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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
5
EisHerz
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern

am 29. Juni 2016
C. C. Fischer hat für mein Verständnis eine herausragende Serie um den Kommissar van Leuween kreiert.
Amsterdam ist für mich exemplarisch für jede große Stadt, in der sich die Abgründe der heutigen Gesellschaft ereignen.
Ich liebe den Tiefsinn sowohl der Charaktere als auch der Fälle, die thematisch behandelt werden.
Absolut empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. März 2010
Als in Amsterdam die verbrannte Leiche einer Frau gefunden wird, ahnt Commissaris van Leeuwen nicht, dass dieser neue Fall sein ganzes bisheriges Leben ändern wird. Auf der Suche nach den Mördern gerät er in den Dunstkreis einer menschenverachtenden mafiösen Verbindung, die mit Frauenhandel, Pornofilmen und Snuff-Movies ihr Geld verdient und von höheren Stellen aus gedeckt wird. Immer tiefer wird er in die Machenschaften hineingezogen, die ihn über die Grenzen von Amsterdam hinaus bis nach Mailand und schließlich bis nach Las Vegas führen. Unterstützung erhält er nur von seinen Mitarbeitern Ton Gallo und Julika Tambur, die für die Aufklärung dieses Falles bis an die Grenzen ihrer eigenen Existenz gehen müssen.

Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr gerät van Leeuwen in eine Grauzone, wird zum Einzelkämpfer, der sich zudem den Geistern der Vergangenheit stellen muss, denn der Tod seiner Frau sowie deren lang zurückliegende Affäre holt ihn in den laufenden Ermittlungen wieder ein. Dem gegenüber steht die aufkeimende Beziehung zur Psychologin Feline Menardi, die sich einer Belastungsprobe unterziehen muss und von den Sorgen um seine Mitarbeiterin Julika überschattet wird, die durch einen Alleingang in Gefahr und in die Fänge der kriminellen Organisation gerät.

Nicht nur für den Commissaris ist dieser vierte Fall der härteste in seiner bisherigen Laufbahn. Auch dem Leser verlangt Claus Cornelius Fischer in seinem neuen Buch viel ab, denn der Autor führt Protagonisten und Leser in die Abgründe des harten Geschäftes mit der Ware Mensch in all seinen Facetten: Frauenhandel, Pornografie, Kinderpornografie, Filme, die mit dem Tod eines Menschen enden. Wer die drei vorangegangenen Romane des Autors kennt, der weiß, dass Claus Cornelius Fischer nie nur einfach an der Oberfläche kratzt sondern sehr intensiv und atmosphärisch dicht erzählt. Der Autor verzichtet auch im vierten Band nicht auf ausführliche und bildreiche Beschreibungen von Situationen, Szenen, Umgebungen, Gedanken und Gefühlen. Was Commissaris van Leuwen und seine Mitarbeiter erleben und durchmachen, erlebt der Leser hautnah mit und manche geschilderte Situation war dermaßen intensiv, dass ich das Buch gelegentlich aus der Hand legen musste, um die gerade gelesene Szene erst mal sacken zu lassen. Trotz der ausführlichen Erzählweise, in der auch das Seelenleben des Ermittler-Trios wieder viel Raum einnimmt, kommen im Buch keine Längen auf. Dieser vierte Band hat deutlich mehr Tempo als die ersten Bücher und konzentriert sich diesmal nicht nur auf Amsterdam sondern in seinen Dimensionen auch auf Mailand und Las Vegas. In Las Vegas sieht sich das Trio einer Entscheidung ausgesetzt, mit der vielleicht einige Leser Probleme haben dürften. Ich fand sie in dieser Situation nachvollziehbar aber grenzwertig.

Der Grundtenor dieses Buches ist düster, brutal und hart und es gibt diesmal nur wenige lichte Momente. Vielleicht ist aber gerade die dadurch entstehende Intensität der Grund, dass ich dieses Buch für das bislang beste und stärkste um den Commissaris van Leeuwen halte. Ich hoffe, dass ich van Leeuwen hier nicht zum letzten Mal begegnet bin.
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Claus Cornelius Fischers "Eisherz" ist der vierte Krimi mit dem Amsterdamer Commissaris van Leeuwen und gleichzeitig sein härtester Fall. Auf der Suche nach den Mördern einer jungen Frau und seiner verschwundenen Kollegin gerät der Commissaris in einen skrupellosen Sumpf aus Pornografie, Videos von echten Morden (so genannten Snuff-Videos) und dem Handel mit jungen, meist osteuropäischen Frauen, die unter schlimmsten Bedingungen verkauft, misshandelt und versklavt werden. Atmosphärisch dicht erzählt Fischer von diesem unmenschlichen Geschäft, dessen mafiöse Netzwerke sich bis in das glitzernde Glücksspielparadies von Las Vegas erstrecken. Dabei lässt er Bruno van Leeuwen bis an seine Grenzen gehen und Wege beschreiten, die ihn selbst weit ab von der Legalität führen. Und auch einen kleinen Seitenhieb auf das US-amerikanische "Heimatschutz"-Ministerium kann sich Fischer nicht verkneifen. So ist "Eisherz" ein rasant-packender Thriller, der bis ans Limit geht - und das bis weit über die Amsterdamer Grenzen hinaus.
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am 6. August 2013
Mit großer Spannung habe ich dieses Buch gelesen und wurde nicht enttäuscht. Der Commissaris und die anderen Protagonisten werden erneut in all ihren seelischen Facetten gut heraus gearbeitet und der Spannungsbogen bleibt konstant auf einem hohen Niveau.

C. C. Fischer versteht es hervorragend die verschiedenen Handlungsstränge zusammen zu führen und der in diesem Buch gewählte Rahmen wird sehr lebendig und zum Teil drastisch dar gestellt. Außerdem erfährt man einiges über Brunos Frau Simone und ihren "Ausflug" nach Italien. Eine erneute Steigerung zu den beiden Vorgängern.

Warum also nur vier Sterne? Ohne zu viel von der Handlung zu verraten sind mir die letzten Kapitel in diesem sonst sehr guten Buch schon stark konstruiert und von vielen Zufällen geprägt. Da liegen Handys zufällig bei gekidnappten Personen, Berufskriminelle finden überraschend Dinge über Videoportale heraus usw. Hier hat der Autor bessere und mehr Möglichkeiten. Trotzdem eine absolute Kaufempfehlung.
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am 18. Mai 2010
Ich habe den vierten Van-Leeuwen-Band sehnsüchtig erwartet, da die drei Vorgänger die aufgegriffenen Themen sehr intensiv behandelt haben. Beim Lesen des vorliegenden Bandes habe ich nach teilweise sehr expliziten Missbrauchs- und Tötungsszenen mehrfach überlegt, diesen Roman nicht weiterzulesen. Dem spannenden Erzählstil geschuldet, habe ich es gewagt, bis zum Ende zu gehen. Aber ... ich brauche die Gewaltbeschreibungen nicht en detail! An den Haaren herbeigezogen finde ich, dass es zu einem Treffen mit "Sandro", dem Exliebhaber seiner verstorbenen Frau kommt. Ich glaube, das ist im realen Leben sehr unwahrscheinlich. Die dunkle Grundstimmung des Romans und die zeitweise Kraftlosigkeit des Helden strengt an und lassen den Leser manchmal am Rand einer Depression zurück.
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