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Kundenrezensionen

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am 11. September 2003
"Der König der purpurnen Stadt" ist das dritte Buch, das ich von Rebecca Gablé gelesen habe - nach dem "Lächeln der Fortuna" und dem "Zweiten Königreich". Beide Bücher habe ich in Rekordzeit weggelesen, allerdings hat mich jedesmal gestört, dass die jeweiligen Hauptcharaktere so perfekt sind, sie tun immer das moralisch richtige, negative Gefühlregungen sind ihnen gänzlich fremd.
Jonah Durham, Hauptfigur im "König der purpurnen Stadt" ist da anders. Er ist Kaufmann und strebt als solcher nicht nur nach ritterlicher Edelmütigkeit, sondern auch nach Profit und Ansehen, dabei verhält er sich durchaus nicht immer moralisch korrekt seinen Mitmenschen gegenüber. Gerade dieser unperfekte Charakterzug hat mir sehr gefallen, da er der Person eine Glaubwürdigkeit verleiht, die in den anderen Bänden zu kurz kam.
Jonah ist kein strahlender Märchenheld, sondern ein normaler Mensch, der auch mal echte - durchaus nachvollziehbare- Rachegefühle hegt.
Trotzdem – oder gerade deswegen – ist er eine sympathische Figur, in die man sich gut hineinversetzen kann, mit dem man um sein Wohl und das seiner Familie zittert (und das oft genug in Zeiten der Pest und des Krieges).
Rebecca Gablé hat mit diesem Buch tatsächlich eine künstlerische Weiterentwicklung geschafft ohne dass dabei Spannung oder Dramatik leiden würden. Meiner Meinung nach ihr bester Mittelalterroman, gut durchdacht, vielfältige Charaktere und wer „Das Lächeln der Fortuna“ gelesen hat trifft hier sogar ein paar alte Bekannte wieder :-)
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am 18. Januar 2003
Rebecca Gablé lässt den Leser in das mittelalterliche London des 14. Jahrhunderts eintauchen. Aus einer sehr gelungenen Mischung historischer Fakten und Fiktion entstand ihr Roman "Der König der purpurnen Stadt".
Dem jungen Lehrling Jonah Durham gelingt es, sich von seinem trunksüchtigen und gewalttätigen Meister zu lösen und schon früh eine eigene Existenz aufzubauen. Niemand, und noch weniger er selbst, hätte gedacht, wie schnell es ihm mit viel Mut und Glück gelingt, in Stadt, Gilde und bei Hofe ein hohes Ansehen zu erreichen. Mit unkonventionellen Ideen, für die er nur allzuoft belächelt wurde, gelingt es ihm einen immensen Reichtum aufzubauen.
Doch Ruhm, Macht und Geld bringt auch immer Neid und Mißgunst mit sich... und damit wird er mehr als einmal konfrontiert. Intrigen und Schicksalsschläge machen ihm das Leben schwer und ruinieren ihn fast... aber mit Geschick und Glück gelingt es ihm nach einem tiefen Fall immer wieder auf seinen Füßen zu stehen.
Die Autorin hat offenbar viel Zeit in die Recherche der historischen Ereignisse investiert, denn sehr viele Handlungen, Personen und Ereignisse sind authentisch. Neben einer absolut spannenden und interessanten Geschichte erfährt der Leser viel über das Leben und die Machtverteilung im Mittelalter, über Stände und Gildesysteme.
Auch ohne die hier oft angesprochenen anderen Romane von Gablé gelesen zu haben kommt der Leser voll auf seine Kosten !!
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Januar 2006
Nachdem ich "Das Lächeln der Fortuna" und "Das zweite Königreich" von Rebecca Gablé gelesen habe, musste ich natürlich auch ihren dritten historischen Roman lesen. Wieder hat Gablé es geschafft, mich uneingeschränkt in ihren Bann zu ziehen. Sehr informativ und wieder äußerst lebhaft erzählt sie das Leben des Mittelalters und ließ mich ins 14. Jahrhundert eintauchen. Mit Jonah Durham ist ihr eine charakterstarke Hauptfigur gelungen, der zwar seine Macken hat, aber dadurch sehr realistisch wirkt. Dagegen ist die Geschichte vielleicht etwas unglaubwürdig, da Jonah doch immer ungewöhnlich viel Glück in seinem Leben hat, aber da konnte ich drüber hinwegsehen. In diesem Roman erfährt man auch mal etwas über die Kaufleute der damaligen Zeit. Gut, dass ist nicht unbedingt was neues, aber wie die Gilden so funktionierten wurde doch sehr beschaulich beschrieben.

Ich habe alle drei Bücher hintereinander verschlungen. Ich glaube, ich würde das nicht noch einmal so machen, da sie sich doch sehr ähneln, aber geschadet hat es auch nicht. Und wer einmal ein Buch von Rebecca Gablé gelesen hat, wird es kaum abwarten können, das nächste in der Hand zu halten. Ich rate aber, genau das zu versuchen und in gewissen Abständen zu lesen. Ich denke, da hat man mehr von.
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am 17. September 2002
Es ist immer wieder aufs neue faszinierend: Man hält einen Gable-Roman in den Händen und weiß: Sobald ich dieses Buch aufschlage und anfange zu lesen, bin die nächsten Tage bis spät in die Nacht nicht ansprechbar! Man fühlt sich sofort in ein buntes, lebendiges Mittelalter versetzt, kann dank der hervorragenden Detailbeschreibungen ein komplettes Bild der Situation erstellen und jede Romanfigur entwickelt fast eine Eigendynamik.
Man hast, leidet, freut und lacht mit den Figuren.
Nicht zu vergessen: Dank historischer Personen, Geschehnissen und Daten lernt man Geschichte aus einem anderen Blickwinkel kennen. Klar gibt's genug History-Bücher über Edward III. und die Geschichte Englands, aber niemand verpackt die Stories so gut wie Rebecca Gable.
War es in Lächeln der Fortuna ein Pferdezüchter, in Das zweite Königreich ein Übersetzer und Lehrer, so steht jetzt ein Tuchhändler und Ritter im Mittelpunkt.
Wer nur ansatzweise auf mittelalterliche Stories steht, bekommt einen packenden Roman, deren Handlung tage- wenn nicht sogar wochenlang fesseln kann!
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am 26. Februar 2003
Und wieder hat Rebecca Gable über 1000 Seiten Historie vorgelegt - randvoll mit Wahrheit und Fiktion, mit Blut, Schweiß und Tränen und der Geschichte eines jungen Londoner Kaufmanns, der mit unverschämten Glück zu gewaltigen Reichtümern kommt.
Doch so recht wollte sich diese diesmal - im Gegensatz zu den anderen beiden Büchern von Rebecca Gable - nicht dieses Kribbeln einstellen... die Identifikation mit Jonah Durham fällt schwer - zu leicht geht ihm alles von der Hand, zu viel Glück begleitet sein Leben und auch die Personen, die sein Leben begleiten und beeinflussen wirken doch an mancher Stelle arg konstruiert.
Die Stärke der Autorin, so geschickt Fiktion mit der den historischen Tatsachen zu verbinden will diesmal nicht so richtig gelingen.
Aber bei aller Kritik - das Buch ist absolut spannend geschrieben, hervorragend recherchiert und zieht den Leser von der ersten Minute an in seinen Bann.
Und wer die anderen Bücher noch nicht kennt wird um so mehr begeistert sein - und mehr als jeder andere Autor hat es Rebecca Gable geschafft, dem Mittelalter ein Bild zu geben, die Phanatsie in Schwung zu bringen und uns eine Welt zu zeigen, die so viel anders als heute auch nicht getickt hat. Denn der Mensch an sich ändert sich nicht - nur die äußeren Umstände, die sein Handeln begleiten und beeinflussen.
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am 3. Mai 2003
Nach "Das Lächeln der Fortuna" der zweite Roman von Rebecca Gable den ich wahrhaftig verschlungen habe. Der Autorin ist es wieder einmal gelungen mit Jonah Durham eine Hauptfigur zu schaffen, die den Leser bewegt und mitreisst. Jonah, ein verwaister Lehrling eines Tuchhändlers, der sein gewalttätiger, alkoholabhängiger Cousin ist, wird zunächst als Jugendlicher beschrieben, der in Unterdrückung lebt. Doch Jonah hat noch Träume und Ideale, für die er sich einsetzt und für die er Tadel und Strafen in Kauf nimmt. Durch seinen fortwehrenden Kampf für seine Träume und Ideale, die neben seiner Leidenschaft für seinen Beruf seinen Lebensinhalt darstellen, erobert er sich nicht nur einen festen Platz im Herzen des Lesers. Er verwirklicht diese Träume und erreicht, wovon in dieser Epoche viele wirklich nur träumen konnten. Der etwas eigensinnige Charakter von Jonah macht ihn äußerst interessant. Mal ist er stur, eigensinnig und gefühlskalt, dann wieder wunderbar tiefsinnig und liebevoll.
Des weiteren ist auch dieser Roman historisch hervorragend recherchiert. Rebecca Galbe gelingt es wie kaum anderen Autoren, historische Wahrheiten mit fiktiven Handlungen zu verbinden, ohne dass das eine oder andere überwiegt. Der Einblick in die damalige Gesellschaft ist nicht nur informativ, sondern so beschrieben, dass man sich alles exakt vorstellen und sogar die Gedankengänge der einzelnen "Klassen" verstehen kann. Die Charaktere des Buches sind so ausgeprägt, dass man meint, jeden von ihnen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, zu kennen und zu verstehen. Ich kann mich den anderen Rezensenten nicht anschließen, die behaupten, die Geschichte würde an Klasse verlieren, weil Jonah durchweg Glück hat. Ich fand es spannend zu lesen, mit welcher Intelligenz und List er sich dieses Glück erarbeitet hat.
Ich würde Jonah und seine Weggefährten noch gerne 1000 Seiten mehr lesend begleiten...
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am 26. November 2002
In London schreibt man das Jahr 1330. Vor drei Jahren kam mit Edward III. ein junger, ehrgeiziger König an die Macht. Getrieben von diesem Ehrgeiz, wird er sich in das militärische Abenteuer eines Krieges mit Frankreich werfen, um die französische Königskrone zu gewinnen - einen Krieg, den man später den Hundertjährigen nennen wird.
Das ist eine ganz andere Welt als die, in der Jonah Durham heranwächst. Ein verschlossener, wortkarger Waisenjunge, der bei seinem verhaßten Onkel Rupert in die Lehre geht. Tuchhändler soll er werden, so hatte es Rupert Hillock Jonahs Mutter versprochen. Daß er oder der Rest seiner Familie es Jonah leicht machen sollte, nicht. Schläge, Essensentzug und die Launen von Stief- und Großmutter hat Jonah zu erdulden.
An Talent mangelt es Jonah nicht, und auch nicht an Ideen. Doch der Lehrvertrag und die strengen Regeln der Londoner Tuchhändlergilde lassen ihm nicht viele Freiheiten. Sieben Jahre Gehorsam und Arbeit ohne Entgelt, nur ab und an unterbrochen von Kirchgang, gelegentlichen Jungmänner-Abenden unter Aufsicht des Gildenpriesters und den jährlichen Weihnachtsschauspielen.
London ist im 14. Jahrhundert eine Großstadt. Mönche und Büttel, Bettler und Handwerker, Huren und Kaufleute aus aller Herren Länder drängen sich in den engen Straßen und lärmigen Wirtshäusern. Das wirtschaftliche Leben wird von den Gilden kontrolliert, die eifersüchtig ihre Monopole hüten. Die Tuchhändlergilde gehört zu den einflußreichsten: Viel Gold haben die Kaufleute damit gemacht, die Wolle der englischen Schafe zu exportieren und kostbare Woll-, Leinen- und Seidenstoffe zu importieren. Geld, auf das gerade der König angewiesen ist - aufwendige Hofhaltung und lange Kriegszüge erfordern ständige Steuererhöhungen.
Im Gegenzug konnten die Londoner den Königen die Selbstverwaltung der Stadt abtrotzen. An der Spitze der Büttel, Stadtwachen und sonstigen Beamten steht ein Bürgermeister, den die Aldermen aus ihren Reihen wählen. Die Aldermen ergänzen sich wiederum aus der Schar der einfluß- und erfolgreichsten Meister der Gilden Londons, und auch in diesen Gilden gibt es eine lange Hierarchieleiter, vom kleinen Lehrling bis zum Warden. Der hat nicht nur das Recht, zusammen mit den anderen Oberhäuptern über Gildenangehörige zu richten, er ist auch für die Gildenkasse zuständig, mit der in Not geratenen Gildenmitgliedern geholfen werden kann.
Außerhalb dieser illustren Kreise stehen die Armen. Ohne Einfluß, oft genug ohne Broterwerb, sind sie auf die Mildtätigkeit der Reichen angewiesen, auf Almosen und Suppenküchen. Einige gehen dunklen Geschäften nach, brechen in die Häuser der Reichen ein, fälschen Dokumente oder schneiden im Gedränge Passanten die Geldbeutel ab. Meist enden sie am Galgen, wenn sie nicht zuvor in den stinkigen Gefängnissen der Stadt krepieren. Andere widmen sich dem Laster, Sauferei, Hurerei und Glücksspiel, die dem sündigen London den Beinamen "purpurne Stadt" gegeben haben.
Inmitten dieses wimmelden, matschigen, lärmenden Chaos beginnt Jonahs steiniger Aufstieg. Wie schon seine Vorgänger Robin of Waringham und Caedmon of Helmsby ("Das Zweite Königreich") läßt Rebecca Gablé ihn Bekanntschaft machen mit den Großen und Prominenten seiner Zeit, aber auch tiefes Unglück kennenlernen, Zeuge bedeutender Ereignisse und vieler Kleinigkeiten werden, die zufälligerweise bis in unsere Tage überliefert wurden. Zu Jonahs Leidwesen (und zur Freude des Lesers) verläuft die Karriere des Kaufmanns viel steiniger, wendungs- und abwechslungsreicher, als sich das der kühle Rechner so gedacht hat...
Ein strahlender Held in schimmernder Rüstung wollte Jonah Durham nie werden, dafür ist er viel zu sehr Kaufmann. Seinen Zeitgenossen wäre er ungewöhnlich innovativ und aufgeschlossen vorgekommen, als ein ausgesprochen gutherziger und ehrenhafter Mann mit untadeligem Sinn für Gerechtigkeit.
Weit mehr als seine Vorgänger bleibt Jonah aber Kind seiner Zeit: Seine Lehrlinge und Kinder zu schlagen, ist für ihn so selbstverständlich wie die uneingeschränkte Autorität, mit der er über Familie und Angestellte herrscht. Rachsüchtig verfolgt er eine alte Familienfehde bis auf die letzten Seite, sieht bei allen Unternehmungen auf seinen Vorteil und scheut sich nicht, auch mit der Not anderer Geld zu machen. Geschäftssinn und harte Arbeit prägen sein Leben, das ihm die Autorin des öfteren schwer macht, und selbst seiner größten Leidenschaft, der Schauspielerei, fröhnt Master Durham nur so weit, wie es mit seinem nüchternen Pragmatismus vereinbar ist.
Diese Seiten machen den Londoner Kaufmann nicht nur historisch glaubwürdig, Durham wirkt mit all seinen Widersprüchen und Schwächen ausgesprochen menschlich und lebendig. Es ist kein edler Ritter ohne Furcht und Tadel, für den die Autorin uns Leser zu interessieren weiß, wir können mit einem Menschen mitfiebern, wie er wirklich gelebt haben könnte.
Durhams Leben ist nur eine erfundene Geschichte, aber ähnliche Menschen haben in seiner Zeit ähnliches erreicht. Geschickt verbindet Gablé ihre Fiktion mit wahren Ereignissen, urkundlich belegten Details des Londoner Alltags und den Schicksalen historischer Persönlichkeiten. Am Ende hat der Leser nicht nur einen spannenden Roman durchgeschmökert, sondern auch viel über die Menschen aus einer Zeit erfahren, die in einem Monat sehr vertraut erscheinen, im nächsten aber exotisch und fremd.
Die Erzählung endet in den Tagen der Großen Pest, die 1348/49 ein Drittel der Menschen Europas dahinraffte, ganze Landstriche wüst und verlassen hinterließ und das Ende einer Epoche einläutete, die Gablé kenntnisreich und meisterhaft spannend in einem Roman verpackt hat.
Der Verlag hat den "König der Purpurnen Stadt" mit einer Farbkarte des damaligen Londons, mehreren gelungenen Illustrationen und einem Lesezeichen-Faden versehen. Der Band ist stabil genug, um auch eine längere Reise durch den Bekanntenkreis zu überstehen.
Mit dem "König der purpurnen Stadt" hat Rebecca Gablé sich nochmals gesteigert und einen hervorragenden Historienromane vorgelegt. Der Leser wird prächtig und spannend unterhalten, Geschichte und Fiktion sind glaubwürdig verwoben, und wer will, kann eine Menge Spannendes über das Mittelalter lernen, ohne sich belehrt zu fühlen.
Wer für's Mittelalter und historische Romane etwas übrig hat, sollte sich diesen Roman zulegen. Wenn möglich, an einem Freitagabend - und am Montag sollte nichts auf dem Plan stehen, das sich nicht mit einem langen, schlaflos durchgeschmökerten Wochenende vereinbaren läßt... Bestnote!
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am 17. Februar 2004
„Gott ist ein Krämer. Eines Tages wird er auch dir ein Angebot machen, dem du nicht widerstehen kannst."
Lang, lang ist's her ... seit es einen so schönen historischen Roman gab. Rebecca Gablé überzeugt mit ihrem dritten Werk durch stimmige und gut recherchierte Hintergründe. Sie erzählt von einer Kaufmannskarriere im London des 14. Jahrhunderts wie sie steiler nicht sein könnte, und obwohl ihre Hauptfigur frei erfunden ist so kann man sich schon gut vorstellen, dass es eine solche Person wirklich gegeben haben könnte.
London im 14. Jh.
Jonah Durham wächst als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins Rupert und dessen Frau Elisabeth auf. Während seine Großmutter ehrgeizige Pläne für ihn schmiedet und ihn wegen der Fähigkeiten, die sie in ihm vermutet, ihn seinem Cousin vorzieht, macht Rupert Jonah , aufgehetzt durch seine eifersüchtige Frau Elisabeth, das Leben schwer. Durch den Tod seiner Großmutter, die ihm ein nicht geringes Vermögen vermacht, eröffnet sich Jonah die Möglichkeit als Tuchhändler selbständig zu werden. Aufgrund seines Spürsinns für das Geschäft, seiner Risikobereitschaft und seiner Skrupellosigkeit schafft Jonah, unterstützt durch König und Adel, den Aufstieg zum reichsten Kaufmann Londons.
Dieser Roman zeigt auf beeindruckende Art und Weise die Macht der Kaufleute und ihre Einflussnahme auf Krieg und Politik. Mit Spannung verfolgt man die kleinen Intrigen der Kaufleute untereinander, wie sie sich gegenseitig verleumden und in den Ruin treiben. Trotz seines eher etwas abschreckenden Umfangs kommt bei der Lektüre keinerlei Langeweile auf im Gegenteil, diese Buch macht süchtig.
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am 2. Oktober 2002
Eins vorweg - das Buch hat mich bereits nach der ersten Seite gefesselt. Innerhalb 3 Tagen war ich durch und wie immer sehr angetan von der Geschichte.
Allerdings muss ich sagen, dass die Handlung der 3 Bücher (Lächeln der Fortuna, Das zweite Königreich und nun eben dieses) sich doch sehr ähneln und ich immer wieder an die Hauptpersonen der ersten Bücher erinnert wurde. Mit Nichts angefangen, erfolgreich geworden, alles verloren und doch wieder ganz nach oben gekommen. Dazu noch eine packende Love-Story mit schönen Frauen und bösen Widersachern und das alles vor historischem Hintergrund. Fertig ist der Gablé-Roman.
Aber trotz alledem 5 Sterne, denn man kann dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Und sollten weitere Bücher nach dem gleichen Muster erscheinen, dann werde ich der Hauptfigur wieder hoffnungslos verfallen.
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am 7. Januar 2003
Nachdem "Das zweite Königreich" im Vergleich zu "Das Lächeln der Fortuna" in puncto Spannung etwas abgefallen ist, zwigt sich der neue Roman von Rebecca Gable wiede im alten Licht. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass derart kurzweilig ist. Ja, die Story wirkt manchmal etwas konstruiert und Johna hat oft so viel Glück, dass es etwas grotest wirkt, aber der Spannung des Buches tut dies absolut keinen Abbruch.
Wer einfach gut unterhalten sein will, liegt hiet zu 100% richtig. Zudem wirft das Buch einen interessanten Blick auf die demokratische Organistation von London zu dieser Zeit. Eine Organisation, wie man sie zu der Zeit bestimmt nicht erwartet hätte.
Viel Spaß beim Lesen!
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