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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 6. Juli 2002
Das dünne Büchlein wirkt zunächst so harmlos, schlicht unauffällig, aber beim Lesen ändert sich dieser Eindruck sehr schnell! Der nostalgische Erdbesuch der beiden alten Herren entwickelt sich zu einem köstlich skurilen Abenteuer, in dem uns allen - von Russland bis USA, von Deutschland bis Israel - die Maske von Souveränität, Anstand und Größe im Handumdrehen abgenommen wird. Der gütig vertrottelte Mr. Gott und sein "teuflisch" böswilliger Reisegefährte Mr. Smith zeigen uns die Reaktion von Menschen, wenn diese plötzlich mit dem Unfassbaren, Unmöglichen konfrontiert werden und gleichzeitig ihr Weltbild und ihre Alltagssicherheit völlig auf den Kopf gestellt werden. Wie großartig Herr Ustinov makabere, skuril-hintergründige Situationen schildern kann und wie leicht, fast unbeschwert dabei sein Erzählstil ist, ist einzigartig. In diesem Buch hat er sich selbst übertroffen, weil er bisher geheiligte Tabus bricht und ohne jede Blasphemie über die göttliche Schulter schaut und Himmel und Hölle einmal auf ganz andere Weise in Bewegung setzt. Schade, dass es nicht 6 Punkte gibt, ich hätte sie verteilt!
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am 5. September 2003
Dieses Buch habe ich mit großer Freude gelesen, da es eine lustige Geschichte erzählt, die trotzdem die Botschaft nicht verfehlt. Die Ironie gegenüber der Menschheit, die Ustinov darin versprüht, ist beißend, stimmt nachdenklich, jedoch zugleich äußerst unterhaltsam. Nicht zuletzt deshalb, weil "uns", der Gesellschaft, über weite Strecken der Spiegel vorgehalten wird. Ich halte Ustinov für ein Genie, da er es versteht, in eine an sich unrealistische Geschichte so viel subtilen Realismus zu packen, dass der Leser denkt, er sei Teil des Buches. Er scheint die Welt sehr gut zu beobachten, zieht daraus seine Schlüsse, die meinen ziemlich nahe liegen, und verarbeitet diese in dem Buch. Deshalb kann mein bescheidenes Urteil nur lauten: Absolute Empfehlung!
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am 17. Juni 2015
Als Atheist, der gerne nachdenkt, fand ich schnell in den ironischen, unterhaltsamen ca. 300seitigen Roman von P. Ustinov hinein. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: Zwei Herren landen in Washington und geben sich als Herr des Himmels und Herr der Hölle aus. Ihre Mission: Dir Menschen im Detail kennenzulernen. Die Erfüllung dieser Aufgabe führt sie über nahezu alle Kontinente und bri gt sie mit unterschiedlichen vom Menschen geschaffenen Situationen (Krieg, Konsum, "Laster", etc.) in Berührung.
Sinn und Zweck des Romanes ist sicherlich die amüsante Darstellung der von P.Ustinov errungenen Lebenserfahrung (ich meine, es war mit eines seiner letzten Eerke vor seinem Tod). Dies ist ihm m.R. gut gelungen.

Warum dann "nur" drei Sterne? Nun, im Laufe des Buches verflog für mich schnell die anfängliche Lesensfreude. Es wurde mir ein wenig zu offensichtlich und ein wenig zu übertrieben.

Dennoch, bleibt es ein guter Schmöker, der Abwechslung in meine Büchersammlung bringt. Wer gerne über Gott und die Welt nachdenkt, macht jedenfalls nicht viel Falsch.
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am 15. Dezember 1999
Wer bei diesem wunderbaren Werk Ustinovs' nicht zum Schmunzeln, herzhaften Lachen oder aber auch zum Grübeln angeregt wird, dem muß etwas wichtiges im Leben fehlen - die Lust am Leben! Selten gibt es Bücher, die das "Lustwandeln" Gottes und des Teufels auf der Erde auf so wunderbare Weise beschrieben haben.
Auf seine unnachahmliche Art und Weise beschreibt Sir Peter Ustinov, wie aus Gott ein Krimineller internationalen Ausmaßes wird und wie er letzten Endes den Pragatismus des Teufels, der selbstverständlich in ständiger Widerrede zu ihm agiert, zwar nicht für gut - aber den Situationen angemessen erachtet.
Ein absolutes MUSS für jeden, dessen Gedanken um mehr kreisen als ausschließlich um ein oder zwei Dinge und für den die Welt aus mehr besteht als aus "seiner" kleinen Parzelle!
Viel Spaß beim Lesen!
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Nach vielen, ewigen Jahren treffen sich Gott und sein Pendant Satan, genannt Mr. Smith, auf der Erde um ' mit einer menschlichen Hülle versehen ' zu ergründen, wie es um die Entwicklung der menschlichen Schöpfung steht.
Beide tauchen aus dem Nichts ' sie materialisieren sich ' auf einem Gehsteig in Washington DC auf, wo ihre Reise anfängt.
Die Probleme beginnen bereits beim einchecken in einem Hotel, wo es die ersten Schwierigkeiten gibt, als Gott seinen Namen mit G-O-T-T buchstabiert, darauf beharrt, dass er keinen Nachnamen hat und er zum Zahlen der Rechnung das Geld aus seiner Tasche 'zaubert', leider ist die Währung nicht der Zeit entsprechend'..

Sie werden wegen Falschmünzerei festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Von dort herauszukommen und die Reise fortzusetzen stellt für das ungleiche Paar natürlich keine Schwierigkeit dar. Aber dies, verbunden mit dem Falschgelddelikt von Gott, ruft das FBI in Aktion, dass ihnen nun auf ihrer Reise quer über die von ihnen geschaffene Welt auf den Fersen ist.

Eine turbulente Reise durch Amerika, England, Russland, China, Japan und Indien beginnt und in jedem Land treffen sie auf Menschen, denen sie gerne klarmachen möchten, wer sie sind' nur dass die Menschen eher an die Existenz von ausserirdischen Wesen glauben, als an die Realität von Gott und dem Teufel. Und dass diese zwei auch noch miteinander unterwegs sind, passt natürlich überhaupt nicht ins Weltbild.

Peter Ustinov ist ein Mensch mit Humor, mit einem besonderen Humor und genau der spiegelt sich in diesem Roman um den Allmächtigen und den Teufel wieder. Gott ist in dieser Geschichte eine sehr liebe (dicke) Figur, etwas vergesslich ab und an, aber sehr locker und vor allem lustig. Blondes, gelocktes Haar, Bart, gewandet in ein Nachthemd und mit weissen Tennisschuhen an den Füssen. Der Teufel, der ja eigentlich ein Engel war, bevor Gott ihn wegen Aufmüpfigkeit aus dem Himmel warf, hat auch viele nette Züge und ist vor allem sehr gut informiert, was in der Welt so vor sich geht. Mr. Smith ist hager, hat ein Gesicht, dass einer Dörrpflaume gleicht, hat langes, fettiges Haar und ein supermodernes Shirt, dass er in einem Schwulenbadehaus gestohlen hat. Diese beiden Figuren hat er sehr gut geschaffen und ich habe oft richtig lachen müssen.

Das Buch liest sich schnell, wobei ich es oft als Auf und Ab empfunden habe. Erst voller Humor und schöner Szenen und dann wieder ein wenig langatmig und sich wiederholend. Das hat mich persönlich ' ab der Hälfte etwa ' schon etwas gelangweilt, auch wenn die Orte der Besuche wechselten.

Ein schöner Zeitvertreib, der Gott und den Teufel sehr menschlich macht und zeigt, dass die Beiden sich ziemlich gut verstehen. Auf Grund der längeren, für mich schwächeren Stellen erhält dieses Buch von mir insgesamt

3 von 5 Punkten.
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am 10. Dezember 2014
Dieses Buch von Sir Peter Ustinov ist - wie vieles andere von ihm - gleichzeitig humorvoll und hintersinnig, gelegentlich leicht
bissig. Ich besitze das Buch selbst und habe es nachbestellt als Weihnachtsgeschenk für jemanden mit einem ähnlichen Charaktermuster. Das Buch ist im normalen Buchhandel nicht mehr erhältlich, aber der famose MediMops hat es noch gehabt,
und zwar, obwohl gebraucht, in vorzüglichem Zustand, und prompt geschickt. Ich kaufe schon seit längerer Zeit gerne seltene Bücher bei Medimops, wünsche schöne Feiertage und weitere gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr.
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am 13. April 2003
Ein Buch, das man fast immer mit einem Lächeln auf den Lippen liest. Ustinov gelingt es mit feinem Humor die Welt zu beschreiben. So, wie es nur ein Mann mit seiner Erfahrung kann. Die Reise des Alten Mannes und Mr. Smith' hier auf Erden macht Spass und regt teilweise zum Nachdenken an. Vorsicht: Man ist ständig versucht eher unbeteiligten Lebenspartner etc. ganze Passagen vorzulesen...
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am 2. Mai 2005
Es scheint, als würde sich die Welt manchmal ein wenig anders benehmen, wie man es ihr eigentlich zumuten würde. Vor allem, wenn ein älterer, dicklicher Herr mit weißem Rauschebart und ein großer, hagerer Mann in Schwarz auf den Plan treten.
Dass diese beiden die ewig konkurrierenden Herren des Himmels und der Hölle sind, wird dem Leser schnell in den Sinn kommen, aber dennoch schier unglaublich erscheinen.
Eine Weltreise der etwas anderen Art, die sich wie kurzer Flug um den Globus anfühlt nur leider viel schneller vorbei ist. Dass Sir Peter Ustinov natürlich nicht ohne eine kleine, mahnende Lehre auskommt, ist klar. Dennoch: diese fällt für jeden einzelnen Leser anders aus und das ist es, was das Buch so einmalig und zu meinem Lieblingsbuch macht!
Fazit: LESEN!
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am 30. Mai 2011
Sir Peter Ustinov - muß man mehr sagen?
Ich habe das Buch vor vielleicht 20 Jahren im Schrank gehabt. Fand es ganz toll damals. Nun bin ich darüber gestolpert und habe es für meine Freundin gakauft. Die steht auf Ustinov. Ich selbst will es nun auch ncohmals lesen, zumal ich meine Freundin immerzu schmunzeln sah und lachen hörte, sobald sie das Buch in der Hand hatte. Leicht und beschwingt erzählt Sir Peter von Gott und dem Teufel im 20. Jahrhundert auf Erden. Sie sind doch ein wenig überfordert in unserer Welt, schlagen sich aber tapfer durch.
Viel, viel Spaß damit !!
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Juli 2004
Es sind liebenswerte "Menschen", Gott und der schlitzohrige Satan Mr Smith, die auf die Erde kommen, um die Entwicklung der Schöpfung zu begutachten.
Als erstes landen sie in Amerika, werden von FBI aufgegriffen und wegen Falschmünzerei festgenommen. Sie lernen die Freuden moderner Technik kennen - vor allem Mr Smith begeistert das Fernsehen - und die religiösen Auswüche der Sektenprediger. Von Amerika aus geht es durch die Welt, England, Israel, Russland, China, Japan, Indien, immer mit dem FBI auf den Fersen. Glücklicherweise können Gott und der Satan sich unsichtbar machen und an jeden Flecken der Welt wünschen.
Durch die Erlebnisse und Gespräche der beiden "Überirdischen" nimmt Ustinov Eigenarten der Nationen aufs Korn (z.B. drängelt Gott sich bei den Engländern in der Warteschlange vor). Auch spart der Autor nicht mit Verweisen auf politische und gesellschaftliche Missstände, das Massaker auf dem Platz des himmlischen Frieden in Peking z.B. oder Japan Wirtschaftsgläubigkeit. Manches davon ist durch die politischen Erreignisse leider schon eingeholt wie die Frage der amerikanischen Friedenspolitik.
Gott wird als einer dargestellt, der mit einer zunächst kindlichen Naivität das betrachtet, was aus seiner Schöpfung geworden ist; er muss sich des öfteren von Satan belehren und aufklären lassen, der viel schneller kapiert, wie die moderne Welt funktioniert. Naturgemäß braucht Mr Smith in der Wahl seiner Mittel nicht so zimperlich zu sein wie Gott und kann Pässe, Koffer und Fernseher stehlen oder auch den Besuch eines Schwulenclubs oder eines Bordells wagen.
Ein vergnügliches Buch, in dem hinter jedem Absatz Peter Ustinov mit den Augen zwinkert. Wer leisen hintergründigen Humor mag und gern zwischen den Zeilen liest, sollte sich das Buch unbedingt zu Gemüte führen.
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