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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin Biologe. Und obgleich das Klischee nicht stimmt, dass wir Biologen uns allesamt mit allem auskennen, was da kreucht und fleucht und blüht und sprießt, stimmt immerhin soviel, dass ich ein ganzes Regalbrett voller Bestimmungsbücher habe. Als mir im Vine-Club dieses Buch angeboten wurde, hätte ich daher fast weitergescrollt. Noch eins? Wozu?
Aber dann fiel mein Blick auf den Zusatz „für Ting-Stift“. DAS leuchtete sofort ein. Wer’s nicht kennt: Der Ting-Stift ist ein Gerät von Format und Größe eines dicken Kulis, das über einen Infrarotsensor in der Spitze Codes ablesen kann, die für das Auge unsichtbar auf eine Seite gedruckt sind. Wird ein Code erkannt, dann spielt der Stift die entsprechende Klangdatei ab. Ich kannte das bis dahin nur von Kinderbüchern, die auf diesem Wege, wie man das heutzutage nennt, „interaktiv“ werden. Der Nutzen für einen Tier- (und Pflanzen-) Führer war offensichtlich.

Doch zunächst zum Buch. Der Kosmos Tier- und Pflanzenführer ist ohne Register 521 Seiten dick und beschreibt auf jeder Seite zwei Arten. Etwas mehr als die Hälfte (bis Seite 292) sind Tiere, der Rest Pflanzen und Pilze. Zu jeder Art sind unter dem deutschen der wissenschaftliche Name, Größe und Hauptbeobachtungszeit angegeben. Dann folgt ein Text mit etwa acht Zeilen, der Wissenswertes, teils Anekdotisches über die Lebensweise beschreibt, und darunter ein Hauptphoto von ca. 5cm x 3cm, sowie ringsrum noch einige kleinere Zusatzphotos. Am äußeren Seitenrand gibt es ein kleineres (2,8cm x 2cm) Photo der Art in ihrem Habitat, Infos zu Vorkommen und Merkmalen und eine Verbreitungskarte.
Bei den Tieren und Pflanzen ist die Auswahl der dargestellten Arten sehr umfassend. Mir sind auf den ersten Blick keine Lücken aufgefallen. Umgekehrt kann man fragen, wie sinnvoll es ist, Arten aufzunehmen, die im deutschsprachigen Raum nicht vorkommen und auch ohne Buch leicht zu erkennen sind, wie Elch, Rentier oder Rosaflamingo. Mager und willkürlich ist dagegen die Auswahl der Pilze. Allerdings würde wohl ohnehin niemand, der Pilze ernsthaft sammeln und bestimmen will, auf dieses Buch setzen.

In meinem Regal stehen nebendran die direkten Vergleichskandidaten. Der Kosmos Naturführer ist keine Konkurrenz im eigenen Haus: Er ist eher eine Übersicht über Lebensräume und ökologische Zusammenhänge und ist überhaupt nicht als Bestimmungsbuch gedacht. Im Wettbewerb steht das Buch hingegen mit dem BLV Tier- und Pflanzenführer. In dem Vergleich würde ich, wenn man nur das Druckwerk betrachtet, das BLV-Buch knapp bevorzugen. Es ist konservativer und strenger, dabei aber auch übersichtlicher gestaltet. Indem dort immer drei, nicht vier, Arten auf einer Doppelseite beschrieben werden und die größeren Photos immer rechts stehen, kann man den BLV-Führer rasch durchblättern, um eine Art zu suchen. Mit dem Kosmos-Buch stelle ich mir eine Artbestimmung recht schwer vor. Da muss man ziemlich hin und her blättern, und dem Text fehlt auch die beim BLV-Buch übliche Gliederung in Größe, Aussehen, Vorkommen, etc.. Den Kosmos-Führer muss man vielleicht eher als Kompendium betrachten, in dem man Wissenswertes über eine Art finden kann, die man bereits kennt. (Dass der wahre Biologe zum Bestimmen ohnehin den Rothmaler oder den Schmeil-Fitschen sowie den Brohmer nehmen würde, interessiert den Laien eher nicht.)

Aber: Die große Stärke des Kosmos Tier- und Pflanzenführers ist der Ting-Stift. Er liefert Klangbeispiele nicht nur zu fast allen Vögeln und Säugetieren, sondern auch zu Fröschen und Kröten sowie Grillen, was ja auf den ersten Blick nicht selbstverständlich ist. Und die Klangbeispiele sind üppig: Ungefähr eine Minute lang geht das immer weiter und weiter; selbst auf einer Vogelstimmen-CD, die ich besitze, geht das nicht so lang. Und das Tolle ist, dass der Akku-betriebene Ting-Stift auch unterwegs funktioniert. Man kann also, was sonst wohl mit keinem Medium möglich ist, in freier Natur den Vogelgesang, den man hört, direkt mit der Aufnahme vergleichen, und dazu noch die Informationen lesen und das Photo ansehen, wenn man den Piepmatz gerade mal zu Gesicht bekommt. Das ist etwas, was ich mir seit langem gewünscht habe, und ich werde im gerade begonnenen Frühling bestimmt oft mit Buch und Stift draußen sein.

Fazit: Als Pilzbuch unbrauchbar; für Insekten ist das Konkurrenzprodukt von BLV besser, aber für Vögel und Säugetiere ein ungeheuer hilfreiches Buch.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vorweg: Dieses kleine (und recht schwere), günstige Büchlein zur Flora und Fauna in ganz Europa strotzt nur so vor Informationen, das Konzept ist wohldurchdacht und zeugt von vielen Jahren der Vertiefung des Verlages in solche Nachschlagewerke, die kompakte Form und der durchsichtige Plastikumschlag machen es zu einem idealen Reisebegleiter, aber auch zur spannenden Unterhaltung beim Durchblättern auf der Couch, wo hoffentlich, infolge angemessener Wohnungshygiene, wenig bis keine Arten zu bestimmen sind. Sollte doch mal eine Zitterspinne hereinschauen, wäre auch sie in diesem nur zu empfehlenden Naturführer zu finden.
Das Buch ist logisch gegliedert, so gibt es z.B. einen Farbcode, der alles, was da kreucht oder rankt, in acht Kategorien unterteilt. Als da wären: Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien, Fische, Insekten und sonstige Wirbellose, Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser - und, zu guter Letzt: Farne, Moose, Algen, Flechten, Pilze (es gibt nur eine vergleichsweise kurze Übersicht über die wichtigsten Pilze, sonst würde der Rahmen dieses Nachschlagewerkes sicher gesprengt werden).
Um dies zu realisieren, sind die Seitenzahlen, die mit dem jeweils farbigen Streifen plus kleinem individuellem Piktogramm zur Kategorie unterlegt sind, in die Mitte der Seiten gerückt. So gibt es eine Zweiereinteilung auf jeder Seite, für je zwei Tiere oder Pflanzen. Auf jeden Fall wird dadurch die Übersichtlichkeit erhöht.
Beim ersten Aufschlagen ist man allerdings ein wenig irritiert, dass auf jeder Doppelseite gleich vier Tiere respektive Pflanzen präsentiert werden. Somit ist alles ein wenig klein geraten, mancher wird zur Entzifferung der recht kleinen Schrift eine Lesebrille oder eine Lupe benötigen. Hierzu noch ein kleiner ein Kritikpunkt: Bei giftigen Pilzen prangt ein Totenkopfsymbol in unübersehbarer Größe, doch gerade bei den Pflanzen, wo mancher argloser als bei den oft etwas "verdächtigen" Pilzen ist, ist der Totenkopf so mikroskopisch geraten, dass er erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Lobend ist aber zu erwähnen, dass Giftigkeit immer auch im Text erwähnt wird.
Aber: Irgendwie musste der Verlag diese Artenvielfalt und den Anspruch, kein Buch in Telefonbuchstärke herauszubringen, unter einen Hut bringen - da ist die kleine Schrift und die eine oder andere etwas klein geratene Abbildung der sinnvolle Kompromiss.
Eine besondere Angelegenheit, die sicherlich vor allem Kindern Spaß machen dürfte und prinzipiell den Lerneffekt erhöht, ist der TING-Stift. Dieser Stift, der nicht beiliegt, sondern zusätzlich erworben werden muss (um die 40€ müssen investiert werden), ermöglicht, bei entsprechend gekennzeichneten Stellen im Buch, durch Antippen Geräusche, Sprache oder Musik zum Thema zu hören. In diesem Falle sind es sicher Tierlaute, Vogelgesänge usw. (ich nenne noch keinen solchen Stift mein Eigen). Doch auch ohne Stift ist dieser Naturführer beindruckend!
Die Abbildungen sind mehr als zahlreich und variantenreich, die Erläuterungen zu den Tieren und Pflanzen sind erwartungsgemäß kurz und prägnant gehalten, dabei gibt es jeweils eine Unterteilung in Haupt- und Randtext.
Im Haupttext wird Interessantes über die Lebensweise der Tiere erzählt. - Zum Beispiel erfährt man, dass die Jungen des Feuersalamanders noch im Bauch der Mutter aus den Eiern schlüpfen und dann lebend geboren werden; oder bei einigen Pflanzen wird auf ihre frühere Verwendung als Heilkraut hingewiesen, auf ihre Inhaltsstoffe und andere Besonderheiten. - So fällt es leichter, einen Bezug herzustellen, das Vorgestellte wird einprägsamer.
Der Randtext fasst stichpunktartig wichtige Fakten zusammen. Bei den Tieren z.B: Vorkommen, Nacht-/ Tagaktivität, Brutzeit, Informationen zu Giftigkeit, Nahrung. Bei den Pflanzen: Vorkommen und Typisches/ Charakteristisches, wie Erscheinung, Unterscheidung, Geruch, etc. Die Blühpflanzen sind nach Blütenfarben; Sträucher und Bäume nach Blattformen sortiert. Dadurch kommt man schneller zu Ergebnissen bei der Bestimmung.
Zudem gibt es unter dem Namen und der dazugehörigen Familie stets Angaben zur Größe (gerade bei Insekten hilfreich) und weiteres Relevantes, wie z.B. Angaben zu Zugzeiten bei Zugvögeln, Blütezeiten der Pflanzen und so fort.
Eine kleine Landkarte zeigt Verbreitungsgebiete, weitere Zeichnungen/ Fotos zeigen charakteristische Unterscheidungs- oder Abgrenzungsmerkmale (hier gibt es oft kleine Erklärungstexte mit Pfeilen); so sird etwa auf die weiße Kehle des Steinmarders und die gelbliche des Baummarders hingewiesen (die sich sonst optisch nicht unterscheiden), oder eine Hilfe zur Differenzierung der verschiedenen Rabenvögel gegeben.
Manchmal werden Objekte, die im Stichwortverzeichnis auftauchen, als "Randnotiz" bei einer anderen Art erwähnt, so z.B. die Gnitze. Aber auch das ist in Ordnung (und was gibt es zu diesen absolut entbehrlichen Viechern auch schon anzumerken...).
Resümee: Siehe erste Zeilen.
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am 24. Dezember 2015
Der erste Blick in den Naturführer läßt erstmal keine Wünsche offen.
Es sind sehr viele Tiere und Pflanzen abgebildet und bietet damit einen guten Einstieg auch für Jugendliche sich mit der Natur um sich herum zu beschäftigen.
Erste Versuche mit dem Hörstift Ting geben zusätzlichen Anreitz sich näher mit der ein oder anderen Tierart zu beschäftigen.
Bin gespannt, wie meine Tochter auf die Kombination reagiert und wie das Paket dann in Zukunft genutzt wird.
Ich berichte, sobald ich erste Ergebnisse aus dem Praxistest habe.
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am 12. September 2015
Ich verwende das Buch und den Ting-Stift in der Waldpädagogik. Die Tierstimmen kommen bei den Kindern sehr gut an. 1000 Tier- und Pflanzenarten mit anschaulichen Abbildungen und den wichtigsten Erklärungen ist schon enorm für so ein kleines Buch. Ein weiterer Pluspunkt ist die praktische Plastikhülle. Dieses Buch, das Buch "Wer fliegt denn da?" und der Ting-Stift für 60.- € beweist, Gutes muss nicht teuer sein.
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Wenn man in der Natur unterwegs ist gibt es viel zu beobachten. Nicht über alles aber weiß man Bescheid, und so ist es bei uns „Tradition“, dass, wenn wir Wandern, meist ein Naturführer im Rücksack ist, mitunter auch die Becherlupe, weil wir von „Natur“ *g* aus neugierig sind.

Der Kosmos-Verlag hat in dieser Richtung ein umfassendes Sortiment – und so hatten wir letztens einen kompakten Tier- und Pflanzenführer entdeckt, weil der alte schon viele Jahre auf dem Buckel hatte und ein Austausch unumgänglich war, da sich die Seiten schon verabschiedeten usw.

BESONDERHEIT:

Konzipiert für den Einsatz eines Ting-Stiftes. Hiermit kann man, wenn man über ein solches Gerät verfügt, zu den meisten der abgebildeten Tiere und Arten die Gesänge, Rufe oder Laute hören. Zuerst muss das auf der Rückseite befindliche Aktivierungs-Logo berührt werden, das die Funktion sozusagen in Gang setzt. Der Stift muss nun mit dem einem PC mittels USB-Kabel mit dem Internet verbunden werden. Der Stift erkennt den Naturführer und die Audio-Dateien werden auf den Stift übertragen. Der Stift kann nun vom PC getrennt werden – alle Daten sind darauf gespeichert. Nun muss man lediglich auf das jeweilige Symbol tippen mit dem Stift und schon wird sozusagen gelesen und man kann die einzelnen Rufe usw. hören.

Inhalt und Gliederung:
=================

Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert. Es ist in Farben eingeteilt, die das Navigieren zum Kinderspiel machen.

Orange: Säugetiere
Gelb: Vögel
Rot: Reptilien und Amphibien
Blau: Fischer
Hellgrün: Insekten und sonstige Wirbellose
Dunkelgrün: Bäume und Sträucher
Weiß: Blumen und Gräser
Lila: Farne, Mose, Algen, Flechten und Pilze

Jede Seite ist gleich aufgebaut. Auf den ersten Seiten, die dem eigentlichen Naturführer voran gestellt sind, kann man doppelseitig die genaue Gliederungsstrategie nachvollziehen, so dass ein Nutzen des Buches kein Problem darstellt. Genannt und gezeigt werden jeweils Größe, Wissenswertes, Foto, Lebensweise, Verbreitung, Deutscher Name und wissenschaftlicher Name der Familie (daneben befindet sich das Ting-Symbol), Lebensraum/Vorkommen, Farbcode, Symbol, wichtige Merkpunkte)

Weiterhin einführend bekommt man einen Überblick über die Merkmale der Tiere und Pflanzen. Es folgt dann die Auflistung der Arten beginnend mit den Tieren und weiterführend mit den Pflanzen. Hier muss man sagen, dass das Buch natürlich nicht komplett alle Arten zeigen kann, aber die wichtigsten – also sozusagen für den Hausgebraucht und noch weit mehr sind im Buch enthalten. Bisher hatten wir noch kein Tier bzw. keine Pflanze, die wir nicht gefunden haben.

Auch werden Fragen beantwortet, wie: „Was isst der Pilz?“ und zu jeder Art werden einführend in das Kapitel die Besonderheiten genannt, die diese kennzeichnen.

Da das Buch mit seinen mehr als 1000 Arten und 4000 Abbildungen sehr kompakt ist kann man sich vorstellen, dass es übersichtlich gestaltet sein muss, damit der Nutzer in der Natur auch damit arbeiten kann. Dies ist hier zu 100 Prozent der Fall. Auch kommen die sachlichen Infos auf den Punkt, sind teilweise fett gedruckt, um noch besser ersichtlich zu sein und sich vom Text abzuheben. Auf engstem Raum bekommt man in diesem aufschlussreichen Arbeitsbuch wirklich jede Menge Informationen geboten. Die Infos sind teilweise in Textform gegeben, aber auch in Stichpunkten vorhanden. Die Texte sind für Jedermann verständlich und erklären die Pflanzen und Tiere nachvollziehbar, sodass man diese auch wirklich zuordnen kann und zudem noch viel dazu nebenbei lernen kann. Auch sind die Abbildungen zu den Arten sehr aufschlussreich, sehr aussagekräftig und farbenfroh. Man kann auch wirklich erkennen, was abgebildet ist und dies in der Natur (Realität) zuordnen.

Sehr viele detaillierte Angaben zu Besonderheiten der Arten, wie z. B. Angaben zu Zugzeiten, Wuchshöhe und Blütezeit bei Pflanzen usw. sind integriert, so dass ich nach eingehender Betrachtung und vielfacher Nutzung sagen kann, dass man mit diesem Naturführer wirklich einen Glücksgriff getan hat. Hier gibt es absolut nicht zu bemängeln. Sogar an einen abwaschbaren und das Buch vor Regen schützenden Schutzumschlag (transparent) ist gedacht worden.

Ich empfehle das Buch und sage: Topp Preis-Leistungs-Verhältnis !!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. April 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Kosmos Tier-und Pflanzenführer hat satte 544 Seiten und steckt in einen durchsichtigen Plastikumschlag, falls man ihn mal auf Touren mitnehmen will.

In 8 farbigen Unterteilungen von: Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien, Fische, Insekten u sonstige Wirbellose, Bäume und Sträucher, Blumen und Gräser, sowie Farne, Mose, Algen, Flechten und Pilze.

Werden pro Seite 2 Exemplare kurz und prägnant vorgestellt, somit bekommt man einen guten Überblick, was da draußen alles keucht und fleucht.
Zugegeben die Bilder sind schon etwas klein, aber wenn sie größer wären, hatte der Führer noch mehr Seiten, man kann eben nicht immer alles haben.
Sehr spannend fand ich auch die Bestimmung unserer Vögel, die im Garten beheimatet sind und eine uns bis dato völlig unbekannte Bienenart mit extrem rötlicher Behaarung, die sich neuerdings in die Wohnung verirrte, war dank des Tierführers schnell bestimmt, denn eine rote Mauerbiene haben wir bisher noch nie gesehen.

Als zusätzliches Gimig kann man sich noch den Ting-Hörstift zulegen, falls man die Tiergeräusche hören möchte, allerdings ist der Stift m.E. Auch nur empfehlenswert, wenn man noch andere Bücher die mit dem Ting-Stift arbeiten, zuhause hat, denn der Stift kostet satte 45 Euro.

Alles in allem ein gut strukturierter Tier-und Pflanzenführer mit allen wichtigen Tier und Pflanzengruppen für den hausgebraucht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. April 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Praktisch, handlich, nicht zu schwer : von der Abgestutzten Klaffmuschel bis zum Zinnoberroten Pustelpilz werden in diesem Kompakt-Naturführer auf über 500 Seiten etwa 1.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten aus ganz Europa vorgestellt und mit 2.666 Farbfotos und 1.302 Detailzeichnungen (sowie 362 Verbreitungskarten) illustriert. Die Mischung aus Foto und Zeichnung ist für einen Naturführer nicht selbstverständlich; mancher aber kann sich an (idealisierten) Zeichnungen besser orientieren als an Fotos.
Nach einer klaren und knappen Einführung in die Benutzung des Buches geht’s sofort los, ohne Sonntagsreden und geschwurbelte Einleitungen. Pro Doppelseite werden je vier Arten vorgestellt. Da bleibt nicht viel Platz. Trotzdem ist alles übersichtlich gegliedert. Bei Tieren wird auf die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren eingegangen, auf Verbreitung, Lebensbedingungen, Besonderheiten wie markante Körperteile oder das Flugbild bei Vögeln, bei Pflanzen natürlich auf Blüten und Früchte. Bei der Knappheit der Informationen ist klar: dieser Naturführer richtet sich an Naturliebhaber, die keine Experten sind und sich mit einer reinen Bestimmung begnügen – zu Hause kann man ja dann an anderer Stelle mehr über einen bestimmten Vogel oder eine schöne Blume nachlesen, wenn man erst mal weiß, worum es sich handelt. Daher auch die recht unwissenschaftliche, aber für die Zielgruppe doch sehr hilfreiche Sortierung der Bäume nach Blattarten sowie der Blumen nach Blütenfarben und der Anzahl der Blütenblätter.
Für die praktische Verwendung spricht auch die Ausstattung mit einem Lineal und die Tatsache, dass das Buch wirklich in jede Tasche passt. Der Schutzumschlag verträgt auch mal einen Nieselregen oder den Morgentau.
Das Buch kann auch in Kombination mit dem (extra zu erwerbenden) TING-Hörstift genutzt werden. Wir haben einen solchen Stift, da er auch für Wörterbücher etc. genutzt werden kann. Hier dient er dem Anhören von 251 Tierstimmen – im Wald könnte es aber passieren, dass man damit die Tiere, die man beobachten will, verscheucht. So ist es wohl eher ein schönes Gimmick für zu Hause.
Ich sammle Naturführer. Dieser ist in seiner Übersichtlichkeit und Fülle momentan einer meiner Favoriten. Er ist vollkommen ausreichend, um die Natur vor der eigenen Haustür oder im Urlaub kennen- und schätzenzulernen.
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Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit der Neuauflage des Kosmos Tier- und Pflanzenführers hat Kosmos ein völlig neu überarbeitetes Bestimmungsbuch herausgegeben, das mit der Vorausgabe nicht vergleichbar ist.

Wo früher auf der rechten Seite kleine Fotos und gezeigt werden, die links kleingedruckt und etwas unübersichtlich beschrieben werden, wird nun mit 2 Arten pro Seite einschließlich Fotos und Beschreibung ein ganz neuer Aufbau gezeigt.
Welcher besser ist? Schwer zu sagen, nun muss mehr geblättert werden, da eben nicht mehr eine Fotoseite für bis zu 8 Arten verglichen werden können, dafür ist die Beschreibung sehr viel besser und vor allem übersichtlicher.

Jede Art hat viele Einzelfotos, auf besondere Merkmale wird besonders detailliert hingewiesen, Seitenzahlen sind groß mittig und fallen ins Auge. Das Stichwortregister zeigt sowohl die deutschen wie auch die lateinischen Namen.

Allerdings werden auch im Vergleich zur Vorauflage 200 Arten weniger gezeigt, dafür sind 25 mehr Tierstimmen zu hören, wenn man den TING-Stift besitzt.

Das Buch ist für die Bestimmung gut geeignet und man erhält viele Zusatzinfos. Alle Fotos sind scharf und farblich einwandfrei abgebildet. Die Beschreibung ist ausführlich, die Bilder aber zum Teil etwas klein, da viele Infos zu vielen Tieren und Pflanzen geliefert werden.

Zu jedem Vogel und einigen Säugetieren und Amphibien gibt es neben dem Namen gedruckt ein ca. 1cm großes Symbol, das mit dem TING-Stift berührt wird.
Dieser gibt dann in einer erstaunlich guten Qualität die Tier-/Vogelstimme wieder. Dies funktioniert stundenlang akkubetrieben überall, man kann also gleich vor Ort die dazu gehörende Stimme hören und/oder entsprechend vergleichen.
Voraussetzung ist, wie gesagt der TING-Stift und das Herunterladen der zum Buch gehörenden TING-Datei. Die 347 MB fordern für den Dorf-DSLer Geduld (etwa 2 1/2 Stunden), aber dann halten Sie die Tierwelt in den Händen.

Die Bindung des Buches ist sehr gut, nicht zu fest, aber fest genug und daher überbiegt man das Buch nicht. Zusätzlich ist erfreulicherweise ein Schutzumschlag dabei.

Fazit:
Sehr gutes "Allround-Bestimmungsbuch" für überall (auch ohne TING-Stift).
Das frühere Kapitel "Tiere und Pflanzen der Urlaubsgebiete Europas" ist nicht mehr dabei und die paar Pilze hätte man auch weglassen können, aber gerade als erstes Bestimmungsbuch (auch für die Jugend) ist es absolut empfehlenswert.
Der Kauf des Ting-Stiftes lohnt sich meines Erachtens. Ich habe ihn nun seit fast einem Jahr im Einsatz [...]
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am 20. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Kosmos Führer ist kein Naturlehrbuch für den heimischen Garten oder Wald, sondern deckt Flora & Fauna in Europa umfassend ab. Das führt natürlich zu einem Umfang von über 500 Seiten und einem entsprechenden Gewicht. Bei einer Bergwanderung in den Alpen habe ich natürlich auch das Wissen über Fische dabei und bei einem Italienurlaub nordische Arten. Zu einem sehr fairen Preis bekomme ich aber einen "All in One" Führer, der durch seine hochwertige Gestaltung mit wasserfestem Kunststoffeinband, hochwertigem Druck und Bindung gut mit nach draußen genommen werden kann, aber auch daheim ein kleines Lexikon darstellt.

Wer nicht gerade ausgewiesener Vogelliebhaber ist, Insekten sammelt oder sonst sehr tief in die Materie einsteigen will, bekommt mit einem einzigen Buch fast alles, was er braucht. Lediglich die Sparte "Fische" finde ich deutlich zu kurz geraten.

Das Konzept erinnert an die Beschreibungen aus Zoos oder botanischen Gärten. Neben einem größeren Bild oder Zeichnung des Objekts sind prägnante Ausschnitte, z.B. Blätter der Steineiche, oder Situationen dargestellt, wie man das Tier/Pflanze noch finden kann. Natürlich darf das Verbreitungsgebiet nicht fehlen oder wie es sich in verschiedene Umgebungen anpasst. Dazu kommt eine kurze Beschreibung mit Besonderheiten des jeweiligen Tiers/Pflanze oder typischem Verhalten.

Wer eher für die heimischen Regionen, z.B. Wanderungen ..., ein leichtes Buch dabei haben will, wählt besser den Kosmos Naturführer für unterwegs: 550 Arten und 730 Fotos.

Insgesamt bekommt man inhaltlich deutlich mehr als der Naturkunde- oder Biologieunterricht an der Schule vermitteln kann. Am besten lernt es sich, wenn man Pflanzen und Tiere live bei einer Wanderung oder im Urlaub sieht. Man erkennt auf einmal manche Pflanze wieder, an der man vorher achtlos jeden Tag vorbeigelaufen ist. Und auch alles mögliche am Boden krabbelnde ist nicht mehr nur irgendein Käfer. So ist die Natur spannend und wird umso interessanter je mehr man sich mit ihr mit Hilfe des vorliegenden Buchs beschäftigt. Und damit hat das Buch schon das wesentliche erreicht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein Kosmos-Naturführer für die heimische Flora und Fauna, mit dem nicht weniger als 1000 Arten auf über 4000 Fotos und Detailzeichnungen (s. Klappentext) bestimmt werden sollen! Nach einer kurzen „Gebrauchsanweisung“ und einer vierseitigen recht einfach gehaltenen Vorstellung wichtiger Merkmale von Tieren und Pflanzen beginnt auch schon der „Spezielle Teil“, in dem auf 510 Seiten die 1000 wichtigsten Arten der heimischen Flora und Fauna vorgestellt werden. Anders als bei „konservativen“ Naturführern werden hier je 2 Arten auf einer Seite vorgestellt, indem die (hier fotografischen) Abbildungen in den Text integriert werden. Dies geschieht über einen zentralen Text, erweitert um Informationen zum Vorkommen, stichwortartigen Zusatz-Informationen und – bei den Wirbeltieren und Schmetterlingen – einer sehr kleinen (2.2 x 2.2 cm) Verbreitungskarte auf gelblich unterlegtem Rand. Die Tiere werden nach systematischen Gruppen vorgestellt (die Vögel in einer „eigenwilligen“ Reihenfolge, beginnend mit den Singvögeln – aber da kommt es dann auch schon einmal vor, dass der Pirol zwischen Mauersegler, Eisvogel und Kuckuck aufgenommen wird); bei den Pflanzen beginnend mit einem Teil zu den „Bäumen und Sträuchern“, dann zu den Blütenpflanzen (die in bewährter Manier nach Blütenfarben angeordnet sind; am Ende einige wenige Gräser) und zuletzt den „Niederen Pflanzen“, also den „Kryptogamen“ mit den Farnen und Moosen. Den Abschluss bilden die Algen, die Flechten und als abschließender Teil (da weder Pflanze noch Tier) die Pilze.

Sehr zu begrüßen ist die Möglichkeit, über einen TING-Stift interaktiv Vögel, Frösche und Heuschrecken mittels ihrer Lautäußerungen zu identifizieren. Ein für die Bestimmung wichtiges Hilfsmittel.

Die ARTENAUSWAHL kann immer nur subjektiv sein. Es ist sicher schwierig, eine Auswahl zu treffen, wenn man mit 1000 Arten alle Gruppen von Fauna und Flora vorstellen will. Dabei ist mir nicht ganz nachvollziehbar gewesen, welchen geographischen Rahmen dies Buch haben soll. Auf dem Buchrücken steht zwar „über 1.000 Arten aus ganz Europa“, aber dieser Rahmen wurde je nach Gruppe (und Bearbeiter) in unterschiedlicher Weise umgesetzt. Das Buch umfasst 544 Tiere, 412 Pflanzen, 20 Pilze und 12 Algen/Flechten; zusammen also 988 Arten. Hinzu kommen noch in die Kapitel integrierte kleine Einschübe, in denen verwandte oder ähnliche Arten erwähnt werden, so dass letztlich über 1000 Arten zusammenkommen. Man muss stets eine Auswahl treffen und viele aus meiner Sicht (natürlich nur subjektiv) „Allerweltsarten“ wurden nicht (Iltis, Misteldrossel, Kleines Wiesenvögelchen oder Kleiner Kohlweißling oder die überaus häufigen Schwingelgräser) oder nur als Einschub (Sumpfmeise, Hain-Schnirkelschnecke, Grüne Stinkwanze) erwähnt - wohingegen große Raritäten wie Großer Tümmler, Blaumerle, Kaspische Wasserschildkröte, Hornotter, Ägyptische Wanderheuschrecke, Alpenbock, etc. Berücksichtigung fanden. Und die Kopflaus (p. 188) während einer Exkursion nachgewiesen zu haben, wird auch nicht jeden Feldbiologen wirklich glücklich machen.

Die Auswahl bei den Tieren fiel stark zugunsten der Wirbeltiere aus und 300 der 544 Arten gehören in diesen Stamm. Die (in Europa mit ca. 120.000 und in Deutschland mit 34.000 Arten vertretenen) Insekten sind mit „nur“ 172 Arten vertreten, die übrigen Wirbellosen mit 72. Verschiedene Gruppen wurden sehr „stiefmütterlich“ behandelt: so werden gerade einmal 2 Fledermäuse (die immerhin zweitartenreichste Ordnung der Säugetiere) vorgestellt; es dürfte nicht leicht fallen, sich mit nur 38 vorgestellten Schmetterlingen einen zufriedenstellenden Überblick über die heimischen häufigeren Arten zu verschaffen. Mit nur 9 Salzwasser-Knochenfischen wird der passionierte Taucher – insbesondere, wenn man als Referenz-Rahmen Europa angibt – wohl eher enttäuscht werden.

Bei den Pflanzen erscheint der Umfang schon etwas umfangreicher, da zumindest 412 Arten vorgestellt werden. Allerdings sind viele davon auch Zier- und Nutzpflanzen, die NICHT zur heimischen Flora zu zählen sind (wieso wurden Arten wie der Echte Feigenkaktus, die Gewöhnliche Mahonie oder der Sodomsapfel mit aufgenommen?). Bei den Pilzen wird es dann schon sehr knapp und mit nur 20 Arten (immerhin kommen allein in Mitteleuropa gut und gerne 6000 Großpilzarten vor) verbietet es sich, dies zur Grundlage für eine Sammlung zur Speisebereitung zu machen.

Insgesamt erscheint mir (subjektiv) die Artenauswahl mit oben genannten Einschränkungen aber weitgehend gelungen. 4 Punkte.

ABBILDUNGEN: Es wurde hier auf Fotografien zurückgegriffen, die m. E. n. zwar klein, aber durch eine sehr gute Reproduktion auf Kunstdruckpapier detailreich und aussagekräftig sind. Darüber hinaus sind weitere kleine Abbildungen in die Kapitel integriert, die wichtige bestimmungsrelevante Details verdeutlichen sollen. (Allerdings wird dies nicht immer deutlich: so findet sich bei der Ahornblättrigen Platane (p. 342) eine Detailaufnahme der äußerst markanten Borke; das ist aber nicht erwähnt und man kann zunächst einmal rätseln, was auf dem Mini-Bild, das stark an eine Satelliten-Aufnahme des Amazonas-Flussgebietes erinnert, zu sehen sein soll). Die Qualität der Abbildungen ist aber insgesamt gut bis sehr gut und damit 4 – 5 Punkte wert.

TEXT: Wenn ich die Aufmachung und Produktinformation richtig verstanden habe, sollte mit diesem Buch doch ein Naturführer, also ein Bestimmungsbuch vorgelegt werden. Dabei erscheint es mir nach meinem Verständnis wichtig, Erkennungsmerkmale der Arten hervorzuheben. Stattdessen stellt der Text eher Informationen zur Verfügung, die unter der Rubrik „Interessante Hintergründe“ laufen sollten. Für die Bestimmung wichtige Informationen werden – sehr spärlich und nur sehr klein – neben die Abbildung gestellt. Bei den Pflanzen sind es fast ausschließlich Informationen zum heilkundlichen oder kulturhistorischen Hintergrundwissen (es mag reizvoll sein, zu wissen, was alles bei Hämorrhoiden, Hautausschlag oder Fieber helfen kann - dazu muss ich die Pflanze aber erst einmal richtig bestimmen!). Bei der Stiel-Eiche (p. 341) geht man darauf ein, welche Bedeutung der Baum für Germanen und Kelten hatte – aber kein Wort über die für die Bestimmung doch so wichtige rissige Borke. Und die randständige Anmerkung, dass „der äußere Holzbereich hell (ist), der innere dunkler“, kann bei einer Wanderung auch nicht wirklich befriedigen, da es nicht sinnvoll ist, einen Baum zu seiner Bestimmung erst einmal zu fällen (vom Ärger, den man sich so einhandelt, ganz zu schweigen)! Es hat mir bei der Determination im Feld nicht weitergeholfen, dass die Gewöhnliche Rosskastanie der „typische Biergartenbaum“ ist (es wäre konsequent weitergedacht gewesen, bei den Fischen im Text Zubereitungsvorschläge mit aufzunehmen). Derartige Zusatz-Informationen sind zwar alle sehr interessant, aber hier gingen sie doch sehr zu lasten der Beschreibung von Merkmalen, wie ich sie von einem Bestimmungsbuch erwarte. 2 – 3 Punkte.

LAY-OUT: es wird diese Form der Präsentation zunehmend in Bestimmungsbüchern genutzt, indem Text und Abbildung ineinanderfließen anstelle der „konservativen“ Gegenüberstellung (linke Seite Text, rechts die Abbildung). Allerdings war man hier allzu sehr darum bemüht, möglichst viele Abbildungen (immerhin ca. 4/Art) auf engstem Raum unterzubringen, so dass diese teilweise zu klein ausfallen. Dies gilt insbesondere für die zusätzlichen Winzig-Aufnahmen am Rand, die schon aufgrund ihrer Größe nicht wirklich weiterführend sind. Wie schon in anderen Rezensionen angemahnt, wäre hier eine Reduktion der Anzahl vorgestellter Arten zugunsten eines umfangreicheren Textes ein Gewinn gewesen. 3 Punkte.

Der EINBAND ist robust und die zusätzliche Schutzhülle macht es „draußen-tauglich“.

FAZIT: 1000 europäische bzw. mitteleuropäische Tier-/Pflanzen-/Pilzarten vorzustellen, ist ambitioniert. Es ist eine leidlich gute Auswahl getroffen worden, wenn auch Abstriche bei verschiedenen Gruppen (insbesondere Insekten) gemacht werden müssen. Interessierte werden aber wohl rasch über kurz oder lang auf speziellere Naturführer zu einzelnen Gruppen umsteigen. Die nur wenig mehr kostenden und alle Gruppen umfassenden Bücher

STICHMANN-MARNY: Der große Kosmos-Naturführer Tiere & Pflanzen oder das gleichwertige

BELLMANN: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer

wären zu empfehlen – wohl wissend, dass diese jeweils mit 1700 – 1800 weit mehr Arten umfassen und mit über 800 Seiten Gesamtumfang auch wesentlich größer, schwerer (und damit unhandlicher) sind. Die Abbildungen im hier rezensierten Buch sind zwar klein, aber so gut reproduziert, dass in den meisten Fällen eine Bestimmung gelingen dürfte. Und auf die Abbildungen ist man auch angewiesen, denn der Text – insbesondere im Pflanzenteil – ist wenig hilfreich. Ein echtes Plus ist die Möglichkeit, akustische Erkennungsmerkmale über einen TING-Stift abzurufen. Die robuste Bindung dürfte eine häufige Nutzung bei Exkursionen gut überstehen. Und wenn es dann doch leiden sollte, kann man es leicht ersetzen, denn das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist wirklich extrem gut.
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