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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2016
Die Meinung über Bücher ist immer subjektiv, daher ist es schwer, eine allgemein taugliche Rezension zu verfassen.

Ich hatte mir das Buch, vor längerer Zeit mal, aus Kurzweil für den Urlaub gekauft, da mich der Titel ansprach, aber ohne näher darüber nachzudenken. Nachdem ich es dann aber angefangen hatte zu lesen, lies es mich nicht mehr los und ich war ein wenig erschrocken, wie ich doch mich und meine Arbeitswelt darin gespiegelt fand.

Der Autor versteht sich darauf, gewisse Klischees aus der Berufswelt sehr verdeutlicht darzustellen und explizit an den Pranger zu stellen und das in einer, zugegebener maßen, sehr humor- und verständnisvollen Art und Weise. Manche Sachen scheinen und sind auch überzogen, aber man kann trotzdem immer wieder Brücken in seine eigene Berufswelt schlagen - ob man will oder nicht.

Es ist ein Buch zur Unterhaltung, mit der schon angesprochenen Kurzweil. Nichts desto Trotz, spiegelt es einem sein eigenes, tägliches Berufsleben wider, was zum Nachdenken anregt - und (nach)denken hat noch nie jemanden geschadet...
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Ich hab's ja mit eigenen Augen erlebt. Das Buch habe ich einer Kollegin zum Geburtstag geschenkt. Sie ist der Meinung, dass wir in einem Irrenhaus arbeiten. Sie hat es mit großer Freude gelesen und mir viele Stellen zitiert. So läuft das bei uns auch, sagte sie mir. Ich bestätige hiermit: Das Buch bietet einen hohen Wiedererkennungswert. - Mittlerweile habe ich das Buch doch noch gelesen, obwohl ich mir zuerst dachte: So eine Polemik-Bibel, die bringt Dir eh nix, außer vielleicht ein klein wenig Trost, weil sich Dein Frust bestätigt, wenn Du ihn mit zig anderen Menschen teilst. Ich kam dann zu dem Schluss, dass ICH ARBEITE IN EINEM IRRENHAUS großes Potential für viele Lacher birgt und das kommt sicher daher, weil es von jemandem geschrieben wurde, der sich sehr gut mit der Materie auskennt. Martin Wehrle ist Karriereberater. Er hat gewiss nicht alles selbst erlebt, aber vieles von seinen Klienten in Erfahrung gebracht.

Grandios, die Idee mit den vielen Irrenhaus-Ordnungs-Paragraphen. Aus allen diesen polemischen Kurzinterpretationen der Sachlage, habe ich folgende Paragraphen als meine Favoriten ausgewählt:
§16 Irrenhaus-Ordnung:
Wer vor dem Meeting ein Problem hatte, ist danach einen Schritt weiter - er hat mindestens zwei Probleme!

§31 Irrenhaus-Ordnung:
Ein Tsunami ist harmlos. Eine Kobra ist ein Streicheltier, Und eine Restrukturierung dient dem Unternehmen!

Jetzt ist es nach meiner Ansicht aber so, und das finde ich halt ein bisschen schade, dass die Lektüre dieses Buches nach meiner Beobachtung nichts viel am empfundenen Irrsinn ändert. Obwohl der Autor sich redlich Mühe gibt, zum Beispiel, wenn es um die fatale Wirkung des Lästerns geht. Energie, die fürs Handeln benötigt würde, verpufft nutzlos.
Nicht zuletzt steht das letzte Drittel des Buches unter dem Titel Raus aus der Anstalt". Sollte man also ernsthaft vorhaben sich umzuorientieren, findet man dort Hilfe. Im anderen Fall muss man sich halt mit seinem Zustand arrangieren lernen ... oder sich die vielen tollen Tipps soweit zu Herzen nehmen, dass man selbst Anstaltsleiter (=Chef) wird.

ICH ABREITE IN EINEM IRRENHAUS ist ein mega-unterhaltsames durchweg polarisierendes, oft etwas mit überzogenen Szenarien gespicktes, Trost-Buch für anstalts-Geschädigte.
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am 17. Mai 2017
In dem Buch wird genau der Zustand beschrieben, wie es in der Firma bei der ich seit 32 Jahre arbeite, abläuft. Ein tolles Buch.
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am 20. Juni 2017
Dieses Buch ist ein wirkliches must have für alle die jeden Tag auf der Arbeit denken "das kann doch jetzt nicht euer Ernst sein".
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am 5. März 2013
Der Inhalt ist gut und kann von mir mit vielen Jahren Berufs- und Konzernerfahrung bestätigt werden. Der Schreibstil ist eher leicht gehalten, die Thesen sind nicht immer fundiert, mehr so vom Hören-Sagen aus des Autors Beratungspraxis ("man erzählte mir..."). Die Tipps zum Ende des Buches sind ok. Nur das Wort "Irrenhaus" kommt zu inflationär vor - ich kann es nicht mehr hören.
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am 2. Mai 2017
Eigentlich sollte dieses Buch nicht von frustrierten Angestellten gelsesen werden, sondern vielmehr von den Inhabern, Geschäftsführern und den "leitenden" Verantwortlichen der "Irrenhäuser" - also der Unternehmen in Deutschland.

Ich danke dem Verkäufer für die sehr gute Qualität des "gebrauchten" Buches.
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am 18. Februar 2011
"Ich arbeite in einem Irrenhaus": Wer hat das nicht schon einmal von seinem Unternehmen behauptet? Wer bereits, wie ich, in verschiedenen Firmen tätig war oder als Karriereberaterin das Innenleben der Unternehmen kennt, kann bestätigen: Manche Irrenhaus GmbH, wie passend im Buch von Martin Wehrle beschrieben, übertrifft jegliches Vorstellungsvermögen.

Doch nicht nur der Büroalltag, alle Berufszweige finden sich inhaltlich in bester Gesellschaft wieder. Beispiele aus dem Buch: Da kommen zwei Kollegen aus dem Urlaub zurück und stehen vor verschlossener Tür, weil man sie schlicht weg vergessen hat, sie über den Betriebsausflug zu informieren. Eine Bewerberin bekommt ihre Unterlagen zurück. In der Absage bedankt sich das Unternehmen für das angenehme Vorstellungsgespräch, welches aber nie statt gefunden hat. Oder ein Mitarbeiter, der sich ein Dokument nach Hause mailt, um unbezahlte Überstunden zu machen, wird als "Betriebsspion" entlassen.

Der erste Teil des Buches beinhaltet etliche Passagen dieser Art. Das macht den Teil leicht verständlich und für den Leser nachvollziehbar. Doch auch prominente Beispiele, wie der Einsturz des Stadtarchivs und die damit verbundenen Korruptionsvorwürfe, finden einen Platz. Damit gelingt dem Autor in brisanter Weise, den Kreis zwischen emotionaler Bindung und öffentlichem Interesse zu schließen.

Die Mühe zum Detail findet sich in eigens platzierten Paragraphen einer "Irrenhaus-Ordung" und manch anschaulicher Karikatur wieder. Einen weiteren Bonbon bekommt der Leser im zweiten Teil. Hier hat er die Möglichkeit zu testen, in welchem Stadium sich seine Irrenhaus GmbH befindet. Und nicht nur das. Die Lektüre läd ein, sich seiner Werte und Ansprüche klar zu werden. Denn: Was für den einen unerträglich ist und ihn krank macht, bewirkt beim anderen die helle Begeisterung und Lebensfreude. Und für die Leser, die einen Ausweg aus der Hölle suchen, gibt es noch zahlreiche Ausbrecher-Tipps - wahlweise auch ein Frühwarn-System, um gar nicht erst in die Irrenhaus-Falle zu tappen.

Ein ernsthaftes Thema in amüsante Lektüre verpackt. Ein gutes Medikament, Irrsinn im Berufsalltag zu bekämpfen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. März 2011
Seit Jahren blickt der Karriereberater Martin Wehrle tagtäglich hinter die Fassaden deutscher Unternehmen. Was er da sieht und hört, ist oft der blanke Irrsinn. In seinem Buch zeigt er, dass dieser Wahnsinn Methode hat - und wie man ihm entkommen kann.

Wir lernen hier zum Beispiel, dass es, neben durchgeknallten Einzeltätern, einen branchen- und einen firmeninternen Irrsinn gibt. Dem Branchenirrsinn entkommt man nur, wenn man sich beruflich vollkommen neu orientiert. Nur die Firma zu wechseln, bringt da nichts.

Der firmenspezifische Irrsinn dagegen ist von Haus zu Haus verschieden. Man muss einfach so lange suchen, bis man die Irren findet, mit denen man es noch am ehesten aushält. Wie das geht, verrät uns der Autor natürlich auch. Mit Hilfe des Internet ist das heute wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als noch vor 20 Jahren. Man muss nur wissen, wie man seine Netzwerke dafür nutzen kann.

Dass man in kleinen Familienklitschen anders spinnt als in international agierenden Konzernen, hat man sich ja schon gedacht. Doch dass der Irrsinn in Phasen verläuft, wobei manche Beklopptheit vergeht und andere besteht, das dürfte nicht allgemein bekannt sein - und ist gut zu wissen. Es gibt also tatsächlich Spielarten des Firmenwahnsinns, die man aussitzen kann.

Woher der ganze Firmenirrsinn kommt, wird deutlich, wenn man Wehrles Typologie der Firmenkulturen betrachtet. Sind Mitarbeiter und Kultur nicht kompatibel, kann das nichts Gutes werden. Doch wie eine Firma tickt, lässt sich zum Glück schon im Vorfeld einigermaßen zuverlässig herausfinden.

Sitzt der Insasse allerdings schon im falschen Irrenhaus und will sich nicht dauerhaft verbiegen, hilft nur noch der Wechsel in eine passendere Anstalt. Denn von innen heraus verändern lassen sich die Strukturen nicht ... zumindest nicht vom einfachen Mitarbeiter. Manche Un(te)rarten des Wahnsinns kann man allerdings mit etwas Glück und Kreativität unterlaufen. Beispiele dafür liefert das Buch.

Statt sich als Bewerber nur darauf zu konzentrieren, sich für den potenziellen Arbeitgeber so attraktiv wie möglich darzustellen, sollte man also auch darauf achten, wie die Firma ihrerseits auf einen wirkt. Egal, wie seriös und freundlich man sich dort geben mag: Irrsinn lässt sich nicht komplett verbergen. Es gibt Warnzeichen! Man muss sie nur erkennen können.

Ob und wie sehr der eigene Arbeitgeber spinnt, zeigt DER GROSSE IRRENHAUSTEST. Und wer mittlerweile zu dem Schluss gekommen ist, dass er dringend die Anstalt wechseln muss, für den gibt es DAS GROSSE FRÜHWARNSYSTEM - 25 Tipps und Hinweise zur Erkennung und Meidung irrer Firmen ... damit man nicht vom Regen in die Traufe kommt. Auch wenn man heutzutage auf dem Arbeitsmarkt nicht besonders wählerisch sein kann: Einem unzumutbaren Irrenhaus sollte man wenn irgend möglich aus dem Weg gehen.

Dieses ebenso informative wie unterhaltsame Buch tut nicht nur was für den Durchblick, es trainiert auch noch die Nackenmuskeln: Man ertappt sich dabei, beim Lesen abwechselnd kräftig zu nicken, weil man so vieles wiederkennt, und heftig den Kopf zu schütteln angesichts der beschriebenen Zustände.

Bei den grotesken Fallbeispielen weiß man oft nicht, ob man laut loslachen, aus Mitleid weinen oder vor Wut schreien soll. Die Erlebnisse der "Insassen" sind komisch und tragisch zugleich. Dummerweise sind es keine phantasievoll erdachten Abenteuer aus Absurdistan, sondern der ganz normale Wahnsinn in diversen Unternehmen. Da ist man schon froh und erleichtert, wenn beim Test herauskommt, dass der eigene Arbeitgeber nur zu den mäßig Meschuggenen gehört.
11 Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein unterhaltsamer und informativer Einblick in die irren Irrungen Deutscher Unternehmen, bei Wehrle mit dem Synonym Irrenhäuser belegt. Auch wenn der Text an mancher Stelle etwas pointierter hätte ausfallen können, ein amüsantes Lese-Erlebnis. Allerdings fallen die Lacher immer etwas säuerlich aus, sind dies doch Beschreibungen realer Firmen und Vorfälle, nicht die satirischen Überspitzungen, für die man sie zu gern halten möchte.

Im ersten Teil des Buches beleuchtet der Autor das Irrenhaus aus unterschiedlichen Blickrichtungen und eröffnet dabei manche interessante Sichtweise. Gewürzt werden diese Betrachtungen mit Anekdoten aus dem real existierenden Wahnsinn. Mancher Rezensent oder Kommentator hat hier schon Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Schilderungen angemeldet - leider habe ich schon zu viel erlebt, um mich dieser Fraktion anzuschließen.

Der zweite Teil beginnt mit dem Irrenhaus-Test (arbeite ich in einem Irrenhaus?), zeigt auf, welchen Beitrag zum Irrsinn der Mitarbeiter selber leistet und weist Wege aus dem Irrenhaus. Auch hier gibt es interessante Anregungen, auch wenn man selber sich vielleicht nicht mit konkreten Wechselgedanken trägt.

Auch wenn viele Erkenntnisse vielleicht nicht ganz neu sind, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht: Man gewinnt einen anderen Blick auf den Irrsinn und nimmt die Symptome bewusster auf. Insofern ein Augenöffner, den ich jedem ans Herz legen möchte.
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am 9. März 2011
Die letzten Jobratgeber waren rausgeschmissenes Geld. Doch dieses Buch ist gnadenlos gut. Nach dem Lesen war klar: Ich bin mit dem Irrsinn nicht allein. Hier steht u.a. drin:
- Was die Mitarbeiter so in deutschen Firmen erleben - ein Abenteuerurlaub ist nichts dagegen! Lest mal das Kapitel über die Quartalszahlen-Säufer.
- Auch wenn das Thema ernst ist (immer mehr psychisch Kranke!): Man hat beim Lesen eher Lach- als Weintränen in den Augen. Lest mal das Kapitel über den Betriebsausflug, den der Chef mit einer "Überraschung" ausklingen lässt.
- Entgegen dem üblichen Berater-bla-bla wird hier Klartext geredet: Man erfährt, was man selbst zu dem Irrsinn beiträgt und wie man sich entziehen kann. Da hilft auch das "Frühwarnsystem", das beim Bewerben vor Balla-balla-Arbeitgebern warnt. Besonders genial ist der "Irrenhaustest", mit ihm kann man den Wahnsinn der eigenen Firma prüfen.
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