Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicAlexa BundesligaLive wint17



am 23. April 2013
Eugen Pletsch beschreibt in diesem Buch den Versuch die vermeintlich unendliche Zahl der Golfcharaktere in ein System zu ordnen. Dabei stösst er als Mitglied des GTP ( Golf-therapeutischer Pflegedienst ) auf die unterschiedlichsten "Schlägertypen". Satirisch, ironisch und mit wunderbaren Seitenhieben auf die in Deutschland golfende Klientel der bessergestellten Gesellschaftsschicht ohne wirkliche sportliche Ambitionen aber mit gehörigem Statusdenken und Ehrgeiz ausgestattet, auf der ständigen Jagd nach dem besseren Handicap. Zum schreien die Beschreibung einer "Frau Langer", die nichts mit dem heiligen Bernhard zu tun hat aber der Schrecken der Clubterasse ist. Alleine es bleibt ein bitterer Nachgeschmack denn, Pletsch beschreibt nichts anderes als die Realität der deutschen Golfclubs und so wird uns Aussenstehenden ganz nebenbei endlich klar, warum Aufnahmegebühren und Monatsbeiträge unerschwingliche Höhen erreichen...... man möchte unter sich sein auf dem "Randsportgruppenübungsplatz!"
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. November 2013
Mit seinem vierten Buch "Achtung Golfer" "Schlägertypen in Wald und Flur" ist Eugen Pletsch wieder eine wunderbare Unterhaltung für Golfer und Nichtgolfer gelungen.

Eugen Pletsch überzeugt mich immer wieder mit seiner besonderen Beobachtungsgabe und seiner feinsinnigen Art, gestochen scharf und im Ton der Satire die Schlägertypen unter uns Golfern zu charakterisieren. Ich habe wieder einmal Tränen gelacht und seinen köstlichen Schreibstil gwürzt mit einer großen Portion Ironie enorm genossen.

Übrigens muß ich bei dieser Gelegenheit auch erwähnen, daß sein Hörbuch eine absolute Bereicherung ist. Eugen Pletsch scheibt nicht nur hervorragend, sondern liest seine Werke auch dergestalt, daß die Figuren zum Leben erwachen und man sich wohlig schmunzelnd oder herzhaft lachend zurücklehnen kann.

Ich freue mich schon riesig auf sein nächstes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Januar 2018
Von allen Pletsch-Golf-Büchern ist dies das unterhaltsamste.
Du profitierst von seinen Erfahrungen und bekommst viele Anregungen für ein gutes Golfspiel.
Es macht auch Mut, nicht allzu Ehrgeizig auf den Platz zu gehen.
Von daher: "Schönes Spiel"!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Januar 2013
Das neue Buch von Eugen Pletsch habe ich über den Jahreswechsel mit Vergnügen gelesen. Wie kommt man bloß auf solche Ideen? Der Golftherapeutische Pflegedienst hat es mir angetan, das wäre in vielen Golfklubs eine gute Einrichtung. Nach vielen Golfbüchern über Technik, die mentale Seite des Spiels und Schwungbüchern mal eine klasse Abwechslung. Das bereitet mich dann auf die neue Saison vor. Es war der erste Einkauf auf meinem neuen Kindle Paperwhite, nach wenigen Tagen hatte ich es dann auch schon durch.
Da bleibt die Frage, wann die nächste Folge erscheint.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Dezember 2013
Das erste "Der Weg der weißen Kugel" war der Knaller. Achtung Golfer ist ein Aufguß des gehabten. Ganz unterhaltsam. Da aber Golfer alles lesen was mit ihrem Sport zu tun hat, besser als nichts.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. März 2014
Einen solchen Blödsinn habe ich in meinem Leben nur ganz selten gelesen. Fühle mich vera......! Werde von Herrn Pietsch keinerlei Veröffentlichungen mehr lesen.
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Juli 2013
Erstaunlich lange fast vier Jahre ist es schon wieder her, als der besonders in Golferkreisen nicht gerade unbekannte Autor Eugen Pletsch sein letztes Werk veröffentlichte. In seinem neuen Buch "Achtung Golfer!" mit dem doch erläuternden Untertitel "Schlägertypen in Wald und Flur" bricht er nicht mit seinem typischen, tiefgründigen, selbstkritischen und immer mit einer Prise Humor unterlegten Schreibstil. Und gerade dieser breit aufgestellt wortgewandte Stil ist es, der den Leser wie immer fesselt - eigentlich fast egal, ob Golfspieler oder nicht.

Pletsch versucht und beginnt damit, die ach so verschiedenen Charaktere von Golfspielern unter einen Hut zu bringen und eine Art Bestimmungsbuch dieser nicht selten schrägen Spezies zu schaffen. Weder über die Horoskoptheorien unter Mithilfe seiner netten Nachbarin Frau Liebeseel noch per Excelliste will das klappen. Und dann quält ihn auch noch der Chefredakteur damit, dass es doch ein lustiges Buch werden soll - über die finalen Inhalte diskutiert er im Verlaufe des Buchs häufiger recht kontrovers und witzig mit der Verlagshoheit.

So kommt es dem Autor recht gelegen, dass er von seinem guten Freund Janzen in seinen alten Golfclub Bauernburg eingeladen wird, um die Sommervertretung im dort innovativen "Golftherapeutischen Pflegedienst" (kurz: GTP) zu übernehmen. Für seine ethnologischen Feldstudien eignete sich diese Tätigkeit perfekt, denn die nach der Golfrunde angefressenen Seelen der Spieler und -innen brauchten doch Beistand, Auswege als Hilfe oder einfach nur jemanden, der mitfühlend zuhört. Golf kann so gemein sein, die Mitspieler natürlich ganz besonders.

Eugen Pletsch gelingt es im Buch ausgesprochen gut, die so vielen unterschiedlichen Spielertypen zu charakterisieren - und das natürlich auf seine ureigen satirische Art. Nicht als schnöde Liste, sondern in kompakt griffigen Kapiteln hält er so manchem Golfer gar den Spiegel vor. Die GTP-Konversationen sind so bildhaft toll geschrieben, dass man meint, dabei gewesen zu sein. Stammleser seiner Bücher werden alte Bekannte wie Mulligan oder Grötschmann wiedertreffen, aber auch sein tibetischer Kamerad Ho Lin Wan fehlt nicht.

Der Autor hat aber auch die Fähigkeit, fast rührende Inhalte einzubauen. So redet er häufiger mit dem kleinen Pferd Ed, das unter dem Fenster seines Pensionszimmers auf der Weide grast, über seine täglichen Erlebnisse bis es dann plötzlich verschwunden ist. Aber auch die kleinen Geschichten über Golfercharaktere im Kaminzimmer des Clubhauses, am letzten Tage vor seiner Heimreise, sind lebensnah und mitunter ergreifend zu lesen.

Mit "Achtung Golfer!" hat Eugen Pletsch die konsequente Linie seiner Bücher auf äußerst unterhaltsame Weise fortgesetzt, ist nun jedoch etwas leiser geworden und vermeidet sarkastische Seitenhiebe. Es spricht Golfer, Mitleidende und gar Nicht-Golfer an, die diesen Menschenschlag am virtuellen Rande der Gesellschaft endlich mal verstehen wollen. Das Warten hat sich gelohnt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Dezember 2012
Ein neuer Pletsch: „Achtung Golfer“. Der Titel ist Programm, sollte eher heißen: "Golfer: Achtung“. Denn wie bekannt und geschätzt (zumindest von denen, die das verkraften können), entfaltet EP (s)einen Blick in die Amateurgolfwelt und diesmal auch darüber hinaus. Subtil und sensitiv hingeschaut, sprachscharf auf den Punkt gebracht, mit Witz, Ironie und Stil dargeboten. In diesem Buch beeindruckt die Breite des Blicks, mit der er mal schnell ins Feinstoffliche, die Golfgeschichte, auf's Fairway und ins Private - und doch gleichzeitig irgendwie Allgemeine - mitnimmt. Also Achtung: anspruchsvoll. Das Lesevergnügen kann vom schmunzelnden Goutieren übers Kopfnicken und „endlich sagt’s mal einer“ bis hin zum Horizont erweitern führen, dann nämlich, wenn aus der umfangreichen Bibliothek Pletsch’schen (Golf)Wissens ein Fundstück dargeboten wird, das einem als nachschlagenswert, oder gar neu, scheint. Natürlich auch zum Nachdenken. Es geht um mehr als den beschränkenden Blick aufs Fairway. Deshalb für „erfahrene“ (gibt’s die je?) Golfer ebenso nützlich wie für Golf-Adepten (ist man / frau das nicht immer nur?).
Ein Buch für Golf-Kenner und solche, die es werden wollen und dabei noch Blick und Sinn für „über Golf hinaus“ behalten und entwickeln wollen. Wenn man so will: ein „Golf-Unterhaltungsroman“, einerseits, spannend, der in einem Zuge gelesen werden kann, aber nicht muss, weil die einzelnen Kapitel kurz sind und für sich stehen, gleichwohl sich zum großen Ganzen fügen. Ein „Golf-Lehrbuch“ der anderen Art, andererseits. Weil man in und zwischen den Zeilen viel vom „Spirit of the Game“ entdecken kann und das Buch eine gute Übung im Fokussieren ist, weil man /frau sich unweigerlich darin vertieft (beides übrigens wesentliche Grundlagen für gelingende Schläge...).

Wer EP kennt (seine „Weiße Kugel“ sollte inzwischen längst Pflichtlektüre für Golfeinsteiger sein), wird auch im neuen Buch seinen Mut zu enthüllen und anzusprechen, Sprachreichtum und -geschliffenheit und einen Unterhaltungs- wie (hoffe, der Begriff ist in Zeiten in denen die Kommunikation -scheinbar- mit maximal 160-Zeichen-Mitteilungen und die Erklärung der Welt mit 90-Sekunden-Nachrichten möglich sein soll, nicht ganz obsolet:) Bildungswert finden. Und dies auf gereifter, höherer Stufe. Wer ihn (noch) nicht kennt, lernt ihn hier auf einem hohen Niveau kennen. Golf-Affinität der Leserschaft natürlich jeweils vorausgesetzt, aber nicht zwingend. Auch für nicht Golfer möglicherweise ein lohnender Leseblick über den Zaun. Denn auch dieses Pletsch-Buch bedeutet: den (Golf-)Horizont, mit Lesevergnügen und Tiefblick, zu erweitern.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Juli 2013
Es gibt wohl niemanden, auch außerhalb des deutschen Sprachraums, der ähnlich sonderbare Geschichten über Golfer und ihr Spiel schreibt. Der Großmeister surrealer Golfpossen sorgt auch in seinem vierten Buch „Achtung Golfer!-Schlägertypen und Wald und Flur“ für Überraschungen.

Zum Inhalt: Der Auftrag seines Verlages, ein Buch über Schlägertypen in Wald und Flur zu verfassen, veranlasst den Autor, Artenvielfalt und Eigenheiten von Golfern zu studieren. Um „Schlägertypen“ in ihrer Vielfalt zu recherchieren, begibt sich der Autor zu golfethnologischen Feldstudien in den (fiktiven) Golfclub Bauernburg. Dort begegnet er den köstlichen Charakteren, die aufmerksame Leser bereits aus dem „Weg der weißen Kugel“ und aus „Golf Gaga“ kennen.
Seine Mitarbeit beim Golftherapeutischen Pflegedienst macht es dem Erzähler zwar möglich, verschiedene Golfer-Typen zu erforschen, aber er muss bald feststellen, dass sich Golfer nicht in ein System einordnen lassen. Nebenbei freundet er sich mit einem mongolischen Steppenpferd namens Ed an und wie in allen Büchern von Pletsch kommt es auch wieder zu einer Begegnung mit der mystischen Figur „Ho Lin Wan“, der diesmal als Schamane in der mongolischen Steppe unterwegs ist.
Ging es im „Weg der weißen Kugel“ um eine „andere“ Einführung in das Golfspiel, in „Golf Gaga“ um mentale Probleme und in „Endlich einstellig!“ um Trainingsmethoden, so hat der Autor in „Achtung Golfer!“ (neben der Servicewüste Golfclub) insbesondere die Suche nach der Quelle der inneren Kraft im Focus. Für mich war interessant zu lesen, dass Pletsch frühere Positionen z.B. gegenüber „Light-Golfern“, wie er sie nennt, selbstkritisch reflektiert (Gespräch mit Janzen). Auch in anderen Passagen lernt man einen neuen sanfteren Pletsch kennen. Frei von Sarkasmus liest sich seine Hommage an das Golfspiel noch schöner. Die letzten Kapitel von „Achtung Golfer!“ enthalten Erzählungen von allerlei sonderbarer Gestalten, wie sie sich nur Pletsch ausdenken kann und seine „Weihnachtsgeschichte“ ist eine der schönsten Erzählungen der deutschen Golf-Literatur. Fazit: Großes Kino für alle, die den sonderbaren Humor von Eugen Pletsch zu schätzen wissen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
Dieses Buch von Eugen Pletsch ist anders als seine bisherigen Werke, dies jedoch auf wunderbare Weise und natürlich in dem Pletsch'schen Stil: pointiert, stilsicher, (Golf-) welterfahren und wie immer humoristisch auf höchster (Meta-)Ebene. Dennoch sind es diesmal insbesondere die philosophischen, soziologischen und tiefgründigen Passagen, die mich besonders begeisterten, beschäftigt sich der Autor doch nicht nur mit der ethnischen Herkunft und Sinn des Golfers, sondern lässt den Leser auf herrlich humorvolle Art auf und in sich selbst schauen, egal ob Golfer oder andere Lebewesen - sogar Pferde und deren Halter erfahren tiefgründiges über sich! Gerade die Betrachtung der gesamten Spezies Mensch, die Pletsch, quasi getarnt über den Versuch, Wesen und Eigenschaften des "Golfers" zu ergründen, so satirisch und doch immer wieder einfühlsam anstellt, macht "Achtung Golfer" so lesenswert - eben für alle: Golfer, Nichtgolfer, und sogar alle, die mit dieser "Spezies" überhaupt nichts zu tun haben wollen. Dennoch schließt Pletsch, seinem selbst entworfenen "Holistischen Golfmandala" gleich, den Kreis zu seinen früheren Werken wie z. Bsp. "Der Weg der weißen Kugel". So trifft man alte liebenswerte Bekannte wie "Hol In Wan" oder andere Heroen seiner bisherigen Trilogie wieder, was immer wieder für ein weiteres Schmunzeln sorgt.
Und das Beste kommt zum Schluss: das "Glossar" ist ein Genuss!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden