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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
14
Als wir Töchter waren
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:4,89 €+ 3,00 € Versandkosten


am 21. Juli 2006
Liebe und Tod, Schuld und Sühne, Betrug und Verlust - wie schon in der Beschreibung genannt, sind das die großen Themen dieses Familienromans! Hört sich aufregend und spannend an, allerdings beginnt der Roman fast so flach wie er endet! Bis auf den Tod des Vaters gibt es keinen Höhepunkt und recht schnell ist es offensichtlich, was die Mutter hinter dem Rücken des Vaters trieb obwohl daraus bis fast zum Schluß ein riesen Geheimnis gemacht wird! Schwer zu verstehen finde ich allerdings die Geschichte mit Edie und Ricky - Ricky wird als hässlicher, armer Junge beschrieben, der sich scheinbar nie wäscht und Drogen raucht! Völlig unrealistisch finde ich dann die Tatsache, dass sie ihre glückliche Ehe auf`s Spiel setzt, nachdem sie Ricky viele Jahre später wieder trifft und er an dieser Stelle als noch abstossender dargestellt wird, als er ohnehin schon rüberkam! Das Thema "Betrug" kommt in diesem Roman sowieso sehr zur Geltung! Jede der 3 Schwestern bekommt ein Klischee auf`s Auge gedrückt - die eine wird vom eigenen Ehemann betrogen, die andere betrügt selbst den Ehemann und die Dritte ist die heimliche Geliebte! Auch diese Tatsache ist in meinen Augen sehr unrealistisch dargestellt, ebenso das Verhähltnis der Schwestern untereinander und das Verhalten an sich, als sie sich nach dem Tod der Mutter wiedertreffen! Trotz allem kann ich sagen, dass der Roman sehr flüssig geschrieben ist und man relativ schnell und leicht lesen kann! Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber wer etwas Leichtes lesen möchte, vielleicht für den Urlaub oder einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, reicht es doch allemal!
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am 5. Juli 2017
Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnte, gehöre ich nicht unbedingt zu den Fans von Nicci French bzw. Nicci Gerrard, da ich ihre Geschichten zwar oft recht gut aufgebaut, schlussendlich dann aber meist etwas schlampig erzählt finde.
Das vorliegende Buch besticht jedoch allein durch seinen deutschen Titel, der in diesem Fall um Längen besser als der Originaltitel ist. "Als wir Töchter waren" - das ist an und für sich ein großartiger Halbsatz, in dem ein ganzer Lebensabschnitt in knappen Worten dargestellt wird. "Als wir Töchter waren", dieser Teilsatz sagt aus, dass es eine Zeit gab, in der man mal Tochter war - und dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der man offensichtlich nicht mehr Tochter ist, und dass man niemandes Tochter mehr ist, das setzt voraus - und zu dieser Schlussfolgerung führt uns dieser Satz fast beiläufig und umso heftiger - dass die eigenen Eltern gestorben sind und somit der eigene "Tochter"-Status für niemanden mehr Gültigkeit hat. Man kann nach dem Tod der Eltern für andere Menschen noch Frau/Mann, Schwester/Bruder, Kusine/Cousin, Enkelin/Enkel, Mutter/Vater etc. sein - aber niemals mehr Tochter oder Sohn. Diese Erkenntnis, die diesem Halbsatz "Als wir Töchter waren" innewohnt, die kann regelrecht erschütternd sein.
Erzählt wird - wie immer bei Nicci Gerrard, respektive auch Nicci French - anfangs sehr langsam, sehr gemächlich, teilweise auch etwas ungenau. So irritiert es z. B., dass ein paar Mädchen mitten im Sommer nach Birmingham zum Schlittschuhlaufen gehen - und sollte es in Birmingham eine große Eislaufanlage geben, die auch im Sommer geöffnet ist, dann müsste man das irgendwie in einem Nebensatz erwähnen, weil es den ortsunkundigen Leser etwas ratlos lässt. Generell werden die Jahreszeiten bzw. auch die zeitliche Abfolge von Ereignissen etwas sprunghaft in Szene gesetzt, und das fiel mir deswegen auf, weil es sich ja nicht um eine Episode innerhalb eines begrenzten Zeitraumes handelt, von der im Buch berichtet wird, sondern der Leser begleitet die drei Töchter der Familie, und hier insbesondere die mittlere Tochter Edie, ja über eine Distanz von 20 Jahren.
Wie gesagt: Gut ist der deutsche Titel, gut ist auch zunächst die langsame, bedächtige, sich sehr im Detail verlierende Erzählweise. Gut dargestellt wird auch die Teenagerliebe zwischen Edie und Ricky, diese Schmetterlingsgefühle, die Unsicherheiten eines jungen Mädchens - das macht Nicci Gerrard wirklich nicht schlecht.
Nicht so gut ist dagegen diese eigenartige "Äußerlichkeit" der Protagonisten. Es fehlt allen Figuren an Tiefe, und wenn die Autorin diese Tiefe zeitweise herstellen möchte, dann tut sie es merkwürdig verkrampft und lässt z. B. eine der Schwestern, Jude, im hinteren Buchdrittel ständig ausrasten oder Streit anzetteln, ohne dass der Grund hierfür so recht ersichtlich wäre. Und wenn Jude die anderen provoziert oder anstichelt, dann reagiert komischerweise keine der beiden anderen Schwestern adäquat darauf; ich fand die Reaktionen von Stella und Edie auf Judes Attacken teilweise regelrecht "daneben", das passt irgendwie gar nicht.
Was mich auch irritierte: Da hat Louise offensichtlich einen schwer depressiven Mann, sie weiß auch um dessen Krankheit, aber sie tut das alles so nichtssagend ab, sagt auch ihren Töchtern, der Vater "lebe auf einem anderen Stern, aber sonst sei alles okay mit ihm" - ich fand das merkwürdig. Genauso verhält sich Edie mit ihrem eigenen Sohn Kit, der offensichtlich ein schwerwiegendes psychisches Problem hat und zudem auch noch massiv in der Schule gemobbt wird: Auch sie erkennt die Not ihres Kindes, aber irgendwie bleibt sie so eigenartig passiv, sie lässt es einfach laufen, steht dem Kind eigentlich auch nicht zur Seite, sondern beschwichtigt immer nur.
Seltsam empfand ich auch Edies Verhalten ihrem Mann Alex gegenüber. Okay, sie hat, obwohl glücklich verheiratet und obwohl stolze Mutter von drei Kindern, 20 Jahre später dann noch einmal eine Affäre mit Ricky von damals. Diese Affäre hat wohl weniger mit Ricky als Person, sondern vielmehr mit einer sentimentalen Stimmung von Edie zu tun - und das kann ich alles verstehen und nachvollziehen. Komisch finde ich aber, dass Edie ihrem Alex dann brühwarm von diesem Seitensprung berichtet und auf sein Verständnis hofft. Das ist zum einen generell verantwortungslos und hummeldumm (ich finde, wer eine außereheliche Affäre hat und aber weiß, dass er niemals seine Ehe dafür aufs Spiel setzen möchte, der hat auch die Verantwortung und die Pflicht, diesen Fehltritt verdammt nochmal für sich zu behalten, und der darf seinen Partner nicht damit belasten und damit volllabern und von ihm Verständnis, Trost und Verzeihen erwarten) und zum anderen auch schauderhaft in Szene gesetzt. Das passt irgendwie gar nicht zur Erzählweise zu Beginn, die ja sehr ruhig und gar nicht hysterisch vonstatten ging. Aber: Es passt eben auch zum Stil von Nicci Gerrard/French, der/denen das ganz oft passiert: Anfangs gut und facettenreich erzählen, um dann gegen Ende irgendwie schlampig zu werden.
Schade! Dieser Roman hätte es bei mir gerne auf 4 Sterne schaffen können, wenn das Ende nicht so unbefriedigend und nichtssagend gewesen wäre!
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am 25. November 2012
Die drei Schwestern Edie, Stella und Jude wachsen in einer liebevollen und behüteten Umgebung auf, Geborgenheit und Glück bestimmt das Familiebleben. Der plötzliche Selbstmord des Vaters reißt daher alle in ein großes Loch, und die Familie zerbricht. Es dauert nicht lange, da trennen sich die Wege von Louise, der Mutter und ihren drei Töchtern.
Erst Jahre später, als auch Louise verstorben ist, treffen sich die drei Schwestern wieder – jede ist ihren eigenen Weg gegangen, sie schwelgen in Erinnerungen und lüften dabei kleinere und größere Familiengeheimnisse.
Dieses Buch war ein reiner Cover-Kauf – und auch der Klappentext sagte nicht viel über den Inhalt des Buches. Aber mein Bauchgefühl war richtig – ich wurde nicht enttäuscht. Eine ruhige und einfühlsame Familiengeschichte über Liebe und Tod, Wahrheit und Lüge.
Gefühlvoll beschreibt Nicci Gerrard die Charaktere und die Umgebung, ich war schnell gefangen in der Geschichte, mochte die drei Geschwister und das gemütliche Heim der Familie. Doch nach und nach blättert die glückliche Fassade, es ist nicht alles, wie es scheint, Geheimnisse werden gelüftet und die Schwestern lernen sich und auch die verstorbenen Eltern neu und von einer anderen Seite kennen!
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am 20. September 2009
Ich bin wieder einmal restlos begeistert.

Nachdem ich kürzlich schon "allein aus Freundschaft" gelesen hatte, habe ich mir auch gleich noch alle anderen Bücher von Nicci Gerrard bestellt.
Ich bin dem Schreibstil dieser Autorin mit Haut und Haaren verfallen und bin ganz traurig dass nicht mehr Bücher von ihr erhältlich sind.

" Als wir Töchter waren" habe ich in nur einem Tag ausgelesen. Ich sass im Park auf einer Bank, manchmal mit Tränen in den Augen, weil ich mich dieser Edie so sehr verbunden fühlte. Zumal ich zur selben Zeit damals gross wurde.
Für mich ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert und Lesevergnügen pur.
Ich freue mich schon auf das nächste Werk und werd wohl heute nachmittag damit anfangen.
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am 11. März 2011
"Als wir Töchter waren" hat mir recht gut gefallen, da es abwechslungsreich und nicht so übertrieben dramatisch ist. Obwohl der Roman eigentlich ziemlich dünn ist, kam bei mir an einigen Stellen trotzdem Langeweile auf und ich war versucht, einfach ein bisschen weiterzublättern. Es gibt aber auch Passagen, die mich angesprochen haben. Die Charaktere sind authentisch, ansonsten aber ein wenig eintönig.
Mir hat ein bisschen die Weiterentwicklung gefehlt, während des Romans verändert sich ziemlich wenig und somit fehlt mir auch ein richtiges Ende. Es hätte noch 500 Seiten weitergehen können oder eben schon 150 Seiten früher.
Nicht so gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass die Mädchen (zuerst alle im Jugendalter) dann mit dem Umblättern einer weiteren Seite so um die vierzig waren. Über die Zeit dazwischen verlautet leider überhaupt nichts ...
"Als wir Töchter waren" muss man zwar nicht gerade gelesen haben, aber es hat mir doch deutlich besser gefallen als "Allein aus Freundschaft".
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am 5. Februar 2006
Edie wächst als mittlere von drei Schwestern in einem wohlbehüteten englischen Elternhaus auf. Das Familienleben ist geprägt von Geborgenheit und Liebe. Als sie ihren ersten Freund hat, beginnt die bürgerliche Idylle zu bröckeln. Allmählich begreift sie, dass in der scheinbar heilen Welt nicht alles in Ordnung ist. Ihre Mutter ist eine sehr starke Persönlichkeit, an welcher der Vater schlussendlich zerbricht. Sein Selbstmord erschüttert die Hinterbliebenen. Auch Edies große Liebe erweist sich als nicht mehr als ein Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Jahre später, nach dem Tod der Mutter, erinnern sich die Schwestern an ihre Jugend. Dabei kommen große und kleine Geheimnisse zu Tage.
Nicci Gerrard ist die weibliche Hälfte des Autorenduos Nicci French. Unter diesem Pseudonym hat sie mit ihrem Ehemann bereits zahlreiche, überaus erfolgreiche Thriller geschrieben. Für ihr eigenes Debüt hat sie das Genre gewechselt. Dabei ist ein ruhiger, aber sehr einfühlsamer Frauen- und Familienroman herausgekommen. Schicht für Schicht entblättert die Autorin den Mythos von der perfekten Familie und zeigt auf, wie zerbrechlich der Zusammenschluss selbst miteinander verwandter Individuen ist, wie schwer es den einzelnen Mitgliedern fällt, sich einander vollends zu öffnen. Dabei wird deutlich, wie wichtig Geheimnisse sind, aber auch, was bestimmte Heimlichkeiten anrichten können. „Als wir Töchter waren“ ist schwerlich als Schmöker zu bezeichnen, es ist vielmehr ein Buch über das Leben, seine Sonnen- aber auch seine Schattenseiten, eine komplizierte und doch so einfache Geschichte, die noch lange nach der Lektüre nachwirkt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Mai 2004
Ein Buch zum schwelgen. Eigentlich passiert gar nichts sehr spektakuläres- Kindheit, Jugend, erste große Liebe, Heirat, Kinder kriegen, Tod der Eltern etc.- ein Leben von vielen. Aber die Art und Weise, wie Nicci Gerrard alles erzählt, ist tief anrührend und sehr authentisch. Bestimmt hat sie das meiste davon selbst erlebt, sonst könnte sie einem die Gefühle der Hauptpersonen nicht so lebhaft und einfühlsam vermitteln. Kein Thriller, aber eine wohltuende Ausnahme unter all den modernen, schnoddrig geschriebenen Lebensgeschichten, ohne kitschig oder sentimental zu wirken.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Juli 2004
Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschliessen, das Buch ist wirklich einmalig ohne im eigentlichen Sinne wirklich spannend zu sein.
Ein kleiner Auszug:
Es geht so schnell. Wie kann es nur so schnell gehen? Und was heißt das überhaupt: Leben? Heißt es NEIN zu sagen zu Dingen, die man liebt und haben möchte? ---- "Ein höchst ergreifender Roman, der die großen Themen des Lebens behandelt - die Liebe, den Betrug und den Einfluss den die Familie unausweichlich auf uns hat ..... "
Ich konnte es jedenfalls das Buch nicht wieder aus der Hand legen und war ganz traurig als es vorbei war - viel zu schnell!
Ich beneide alle, die dieses Buch noch nicht gelesen haben, denn sie haben es noch vor sich. Ein so berührendes, sensibles und wunderbares Buch habe ich lange nicht mehr gelesen!
BRAVO Nicci Gerrard für dieses gelungene Buch. BITTE MEHR DAVON!
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am 10. Mai 2005
Das einzig wirklich positive, was ich über diesen Roman sagen kann,ist, dass er unterhaltsam und flüssig geschrieben ist.
Ansonsten: Die Geschichte ist flach,zum Teil sehr unrealistisch (die Reaktionen der Töchter auf den Tod der Mutter-es gibt eigentlich keine Reaktion darauf. Oder der allzu gütige,verzeihende Ehemann.Und vieles mehr).
Solch eine Geschichte wurde schon 100mal-und meist dann besser-geschrieben.
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am 27. Februar 2005
Ich habe mir von diesem Buch ehrlich gesagt ein wenig mehr versprochen, obwohl der Schreibstil der Autorin durchaus lesenswert ist. Die Story lässt jedoch einiges zu wünschen übrig, mehr oder weniger gibt es nur zwei Höhepunkte in dem Buch, den Tod des Vaters und den Tod der Mutter. Gefüllt werden die restlichen Seiten vom Geplänkel der Schwestern, die anscheinend nichts besseres zu tun haben, als sich gegenseitig das Leben ein wenig schwer zu machen. Besonders auffällig, um nicht zu sagen nervig ist die Tatsache, dass irgendwie jeder jeden mal mit einem anderen Partner betrügt und daraus weitere Probleme entstehen - was für eine Überraschung, aber auch wie unrealistisch. Und was noch viel unglaubwürdiger und unerklärlicher ist die Anziehungskraft, die Ricky auf Edie ausübt. Sein äußerst abstoßendes Äußeres hat in mir ehrlich gesagt schon die Übelkeit heraufbeschworen, während Edie seinem "Sex-Appeal" nicht widerstehen kann - und letztendlich sogar ihre Ehe für ein kurzes Abenteuer mit ihm aufs Spiel setzt. Alles in allem nicht sehr realitätsnah.
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