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am 12. Juni 2013
Interessant ist es, wenn der Autor konkret wird, z.B. beschreibt, um wieviel sich die Geldmenge vor den EZB Rettungsmaßnahmen vergrößerte und um wieviel weniger danach. Das war mir genauso unbekannt, wie seine Feststellung, dass diese Geldmenge für die Inflation unerheblich ist. Inflation führt der Autor auf Angebot und Nachfrage- Ungleichgewichte zurück, was dann zu der berühmten Lohn-Preis -Spirale führt. Das fand ich einleuchtend, ebenso wie den Schluss, wohin das für die Deutschen führt und die Südlander führen sollte. Wobei wir dann nach meinem Verstehen doch wieder bei erner deutschen Inflation landen.
Gar nicht verstehen kann ich den Schluss des Autors, dass die Hyperinflation in den 20ger Jahren für die meisten Deutschen
gar nicht so schlimm gewesen sein soll - wenn ich da an meine Pleite gegangenen Ur- und Großeltern denke, kann ich das
nicht akzeptieren (im Buch Position 939 bei meinem Kindle). Manche Überlegungen , die damit zusammenhängend geäußert
werden, finde ich aber interessant.
Insgesamt hat mir das Buch die Angst der Deutschen besser erklärt, als mir vorher bewußt war. Ob es tatsächlich ein
nationales Problem ist, kann ich nicht beurteilen.
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am 28. Oktober 2015
Es ist ein gutes kleines Buch, dass dem Normalbürger das Phänomen Inflation erklärt und ihn davor schützt sich bei dem Thema von Medien, Politik und Finanzbranche in die Irre führen zu lassen.
Schieritz holt hier nach, was die Schule an uns versäumt hat.
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am 17. Juli 2015
"Die Inflationslüge" ist ein wunderbares Buch, das in einfacher Sprache erklärt wie unser Geldsystem funktioniert. Das Buch bietet ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. An alle die sich nicht durch dicke Theoriewälzer quälen wollen, ist diese Buch ein absolutes Muss !!
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am 7. Oktober 2015
Dem Buch fehlt teilweise durch komplexe Erklärungen die Leichtigkeit beim Lesen trotz der geringen Seitenzahl.. Ansonsten sind gute Ansätze enthalten.
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am 18. August 2013
Ich habe das Buch nach Lektüre von Hans-Werner Sinn‘s Buch „Die Target Falle“ zum Verständnis linker Wirtschaftspolitik gekauft.

Zu Beginn wir die Theorie des Geldes angedeutet. Es wird u.a. der Unterschied zwischen Zentralbankgeld und Bargeld einerseits (Forderungen gegenüber der Zentralbank) und Bankeinlagen (Forderungen gegenüber einer konkreten Bank) erläutert. Es wird darauf verwiesen, dass die Zentralbankgeldmenge (M0) sich innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt hat, während gleichzeitig aber die Bankeinlagen (M1,M2) aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nur unwesentlich gestiegen sind. Der Unterschied wird durch das fehlende Vertrauen der Banken untereinander erklärt und dadurch dass die deutschen Banken höhere Zinsen für ihre Investments in Spanien forderten (S.69f). Der Autor räumt dann auch ein, dass damit das private Geld durch EZB Geld ersetzt wurde.

Soweit etablierte Theorie. Nun wird es aber spekulativ:

Seine These, dass Inflation nicht weiter schlimm ist basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen:
Laut einer Studie über die Inflation in der Weimarer Republik waren von der Inflation weniger die Arbeiter betroffen sondern vielmehr das Bildungsbürgertum und die Wohlhabenden. Denn in dem Wirtschaftsmodell des Autor kann es Inflation nur geben wenn es einen Nachfrageüberhang gibt, welcher höhere Löhne voraussetzt.
Er glaubt auch nicht daran, dass die überschuldeten Staaten ihr Heil in einer Inflationsspirale sehen, denn „die Staaten müssen ja ständig auslaufende Schuldscheine durch neue ersetzen“. Damit ist dann auch die vom Autor durchaus bewunderte finanzielle Repression (d.h. Staaten zahlen weniger Schuldzinsen als der Markt eigentlich einfordert) unmöglich. Genau hier läuft es aber dem Leser von „Die Target Falle“ kalt den Rücken herunter. Die Kernthese dieses Buches lautet nämlich, dass es „den Ländern des Süden gelingt, ihre zu alten Marktbedingungen verzinsten Schulden bei den Gläubigern der Kernländer loszuwerden... Im gleichen Schritt wird das Sparvermögen der Kernländer von marktfähigen Vermögenstiteln in bloße Target-Forderungen umgetauscht, die niemals fällig gestellt werden können“ (Sinn S.339) Also haben wir doch schon die finanzielle Repression. Leider hat der Autor aber offensichtlich Sinn nicht gelesen und geht auf diese Argumente nicht ein. Dafür zieht er es vor sich argumentativ mit dem Soziologe Dobrindt (Generalsekretär der CSU) auseinander zu setzen.
Obwohl fast alle unangenehmen Argumente der Gegenseite zur Eurokrise ignoriert wurden, kann es sich der Autor aber nicht verkneifen, trotzdem noch einen Lösungsvorschlag zur Eurokrise zu liefern. Vergemeinschaftung der übermäßigen Schulden und Tilgung durch eine Vermögensabgabe, „denn schließlich profitieren von den staatlichen Rettungsaktionen in besonderen Maße die Vermögenden. Sie halten direkt oder (indirekt) viele der Staatsanleihen“. Leider hat Sinn aber nachgewiesen, dass wir Deutschen indirekt über die Zentralbank diese Titel halten.

Aber Hans-Werner Sinns Argumente ignoriert der Autor leider konsequent und deshalb ist der Erkenntnisgewinn bescheiden.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Juni 2013
Besonders hervorzuheben ist die Art, in der das Buch geschrieben ist: verständlich. Und das bei einem wirklich nicht einfachen Thema. Was ist Inflation? Was ist Geld? Wie wird Geld geschaffen? Droht uns eine Hyperinflation? Und welche Wege gibt es aus der Schuldenkrise? Hinzu kommt, dass dieses Buch wirklich auf der Kern der Sachen zu sprechen kommt, somit ist es auch schnell gelesen.
Ich habe die Kindle-Version gekauft, und hier stört mich leider, dass die Formatierung immer dann schrecklich aussieht, wenn eine Grafik ins Spiel kommt. Einfacher wäre es meiner Meinung nach gewesen, hätte man die Grafik einfach verlinkt und ans Ende des Buches getan, so kommt man nicht aus dem Lesefluss. Außerdem sind mir persönlich die historischen Hintergründe zu kurz gefasst, aber das mag einfach daran liegen, dass ich mich speziell dafür sehr begeistern kann.
Insgesamt ein schlaues, informatives Buch, dass einen die Welt ein wenig klarer sehen lässt.
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am 19. Mai 2013
Hallo,

ich kann dieses Buch ohne Abstriche empfehlen. Alles, was man rund um die Themen Geld, Inflation und Geldpolitik verstehen muss, wird gut und unkompliziert erklärt. Zusammenhänge werden so einfach wie möglich, aber so anspruchsvoll wie nötig aufgezeigt.
Lediglich die Vorzüge einer mit Gold gedeckten Währung und die Umstände, in der ein solches System sicherlich auch seine Vorteile hat, wurden zu kurz beschrieben.

Ein sehr informatives und lehrreiches Buch um die größte Angst der Deutschen besser verstehen und sich nicht von ihr anstecken zu lassen.
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am 7. Juni 2013
Das Buch öffnet die Augen. Der Leser bekommt Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge, wie dies möglicherweise auch mit einem Studium nicht möglich ist. Der Autor ist von keinen Interessen abhängig und stellt die Dinge so dar, wie sie sind, ohne falsche Fährten zu legen, wie dies durch Lobbyismus und Verbände üblich ist. Dabei wird der Sachverhalt allgemeinverständlich dargestellt.
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am 31. Mai 2013
Das versteht auch ein "normaler" Mensch und verlangt kein BWL-Studium. Das Buch macht Hoffnung im Dickicht der Meinungen.
Tut gut.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juni 2014
Es handelt sich wirklich um eine erstklassige Bearbeitung des Themas Inflation. Kurz, knackig und prägnant werden die Zusammenhänge dargestellt. Für jeden Laien verständlich und nachvollziehbar. Ich hätte auch deutlich mehr für das Buch gezahlt.
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