aus der Schule in Erinnerung hat, wird sich sicherlich nicht freiwillig solch einen Wälzer antun. Allerdings sollte er es doch tun wird er eines Besseren belehrt und nahezu süchtig nach Englischer Geschichte. Schöner kann man kaum ein Buch schreiben. Man will mehr, und am liebsten die Schriftstellerin zwingen sich mit jeder historischen Persönlichkeit zu beschäftigen um noch mehr solcher Bücher zu schreiben, damit man immer wieder davon überzeugt wird. GESCHICHTE ist LEBEN und nicht verstaubtes Schulprogramm
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am 21. Juli 2009
Über König Heinrich VIII gibt es jede Menge Bücher und Filme, meist wird er als brutaler Mörder seiner Frauen dargestellt.

In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin wirklich mit dem Leben dieses Mannes, viele Jahre ist er sehr glücklich mit seiner ersten Frau, Königin Katharina, hätten die beiden einen Erben für das Königreich bekommen, wäre sicher alles anders gelaufen.

Heinrich VIII war ein sehr religiöser Mann und in seiner Regierungszeit erfolgt die Reformation der englischen Kirche, vorerst gegen den Widerstand des Adels und der Kirche selbst, die meisten beugen sich aber letztendlich den Weisungen des Königs, wer es nicht tut, muss es mit dem Leben bezahlen.

Heinrich schlägt diesen Weg ein, um eine Lösung für seine Ehe ohne Erben zu finden, außerdem dürfte er wirklich in seine zweite Frau verliebt gewesen sein.

Auch sie konnte den ersehnten Erben nicht zur Welt bringen und daher stand auch sie dem König im Wege.

Die Berater des Königs hatten auch immer ihren Anteil am Ende einer Ehe des Königs.

Schließlich mit seiner dritten Frau Jane kommt der ersehnte männliche Erbe zur Welt, auch wenn es seiner Mutter das Leben kostet.

Zu dieser Zeit ist Heinrich schon kein junger Mann mehr und ab nun nehmen seine Beschwerden zu, was ihn zu einem schwierigen und oftmals sehr bösen Menschen werden lässt, heute vermutet man, dass er Diabetiker war und daher seine Krankheit rapide zugenommen hat, weil sie unbehandelt geblieben ist.

In den letzten Jahren verfällt Heinrich immer mehr dem religiösen Wahn und leidet als schwer kranker Mann, dies hindert ihn aber nicht daran, sich auch in diesem schlechten Zustand seine sechste Frau zu wählen, die Einzige, welche ihn letztendlich überlegt.

In diesem Buch wird das Leben Heinrichs realistisch dargestellt, es zeigt nicht nur den Machtmenschen, sondern auch den kranken Mann, der sich am Ende in seine Phantasien verliert und mit Gott Zwiesprache hält.

Für alle Fans von Heinrich VIII ist dieses Werk ein MUSS.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Juni 2006
England im Jahre 1502: Als Arthur Tudor überraschend stirbt, rückt plötzlich der zweitgeborene Sohn des englischen Königs in den Mittelpunkt des Interesses. Nun ist Heinrich Thronfolger. Ursprünglich für den geistlichen Stand vorgesehen, ist Heinrich überhaupt nicht darauf vorbereitet, die Krone Englands zu tragen. Schnell wird die Ausbildung des Jungen den neuen Gegebenheiten angepasst. Neben angenehmen Aufgaben wie Tanzen und Musizieren steht auch Unterricht auf dem Programm, der weniger vergnüglich ist. Doch Heinrich weiß, dass er noch viel lernen muss, um der schweren Aufgabe gewachsen zu sein, England zu regieren...

Diese Buch schildert das Leben Heinrichs VIII. aus dessen eigener Perspektive. In Form eines Tagebuchs berichtet Heinrich von seiner Jugend, seiner Familie, den zahlreichen Ehefrauen und leider weniger zahlreichen Kindern. Diese Erzählweise hat natürlich den Nachteil, dass alle Geschehnisse nur sehr einseitig und subjektiv geschildert werden. Durch kritische Einschübe des Hofnarren Will Somers versucht die Autorin hier ein kleines Gegengewicht zu schaffen. Margaret George hält sich eng an die historischen Fakten und füllt die Lücken der Geschichte mit glaubwürdigen Details. Es ist ihr auf jeden Fall gelungen, auch den Menschen hinter dem König von England zu zeigen.
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