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TOP 500 REZENSENTam 7. Juli 2010
Über die Bilderberger hat man viele Jahre lang gar nichts gehört, geschweige denn gewußt, aber im Zusammenhang mit all den Machenschaften, die nun auf der Erde immer mehr öffentlich werden, gerät auch diese Gruppe jedes Jahr stets weiter in den Fokus. Es wird für sie immer schwieriger, ihre geheimen Treffen auch wirklich geheim zu halten.

Der Autor hat sich 2009 die Mühe gemacht, zusammen mit anderen Personen herauszufinden, was diese ca. 120 Leute umfassende Truppe in Griechenland eigentlich treibt und versuchte, in den 4 Tagen, die man sich dort im Hotel aufhielt, mehr zu erfahren. Es war sehr interessant und aufschlußreich, zu lesen, mit welchen Mitteln und von wem Gerhard Wisnewski und sein Team davon abgehalten werden sollten, auch nur in die Nähe des Hotels zu kommen. Dafür daß über die Bilderberger in der "freien" (?) Presse nicht berichtet wird (werden darf?) werden die Tagungsmitglieder mit massivsten Mitteln versucht zu schützen und abzuschotten - zur Not auch mit Schußwaffen... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Nach dieser Einleitung erfährt der Leser etwas über die Historie der Bilderberger, wer sie gegründet hat und was der Zweck dahinter sein könnte. Ich muß sagen, die Logik, mit der hier unbequeme Fragen gestellt und aufgrund all der Gegebenheiten (die sich dann nach solchen Treffen) in der Mainstreampolitik abspielen, Schlußfolgerungen aufgezeigt werden, ist schon bestechend. Natürlich hat Gerhard Wisnewski für viele Dinge keine Beweise. Das kann er auch nicht, da sich alle Besucher solcher Bilderberger-Treffen, die er z.B. in Deutschland angeschrieben hat, in verdächtiges Schweigen hüllen. Aber auch allein die Antwortbriefe, die er auf seinen (zugegebenermaßen) äußerst erquicklichen Fragebogen erhielt, sagen einiges aus. Auch mit keinen oder wenig Worten kann man viel sagen!

Sehr gefallen hat mir auch das Kapitel, in denen er diese Antworten bewertet. Es ist nämlich vielfach eine gute Prise Humor dabei, was das Buch seitenweise sehr locker macht. Auch so ein ernstes Thema gewinnt durch humoristische Einlagen, denn der Inhalt an sich macht nachdenklich genug. Zu denken geben sollte einem die Tatsache, daß immer sehr kurz nach den Bilderberger-Treffen, über die NICHTS berichtet werden darf, mit viel Getöse die sogenannten Gipfeltreffen stattfinden... Das Buch gibt interessante Antworten hierzu, und man sollte in den Wochen und Monaten sehr genau beobachten, was politisch passiert...

Im Anhang findet man dann noch die (komplette?) Liste der Teilnehmer des Bilderberger-Treffens von 2009 und darf sich gerne einmal wundern, welche Namen dort draufstehen. Es sieht nach fast der gesamten Haute Volaute des Globus' aus... Ebenfalls sind die Antwortbriefe einiger Angeschriebenen abgedruckt, die dem Autor ausgesprochen seltsame Begründungen geben, weshalb sie ihm seinen Fragebogen nicht beantworten können.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames und gut lesbares Buch, das einem einiges an aufschlußreichen
Informationen über eine der geheimnisvollsten Gruppen auf unserem Globus gibt!
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am 11. Juni 2010
Die jährlichen Treffen der "Bilderberger" sind zwar ein Großereignis mit jeder Menge Sicherheitspersonal und Polizei "in zivil", aber bis vor kurzem konnte man davon nichts in den populären Medien lesen. Es handelte sich vielmehr immer nur um ein Gerücht und eine Vermutung. Die Nahrung für Verschwörungstheoretiker, mehr nicht.

Dank alternativer Medien wuchs die Masse, die von den "Geheimtreffen" informiert wurden, und selbst Teilnehmerlisten sickerten immer irgendwie durch. Und plötzlich gibt es eine offizielle Homepage über die Bilderberg-Gesellschaft. Das nenne ich mal "die Flucht nach vorne".

In diesem Jahr traf man sich Anfang Juni in Spanien, und unter den deutschen Mitgliedern zählt auch Herr Achermann von der DB.
Gerüchten zu Folge sind Henry Kissinger und David Rockefeller die jährlichen Gastgeber, der Vorsitzende der amerikanischen ( und inzwischen mehr als umstrittenen ) FED darf nie fehlen, Bill Gates sprach in diesem Jahr angeblich über die Möglichkeit zur weltweiten Geburtenkontrolle durch Impfstoffe und Sterililisation durch Ultraschall und auch Angie ist schon einer Einladung zu einem Jahrestreffen gefolgt.
Primär geht es um globale Wirtschaftsfragen, große Geschäfte und wie man alle Länder irgendwie unter einem Dach vereinen könne. Peace on Earth sozusagen.

Dazu scheinen viele Mittel recht zu sein. So wurde Herr Rockefeller Mitte der Neunziger Jahre darin zitiert, dass er der Meinung sei, die Welt bräuchte nur eine große Krise, die Menschen müssten nur genügend verunsichert werden, um die Völker zu "vereinen".............sehr mysteriös....

Unter diesen Anhaltspunkten ist es natürlich ein kleiner Zufall, dass sich wenige Jahre später die gesamte westliche Welt gegen die Achse des Bösen vereint hat. Genauso zufällig ist es wohl auch, dass genau dann der Euro sinkt, wenn der Dollar als Welt-leitwährung schon fast abgeschafft war und das ( amerikanische ) Ratingagenturen weit entfernte Länder negativ Beurteilen, obwohl die USA mit über 13 Billionen Dollar Staatsschulden selbst als Bankrott anzusehen sind.
Zufällig ist es auch, dass die Teilnehmer dieser Runde große Profite während der Schweinegrippe-pandemie machen konnten, obwohl die Pandemie ausblieb und inzwischen sogar DER SPIEGEL darüber berichtet, dass die "Fachmediziner" des WHO Zuwendungen der Pharmakonzerne erhalten haben.
Und der größte Zufall ist doch der geplante, aber leider immer noch nicht ausgeführte Blitzkr.ieg gegen den Iran.
Dort gibt es zwar keine "Massenvernichtungswaffen" mehr, aber diese Bezeichnung, die im Falle des Irak als Lüge entlarvt wurde, ist ganz einfach durch den Begriff "Atomprogramm" ausgetauscht worden.
Egal, was man dort nicht finden würde. Es ist sicher, dass eine derartig große "Krise" erstmal von unseren bankrotten Ländern ablenken würde und man sich - wie Herr Köhler es so schön formuliert hat - "neue Absatzwege sichern" könnte....

Im Zuge dieser ganzen Zufälle und unserer derzeitigen desaströsen Welt-Situation könnte man sogar einen Bogen zu diesen - natürlich gefälschten - "Pr@tokollen der weisen von..." schlagen, besonders im Hinblick auf die K@nfession der Teilnehmer und Gastgeber ( Rockefeller, Achermann, Kissinger, FEDler....). Aber das wäre nicht nur zu weit hergeholt, das wäre bösartig und anti.se.mitisch....................

Auch wenn man sich nach der Lektüre dieses Buches in AKTE X versetzt fühlt, wo eine kleine Gruppe die neue Weltordnung geplant hat, so ist es doch sehr unterhaltsam und im Kern der Aussage mehr als zutreffend.

5 Sterne:-)
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am 21. Dezember 2015
Nach dem man dieses Buch liest , weiß man plözlich warum die so hochgelobte demokratischen Wahlen in Deutschland und übrigens überall vergeblich sind. Es ist egal ob es CDU oder SPD oder Grüne sind die gewählt werden, die Banken und die geheime Weltmacht entscheidet über unsere Existenz. Man fragt sich warum hat man die gute DM hergeben müssen? Warum müssen plözlich milionen Flüchtlinge nach Deutschland kommen, warum tut Herr Draghi so viel Papiergeld drucken? Wieso bekommen wir keine Zinsen für unser erspartes Geld das in den Banken liegt und von ihnen verwendet wird. Warum macht die Kanzlerin Merkel mit ihrer Regierung und die SPD Herrschaften alles gegen den Willen der Deutschen Bevölkerung und macht seit Jahren nichts für das eigenen Vollk? Warum wird auf einmal so heftig gegen den russischen Präsidenten gespuckt und warum wird unterdessen vieles Geld in der Ukraine gesteckt. Warum werden die Griechen mit deutschen Geld gefüttert und das griechische Volk sieht nichts von diesem Geld? Warum ist Obama die Friedenstaube und hat unter seiner Präsidentschaft die meisten Kriege geführt? Was macht eigentlich der so geehrte und Volksnahe grüne Joschka Fischer heute ,den ar schimpfte so sehr gegen die Kapitalisten als er Minister war? Jetzt hört man von Ihm nichts und ist der Berater gerade dieser kapitalisten?
Das alles und noch viel viel mehr bekommt der Leser zur Kenntnis, wenn er in Ruhe und aufmerksam das Buch von Gerhard Wisnewski liest. Ein wunderbares Buch , keine Spuhr von Verschöhrungstheorien, alles klar und realistisch dargestellt. Es lohnt sich diese Sachen zu kennen um zu wissen wem man wählen wird und wem nicht.
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am 22. November 2015
Die wahren Drahtzieher der Macht, die Bilderberger sind hier prima beschrieben. Eine wahre blutrünstige gruseilige "Ganstergeschichte" der besonderen Art.
Ein Oskarverdächtiger Kracher für Hollywood, da sieht James Bond alt aus.
So ein Film zu Aufklärung würde eine Revolution auslösen.
Nicht, er ist wieder da, sondern„Sie sind noch da und haben sich vermehrt“.
Ein Prozent herrscht über den Rest der Menschheit, z.B. Jesuiten u. J.,die fette Elite der Geldsäcke und Scheinheiligen sowie Europäische Königshäuser. Die nimmersatten u. machtgeilen Gäste dieser Welt sähen auf "Gottes Acker" nur Gift, sowie Tod elend u. Leid. Diese prägen u. lenken tagtäglich die Geschicke für Milliarden von Menschen u. treten die Schöpfung unserer Welt mit Füssen.
Sie nähren die Apokalypse mit Angst u. Schrecken, Völkerwanderungen u. Terror.
Nichts aus der Geschichte gelernt, da ist "Tribute von Panem" ein Beispiel.
Wehe den Anfängen!
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am 22. Februar 2010
Gerhard Wisnewski hat tatsächlich etwas Neues zu berichten. Er hat den möglichen Initiator der Bilderberger ausgemacht und einige interessante Hintergrundinfos über ihn zusammengetragen. Es handelt sich um einen gewissen Dr. Hieronim Joseph Retinger, einem Jesuiten aus Polen.

Was nicht herausgearbeitet wurde ist die Antwort auf die Frage, ob nun die Jesuiten als Organisation hinter den Bilderbergern stehen oder ob sich lediglich Menschen zusammengeschlossen haben, die die hohe Qualität der jesuitischen Bildungseinrichtungen für ihre Ausbildung in Anspruch genommen haben.

Für die zweite Möglichkeit gibt es durchaus ähnliche Beispiele. So haben einige der führenden Männer der deutschen Nachkriegswirtschaft ihre Ausbildung auf den Eliteschulen der NS-Zeit erhalten. Sie haben später die Ausbildung als hart aber sehr nützlich für ihren späteren Erfolg gelobt. Nicht auf Grund der politischen Richtung, sondern weil ihnen dort Werte wie Disziplin, Fleiß und Durchhaltevermögen vermittelt wurden.

Was den Punkt der Jesuiten als Organisation in Verbindung mit den Bilderbergern angeht, ist wohl noch ein Buch fällig.

Der Fragebogen, den Herr Wisnewski an mögliche deutsche Teilnehmer verschickt hat, macht einen etwas naiven Eindruck. Ich glaube nicht, dass er bei den Empfängern ernst genommen wurde. Trotzdem sind die Reaktionen der angeschriebenen Persönlichkeiten sehr aufschlussreich.

In dem Buch kommt auch die Frage nach dem Nachwuchs der Bilderberger auf. Familien, die über Generationen am Aufbau Ihres Einflusses gearbeitet haben, werden sicher auch entsprechende Nachfolger bereitstellen können. Bei den handelnden Einzelpersonen, wie einem Henry Kissinger wird es da schon schwieriger. Unterstellen wir, dass die Dynastien das Sagen haben, werden sie sicher wieder entsprechende Strategen finden und diese in das System der Bilderberger einbinden.

Das Buch hat wieder etwas mehr Licht auf eine im Dunkeln agierende Gruppe geworfen. Nun muss an den neuen Erkenntnissen weitergearbeitet werden.

Warum treffen sich die Bilderberger und bauen an einer neuen Weltordnung, die vor allem ihrem Einfluss und ihrem Vermögen nützlich sein wird? Weil sie es können. Dürfen tun sie es sicher nicht. Die Indizien für mögliche Straftaten sind da; jetzt geht es an das Zusammentragen von handfesten Beweisen. Und hier wird sich das eiserne Schweigen der Bilderberger als Schutzschild erweisen.

Fazit: Neue Erkenntnisse, lesenswert aufgearbeitet. Nicht nur kaufen, sondern auch lesen!
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am 18. Mai 2016
Mir war im Vorfeld schon klar, dass es ein Zusammenspiel geben muss, zwischen den Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien und das wir oft eine manipulierte Warheit zu hören/sehen bekommen und nicht alles glauben dürfen, was man uns täglich vorsetzt. Allerdings hat mir dieses Buch einmal mehr die Augen geöffnet, man könnte fast sagen, weiter geöffnet, als es eh schon der Fall war. Wenn man es so liest, gehen einem einige Lichter auf und man fragt sich, warum man darauf nicht selbst gekommen ist. In diesem Buch geht es um die sogenannten Bilderberger, ein Zusammenschluß der Elite unserer Welt. Mächtige Personen aus Regierungen, Medienmogule, Finanz Bosse etc. treffen sich in regelmäßigen Abständen, um Gespräche über internationaler Beziehungen und Fragen zur Weltwirtschaft zu klären. Diese Treffen finden schon seit 1954 statt. Früher wurden sie noch geheim gehalten. Mittlerweile weiß man, dass es solche Treffen gibt, meistens sogar wann und wo. Allerdings werden die Inhalte immer noch geheim gehalten. Einige andere Autoren haben so ihre Theorien, was die Bilderberger angeht. Der eine behauptet, dass sie eine Weltdiktatur im Sinne einer Neuen Weltordnung anstreben. Ihnen werden auch Morde angedichtet und das sie die Finger im Spiel hatten, bei bestimmten Ereignissen. Diesbezüglich wirft z.B. der Irakkrieg 2003 einige Fragen auf.
Gerhard Wisnewski wird oft als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Meines Erachtens wirft er nur einen kritischen Blick auf Ungereimtheiten, die in Wirtschaft, Politik und den Medien leider oft genug vorkommen. Wir glauben doch von Natur aus den Medien, wenn sie uns eine Geschichte auftischen. Aber es lohnt sich, mal selbst zu recherchieren und sich ein eigenes Bild zu machen. Wenn man sich mal die Mühe macht, gewisse Dinge zu hinterfragen, stößt man auf so manche komische Begebenheiten. Ich bin dankbar für dieses Buch, denn ich sehe viele Dinge um einiges klarer und versuche mittlerweile zum größten Teil ohne Vorurteile auszukommen. Es werden künstlich Krisen geschaffen, durch die neue Regime entstehen. Wir alle werden sozusagen "fern gesteuert" und wir können kaum etwas dagegen tun. Dieses Buch ist für Menschen, die auch mal über den Tellerrand schauen und sich gerne auch mal eine eigene Meinung bilden.
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am 30. Oktober 2014
aber die Entdeckungen des Autor decken sich mit vielen Erkennt- und Ereignissen die ich im Laufe meines Lebens selbst erfahren habe.
Der Glaube an eine seriöse Politik schwindet täglich. Danke für das Buch.
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am 8. Januar 2014
Es wird Zeit, dass immer mehr Menschen diese Zusammenhänge erkennen. Dazu leistet dieses Buch einen wertvollen Dienst. Leider gibt es noch immer Zeitgenossen, die sich lieber mit Spielen beschäftigen und dadurch nicht zum Nachdenken kommen.
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am 9. März 2010
Als Einstieg in die Thematik "Bilderberger" ist "Drahtzieher der Macht" durchaus zu gebrauchen. Für diejenigen, die sich bereits mit dem Thema befasst haben, bietet das Buch das eine oder andere neue Detail - aber nichts wirklich Revolutionäres. Den Bezug zu den Jesuiten, den Gerhard Wisnewski herstellt, halte ich für äußerst spekulativ und im Zweifel irreführend, zumindest aber nebensächlich.

Auffällig ist, dass Wisnewski offenbar einem gewissen "Rechts-Links-Denken" noch immer verhaftet ist: Er betont beispielsweise den "erzkonservativen" und "rechten" Charakter von US-Politikern wie Richard Perle. Dass auch die US-Demokraten unter Clinton und Obama praktisch den gleichen Kurs verfolgen, das Rechts-Links-Schema also komplett witzlos ist, scheint Wisnewski nicht bewusst zu sein.

Gleichzeitig erwähnt Wisnewski den Protest einer Gruppe griechischer Kommunisten gegen das Bilderberg-Treffen im vergangenen Jahr. Er wundert sich zwar beiläufig, dass es diesen Demonstranten gelungen war, trotz massiver Polizeisperren zum Tagungsort vorzudringen, durchschaut das Spiel aber nicht: Hätte dieser Protest wirklich verhindert werden sollen, wäre er verhindert worden. So bleibt beim unbedarften Beobachter der Eindruck, dass lediglich Hardcore-Kommunisten gegen ein Treffen der Bilderberger demonstrieren - perfekt, um Bilderberg-Kritiker in der Öffentlichkeit zu diskreditieren!

Wer sich ein wenig tiefer mit der Materie auseinandersetzt, wird schnell merken, dass neben Rockefeller auch andere hinter den Kulissen an Strippen ziehen - und dabei tauchen sehr schnell Namen wie Rothschild, J.P. Morgan und andere auf. Diese Herrschaften wiederum waren massiv damit beschäftigt, Anfang des 20. Jahrhunderts die kommunistische Revolution in Russland zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund erscheint nicht nur das "Links-Rechts-Schema" unsinnig, sondern auch der Jesuiten-Link, den Wisnewski gefunden zu haben glaubt ...
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am 10. September 2013
Im Vergelich zum Buch "Die wahre Geschichte der Bilderberger" von Daniel Estulin ist das Buch von Gerhard Wisnewski ist total ärmlich. Es gibt im Grunde nichts Neues. Statt journalistischer Recherchen hat der Autor aus verschieden, oft nicht updated, Texten bequem zusammenmontiert. Was er selber geleistet hat, war die Befragung der Bilderberger, in der Hoffnung, dass die Befragten doch irgendwie die Wahrheit verraten würden. Das erinnert einen an den Umgang der Bundesregierung mit der NSA-Affäre - die Bundesregierung will ja nichts weiteres wissen. Die Liste der Bilderberger ist allerdings fehlerhaft. Wisnewski weiß z.B. nicht, dass Peer Steinbrück auch ein Bilderberger ist. Außerdem: Der Autor betrachtet die Drahtzieher der Macht ziemlich oberflächlich und kommt nicht einmal dazu, hinter die Kulissen zu schauen, besser gesagt, bagatellisiert die "Verschwörung". Man fragt sich, worauf der Autor eigentlich hinaus will. Er liefert eine light Unterhaltung, damit sich kein Leser den Kopf über ein ernsthaftes Thema zerbricht.
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