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Kundenrezensionen

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am 12. Februar 2008
"Die Hundeszene hat keine Streitkultur" ein Ausspruch aus Günther Blochs Buch "Der Wolf im Hundepelz", den man leider bis heute bejahen muss. Wer es nicht glaubt, soll nur einen Blick auf die Rezensionen hier werfen...

Bloch und seine Werke haben schon immer stark polarisiert und wer "Der Wolf im Hundepelz" gelesen hat, weiß auch wieso. Bloch stellt verschiedene Ausbildungsmethoden, Sichtweisen auf den Hund und kleine Anekdoten aus seinem Alltag vor und weist dabei die Vorteile aber auch die Schwachstellen der einzelnen Erziehungsschulen auf. Das die Kritik von Seiten der extrem Fraktionen (Kuschelerziehung und Starkzwang) besonder laut sind ist verständlich, kommen diese beiden Einstellungen zur Hundeerziehung doch am Schlechtesten weg.

Das wohltuende, das Günther Bloch aus der Masse der Hundebücher hervorhebt, ist jedoch Blochs Fähigkeit zur Selbstkritik. So wird gleich ime rsten Kapitel darauf hingewiesen, dass auch er als Autor nicht perfekt ist und nach langjährigen Erfahrungen und Forschungen die ein oder andere Überzeugung oder Erziehungsmethode zu den Akten gelegt hat und sie heute für unsinnig hält. Ein Lernprozess, der bei Hundetrainern und Hundebuchschreibern leider viel zu selten vorkommt und alleine für diese Ehrlichkeit hätte das Buch eigentlich fünf Sterne verdient.

Leider hat Blochs Buch ein Manko, dass bei vielen Hundebüchern jedoch zu finden ist. Der Begriff "negative Verstärkung" wird synonym mit "Strafe" bzw. "Zufügen von aversiven Reizen" verwendet, was wissenschaftlich-terminologisch schlicht falsch ist.

Von der Kuschel-Erziehungsfraktion wird Bloch gern als ewig gestriger Hundetrainer mit Hang zu "Westernallüren" dargestellt. Nach der Lektüre dieses Buchs sollte jedoch jedem klar sein, dass dies ein falsches Bild ist. Bloch zeigt kritisch und ohne Polemik und Beleidigungen die Grenzen der Erziehung ausschließlich über positive Verstärkung auf und übt auch begründete Kritik am neuen Konditionierungswahn und seinen Folgen.

"Der Wolf im Hundepelz" mag somit nicht bei allen ein beliebtes Buch sein, da es das Bild das mancher Halter von seinem Hund hat ins Wanken bringt, doch es ist auf jeden Fall ein wichtiges Buch, über das man sich schlicht und ergreifend Gedanken machen muss als Hundehalter.
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am 30. Oktober 2000
Günter Bloch legt mit seinem hundepelzigen Wolf eine sehr interessante Studie zum Thema Verhaltensbeobachtung von Hunden und Wölfen vor. Dem Untertitel "Hundeerziehung aus einer anderen Perspektive" wird das Buch jedoch weniger gerecht, denn es handelt sich hierbei um die Darlegung vieler wissenschaftlicher Fakten und nicht um eine Erziehungshilfe. Zum Einstieg in die Hundeerziehung für die Hundehalterfrischlinge ist dieses Buch nur als zusätzliche Literatur geeignet, da nur wenige praktische Tipps gegeben werden und diese dann zudem noch sehr knapp ausfallen. Ein/e hundeerfahrene/r Leser/in wird hingegen neue und sehr interessante Ansätze zur Aufklärung hundlichen Verhaltens in diesen Seiten finden. Positiv hervorzuheben ist auch die kritische Beleuchtung eingefleischter Erziehungsmethoden durch den Autor. Für Hundehalter, die sich kritisch reflektieren wollen und können gibt es hier einiges Wissenswertes zu entdecken und manchem Hundetrainer täte es sicher gut, dieses Buch zu lesen! Dem hundewilligen Neuling sei jedoch ein anderes Buch zuvor empfohlen: F. Rehage, eine tolle Verhaltenstherapeutin, die leider kürzlich verstarb, zeigt in ihrem Buch: "Lassie, Rex und Co" wie es geht - ganz einfach beschrieben und nachvollziehbar erläutert.
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am 28. Juni 2007
Ein zu 110% empfehlenswertes Buch, ich hoffe bald mal ein "Bloch-sches" Seminar besuchen zu können.

Veraltet? Nein, tut mir leid, aber meiner Meinung nach ist es eine Frechheit, dieses Buch veraltet zu nennen. Zumal "Alpha-" bzw. "Dominanz" immer in Gänsefüßchen gesetzt wird. (Buch nicht verstanden?) Wer so etwas sagt sollte noch einmal ganz von vorne anfangen und vielleicht selbst mal jahrelang nach Kanada fliegen. Denn mit Wattebäuschchen wird weder unter Wölfen noch unter Hunden geworfen, und es wird nicht einmal ausgelassen, dass bei besonderen "Problemhunden", die "einer besonderen Anwendung" (kein Zitat, eigene Ausdrucksweise) bedürfen, ein Trainer zur Beobachtung hinzugezogen werden sollte, da es eben "nur ein Buch" ist.

Ich gebe zu, dass es zum Teil etwas schwer zu lesen sein mag (aufgrund seiner Fachlichkeit), aber es ist auch immer mit netten und zum Schmunzeln anregenden Kommentaren versehen. Auch empfehlenswert für "Laien", die nicht (wie ich z. B.) den Beruf als "Hundetrainer" anstreben, selbst, wenn es vielleicht für den nicht 100%-ig Interessierten wirklich sehr tiefgründiges Wissen vermittelt.

Es hilft ungemein, die Hundeerziehung unterstützend zu beeinflussen - und nochmal: Veraltet sind Sachen wie Nackenschütteln etc. (erwiesen!!!), aber sicher nicht der Schnauzgriff o. ä.!!!

Ich habe dieses Buch allen meinen hundeinteressierten/hundehaltenden Bekannten weiterempfohlen, und das mit einem absolut "reinem Gewissen".
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Verglichen mit der ersten Auflage dieses Buches, ist die Neuauflage ein wahrer Genuss und ein nicht nur optisch wunderschönes Buch. Mehr als in der ersten Auflage geht Günther Bloch auf Wölfe und ihr Verhalten ein. Trotzdem bleibt die Erziehung des Haushundes das wichtigste Thema des Buches. Dem Leser werden viele Erziehungsmethoden vorgestellt und genau erläutert. Dennoch ist sich Günther Bloch nicht zu gut, um zu empfehlen, in schwierigen Fällen einen Experten aufzusuchen.
Unverständlich sind mir die negativen Kritiken an Günther Bloch. Mögen einige der Leser vielleicht ihre persönlichen Probleme mit dem Autor haben, so ist eine derartige Kritik an der Fachkenntnis von Bloch absolut nicht angebracht. Bloch IST ein Wolfsexperte, mehr als jeder "studierte" Biologe, der einen Wolf vielleicht nur aus Gehegehaltung kennt! Günther Bloch hat über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Wölfe in der Wildnis beobachtet - und dabei nie seine Herkunft als Hundetrainer vergessen. Diese Kombination ist von unschätzbarem Vorteil für die Beurteilung des Verhaltens eines Hundes. Seine Erfahrung ist für uns alle unverzichtbar.
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am 5. August 2008
Schade, dass viele den Inhalt und den Autor nicht verstehen. Ich bin kein Blochanhänger und kannte Ihn nur flüchtig vor diesem Buch. Gerade, weil er vieles sarkastisch und mit schrägem Humor schreibt finde ich das Buch klasse. Es ist aber wirklich schwer zu lesen. Aber Leute die sich ein Fachbuch in Anatomie kaufen, kaufen sich doch auch gleich nen Pschyrembel. Wie wärs also mal mit nem Duden??? ;-) Und das mit den veralteten Dominanz- und Rang-debatten kann ich absolut nicht bestätigen. Ich glaube, dass es Leute gibt, die einfach den "versteckten" Humor nicht verstanden haben. Ich kanns nur empfehlen, denn ich komme, "trotz" dieses ach so mieserablen Buches (achtung: sarkastisch gemeint ;-P ), besser mit meinem Hund aus.
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am 13. Dezember 2006
Als Hundehalterin mit jahrelanger Erfahrung habe ich viele Bücher gelesen, viele Fachleute kennen gelernt und viele Meinungen gehört und gelesen. Dieses Buch von Günther Bloch gibt haargenaue Auskunft über die Verhaltensweisen unsere Haushunde, besonders spannend aber sind die dargelegten Parallelen zu Wölfen. FAchlich fundiert, ohne dabei langweilig zu sein, Man merkt dem Autor an, dass er im Vorfeld viel recherchiert hat, ein Buch das keinesfalls flach oder unüberschau wirkt. Kurzum: Absolut empfehlenswert - ob für den eingefleischten Hundehalter oder das Greenhorn!
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am 25. Juni 2005
Ich habe bisher schon einige sehr gute Bücher gelesen, aber dieses ist definitiv das Beste von allen.
Mit viel Humor und Fachwissen beschreibt Günther Bloch die Verhaltensweisen des Hundes, beschreibt Ähnlichkeiten zwischen Hund und Wolf und informiert über verschiedene Erziehungsmethoden. Auch hilft dieses Buch dabei, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu verbessern.
Günther Bloch widerlegt viele der gängigen "Vorurteile" und falschen Denkweisen (bzgl. Rangordnung, Hund = Wolf etc.) - er belegt dies durch seine Forschungsergebnisse.
Was mich auch sehr beeindruckt ist, dass Günther Bloch viele Meinungen (Zitate) anderer Hundetrainer oder Canidenforscher mit eingebracht hat und diese mit sehr überzeugenden Argumenten widerlegt!
Fazit: Das Beste Buch über Hunde - empfehlenswert für jeden Hundehalter
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am 6. Januar 2005
Das Buch basiert auf hochinteressanter Forschungsarbeit an Wölfen auf die immer wieder zurückgekommen wird, aber noch längst nicht das einzige Thema dieses umfassenden Buches sind. Alle Beobachtungen an Wölfen werden logisch auf den Hund und dessen möglichst naturgemäßes Training übernommen. Es werden Klischees und andere teils blödsinnigen, teils weit verbreiteten Meinungen aufgeklärt und mit eindeutigen Beispielen wiederlegt. Was Rangordnung oder Dominanz wirklich heißt wird klar geschildert (derzeit ist das gefürchtete Dominanz-Problem der wohl am meisten missverstandene Begriff im Hundewesen überhaupt). Statt Panik zu verbreiten gibt er klare Anweisungen was sich ein Mensch von seinem Hund bieten lassen kann (oder zumindest aus Sicht des Hundes für einen gepflegten Umgang sorgt) und welche Verhaltensweisen wirklich auf ein gestörtes Verhältnis hin weisen. Dabei geht Bloch immer wieder auf die Unterschiede zwischen Wolf und Hund (und Mensch) ein und gesteht erfreulicherweise jedem Hund seine Individualität voll zu und geht auch auf Unterschiede zwischen manchen Hunderassen ein.
Dann erst beschäftigt sich Bloch mit verschiedenen Erziehungsmethoden und beschreibt allerlei Hilfsmittel, zeigt sich dabei erfrischend offen und fern jeder stereotypischen Verurteilung (über die er sich höchstens mal lustig macht).
Vielleicht am Besten am ganzen Buch gefällt mir sein frecher, provokanter Schreibstil und das offene Eingestehen dass er die Weisheit nicht gemietet hat. Dennoch geht er auf alle relevanten wissenschaftliche Erkenntnisse ein und fordert (zu recht!) einzugestehen dass andere Leute schon weit vor ihm derartige Weisheiten zum Besten gaben, nur das nicht viele bereit waren zuzuhören. 200 Seiten geballten Hundewissens die ich gerne weiter empfehle.
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am 17. März 2006
In diesem Buch finden man eine geballte Ladung Wissen: Günther Bloch leitet das Buch mit einem Einblick in die Wolfswelt ein, überträgt dies auf den Hund/ das Hundeverhalten, wägt unterschiedliche Erziehungsmethoden gegeneinander ab, ist immerzu offen und ehrlich, schreibt teils ironisch und sogar ein bisschen sarkastisch, was aber nichts negatives zu heißen hat!
Begeistert hat mich, dass er unheimlich viele Forschungsergebnisse auch anderer Experten mit einbezogen hat, diese entweder belegt oder überzeugend widerlegt hat.
Für mich ist in diesem Buch so viel Wissen enthalten, dass ich es eigentlich sofort nocheinmal lesen müsste/ wollte, um alles zu behalten.
Fazit: Durchaus empfehlenswert!
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am 21. Juli 2004
Als dazulern-williger Hundebesitzer stehen einem ja eine Flut von Büchern zur Verfügung, die sich oftmals in immerwiederkehrenden Wiederholungen von ebenso oftmals erwiesenermaßen falschen Behauptungen ergießen. Man denke da nur an den vielzitierten Welpenschutz und den Nackenschüttler als anerkannte und auf vielen Hundeplätzen noch verwendete Erziehungsmaßnahme. Dass es auch anders und "natürlicher" geht, beweist dieses Buch. Und der Autor weiß, wovon er spricht. Die Entwicklung und Erziehung eines Wolfes im Rudel werden sehr genau auch mit Diagrammen und ähnlichem veranschaulicht und dokumentiert, Parallelen zwischen dem Wolf und unseren Hunden aufgezeigt, aber auch die Unterschiede durch die Domestikation erklärt. Erziehung wird exemplarisch hinterfragt und erklärt, wie es richtig geht. Erziehungstipps und Trainingsmethoden sind in diesem Buch eher rar gesäht, in erster Linie geht es darum, den Ursprung und was davon in unseren Hunden übriggeblieben ist zu ergründen und damit den "Opportunisten" Hund besser zu verstehen. Denn erst wenn man verstanden hat, wie ein Hund tickt und welche "Bestrafungen" artgerecht sind und auch vom Hund als solche verstanden werden und nicht einfach nur im Vertrauensverlust in den Besitzer und Verwirrung münden, kann man seinen Hund richtig erziehen. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erwähnen, dass im Wolfsrudel nicht in erster Linie die körperliche Auseinandersetzung zur Erziehung praktiziert wird, sondern Ignoranz die stärkste Bestrafung ist - vor u.a. diesem Hintergrund sind viele Erziehungsprogramme erst wirklich auf den eigenen Hund bezogen nachvollzieh- und anwendbar.
Schade finde ich, dass sich auch Blochs Bücher in einigen Teilen für meinen Geschmack zu sehr wiederholen, das ist der einzige Minuspunkt, den dieses Buch zu erleiden hat, deswegen auch "nur" vier Sterne.
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