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1-3 von 3 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle 26 Rezensionen anzeigen
am 29. Januar 2014
Das Buch liefert umfangreiche Informationen. Die Handhabung als e-book ist allerdings schwierig, da die Suchfunktionen regelmäßig zu keinen brauchbaren Ergebnissen führen. Beim Versuch, in den zu einem Stichwort erhaltenen Angaben weiterzublättern, wird anstatt der nächsten Seite der Auswahl der gerade rechts unten befindliche Auswahlpunkt aufgerufen.
Es ist schwierig über "Gehe zu" zu den gewünschten Abschnitten zu gelangen.
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am 7. April 2003
Eigentlich ein tolles Buch. Findet man doch zu fast jeder irgendwie relevanten Erkrankung die gewünschten Informationen. Von daher absolut top!
Allerdings haben die Autoren in ihrem Eifer etwas vergessen. Ein Leitfaden ist (zumindest für mich..) ein Buch, das ich in die Kitteltasche stecken kann um kurz etwas nachzuschlagen. Und die Kitteltasche in die das Buch passt habe ich bis jetzt nicht entdeckt.
Der Umfang der Informationen ist zu gross und gemessen an den Ansprüchen an solche Leitfaden ist das Buch nur begrenzt verwertbar.
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am 24. Oktober 2000
Ein auf den ersten Blick beeindruckendes Buch, richtet man sich nach Umfang und Erscheinungsbild; doch bereits schon hier das erste "Hoppla": ein "Leitfaden", der 1780 Seiten (!) umfasst? Die Absicht der Autoren, dem Lesenden und Lernenden möglichst alle Teilgebiete der Allgemeinmedizin in kompakter Form zu vermitteln, ist beachtenswert, läuft jedoch Gefahr, einer Lerntheorie zum Opfer zu fallen, die wir Ärzte, angehenden Ärzte und Medizinstudenten nur zu gut aus den systematisch isolierenden Vorlesungen in düster - muffiger Hörsaalatmosphäre kennen. Und so geschieht es mir dann auch bald während der Lektüre: innerhalb kurzer Zeit erhalte ich zwar fundiertes und wohlgegliedertes Wissen, doch so verkopft und geballt, daß ich mich zurückversetzt fühle in meine Studententage: wieder eröffnet eine Trichter- Methode - ähnlich der Lehrart vieler Dozenten von damals - den Schädel des Wissbegiereigen, um innerhalb kurzer Zeit so viel Wissen wie möglich hineinzuschütten. Auch der "Praxisleitfaden" will so viel Wissen wie möglich vermitteln - und das wegen seines "Leitfaden"-Anspruchs in möglichst komprimierter Form. Gerade aufgrund seiner Stofffülle läuft der "Praxisleitfaden" genauso Gefahr, vom Boden der Praxisrealität abzuheben und in den drückenden Dunstkreis der Wissensfülle aufzusteigen; was leidet, ist der Bezug zum wahren allgemeinmedizinischen Alltag des Arztes. Mir schwindet die Luft von Seite zu Seite (und ich habe sie alle gelsesen...). Am Krankenbett (oder im Sprechzimmer) folgt dann das anstrengende Ringen um die Umsetzung des Gelernten in die Praxis. Der "Praktiker" der Ganzheit ordnet eben nicht den Patienten in ein Fachgebiet ein, um ihn daraufhin im Sinne Descartes'scher biomechanischer Betrachtungsweise in Organsysteme zu zerrupfen, um dann auf dem Weg der Diagnosefindung einen in Einzelteile zerlegten Patienten (natur)wissenschaftlich beurteilen zu können. Der Praxisalltag zeigt, daß es in 2/3 der Fälle um Symptome geht, in nur 9% aller Konsultationen um Diagnosen: nicht das Zerlegen in Organbereiche, sondern gerade die Zusammenschau einzelner Patientensignale führt zu einer umfassenden allgemeinmedizinischen Komplexität; eine Diagnosefindung muß aus der Patientenganzheit erfolgen. Und eben diese Ganzheit ist umfassend symptomorientiert, ohne fach- oder organspezifisch sein zu dürfen, sie richtet sich nach Ereignissen und ihren Häufigkeiten, nach den Anliegen der Patienten und ihrer geklagten Beschwerden. Die organbezogene oder biomechanisch geprägte Didaktik des "Praxisleitfaden Allgemeinmdizin" ist daher zu praxisfremd und auch einer Vorbereitung auf die Facharztprüfung nicht dienlich. Doch dem Fleiß der Autoren, die wichtigen Teilgebiete der Allgemeinmedizin umfassend dar- und nebeneinandergestellt zu haben, gebührt unbedingt Anerkennung - zumindest ein Descartes hätte vor Freude gelacht.
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