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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
80
4,1 von 5 Sternen
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am 10. Juli 2014
Das Buch ist einerseits sehr sympatisch geschrieben (es finden sich keine oberlehrerhaften Dogmen darin) und leicht zu lesen, aber andererseits drückt Birga Dexel sehr bestimmt aus, worauf es ankommt. Auch für mich als erfahrenen und leidenschaftlichen Katzenhalter waren doch viele neue und wertvolle Anregungen dabei, die mir dank der ausführlichen Hintergrundinfos wirklich logisch erscheinen. Mir gefällt die Mischung, mit der Birga Dexel Probleme angeht: Einerseits mit viel Gefühl, Verständnis und Einfühlungsvermögen, andererseits aber auch mit fundierten Erfahrungen aus ihrer Forscherpraxis. Fazit: Sehr brauchbar und trotzdem schöne Lektüre.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich will mich hier gleich als Hundefreund outen, der mit kleinen Hunden groß geworden ist, aber grundsätzlich auch Katzen mag. Wir haben selbst bislang zwar keine eigene Katze, aber in der Verwandschaft und vor allem in der Nachbarschaft sind diverse Katzen vorhanden. Letztere statten uns regelmäßige Besuche ab, sei es im Garten oder leider auch regelmäßig auf dem Auto unterm Carport (vereinzelt auch mit Kratzern !). Bei gelegentlichen Kontakten lassen sich die meisten auch gerne einmal kraulen und schmiegen sich auch mal schnurrend um die Beine…

Warum also habe ich mir dieses Buch gegönnt ? Um gegen Katzen zu wettern und eine Haftpflicht- und Steuerpflicht für alle Katzen(halter) einzufordern ? Im Gegenteil - ich mag eigentlich Katzen, finde diese niedlich und weiß, dass jede ihren eigenen Kopf hat und somit unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legt. Daher auch mein Interesse an diesem Buch und einer Autorin, die sicherlich weiss, wovon sie redet.

Ich möchte mein Verständnis für Katzen weiter verbessern und auch als quasi Außenstehender mehr Toleranz entwickeln und fördern, ich weiss aber auch, dass es genauso wie bei Hunden ein paar "durchtriebene“ Exemplare gibt. Katzen sich überwiegend alleine zu überlassen mag ich persönlich nicht, das gilt für reine gelangweilte Stubentiger wie auch für Katzen, die sich ganztags draußen austoben dürfen/müssen. Ich plädiere z. B. für Halsbänder bei freilaufenden Katzen, damit man diese besser identifizieren kann (leider haben die meisten Halter bei uns aus nachvollziehbaren Gründen kein Interesse daran), auch das Chippen der Lieblinge sollte mittlerweile selbsverständlich sein (unsere direkten Nachbarn sind hier Vorbild). Das Kastrieren ist auch kein Lieblingsthema von einigen Nachbarn, Katzenhaltern, soll aber auch lt. Frau Dexel zu verträglicheren Katzen führen; viele haben dann wohl Angst, dass ihr Liebling dick und dröge wird….

Diese Buch hat mir als relativem Laien sehr geholfen, die geschilderten Situationen sind teilweise komisch, aber auch sehr bewegend, insgesamt sehr sinnvoll beschrieben, die Tipps finde ich recht hilfreich; Langeweile ist bei der Lektüre nicht aufgekommen. Die Anschaffung einer Katze steht zwar bislang immer noch nicht an, nun werde ich mich aber in Kürze mit den Katzen unserer direkten Nachbarn hoffentlich noch besser anfreunden ;-)

Aus Sicht eines Katzen-Interessierten ein durchaus empfehlenswertes Buch, gewisse Parallelen zur Hundeerziehung sind übrigens eindeutig erkennbar - meine Toleranz und Zuneigung ist weiter angestiegen, das war es doch wert :-)
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer Birga Dexel schon aus dem TV kennt (Katzenjammer, Hundkatzemaus) weiß, wie sensibel und einfühlsam sie es versteht, jedes Problem zwischen Katze und Mensch individuell zu beleuchten und eine entsprechende Lösung zu finden.

Aus ihrer Sicht heraus lässt sich ein "Katzenproblem" niemals verallgemeinern, sondern jeder Fall ist einzigartig und besteht nicht nur aus dem Verhalten der Katze, sondern zentral in der Interaktion zwischen Katze und ihrem Halter und den daraus resultierenden gemeinsamen Verhaltensmustern.

Deshalb findet man in dem Buch auch keine Verhaltenstipps im herkömmlichen Sinne, sondern das Buch ist eher eine Entdeckungsreise um die Welt "aus Katzenaugen" sehen zu lernen und entsprechend auftretende Probleme besser lösen zu können.

Anhand von größeren, häufig auftretenden Problemfeldern wie

* Probleme im Mehrkatzenhaushalt
* Probleme mit dem Katzenklo
* Markieren
* Aggressivität bei Katzen

zeigt sie anhand vieler, vieler Praxisbeispiele aus ihrem Alltag als Katzenverhaltenstherapeutin auf, wie unterschiedlich die für das jeweilige Problem zugrundeliegenden Ursachen sein können, und wie verschieden trotz scheinbar ähnlicher Probleme die Lösungsansätze daher auch sind.

Ziel ist es, die Sensibilität und das Einfühlungsvermögen zu schulen, um die Welt aus Katzensicht wahrnehmen und dadurch das entsprechende Problem verstehen zu lernen.

Als Hauptauslöser sieht Birga Dexel neben gesundheitlichen Faktoren (die stets vorab abgeklärt werden sollten)

- eine falsche und nicht artgerechte Haltung
- fehlende Beschäftigung
- oder die innere Einstellung des Halters.

Ein Kapitel im Buch ist daher auch dem Katzentraining (speziell dem Clickertraining) gewidmet, durch das sich laut Birga Dexel viele Probleme (insbesondere und gerade auch bei Wohnungskatzen) entschärfen wenn nicht gar lösen lassen.

FAZIT: Ein empfehlenswertes Buch für jeden, der Katzen in ihrem Grundwesen und ihren Verhaltenmustern besser verstehen lernen möchte. Definitiv jedoch kein Katzenratgeber oder Erziehungsratgeber für Katzen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer Birga Dexel aus dem Fernsehen kennt und ihre Fälle z. B. in der Reihe "Katzenjammer" gern verfolgt, wird sicherlich seine Freude an diesem Buch haben, da es eine Menge Hintergrundinformationen zur Autorin enthält und Fallbeispiele aus ihrer Praxis vorstellt, informativ, unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Wer sich jedoch praktische Hilfe verspricht und auf Tipps zum Umgang mit den Marotten und Problemen der eigenen Tiere hofft, wird enttäuscht. Damit kann dieses Buch - bis auf ein paar allgemeine Hinweise zur Natur, zum natürlichen Verhalten und zur weitestgehend artgerechten Haltung von Katzen - nicht dienen. Will es auch nicht, denn immer wieder wird dazu geraten, bei Problemen so früh wie möglich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Von Tipps aus Ratgebern oder auch von langjährigen erfahrenen Katzenhaltern hält Birga Dexel wenig. Vermutlich ist das ihrer Erfahrung mit unzähligen Fällen geschuldet, in denen zu lange gezögert wurde, bevor sie als Katzenpsychologin eingeschaltet wurde, aber muss sie deshalb gleich davon ausgehen, dass außer ihr niemand wirklich Ahnung von diesen faszinierenden Tieren hat?

Da sie in ihrem Buch bis auf den langen Exkurs zu ihrem beruflichen Werdegang, ihren Motiven und ihrem Verhältnis zu Katzen wirklich nur Fallbeispiele vorstellt, reduziert sich der praktische Nutzen auf nahezu null, sodass im Grunde nur Unterhaltungswert übrig bleibt. Selbst so interessante Themen wie das Clickertraining - das übrigens kein Allheilmittel ist, auch wenn sie es beinah als solches darstellt - werden eigentlich nur erwähnt, ohne Hilfestellung zu geben. Stattdessen wird darauf verwiesen, dass man sich diese Erziehungs- und Lernmethode nur unter fachlicher Anleitung richtig aneignen kann. Das stimmt so natürlich nicht. Es geht durchaus auch anders, wenn man sich z. B. auf Mailinglisten und/oder Webforen mit anderen austauscht, die ebenfalls mit ihren Katzen clickern. In diesem Austausch kann man sehr schnell lernen, was man falsch oder auch richtig macht und welche Möglichkeiten es gibt, wenn ein eingeschlagener und bei anderen bewährter Weg nicht funktionieren will.

Davon abgesehen ist das Einzige, was mir wirklich sauer aufstößt, viele andere aber wohl eher begeistern wird, der heftige esoterische Einschlag: Bachblüten und Tierkommunikation nach Penelope Smith gehören nach Ansicht Birga Dexels unabdingbar zu einer erfolgversprechenden Therapie. Schade. Wer wie ich nicht an solche Methoden glaubt, hat daher leider häufig ein massives Problem mit Tiertherapeuten bzw. mit den von ihnen verordneten Therapien. Für mich ist es schlicht unverständlich, wie jemand, der immerhin ein Studium absolviert hat, sich so für Methoden begeistern kann, die in ihrer Wirksamkeit nicht nachgewiesen sind und sich jeder wissenschaftlichen Untersuchung und Erklärung nicht nur entziehen, sondern verweigern.

Mein Fazit: Interessante und unterhaltsame Lektüre für Katzenfreunde, aber definitiv kein Ratgeber. Der esoterische Einschlag stört mich, und so hinterlässt das Buch bei mir sehr gemischte Gefühle. Macht drei Sterne - mit leichten Bauchschmerzen.
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am 1. Juli 2014
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Da ich seit meiner frühesten Kindheit mit Katzen lebe, habe ich dieses Buch mit Interesse gelesen und ich denke, ich kann die Ratschläge und Analysen von Birga Dexel einigermaßen aus meiner Katzenerfahrung beurteilen.

Birga Dexel beschreibt in ihrem Buch "Von Samtpfoten und Kratzbürsten" viele interessante Fallgeschichten von Katzen, die durch ihr Verhalten zeigen, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Die Katzen in diesen Geschichten werden vom Charakter her beschrieben, man erfährt etwas über ihr bisheriges Katzenleben und man kann lesen, welche Probleme zwischen Katze und Katzenhalter aufgetreten sind. Manchmal liegt das Problem im Wesen der Katze, manchmal ist jedoch auch der Mensch das Problem und er kann und muss sich ändern. Ist die Katze das Problem, kann eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt zeigen, ob die Katze vielleicht nicht so gesund ist, wie der Tierhalter immer dachte. Hat die Katze seelische Probleme, liegt es wohl oft am Zusammenleben mit anderen Katzen in einem Haushalt, dann kann es in vielen Fällen richtig kompliziert werden. Das Zusammenleben in einer Katzengruppe ist nicht ohne und fast jeder Katzenhalter hat da schon so einige negative Erfahrungen machen müssen. Ich habe die Analysen und Diagnosen von Birga Dexel mit großem Interesse gelesen und auch manches gelernt.

Leider sind jedoch die Lösungsansätze der Problemfälle etwas zu kurz gekommen. Wenn ich lese: "Durch Clickern lernt man seine Katze ganz neu kennen", dann möchte ich natürlich dieses Clickertraining ganz genau beschrieben haben und möchte es Schritt für Schritt mit meiner Katze nachvollziehen. Aber ich suchte vergeblich in diesem Buch nach konkreten Anleitungen für dieses Training. Ich habe schließlich im Internet bei YouTube Videos von Katzenbesitzern gefunden, die konkret zeigten, wie man so etwas macht. Ich finde es schade, dass Birga Dexel sich so dem Verdacht aussetzt, sie möchte die Leser nur in ihre Katzenhalter-Seminare locken, um ihnen dort für Geld das Clickertraining beizubringen. Das ist schade, denn der Vorschlag, mit seiner Katze sozusagen "Sport" zu treiben, mit ihr kleine Kunststücke zu trainieren, wurde von mir gerne aufgenommen und ich habe es mit meiner Katze probiert und die Katze ist voll begeistert, ausgeglichen und guter Dinge.

Insgesamt enthält das Buch viel Wissenswertes über Katzen und deren Verhalten sowie viele Ansätze, wie Katzenhalter ihr Leben mit dem Haustier noch besser gestalten können.
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am 2. August 2014
Birga Dexels Buch hat mir wieder Hoffnung gegeben, daß man Unsauberkeit nicht akzeptieren muß, sondern zielgerichtet und konsequent therapieren kann. Bei uns hat es bis jetzt funktioniert.
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Ich habe eher unterhaltsame Geschichten und G'schichterln rund um die Katze(nhaltung) erwartet und bin bass erstaunt, mit welcher fachmännischen Erfahrung die Autorin aufwartet. (ich schaue diese Tiersendungen im Fernsehen nicht, sie war mir daher unbekannt).
Mir hat vor allem gefallen, dass hier keine Pauschalurteile gefällt werden die für oder gegen Wohnungshaltung oder für oder gegen Freigänger aussprechen; und genau die Sache mit dem Mehrkatzenhaushalt fand ich insbesondere interessant. Jede Katze hat einen anderen Charakter. Man kann nicht pauschal sagen, ob zwei Katzen zusammenpassen oder nicht. Ein Tier Therapeut könnte hierzu eine einigermaßen zuverlässige, aber auch keine 100%ige Aussage treffen.
Und da sind wir schon beim Thema. Mit Problem Katzen geht man zum Tiertherapeuten und wartet besser damit nicht zu lange. Ganz besonders schlimm, und die Erfahrung kann ich nur weitergeben, ist es sich in einschlägigen Internetforen auszutauschen.
Sehr sensibel führt Birga Dexel den Katzenhalter auch an die Tatsache heran, dass nicht immer die Katze das Problem ist.

Ich kann und werde dieses Buch unbedingt weiterempfehlen, denn so viel über das Innenleben der Katze habe ich bisher in noch keinem Buch erfahren. Es hilft, sich ein klein wenig in sein Tier zu denken, die Welt aus seiner Sicht zu betrachten --- und wenn man dem Tier damit einen gefallen macht, ihm das Leben leichter macht, dann kann das nur positiv sein. Der Autorin ein ausdrückliches Danke für diese interessante Lektüre.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Autorin Birga Dexel erzählt in diesem Buch zahlreiche Geschichte über Erlebnisse mit den kratzbürstigen Samtpfoten. Durch diese Geschichten lernt man vieles über die Katze und über die Ursachen ihres Verhaltens. Ohne wirklich Sachbuch zu sein kann man hier viel Interessantes entnehmen.
So wird unter anderem thematisiert, wann der beste Zeitpunkt ist, um Katzenkinder von ihren Müttern und Geschwistern zu trennen, was eine artgerechte Haltung überhaupt ist, wie die ideale Ernährung aussehen könnte und auch viele Erlebnisse und Interpretationen zum Verhaltung der vierbeinigen Hausgenossen.

Von den Basics bis zu wenigen weitergehenden Infos ist einiges enthalten. Da ich nicht allzu viel über Katzen weiß, da ich lediglich in meiner Kindheit selbst mit Katzen zusammen gelebt hatte, war vieles in diesem Buch für mich neu. Weniges wusste ich schon und einiges hätte ich mir einfach durch logisches Denken selbst erklärt.
Insgesamt ist dieses Buch aber ein wirklich nettes Werk für Katzenbesitzer und -Liebhaber und alle, die es vielleicht noch einmal werden wollen.
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am 12. Juli 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieses Buch ist nicht wirklich ein Ratgeber oder Nachschlagewerk. Birga Dexel, die vielen aus den Sendungen Hundkatzemaus und Katzenjammer bekannt sein sollte, erzählt zunächst ein wenig über sich und ihren Werdegang und dann aus ihrem Alltag mit den Samtpfoten. Die kleinen Geschichten sind kurzweilig und fesselnd und ich habe einiges Neues erfahren.

Es gibt mehrere Hauptthemen, zu denen Birga Dexel Interessantes zu berichten hat. Dabei geht es u. a. um Probleme im Mehrkatzenhaushalt, Unsauberkeit und Aggressivität. Und immer wieder um das Clickertraining, das von Birga Dexel hochgelobt, aber nicht ausreichend erklärt wird. Oft kommt der Hinweis, dass man das nur unter professioneller Anleitung erlernen sollte. Das hat mich etwas gestört und ein Hinweis auf entsprechende Lektüre wäre hilfreich gewesen. So habe ich mir dann einige Sachen selbst gegoogelt.

Es ist nicht unbedingt DAS Katzenbuch, aber ich hatte Spaß beim Lesen.
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am 4. Juli 2014
Birga Dexel Ist ein echter Katzenprofi. Sie nimmt uns in diesem Buch mit auf die Reise - nachdem sie eindrücklich und spannend beschreibt wie sie ihre Vita – nämlich wie sie als Artenschützerin gegen Walfänger und Tierhändler (auch undercover) gekämpft hat und sich mit ihren Projekten mutig für das Überleben der letzten lebenden Schneeleoparden eingesetzt hat und wie sie letztendlich bei den Hauskatzen gelandet. Sie beschreibt sehr beeindruckend, wie ähnlich sich in vielerlei Hinsicht ihres Verhaltens Großkatzen wie Löwen etc. und unsere Hauskatzen tatsächlich sind. Seitdem schaue ich Tierfilme unter völlig neuen Gesichtspunkten, es stimmt tatsächlich.

Wir dürfen also Mäuschen spielen (ohne gefressen zu werden), wenn Birga Dexel zu den verschiedenen Problemfällen, bei denen es zwischen Mensch und Tier Probleme gibt, gerufen wird und wir ihr über die Expertenschulter schauen, wie das angespannte Verhältnis wieder ins Lot gebracht wird. Dabei findet die Autorin sehr gut verständliche Bilder und Analogien aus dem Menschenleben, um die Empfindungen, Bedürfnisse und die Sichtweise der Katze dem Leser verständlich zu machen und kreative Lösungsmöglichkeiten für Missverständnisse aufzuzeigen.

Mich haben diverse Anekdoten in diesem Buch gleichzeitig tief bewegt und neugierig gemacht. Neugierig weil ich das Gefühl habe, erst jetzt einen tieferen Zugang zu meinen Tieren gefunden zu haben. Ich gehe seit der Lektüre dieses Buches bewusster und achtsamer mit meinem Katzen um und wir danken uns dies jeden Tag gegenseitig. Ich habe bei diesem Buch sogar geweint und viel gelacht, diverse erhellende Aha-Effekte durchlebt und im Anschluss voller Motivation die Wände unserer Wohnung umgebaut und mit dem Clickern begonnen.

Apropos Clickern: In diversen Rezensionen wird die Begeisterung fürs Clickern kritisiert oder in Zweifel gezogen, was ich nicht verstehen kann. Clickern ist eine wunderbare Methode, mit seiner Katze einen gleichberechtigten, artgerechten und emotionalen Austausch zu etablieren. Daran ist ganz und gar nichts falsch. Gerade meine gelangweilten Wohnungskatzen, die sonst keine Probleme haben, sind dadurch nochmal wirklich aufgeblüht. Vor allem beruht Clickern auf dem Prinzip von Freiwilligkeit. Keiner MUSS es machen, es ist einfach eine tolle Methode, die man mit unterschiedlichsten Inhalten füllen kann. Im Kapitel über das Clickertraining beschreibt Frau Dexel sehr emotional die Tragweite des Clickertrainings, also was man alles damit machen und wie positiv es die Verbindung zwischen Mensch und Tier „beflügeln“ kann. Selbstredend kann man in einem einzigen kurzen Kapitel keine abschließende Einführung in diese Thematik erwarten.

Daher kann ich denjenigen, die noch clickerunerfahren sind oder noch nicht richtig auf den Geschmack gekommen sind, das Buch „Birga Dexels Clickertraining“ nur wärmstens ans Herz legen. Einfach mal probieren!
Alles in Allem bin ich sehr dankbar für die Einsichten, die ich durch dieses Buch erhalten habe.
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