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Kundenrezensionen

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am 11. März 2008
So stellt man sich Geschichtsschreibung vor! Lebendig und in Zusammenhängen erzählt. Haffner diskutiert nicht nur Ursache und Wirkung, sondern auch verschiedene Meinungen zu einem Thema (z. B. warum Deutschland plötzlich und für kurze Zeit in Afrika Kolonialpolitik betrieb und das dann ebenso plötzlich wieder sein ließ); warum ein politischer und wirtschaftlicher Aufschwung nach dem Abgang von Bismarck zu verzeichnen war; und nicht zuletzt die außenpolitische Situation, die Bündnispolitik, was warum zustande kam. Die Entwicklung zum Ersten Weltkrieg, vor allem die Folgen, die bruchlos zum Zweiten Weltkrieg führen. Haffner macht Geschichte so logisch, so nachvollziehbar, ohne dass man große Vorkenntnis benötigt. Interessant auch die Schlüsse, die Haffner zieht: Deutschland verlor zwar den Ersten Weltkrieg militärisch, politisch hat es aber von seinem Ausgang profitiert: Österreich war zerschlagen, Russland besiegt, von vier europäischen Großmächten blieben bestenfalls zwei. Deutschland erstarkte relativ zu den anderen. Die Zwischenkriegszeit ist die Zeit von Weimar und Versailles, von Hindenburg und Hitler. Haffner erzählt, wie sich Deutschland hinter seinem Pseudomonarchen Hindenburg versteckte, wie froh es war, dass die Erste Republik mit Hitler zu Ende ging, wie dieser Mann an die Macht kam und zielstrebig das deutsche Rechtsystem aushebelte; wie es möglich war, Juden, Kommunisten und andere Minderheiten zu verfolgen, und dass die Jahre bis 1938/39 die "guten" Nazijahre waren. Was Hitler aus dem Ersten Weltkrieg lernte, war im Zweiten deutlich zu erkennen: Deutschland wollte im Ersten wie im Zweiten Krieg Enganld heraushalten, hat beide Kriege im Wesentlichen gegen Engand verloren; Russland war im Ersten Weltkrieg besiegt worden, und das war auch für den Zweiten Hitlers Hauptintention. Es folgt ein kurzer Abriß der deutschen Nachkriegsgeschichte, wobei Haffner, als das Buch 1987 herausgegeben wird, noch keine erkennbaren Zeichen einer baldigen Wiedervereinigung Deutschland erkennen kann. Das konnte dazumal niemand! So ist es meiner Ansicht nach kein Manko des Buches, dass es aus dem Blickwinkel des Historikers vor der Vereinigung geschrieben wurde - es macht den zeithistorischen Blick interessanter.
Hervorragend! Anschaulich und leicht verständlich. So wird Geschichte spannend!
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am 11. August 2003
Sebastian Haffner hat hier eine beeindruckende plastische Darstellung der Deutschen Geschichte von Bismarck zu Hitler vorgelegt. Haffner gelingt es, die wesentlichen Entwicklungen und Ereignisse der deutschen Geschichte von der Entstehung des Norddeutschen Bundes 1866 bis zur Niederlage Deutschlands im von Hitler entfesselten Zweiten Weltkrieg virtuos und bravourös darzulegen.
So charakterisiert Haffner treffend die Gedankengänge Bismarcks und seine Außenpolitik des Maßes und der Zurückhaltung. Diese konsrastierte mit einer konfrontativ gegen die "Reichsfeinde" Zentrum und Sozialdemokratie angelegten Innenpolitik. Nach seiner Entlassung kehrten sich die "Fronten" um: die Innenpolitik unter Wilhelm II. beruhigten sich, der letzte deutsche Kaiser personifizierte offensichtlich Sehnsüchte seiner Landsleute, die Kaiserzeit sei innenpolitisch eine "glückliche" Zeit. Außenpolitisch seien jedoch zahlreiche Fehler gemacht worden. Insbesondere habe Wilhelm II. das kunstvoll von Bismarck geschaffene Bündnissystem, welches Frankreich isolierte, zerrissen und insbesondere durch die Konfrontation mit England (Verletzung der belgischen Neutralität durch den sogenannten Schlieffen-Plan) sowie durch bedingungslose Unterstützung Österreich-Ungarns gegen Serbien (und damit gegen Rußland) den ersten Weltkrieg ausgelöst. Haffner schildert dann ausführlich die Ereignisse des Ersten Weltkrieges, eines brutalen Stellungskrieges, der durch das Eingreifen der USA gegen Deutschland im Jahre 1917, letztlich gegen Deutschland entschieden wurde, und geht auf das "Schlüsseljahr" 1918 ein, in welchem die Militärführer um Ludendorff und Hindenburg der zivilen Führung und insbesondere der "neuen Reichstagsmehrheit" aus SPD, Linksliberalen und Zentrum, die "Schuld" für die militärische Niederlage im Krieg zuschoben. Dies geschah - leider - mit Erfolg, wie das Wirken der sogenannten "Dolchstoßlegende" aufzeigte. Die Zeit der Weimarer Republik unterteilt Haffner in 3 Teile: die Zeit der innenpolitischen Wirren mit der Inflation und dem Rathenau-Mord bis 1924, die "ruhigen" Jahre bis 1929 und die Zeit der Auflösung der Republik bis 1933. Nun ist diese Zeit der deutschen Geschichte ausführlich erforscht worden, unzählige Publikationen liegen darüber vor. Die Kunst Haffners besteht hierin, die wesentlichen Entwicklungslinien dieser Zeit, die bereits im "Epochenjahr" 1918 angelegt gewesen seien, innen- und außenpolitisch herauszuarbeiten. Haffner zeigt Elemente von Kontinuität und Diskontinuität im politischen Denken und den Zielen der deutschen Eliten auf. So überrascht es nicht, dass er bei der Beschreibung des Nationalsozialismus die in der deutschen Geschichtswissenschaft viel diskutierte Frage, ob das Dritte Reich in der Kontinuität zum Deutschen Reich stand oder ob Elemente der Diskontinuität überwögen, zu der Feststellung gelangt, "daß es Elemente der Kontinuität und Elemente der Diskontinuität gegeben hat,daß aber die Kontinuitätselemente alles in allem überwogen." Den Aufstieg des Nationalsozialismus, dessen 12 Jahre er akribisch bis zum bitteren Kriegsende 1945, höchst eindringlich beschreibt, führt er neben Wirtschaftskrise, Unzufriedenheit mit dem politischen System von Weimar, hauptsächlich auf die Ausstrahlung der Person Hitlers zurück, der "böse aber groß" gewesen sei. Diese These, aus seinen "Anmerkungen zu Hitler" bekannt, belegt der Autor nochmals. Haffner lässt durchblicken, dass er aufgrund der leidvollen Erfahrungen der deutschen Geschichte, keine Chancen auf eine Wiedervereinigung gesehen hat:"Die Geschichte der letzten 42 Jahre hat vom deutschen Reich immer weiter weggeführt...Ein Rückblick auf seine Geschichte macht es fraglich, ob dies wirklich zu beklagen ist.". Seine Sorge: dass die von den Nachbarstaaten als bedrohend empfundene deutsche Macht zu Instabilität und Spannungen in Europa führen würde (er betrachtet diese Machtausdehnung als den eigentlichen Grund des Ausbruches des ersten Weltkrieges), lässt ihn auch nach der Wiedervereinigung nicht los: in seinem 1990 aktualisierten Nachwort begründet er dies: die unerwartete Wiederherstellung des deutschen 80-Millionen-Kolosses biete Anlass, seine bisherige Geschichte - die Geschichte seiner Wandlungen von Bismarck zu Hitler - möglichst klar ins Gedächtnis zurückzurufen. "Diese Geschichte bleibt, was sie gewesen ist, und ihre Lehre, daß Deutschland der Welt sehr schnell ein ganz verändertes Gesicht zeigen kann, ist aktueller denn je."
Insgesamt gebe ich der Münchener Abendzeitung recht, deren Rezension auf dem Buchrücken der Taschenbuchausgabe abgedruckt ist: "Ein Buch, das mehr Geschichtsverständnis bietet als Stapel von Historikerschwarten."
Schade ist, dass Haffner, der hier Geschichte - wenn auch packend - "erzählt", keinerlei Quellen für seine Thesen nennt, wenn er auch ab und zu Historiker, deren Publikationen er wichtig findet, benennt. Insofern eignet sich das Buch hervorragend als erster Überblick in die neuere deutsche Geschichte, die fesselnd geschrieben ist - auch wenn mich einige Feststellungen des Autors, etwa der, dass das "Dritte Reich" kein totalitäter Staat, sondern ein Doppelstaat gewesen sei, befremdet haben, da sie meines Erachtens nicht ausreichend belegt wurden. Die plastisch-eindringliche Darstellung jedoch ist gut gelungen: man spürt, dass hier ein Zeitzeuge, der den Aufstieg Hitlers selber erlebt hat, aus eigenen Erfahrungen spricht. Und dies macht den Wert dieses wichtigen Buches aus. Als ergänzende Lektüre zur Vertiefung mit Quellen sei noch empfohlen: Gordon A. Craig: Deutsche Geschichte 1866-1945 sowie von Christian Krockow: Deutsche Geschichte 1890-1990.
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am 16. März 2002
Die Geschichte des "Dritten Reiches" auf ganzen 43 Seiten: Da kann man doch nur ein paar Zusammenhänge oberflächlich aufzeigen! Nicht so, wenn Sebastian Haffner schreibt. Dieser brillante Denker -- ein zum Historiker mutierter Journalist --, meißelt die grundlegenden Entwicklungslinien heraus, und zwar für jeden verständlich und zugleich gespickt mit Fragen und Antworten aus ganz neuen Perspektiven.
Das gilt nicht nur für dieses Kapitel, sondern für das ganze Buch. Es enthält auf 300 Seiten weit mehr kluge und originelle Gedanken über die deutsche Geschichte zwischen 1871 und 1945 als der eine oder andere dicke Wälzer. Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen und dabei viel gelernt
Dieter Wunderlich (Autor)
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am 25. März 2002
Der Autor hat hier ein grandioses Werk vorgelegt. Er erklärt sehr gut und sehr verständlich die Hintergründe zur Geschichte von Bismark bis Hitler. Keine simple Aufzählung von Jahreszahlen und Personen, sondern Haffner versucht, dem Leser ein Verständnis dieser Zeit zu vermitteln. Für jeden, der sich für diese Zeit interessiert (und das sollten alle Deutschen sein), ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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am 10. Januar 2000
Sebastian Haffner beschreibt in diesem Buch die Zeit des deutschen Reiches aus einer interessanten Perspektive. Er sucht dabei zu ergründen wie es in der Geschichte des deutschen Reiches zu der Katastrophe des zweiten Weltkrieges kommen konnte. Nacheinander ergründet er dabei die Bismarckzeit, die Kaiserzeit, die Zeit des ersten Weltkrieges, Weimar und Versailles, die Hindenburgzeit, die Hitlerzeit und den Zweiten Weltkrieg. In seiner bekannten schlüssigen und brillianten Weise will er dabei die Fragen behandeln, woran das deutsche Reich gescheitert ist, und warum es scheitern mußte. Haffner meint, daß das Deutsche Reich von Haus aus zum Scheitern verurteilt war. Die Preußen, die chauvinistische Nationalbewegung und auch Hitler selbst sind seiner Meinung nach nicht alleine Schuld an dem Untergang des Reichs, sondern die unglückliche Größe des Landes im Herzen Europas. Meiner Meinung nach ein sehr interessanter Blickwinkel. Das Buch ist absolut lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. Juli 2003
Von Bismarck zu Hitler ist ein gelungenes Werk Sebastian Haffners, dass dem Leser Verständnis der Geschichte näherbringt, als viele andere Versuche anderer Autoren. Haffner versteht es in seiner unnachamlichen genialen Art, eigentlich trockenen Stoff in ein fesselndes Leseerlebnis zu verwandeln. Angefangen bei der Entstehung des Deutschen Reiches, über die Kaiserzeit, den ersten Weltkrieg, Weimar und Versailles, die Hindenburg- und Hitlerzeit bis hin zum zweiten Weltkrieg und der Nachgeschichte ist jedes einzelne Kapitel spannender als es jemals im Geschichtsunterricht sein könnte, denn es wird dem Leser auf keiner Seite langweilig. Haffner schreibt bildlich und ebenso packend wie detailgetreu. Seine Schlußfolgerungen, Erklärungen und geschichtlichen Zusammenhänge sind lehrreich und regen ebenso zum Denken wie zum Diskutieren an. Geschichte ist niemals langweilig, wenn sie von Haffner porträtiert und kommentiert wird, sondern macht vielmehr Lust auf mehr. Eine absolute Empfehlung eines genialen Geistes, der jede Historikerschwarten in den Schatten stellt.
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am 29. September 2008
Dieses war das erste Buch, das ich von Haffner gelesen hab aber ganz sicher nicht das letzte!
Da ich während meiner Schulzeit abgesehen vom dritten Reich und der Wiedervereinigung wenig von der deutschen Geschichte gelernt habe, was ich eigentlich ziemlich traurig finde, habe ich also beschlossen mein Geschichtswissen aufzubessern.
Allen, den es vielleicht genauso geht sei zu diesem buch dringend geraten!
Auch ohne große Vorkenntnisse zu dieser Zeit wird man von Anfang an mitgerissen durch Haffners klare und tiefgründige Darstellungen der Ereignisse. Keine einzige Seite dieses Buches empfand ich als überflüssig oder langweilig.
Ich empfehle "Von Bismarck zu Hitler" also dringend auch all denjenigen, die sich sonst mit der deutschen Geschichte nicht so sehr auskennen und dies ändern wollen!
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TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2016
Die Auseinandersetzung darüber, was die Deutschen vom Holokaust gewußt haben konnten, wird auch in bezug auf unseren Altbundeskanzler Helmut Schmidt von dessen Biographen erneut aufgeworfen (s. z.B. Helmut Schmidt: Soldat, Kanzler, Ikone,Helmut Schmidt und der Scheißkrieg: Die Biografie 1918 bis 1945,Der Lotse: Helmut Schmidt und die Deutschen).

Ganz aufschlußreich ist daher, noch einmal nachzulesen, was Sebastian Haffner, einer der intelligentesten Menschen, denen der Literaturkritiker Reich-Ranicki begegnet sein will, in seinem letzten großen Buch dazu meint. Zur sog. "Reichskristallnacht" stellt Haffner fest, daß Hitler die Angelegenheit nach einer Nacht und einem Tag abbrechen ließ, weil sich zeigte, "daß das deutsche Publikum, das deutsche Volk in seiner Masse - in seiner hitlertreuen Masse - bei der wirklich aktiven Judenverfolgung nicht mitmachen wollte". Haffner schreibt: "Daraus zog Hitler dann, als er die »Endlösung« beschloß, eine wichtige Konsequenz, die oft übersehen wird: Die Endlösung fand nicht in Deutschland statt. Die Vernichtungslager lagen im Osten Polens. Was sich in Deutschland selbst, wie in vielen anderen Ländern auch, abspielte, war allein der Abtransport der Juden, wobei man noch zu verstehen gab, daß sie ja nur umgesiedelt würden. Der eigentliche Massenmord, die Vernichtung von Millionen Juden mit mechanischen Mitteln, wurde niemals - im Gegensatz zu allen anderen Großtaten und auch allen anderen Großverbrechen des Hitlerschen Reichs - öffentlich bekanntgegeben, geschweige denn proklamiert. Die vorzügliche Propagandamaschine wurde dafür nicht in Gang gesetzt. In den von Goebbels gelenkten deutschen Zeitungen hat niemals gestanden: »Die Juden müssen ausgerottet werden«, geschweige denn: »Die Juden werden jetzt ausgerottet«. Eher wurde, noch bis ins Jahr 1945 hinein, immer wieder einmal die alte Leier gespielt: Die Juden sind unser Unglück, wir müssen uns vor ihnen in acht nehmen. Für das zeitunglesende und rundfunkhörende Publikum in Deutschland gab es keinen Holocaust."

Das bewußte Verstecken des Holocaust vor der deutschen Öffentlichkeit sieht Haffner als einen gewissen Entschuldigungsgrund dafür, daß die Deutschen nichts dagegen unternahmen. Ein anderer, durchschlagenderer ist seiner Meinung nach, daß sie ohnehin nichts dagegen unternehmen konnten, besonders unter den Bedingungen der zweiten Kriegshälfte. Ob die Deutschen vom Massenmord an den Juden gewußt oder nicht gewußt haben, sei eine Frage, die man nur in jedem Einzelfall beantworten könne. Natürlich sei sehr vieles durchgesickert; ob es immer geglaubt wurde, wisse er nicht zu sagen. Haffner gibt weiter zu bedenken, daß es ja auch im Ausland lange Zeit nicht geglaubt wurde, weil man so etwas einfach für unglaublich halten mußte. Auch die deutschen Juden haben es lange Zeit nicht für möglich gehalten.

FAZIT
In fast jedem Kapitel dieser hervorragenden Monographie wartet Haffner mit anregenden Einsichten oder Gesichtspunkten auf, was freilich nicht heißt, daß man sich jeden seiner Standpunkte ganz zu eigen machen muß.
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am 18. November 2009
Hervorragend recherchiert, knapper sehr überzeugender Text, wie eigentlich alle Haffner- Bücher zu diesem so heiklen Abschnitt der deutschen Geschichte. Sollte Pflichtlektüre in der Schule zum Zusammenhang von Bismarck, Weimarer Republik und Hitler werden. Ein Muss für jeden, der sich kompetent zur Sache äußern will.
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am 31. August 1999
Dieses Buch gehört zu denen die die Geschichte der Deutschen bis 1939 beleuchtet, dabei schafft es der Autor dies nicht mit dem erhobenem Zeigefinger sondern vielmehr recht nüchtern zu betrachten. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und ließt sich dadurch auch recht leicht. Wie in fast jedem Buch zu solchen Themen stößt man auch hier auf Punkte die nicht dem eigenen Meinungsbild entsprechen aber es fanden sich für mich eine Reihe neuer und interessanter Aspekte in diesem Buch. Diese waren in der Tat so faszinierend, das ich mich bei jeder Diskussion die um dieses Thema geführt wird daran erinnere. Wie bereits gesagt gelingt es dem Autor auch Personen wie Bismarck besser auszuleuchten obwohl man zu diesem in anderen Büchern sicher auch mehr Informationen finden kann. Er zeigt Hintergründe für Entscheidungen der Regierung der Weimarer Republik auf und stellt auch Vermutungen an wieso die eine oder andere gerade in dieser Weise gefallen sind. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der sich für diese Epoche interessiert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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