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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
65
4,4 von 5 Sternen
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ist das, was Sandberg in diesem Buch schreibt. Frauenwege. Frauenkarrieren. Frauenbilder und Rollen...
Manchmal erschreckend klar. Alles in allem ein einziges Plädoyer für beherztes, selbstbewusstes Auftreten und Einmischen. Nicht zuletzt "eindringen" in die noch immer so festen Domänen der Männer und überholten Üblichkeiten.
Danke!
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am 7. Juni 2016
Sehr lesenswert für alle Frauen, die sich in der noch immer männerdominierten Unternehmenswelt nach oben entwickeln wollen! Eine Inspiration von einer starken Frau für alle starken Frauen! ;)
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am 18. August 2016
Die erste hälfte des Buches fand ich ganz gut, die zweite Hälfte habe ich nur noch durchgeblättert. Anfangs gibt die Autorin und Chefin von Facebook noch zahlreiche direkte Karrieretipps bzw. zeigt Fehler auf, die wohl viele Frauen während ihrer beruflichen Laufbahn machen. Sie untermauert das mit zahlreichen Beispielen aus ihrem Bekanntenkreis und Arbeitsumfeld. In der zweiten Hälfte des Buches geht es dann jedoch nur noch um das Thema Kinder und Karriere, wie man beides unter einen Hut kriegt und welche Hürden sich berufstätige Mütter selbst setzen. Da ich noch keine Kinder habe, fand ich diese Ausführungen zu einseitig, außerdem wiederholt sich vieles von Kapitel zu Kapitel. Eigentlich schade, von der Harvard-Absolventin und Chefin von Facebook hätte ich mir etwas mehr Weitsicht und Kreativität gewünscht. Dennoch: ein solides Buch zu diesem Thema.
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am 6. Juni 2017
Es ist wahnsinnig erfrischend, innovativ und schonungslos ehrlich was Sheryl Sandberg zu sagen hat. Ob es nun Ihre Erfahrungen sind, eigene oder sogar belegte Studien und Forschungen, es finden sich immer wieder große Schnittmengen. Es ist intelligent aber einfach geschrieben, gestreut mit vielen lustigen Anekdoten oder auch welchen, bei denen man nur den Kopf schütteln und zustimmen kann. In erster Linie scheint dieses Buch wohl eher Frauen zu erreichen, empfehlen würde ich es allerdings allen. Denn nahezu jeder in der Gesellschaft, egal wo er/sie steht, befindet sich in einem Arbeitsverhältnis, einer Beziehung/Ehe oder sonstigem Umfeld, in dem das Lesen dieses Buches nur von Vorteil ist. Es liefert Denkansätze und korrigiert so manchen (leider viel zu oft negativ eingestellten) Glaubenssatz. Ein Buch das mit viel Liebe, Begeisterung und Leidenschaft geschrieben wurde und jedem, der es liest, die wirklichen Probleme der Verteilung von Geschlechterrollen klarmacht. Denn "reinhängen" sollten wir uns alle gemeinsam.
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am 20. Juli 2013
Sheryl Sandberg ist COO von Facebook, war vorher in der Führungsmannschaft von Google und hat nebenbei einen Mann und zwei Kinder. Nachdem ihr aufgefallen ist, dass sie je höher sie als Frau steigt, desto weniger Frauen in Besprechungen und Meetings trifft und ihr klar wurde, dass sie als Vorbild für viele andere Frauen dient, beschloss sie dieses Buch zu schreiben.

Der Titel hat mich, ganz ehrlich, erst mal abgeschreckt, aber neugierig genug gemacht, dass ich in der Buchhandlung angefangen habe in dem Buch zu schmökern. Aus dem "Schmökern" sind schnell die ersten 60 Seiten geworden und ich habe das Buch mitgenommen und innerhalb weniger Tage ausgelesen.

Anders als der Titel vermuten lässt, geht es Sheryl Sandberg nicht darum, dass jetzt jede Frau gefälligst auch COO werden muss oder unbedingt in den Vorstand kommen sollte. Nein, ihr geht es darum, dass sich Frauen anfangen erstens so eine Karriere zuzutrauen und zweitens sie nicht vor die Wahl Kinder oder Spaß im Beruf gestellt werden, sondern sie beides machen können. Dabei liegt der Fokus auch nicht so sehr auf "Karriere", sonder vor allem auf dem Thema, dass Frauen nicht komplett aus dem Beruf ausscheiden oder nur noch Teilzeit arbeiten, sobald Kinder da sind. Es geht darum, dass Frauen Erfüllung und Spaß auch noch an ihrem Beruf haben und auch Kinder und Familie haben können. Wichtig ist, dass es jeder Frau selber überlassen sein sollte, was sie wie machen möchte. Das wird zwar derzeit allen Frauen suggeriert, die Wahrheit ist aber, dass ihnen eigentlich erklärt wird, dass sie doch Kinder nicht "sich selbst überlassen" können und Kinder, die nicht rund um die Uhr von ihren Müttern - wichtig ist dabei die Betonung auf "Mütter" - betreut werden, quasi auf der Straße landen.

Sheryl Sandberg führt auf sehr wissenschaftlichen Niveau mit vielen Quellenangaben (von knapp 312 Seiten sind über 50 Seiten nur Quellenangaben) an, dass diese Suggestion ein Kultur- und Erziehungsthema ist und den Frauen und auch Männern zwar tief in die Köpfe gepflanzt wird, dabei aber auf keiner wissenschaftlichen Basis fundiert. Ganz im Gegenteil: Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Kinder in Ehen, die gleichberechtigt geführt werden, wo beide arbeiten und [u]beide[/u] ihren Teil zum Haushalt beitragen, glücklicher und zufriedener sind, als andere Kinder. Es gibt sogar viele Studien, die klar belegen, dass eine enge Bindung der Väter zu ihrem Kinder deren Potenziale viel mehr beeinflussen und positiv fördern.

Dabei greift sie in ihrem Buch viele weibliche Verhaltensformen auf, zeigt an ihrem eigenen Beispiel, wie sie selber oft genug in die Falle getappt ist und gibt gute Tipps und auch Motivationsstrategien, wie man diesen Fallen, die wir oft von kleinauf eingetrichtert bekommen, zumindest ausweichen kann. Das schlechte Gewissen, das einem gemacht wird, wenn man als Mutter sich erdreistet voll zu arbeiten und auch mal dem Mann Aufgaben überträgt, spricht sie dabei offen an und sagt auch, dass sie damit jeden Tag lebt.

Mit vielen Themen hat sie mir dabei aus dem Herzen gesprochen: Warum wird Frauen bis heute suggeriert - auch gerade über Film und Fernsehen - dass sie auf ihren Ritter auf dem weißen Schimmel warten sollten und das Höchste für eine Frau ist zu heiraten? Warum lernen nicht auch schon Mädchen, dass es wichtig ist, sich durchsetzen zu können, anstatt "lieb zu sein"? Und wieso ist es bis heute für Mädchen eine Auszeichnung, wenn sie hübsch sind? Aber klug gehört nicht dazu? Und warum werden so viele Frauen hoch ausgebildet, damit sie dann erst mal im Beruf aussetzen und schließlich nur noch Teilzeit arbeiten?
Dabei hat sie ein für mich auch wichtiges Argument ins Feld geführt, über das ich mir bisher selber noch keine Gedanken gemacht habe: Wir kämpfen heute schon mit einer starken Altersarmut gerade bei Frauen. Die neuen Gesetze, die verabschiedet worden sind, werden das Problem noch verschärfen und lassen Frauen auch bei Scheidungen mittlerweile richtig schlecht dastehen. Kosten für die Kinderbetreuung sollte man daher nicht so sehr aus dem Aspekt der Kosten betrachten, sondern als Investition: Erstens sind die Gehaltseinbußen damit bei den Frauen nicht so hoch, zweitens stehen sie in 10 Jahren gehaltich an einer Stelle, die sie sonst nicht mehr erreichen könnten und drittens sichern sie sich so auch noch ihre Rente. Natürlich können Gegner hier anführen - wie man ja derzeit auch oft lesen kann - dass das alles Argumente von der Wirtschaft sind und es nur darum geht, dass der Kapitalismus erhalten bleibt. Kann natürlich sein. Nichts desto weniger ist es wichtig, dass auch Frauen glücklich in ihrem Beruf sein dürfen und trotzdem auch eine Familie haben können.

Alles in allem hat mich und auch meinen Mann dieses Buch sehr stark zum Nachdenken angeregt und mir auch viele meiner eigenen Gedankenfallen aufgezeigt. Da ich gerade auch im Freundeskreis genau das derzeit erlebe, dass die Frauen aus ihrem Job aussteigen, ihnen die Decke dann zu Hause auf den Kopf fällt, sie sich aber nicht einmal trauen, das dann zuzugeben, sehe ich insgesamt viele Dinge kritischer und wünsche mir auch, das hier ein Umdenken stattfindet. Dabei geht es nicht darum, dass Frauen nur noch in den Vorständen sitzen, aber das sie es können, wenn sie wollen, ohne eine Wahl zwischen Beruf und Familie treffen zu müssen.

Sehr gut gefällt mir dabei auch, dass sie gängige Vorurteile aufgreift und klar aufzeigt, dass wir alle - meistens unbewusst - Frauen und Männer mit anderen Maßstäben messen, was dazu führt, dass Frauen viele Dinge nicht zugetraut werden bzw. Eigenschaften, die bei einem Mann lobend erwähnt werden (zielstrebig, ehrgeizig etc.), bei Frauen eher abwertend verwendet werden. Hier muss insgesamt ein Umdenken bei uns allen und ein stetiges Hinterfragen einsetzen, bis sich da wirklich etwas ändern kann. Viele dieser kleinen Details belegt sie dabei mit praktischen Beispielen, bei denen ich immer nur zustimmend nicken konnte.

Ein Buch, das aufrüttelt und mir auch wieder gezeigt hat, wie stark auch gerade die Presse unser Bild von Leuten formt und gerade auch weibliche Führungskräfte oft viel bösartiger behandelt, als die Männer. Ein Buch, das ich wirklich mittlerweile allen Frauen und auch Männern nur empfehlen kann es auch zu lesen!

Für mich ein absoluter Buchtipp und bekommt volle fünf Sterne.
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am 1. Dezember 2014
Schon lange wollte ich mir "Lean in" zu Gemüte führen, denn dank der Wichtigkeit des Themas sind viele Debatten (wieder) angestoßen worden, die (ebenfalls wieder) mitten in die "Gender- und Quotendiskussion" des letzten Jahres fielen. Einzig der zu erwartende "amerikanische Ton und Schreibduktus", welchen ich von ähnlichen Büchern und Themen kenne, hat mich zunächst davon abgehalten. Insbesondere, weil erfolgreiche amerikanische Frauen und Männer oft zu erhöhtem Pathos neigen, der dem eigentlichen Thema nicht immer dazu weiter verhilft, auch auf europäische Verhältnisse übertragbar zu sein. Doch als das Hörbuch auf den Markt kam, habe ich mich sehr schnell und gern dazu verleiten lassen, mich auf der täglichen Fahrt zur Arbeit von den Erfahrungen und daraus abgeleiteten Erkenntnissen von Seryl Sandberg motivieren zu lassen, meinen eigenen Weg als Führungskraft so weiterzugehen, wie ich ihn für richtig halte. Sich nicht von männlich dominierten Sicht- und Beurteilungsweisen leiten oder gar abhängig zu machen, niemals die Opferrolle zu bedienen und sich sehr genau die Netzwerke auszuwählen und diese mit zu gestalten, die einen selbst - und die Menschen, die einem wichtig sind - weiterbringen: "Zum Willen zum Erfolg" fühle ich mich nun noch mehr bestärkt! Dies zu verdanken ist neben Sheryl Sandberg ihrer deutschen Sprecherin Christina Puciata, die wahrlich mehr als die deutsche Stimme ist, schafft sie es doch, die Gedanken und Erkenntnisse der erfolgreichen Sandberg, wie auch ihre Zweifel und emotionalen Höhen- und Tiefflüge so zu vermitteln, dass ich das Gefühl hatte, unmittelbar an diesen Erkenntnissen beteiligt zu sein. Und es fast bedauert habe, an meinem jeweiligen Ziel angekommen zu sein, den CD-Player ausschalten und somit die Gefühls- und Gedankenwelt Sandbergs verlassen zu müssen. Eine großartige Hörfassung!
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am 2. April 2015
Endlich fasst jemand das in Worte, was ich denke! Sandberg ist in ihrem Buch sehr direkt und spricht Themen an, die auch weh tun können. Ich kann mir vorstellen, dass es Leser geben wird, die Einiges in diesem Buch persönlich nehmen, denn zusammengefasst sagt Sanberg Folgendes: Ja, es ist reichlich schwierig als Frau Karriere zu machen, doch die meisten Frauen, die diese anstreben und scheitern, haben meist selbst falsche Entscheidungen getroffen. Z.B. einen Mann geheiratet, der nicht bereit ist, den Haushalt mitzuübernehmen. Oder sie haben sich nicht getraut Verantwortung zu übernehmen, weil der bloße Gedanke an künftige Familiengründung sie davon abgehalten hat... Sandberg benennt viele Situationen, in denen Frauen ihre Chancen nicht wahrnehmen. Sie bestätigt, dass Frauen es schwer haben, ermutigt aber, sich nicht davon einschüchtern zu lassen.

Für mich ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das das innere Feuer einer Frau mit beruflichen Ambitionen entfacht.

Schenken Sie das Buch Ihrer Tochter, Nichte, Freundin zu ihrer Examensfeier! Mit diesem Geschenk liegen Sie nicht daneben.
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am 22. Oktober 2014
Unfreiwillig musste ich mir während eine Autofahrt diese CD anhören. Wollte ja meinen Ehefrieden erhalten. Mein Kommentar: Mich überzeugte zunächst die Stimme von Christina Puciata, die mir das Zuhören angenehm machte. Die Thesen des Buches werden von ihr sachlich überzeugend, authentisch sagt man wohl dazu, dargelegt, so dass ich wirklich zuhörte. Ob man dafür ein ganzes Buch braucht weiß ich nicht, ich habe es ja nicht gelesen, aber die CD ist hörwürdig und empfehlenswert.
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am 8. Dezember 2016
Ich bin eine Frau. Ich bin beruflich erfolgreich. Und ich erkenne mich in diesem Buch sowas von gar nicht wieder.

Ich hatte eigentlich eine Art Biographie, untermalt mit Empfehlungen, wie man als Frau erfolgreich wird, erwartet.
Stattdessen ereilte mich (im Hörbuch) eine Litanei von Gejammer und Benachteiligungen, die einem als Frau angeblich widerfahren.

Es mag sein, dass in all diesem ein wenig Wahrheit steckt- nicht jede Frau ist gleich und es mag stimmen, dass einige - oder auch viele - diese Erfahrungen machen mussten/müssen. Aber wem hilft es denn, ein ganzes Buch darüber zu schreiben, wie ungerecht und benachteiligt man doch ist?

Wirklich hilfreiche Richtlinien und Tipps habe ich - bis auf ein paar Ausnahmen- außer ein paar Phrasen ("Setzt euch an den Tisch!") vermisst.

Ich habe jedoch gelernt, dass ich als Frau
- meine Meinung nicht sage
- mich von Vorgesetzten einschüchtern lasse
- stets die hintersten Plätze bzw welche am Rande wähle (mich nicht "an den Tisch setze")
- bereits in der Schule mich nicht durchsetzen konnte. Etc,etc.

Nun bin ich mir ziemlich sicher, eine Frau zu sein; und kein einziger dieser Punkte trifft auf mich zu. Ich sage meine Meinung. Ich bringe mich ein. Ich fordere Anerkennung und Belohnung. Ich lehne mich, wo nötig, selbstverständlich gegen meine Vorgesetzten auf. In der Schule war ich stets eine der Ersten, die sich zu Wort gemeldet hat. Kurzum: Ich fühle mich von diesem Buch nicht angesprochen, noch repräsentiert.
Ich gehöre jedoch zu dem Klientel, was Frau Sandberg wohl ansprechen möchte- jung, weiblich, Universitätsabschluss, lange Ausbildungszeit, langjährige Partnerschaft.

Sie berichtet von einer ehemaligen Kollegin, die viele Jahre lang sich in Hosenanzügen kleidete und ihre Haare zum Dutt band, damit sie "männlicher" wirkte. Nun gehöre ich zur 5% der bestverdienenden Deutschen in meinem Alter (laut FAZ), und dies mit einer 40- bis 45-Stunden-Woche. Und dahin bin ich tatsächlich gekommen, obwohl (oder weil?!) ich nahezu täglich Kleider und offene Haare trage. Business-Look, selbstverständlich. Aber sehr eindeutig weiblich.

Ein eigentlich interessanter Punkt, den Frau Sandberg völlig außen vor lässt, sind weibliche Unternehmerinnen. Im Buch geht es nur um weibliche Angestellte.

Zusätzlich ist das Buch seeeeeehr amerikanisch- sie spricht darüber, wie sie im Büro weinte und Marc [Zuckerberg] sie daraufhin in den Arm nahm, was sie ein "großes Stück einander näher brachte"- kann sich jemand sowas in Dtl. vorstellen? Wirklich?

Die wenigen wirklich aufschlussreichen Tips aus dem Buch (alle aber nicht brandneu):
- Lebt eine echte Partnerschaft in allen Lebensbereichen
- Karriere ist ein Klettergerüst und keine Leiter- es gibt mehrere Wege ans Ziel
- Strukturiert Berufs- und Privatleben mit klaren Zeiten und so, wie es für euch passt

Allgemein kann man es so zusammenfassen: Frauen, sagte eure Meinung und setzt euch durch. Wirklich hilfreiche Tips, wie man das umsetzen soll, gibt's aber leider keine.
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am 19. September 2014
Es ist ein kämpferisches Buch, geschrieben von einer Frau, die den Durchmarsch nach ganz oben geschafft hat, aber immer noch mit ihrer Rolle als Frau kämpfen muss und sich im Top-Management wie eine Exotin fühlt. Offenbar hat ein ganzes Team von Wissenschaftlern an diesem Buch gearbeitet, wie die Danksagung am Ende nahelegt, und diese Arbeit hat sich gelohnt, denn das Buch versammelt eine Vielzahl relevanter Studien. Als Leserin (und Gruppenleiterin in einem metallverarbeitenden Betrieb) habe ich gemerkt, dass ich mit meinen Wahrnehmungen, was die Benachteiligung von Frauen angeht, nicht alleine dastehe. Das sind einfach Tatsachen.

Mir hat es gut getan, von einer Frau ermutigt zu werden, die selbst den steinigen Weg nach oben geschafft hat. Und ich habe mich gefreut, dass das Buch keine jammernde Anklage der männlichen Welt geworden ist, sondern ein Appell an uns Frauen, mehr zu wagen und mehr gegen die jetzigen Strukturen zu unternehmen.

Allerdings habe ich mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, ob die USA nicht schon weiter als Deutschland sind beim Umgang mit Frauen in der Arbeitswelt? Der Anteil von Managerinnen ist nach den Zahlen, die ich im Buch gelesen habe, wesentlich höher als in Deutschland. Umso mehr sollten wir die Botschaft hören: Lean in - hängen wir uns rein! Dieses Buch ist ein gelungener Anstoß.
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