flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusic Fußball wint17

Kundenrezensionen

2,5 von 5 Sternen
2
2,5 von 5 Sternen
Öffentlichkeitsarbeit für Alteneinrichtungen: Vom Logo bis zum Internet
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:3,90 €+ 2,99 € Versandkosten

am 10. April 2005
Dies ist eines der wenigen Bücher, daß sich umfassend mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit für Pflegeheime u.ä. beschäftigt. Es ist gut und klar gegliedert und ansprechend aufgemacht. Den letzten Stern gibt es nicht, weil es mehr ein "Buch für Anfänger" ist oder diejenigen Einrichtungen, in denen der Heimleiter die Öffentlichkeitsarbeit so "nebenbei" mit erledigt (und entsprechend geringe erfolge erzielt). Leute, die sich beruflich ernsthaft mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen bzw. dies Hauptberuflich tun, können auf einen Großteil des Inhaltes des Buches getrost verzichten. Empfehlungen wie einheitliche Logos und Briefpapiere etc. zu verwenden sind wohl überflüssig für die "Profis". Interessante Aspekte enthält es auch in so fern, daß sich immer wieder Hinweise finden, was Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (gerade auch im Gesundheitswesen) wirklich sind, ein ernsthaftes und nicht zu vernachlässigendes Thema. In so fern in jedem Fall: lesenswert.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2011
Für PraktikerInnen geschrieben: Öffentlichkeitsarbeit und ÖffentlichkeitsarbeitInnen für Alteneinrichtungen/Innen. Sicher, das BuchIn gibt gute best- practice- Hinweise und Hinweisinnen, ist gut strukturiert und gibt eigentlich genau das branchenspezifische Wissen über Alteneinrichtungen/-Innen - PR weiter, welches über die "allgemeine PR" hinausgeht.
ChecklistenInnen, Tabellen sowie TabellInnen und SchaubilderInnen machen das Wissen "plastisch" und garantieren eine rasche UmsetzungIn entsprechender PR- MassnahmInnen in die PraxisIn.
Allein hier wäre das Buch eindeutig unter- preist. Theoretisch kann man - mit Blick auf die Zielgruppe/ Zielgruppinnen - die volle SternInnen- Zahl vergeben.

Trotz aller fachlichen QualitätIn: Es liest sich sprachlich zäh, holprig und ich hatte oft Mühe, mehr als zwei Seiten und SeitInnen an einem Stück durchzuhalten. Die AutorInnen - genau in dieser Bezeichnung versteckt sich das Problem - haben sich bemüht, in Zeiten/ ZeitInnen von Gender Mainstream politisch- korrekt zu schreiben.

Karikiert würde mann dann sagen müssen "Liebe Frisösen und FrisösInnen!"

Oder: "Liebe Blondinen und BlondinInnen!"

Wer als Profi/n mit akademischen Background vorbelastet ist, für den ist das Wissen, welches das Buch/ die Buchin vermittelt, nicht uninteressant, will man sich über branchenspezifische Besonderheiten rasch einen ÜberlickIn verschaffen.

FachbücherInnen müssen sich rasch querlesen lassen, denn sie müssen in kurzer ZeitIn den Überblick/ die Überblickinnen vermitteln, der/ die einen befähigt, das individuell als Wesentlich erachtete vom Unwesentlichen zu trenen.
Da verkommt der an sich gute Gender- Gedanke (wieso heisst es DER Gedanke, wenn es um GENDER/ GENDERIN geht... die Gedankin besser? ) in diesem Buch/ dieser Buchin zum reinen Firlefanz.
Oder FirlefanzIn.

Der/ die ZeitIn, die ich aufgewendet habe, um mich da durchzubeissen, steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Mein Mateteepegel ist noch nicht so hoch, als dass ich da flüssig drüber hinweglesen könnte.
Deswegen nur ein/e SternIn für das AutorenteamIn - Innen wie Aussen.

Frage an die geneigten Leser und Leserinnen - rein zum Verständnis der political correctness meinerseits:
Muss zB. ein Innendekorateur grundsätzlich weiblich sein, weil da "Innen" in der Berufsbezeichung vorkommt oder ist es grammatikalisch richtig, die männliche Form zuzulassen, weil das Innen vorne, also vor dem ausführenden Dekorationsmenschen / der Dekorationsmenschin steht, quasi "Aussen" am Wort?

Oder sollen wir es halten wie in dieser einen norddeutschen und nordeutschinnen - Gemeinde/In, die ein halbes Jahr Bürgermeister, das andere halbe Jahr Bürgermeisterin zum Gemeindeoberhaupt/In sagen muss, gleich, welchen Geschlechts die PersonIn ist?

Und noch etwas, liebes Autorenteam/in, liebe Schestern und SchesterInnen: Erklär einer mal zu einem 85 jährigen, der "ins Heim" kommen soll besserwisserisch, er müsse PatientIn schreiben. Viel Spass. Haste so nen alten "Stalingrad- Kämpfer" da vor dir, der flippt garantiert aus. Als pflegeleichter Kunde/innen kommt der vielleicht nicht mehr in Betracht...

Vielleicht kann eine redigierte NeuauflagIn etwas bringen, sprecht Euch den TippIn doch mal gegenseitig auf Eure AnrufbeantworterInnen.

PS: Mal Klartext.

Mit Blick auf das Erreichen der gewählten Zielgruppe halte ich den fachlichen Ansatz des Buches für gut, ebenso die Aufarbeitung. Für eine Konzeptentwicklung musste ich mich rasch in das Thema PR für Alteneinrichtung / PR für soziale Einrichtungen einlesen. Von daher waren für mich eingängige Texte, strukturiertes Fachwissen und Schemata wichtig. Wissenschaftliche Fachliteratur - zugegeben - ist oft zu komplex geschrieben, da der eine Prof seinen Kollegen gefallen muss. So ist nun mal die deutsche Wissenschaftslandschaft. Aber selbst damit wird man fertig, schliesslich trainiert die universitäre Ausbildung "so nebenbei" genau das. Wer Praktiker - Wissen sucht, als Anwender ohne grosses PR- Wissen, als vom Chef bestellter Öffentlichkeitsarbeiter etc. in seinem Betrieb, der ist mit diesem Buch dank seiner Strukturierung nicht schlecht beraten.

Allerdings bleibe ich bei meinem einen Bewertungs- Stern:
Literatur muss etwas vermitteln. Gegenstand des Buches ist PR. Nicht Gender, so schön man sich auch hier in der Selbstgefälligkeit des eigenen Gutmenschentums auch suhlen kann.

Ich schlage auch deshalb so radikal auf das Autorenteam ein, weil ich es wichtiger finde, sich dafür einzusetzen, dass die Frauen und Männer, die vor Ort am Patienten arbeiten, eine bessere, adäquatere Bezahlung bekommen sollten. Wichtiger ist es, das das Lohnniveau arbeitender Frauen auf das der Männer angepasst wird. Wichtiger ist es, dass Frauen bessere Zugangschancen zu Berufen finden.

Und ich finde, dass das Autorenteam sich besser dafür hätte einsetzen sollen, statt sich das an sich gut gedachte Werk mit diesen Kinkerlitzchen zu versauen.

Für mich war das - weil es mit dem Einlesen in die branchentypischen Besonderheiten schnell gehen musste - in zeitlicher Hinsicht der komplette Griff ins Klo.
33 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken